Das Jahr 2025

 

Stadtverordnetenversammlung

Im Januar haben die Freien Wähler Hessen eine Stadtvereinigung in Maintal-Wachenbuchen konstituiert. Vorsitzender ist der FW-Bundestagskandidat Heico Becker. Bis auf die obligatorischen sieben Gründungsmitglieder gibt es derzeit keine weiteren. Heico Becker rechnet damit, dass die FW Hessen am 23. Februar die Fünf-Prozent-Hürde schafft. Er will vor allem mit seinem Wahlstand präsent sein. Deutschland müsse zudem mehr wie ein Unternehmen geführt werden. Darunter versteht Becker etwa den Abbau oder die Reduzierung von überbordender Regulierung und den damit verbundenen Strukturen, um das so freiwerdende Geld an anderen Stellen zu investieren, in Kitas oder Schulen.

 

Die Wählergruppe Bürger für Bürger Maintal lädt für Mittwoch, 26. Februar, um 19 Uhr zu einer Resümee-Veranstaltung im Bürgerhaus Wachenbuchen ein. Alle Ergebnisse und Beschlüsse, auch aus der Blockabstimmung, werden präsentiert und erörtert. Danach gibt es eine offene Gesprächsrunde.

 

Bei der Einbringung des Doppelhaushalts 2025/2026 Anfang Dezember hatte es noch zwei große Fragezeichen gegeben: Wie viel Kreis- und Schulumlage muss Maintal nach der Erhöhung durch den Kreis zahlen? Und wie viel Gewerbesteuer bricht der Stadt durch den Wegzug von 1&1 weg ? Bei beidem sieht die Verwaltung nun klarer: Mit 4,2 Millionen Euro pro Jahr beziffert sie den erwarteten Rückgang der Gewerbesteuer durch den Umzug des Telekommunikationsanbieters von Maintal nach Frankfurt. Dafür, dass sie weniger Steuern einnimmt, erhält die Stadt allerdings mehr Zuweisungen vom Land und muss weniger Umlagen an den Kreis abgeben: Im Zuge des sinkenden Gewerbesteuer-Aufkommens steigen die Schlüsselzuweisungen 2027 um knapp eine Million, 2028 um fast zwei Millionen Euro an. Für die Jahre 2026 bis 2028 steht ein erwarteter Fehlbedarf von knapp zehn Millionen Euro im Haushaltsentwurf. Dieses Defizit kann die Stadt zwar durch ihre Rücklagen ausgleichen – allerdings nur noch bis 2026.

Kritik haben die beiden Fraktionen CDU und FDP an dem Verwaltungsentwurf geäußert, da er ein strukturelles jährliches Defizit von rund zehn Millionen Euro aufweist. Beide sehen in der Personalausstattung der Stadtverwaltung einen Ansatzpunkt, um Ausgaben zu senken. Der Stellenplan umfasst 30 neue Stellen. FDP-Fraktionsvorsitzender Thomas Schäfer fordert, das Personal auf 300 Vollzeit-Stellen zu begrenzen. Sie sehen die Grundsteuer-Erhöhung sehr kritisch.

 

Dirk Kirchmann ist seit Kurzem Vorsitzender der Grünen-Fraktion in der Maintaler Stadtverordnetenversammlung. „Meine primäre inhaltliche Motivation ist der Wunsch, den Schutz der Umwelt und der Artenvielfalt und die Klimaanpassung auf lokaler Ebene voranzubringen“, beschreibt er, was ihn antreibt.

 

Im April einigen sich die Fraktionen auf den Haushaltsentwurf: Die Grundsteuer steigt auf 950 Punkte. In der Stadtverordnetenversammlung dürfte der Entwurf eine Mehrheit finden, denn die drei Fraktionen CDU, Grüne und SPD verfügen über einen komfortablen Stimmenvorsprung von 31 zu 14 Stimmen, wenn alle Stadtverordneten anwesend sind. Bei den Personaleinsparungen wollen die Stadtverordneten dem Magistrat jedoch freie Hand lassen.. Klar ist jedoch, dass das Kitapersonal von den Einsparungen ausgenommen werden soll.

 

Bei Bauvorhaben der Stadt allein über die Freigabe des Gelds abzustimmen, das ist den Maintaler Stadtverordneten zu wenig. Sie wollen künftig bei Ausschreibungen auch mitreden, ob ein externer Projektsteuerer verpflichtet wird. Auslöser dafür war eine Debatte im Ausschuss für kommunale Investitionsprojekte über die Freigabe von rund 902.000 Euro für einen Projektbetreuer, dem der Bau des neuen, knapp 23 Millionen Euro teuren Feuerwehrgerätehauses im Stadtteil Dörnigheim übertragen werden soll.

Während Thomas Schäfer (FDP) Zweifel hegte, ob die Ausschreibung überhaupt an ein Anwaltsbüro übertragen werden müsse, hielt Götz Winter von der CDU die Einsetzung eines Projektbetreuers an sich für fraglich. Andere Kommunen in ähnlicher Größe schafften dies auch. Es wurde der Beschluß gefaßt: Vergaben, über deren „Volumen gemäß Geschäftsordnung der Ausschuss beziehungsweise die Stadtverordnetenversammlung zu entscheiden hat, sind vor Beginn des formalen Ausschreibungsverfahrens dem zuständigen Ausschuss zur Entscheidung vorzulegen.

 

Im Mai ließ die Sstadt verlauten; Auf der Einnahmenseite werden vor allem mehr Steuern fällig. Neben der bereits bei der Einbringung des Haushalts im Dezember vorgeschlagenen Erhöhung des Grundsteuer-B-Hebesatzes von derzeit 580 auf 950 Punkte soll die Grundsteuer A auf land- und forstwirtschaftliche Grundstücke von 471 ebenfalls auf 950 Punkte angehoben werden. Auch die Hundesteuer für sogenannte Listen- oder gefährliche Hunde soll von derzeit 512 auf 1.000 Euro pro Hund steigen.

Neu hinzu kommen eine Grundsteuer C auf baureife, aber unbebaute Grundstücke, eine Zweitwohnungssteuer und eine Tourismussteuer. Für alle drei Abgaben muss eine Satzung erarbeitet werden. Für die Grundsteuer C wird ein Hebesatz von 4750 Prozentpunkten angestrebt und 250.000 Euro Einnahmen will die Stadt damit generieren. Die neue Zweitwohnungs- und Tourismussteuer sollen Maintal je 25.000 Euro pro Jahr einbringen.

Der Verkauf des Grundstücks, auf dem die Klingvilla steht, ist eine der genannten Maßnahmen, die sich positiv auf den Investitionshaushalt auswirken. 2,35 Millionen Euro hat die Stadt dafür eingeplant. Damit könnte insgesamt der Fehlbedarf im Ergebnishaushalt 2026 auf 7,8, in den beiden Folgejahren auf unter vier Millionen Euro gesenkt werden. Eine Deckung aus den Rücklagen wäre dann bis Ende 2027 möglich.

Mit einer Mehrheit von CDU, Grünen und SPD haben die Stadtverordneten im Mai den Doppelhaushalt 2025/2026 mit deutlichen Steuererhöhungen verabschiedet. Dafür, dass diese Erhöhung der kommunalen Abgaben nötig wurde, fanden die Vertreter der drei Fraktionen deutliche Kritik an Bürgermeisterin und Finanzdezernentin Monika Böttcher: Das strukturelle jährliche Defizit von rund zehn Millionen Euro im eingebrachten Haushaltsentwurf seien das „Ergebnis schlechten Wirtschaftens“, warf Götz Winter (CDU) der Bürgermeisterin vor und machte sich Luft über das seiner Meinung nach ausufernde Personalwachstum in der Stadtverwaltung, die mangelnde Digitalisierung im Rathaus und die „katastrophale“ Vermarktung der Gewerbegebiete.

Die größte Einsparung soll es im Personalbereich geben. Ausgehend von 338 Vollzeitäquivalenten im Stellenplan 2024 – den Kita-Bereich ausgenommen – ist es das Ziel, zum Stellenplan 2029 eine Reduzierung um 30 Vollzeitäquivalente zu erreichen. Wo und wie die Verwaltung personell verschlankt werden kann, indem auch die Organisationsstruktur optimiert wird, soll ein externer Dienstleister analysieren.

Gleichzeitig liegt die Pro-Kopf-Verschuldung in Maintal deutlich unterhalb des Landes und dem Bezirk des Regierungspräsidiums Darmstadt. Dieser vergleichsweise niedrige Wert zeigt, dass in der Vergangenheit in Maintal deutlich weniger investiert und saniert wurde als notwendig. „Diesen Investitionsstau bauen wir gerade ab. Auch im Sinne der Verantwortung für die junge Generation investieren wir kräftig in die Infrastruktur. Zu nennen sind hier der Neubau des Schwimmbads, Neu- und Erweiterungsbauten von Kitas für die frühkindliche Bildung, Förderung von Klimaschutz und Klimaanpassung, die Entwicklung von bezahlbarem Wohnraum, zwei neue Feuerwehrwachen und das Bürgerhaus Bischofsheim im Rahmen der Quartiersentwicklung. Damit schaffen wir Werte. Wir steigern die Lebensqualität und Attraktivität unserer Stadt – als Wohn- und als Gewerbestandort“, so die Finanzdezernentin.

 

Stadtverordnetenvorsteher Martin Fischer lädt für Dienstag, 27. Mai, um 18.30 Uhr zu einer Bürgerversammlung ins Bürgerhaus Bischofsheim ein. An diesem Abend geht es um die Nordmainische S-Bahn.  Im Rahmen der Bürgerversammlung können sich Interessierte aus erster Hand über das Bauvorhaben, den Baufortschritt und was sich vor Ort ändern wird, informieren.

 

Bürgermeisterin Monika Böttcher im September eine Haushaltssperre verhängt. Die Gründe: Die Kommune muss hohe Steuereinbußen verkraften. Mit 800.000 Euro weniger Einkommenssteuer rechnet man im Rathaus. Auch die Gewerbesteuer fällt deutlich geringer aus, unter anderem weil mit „1 und 1“ der größte Steuerzahler der Stadt den Rücken zukehrt und nach Frankfurt umsiedelt. Für 2025 rechnet die Stadt aktuell mit einem Rückgang der Steuereinnahmen von rund fünf Millionen Euro.

Die Kommunalaufsicht hatte den Haushalt für 2025 daher nur mit Auflagen genehmigt. Die geplante Neuverschuldung sei zu hoch, kreidet die Aufsicht an. Die Tilgung könne ab 2027 nicht mehr aus eigenen Mitteln geleistet werden. Als Sparprogramm hat der Magistrat deshalb nun eine haushaltswirtschaftliche Sperre beschlossen.

 

Die Wahlalternative Maintal führt Kooperationsgespräche mit der Europa-Partei Volt. Inhaltlich passt es bei den beiden Gruppierungen. WAM und Volt könnten in Maintal bei der Kommunalwahl im März 2026 zu einem ernsthaften Mitbewerber um die Sitze im Stadtparlament werden. Die Wahlalternative Maintal (WAM) will sich personelle Verstärkung von der Partei Volt holen. In Maintal soll es jedoch, anders als in Hanau und den Landkreisen, keine eigene Liste geben, bestätigen Volt und WAM. Es soll lediglich um Kandidatenübernahmen gehen. Ob die Liste einen doppelten Namen tragen wird oder lediglich WAM heißt und etwas Volt drin ist, ist derzeit noch offen. Traditionell ist die Maintaler WAM ein Sammelbecken für politisch Aktive, die sich einst in anderen Parteien engagierten.

 

Wie man Frauen dazu bewegen kann, sich mehr in der Politik zu engagieren, war das Anliegen eines Frühstücks im September explizit für Frauen, zu dem die Grünen in Maintal am Wochenende eingeladen hatten.

 

Auf das ehemalige DHL-Gelände und ein Stückchen des Gewerbegebiets in Bischofsheim will Amazon ein Rechenzentrum bauen. Wie viele weitere Maintal verträgt, wurde in der Stadtverordnetenversammlung heiß diskutiert. Zwei Rechenzentren sollen nach derzeitigem Stand nach Maintal kommen: Das amerikanische Unternehmen Edgeconnex, das bereits einige Standorte im Rhein-Main-Gebiet betreibt oder baut, hat dazu den ehemaligen Sirius-Business-Park an der Honeywellstraße in Dörnigheim gekauft und plant, dort bis Ende 2027 ein Rechenzentrum zu bauen. Auf dem ehemaligen DHL-Gelände will der US-Riese Amazon ein weiteres errichten, das sich auch zu einem kleinen Teil auf das Gewerbegebiet Maintal-West in Bischofsheim erstrecken soll.

Die WAM wollte die Ansiedlung von Rechenzentren in Maintaler Gewerbegebieten „möglichst zu verhindern“. Sie brächten der Stadt nämlich keine Vorteile, Nur acht der 25 auf dem Sirius-Areal beheimateten Gewerbe könnten in Maintal gehalten werden, begründete der WAM-Fraktionschef seinen Vorbehalte. „Wir wollten Arbeitsplätze und Gewerbesteuer“, beides brächten Rechenzentren nicht.

 

Die Maintaler Linke hat Jan Fiedler und Oliver Körting zum Sprecherrat gewählt. Auch eine Liste für die Kommunalwahl am 15. März 2026 hat der Ortsverband aufgestellt. „Maintal braucht ein Gesamtkonzept für eine lebenswerte und bezahlbare Stadt für alle“, erklärt Fiedler. Die Mieten und Betriebskosten seien für viele Menschen nicht mehr bezahlbar. Zahlreiche Mieterinnen und Mieter stünden vor kaum noch tragbaren Belastungen, hohen Nachforderungen und der existenziellen Frage, wie sie ihren Alltag finanzieren sollen.

 

Die Maintaler Grünen schlagen Alarm: Die Arbeit im Ortsverband hänge an einigen Wenigen. Ohne weiteres Engagement sei es ein Kraftakt, eine Liste für die Kommunalwahl im März 2026 aufzustellen.. Doch dafür muss es genügend Freiwillige geben, die sich in den Ortsverbänden engagieren und für ein Mandat in der Stadtverordnetenversammlung kandidieren wollen. Und davon gibt es im Maintaler Ortsverband der Grünen derzeit nicht genug, beklagt Sprecher Ahmet Cetiner.

 

Die Maintaler FDP zieht mit 21 Kandidaten in die Kommunalwahl. Spitzenkandidat ist, wenig überraschend, Thomas Schäfer, der der fünfköpfigen Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung vorsitzt.

 

Auf der Liste stehen erfahrene Lokalpolitiker wie Ortsvereinsvorstand Leo Hoffmann und junge Nachwuchskräfte wie seine Stellvertreterin Julia Kleiß.

 

 

Doch die eigentlichen Herausforderungen der nächsten Legislaturperiode sieht er auf einer anderen Ebene: „Wir müssen Maintal aus der Pleite führen. Dies erfordert eine strikte Ausgabendisziplin“, macht Thomas Schäfer deutlich und erklärt, dass seine Fraktion dies nicht durch Steuererhöhungen erreichen will.

 

Nach zwei Jahrzehnten hat WAM-Fraktionsmitglied Klaus Seibert sein Mandat abgegeben. Der streitbare 73-Jährige will sich trotzdem weiter für die Probleme der „kleinen Leute“ starkmachen. Nach vier Legislaturperioden und 20 Jahren in der Maintaler Stadtverordnetenversammlung ist Schluss. Seine Gesundheit erlaube es ihm nicht mehr, sich in den politischen Gremien zu engagieren, erzählt der 73-Jährige im Gespräch mit dieser Zeitung. Seibert ist seit vielen Jahren herzkrank und kann sich nicht mehr so intensiv mit allen Themen befassen, wie er es gerne möchte, sich durch mehrere hundert Seiten Papier lesen, um sich auf die Sitzungen vorzubereiten.

 

Die Maintaler SPD startet mit 29 Kandidaten in den Wahlkampf. Viele junge Bewerber sollen frische Perspektiven in die Stadtpolitik bringen.

Spitzenkandidat ist Fraktionsvorsitzender Sebastian Maier. Auf den Plätzen vier und fünf folgen Vorsitzender und Stadtverordneter Necdet Kalipcioglu und Co-Fraktionschef Tobias Eberhardt, die weiteren Fraktionsmitglieder Martin Spichal, Heiko Koch und ehrenamtliche Stadträtin Janna Maier finden sich auf den Listenplätzen 8, 10 und 11. I

 

 

 

Stadt Maintal

 

Die vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar setzt Wahlorganisatoren allerorten gehörig unter Zeitdruck. Wie laufen die Vorbereitungen in Maintal? Dass Stephanie Gruber-Schwalbach relativ entspannt wirkt, liegt zum einen an der jahrelangen Erfahrung der Maintaler Gemeindewahlleiterin. Dass nun doch „erst“ Ende Februar gewählt wird, habe es der Stadt zumindest erspart, das Rathaus über den Jahreswechsel offen lassen und eine Urlaubssperre für die betroffenen Mitarbeiter aussprechen zu müssen. Rund sieben Mitarbeiter sind es, die die Wahl in der heißen Phase vorbereiten – Mitarbeiter, die in „wahlfreien Zeiten“ mit anderen Aufgaben betraut sind.

„Der erste Aufschrei kam von den fastnachtstreibenden Vereinen“, berichtet Erster Stadtrat Karl-Heinz Kaiser. Doch den Befürchtungen, dass die Fastnachter womöglich wegen der Wahl auf Räumlichkeiten für ihre Sitzungen verzichten müssten, kann er schnell den Wind aus den Segeln nehmen: „Wir lassen die Bürgerhäuser außen vor“, gab er Entwarnung. Damit niemand umherirren muss, will die Stadt zusätzlich vor den Bürgerhäusern am Wahlsonntag auf die Ausweich-Wahllokale hinweisen.

Ob sich genügend ehrenamtliche Wahlhelfer melden, war eine andere spannende Frage. „Wir haben bei dieser Wahl zum Glück keine Probleme, Wahlhelfer zu finden“, berichtet Stephanie Gruber-Schwalbach von einer hohen Bereitschaft, dieses wichtige Ehrenamt zu übernehmen. Ob ausgerechnet der vorgezogene Wahltermin für höheres Interesse gesorgt habe, bleibt dahingestellt. „Aber es war sonst schon immer eher knapp. Diesmal haben sich viele Freiwillige neu gemeldet“, freut sich die Gemeindewahlleiterin. Auf 399 Ehrenamtliche kann das hauptamtliche Team Wahlen zurückgreifen.

 

Die vorgezogene Neuwahl des Deutschen Bundestags am Sonntag, 23. Februar, bedeutet eine verkürzte Vorlaufzeit für die Wahlorganisation. Derzeit werden die Wahlbenachrichtigungen durch die Deutsche Post zugestellt. Diese geben Auskunft über das zugewiesene Wahllokal. Zudem kann über den Vordruck auf der Wahlbenachrichtigung Briefwahl beantragt werden.

Dies ist zusätzlich online über die städtische Webseite „www.maintal.de/wahlen“ möglich. Wahlberechtigte, die bis 2. Februar keine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, aber glauben, wahlberechtigt zu sein, können sich beim Wahlamt der Stadt Maintal melden. Es ist zu berücksichtigen, dass Briefwahl-unterlagen aufgrund der verkürzten Fristen durch die vorgezogenen Neuwahlen erst ab Anfang Februar versendet werden können – auch wenn diese bereits im Januar beantragt wurden. In der Folge verkürzt sich die Zeit für die Rücksendung auf dem Postweg. Wer diesen nutzen möchte, sollte die Briefwahl so früh wie möglich beantragen und die ausgefüllten Unterlagen umgehend zurücksenden.

 

Im Januar wurden rund 35 Zeitkapseln in einem speziellen Schacht neben dem Kunstwerk „Der Apfel thront“ am geographischen Mittelpunkt Maintals in Hochstadt versenkt. Die Zeremonie, begleitet von mystischer Musik, zog zahlreiche Besucher an und verlieh dem Ereignis eine besondere Atmosphäre. Der neu gestaltete Bereich nahe des Hochstädter Obertors war durch Strahler in Szene gesetzt. Der geöffnete Schacht offenbarte den Blick in etwa zwei Meter Tiefe. Mit zwei Bollerwagen, beladen mit Zeitkapseln und Weinkisten, erreichten der Erste Stadtrat Karl-Heinz Kaiser und der Kulturbeauftragte Tom Wörner gemeinsam mit zwei Fackelträgern den Veranstaltungsort. Nacheinander wurden die Kapseln im Schacht versenkt. Im Anschluss erhielten die Eigentümerinnen und Eigentümer der Zeitkapseln ihre Urkunden mit den Nummern ihrer Zeitkapseln. Schließlich soll im Jahr 2049, wenn die Zeitkapseln anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Stadt Maintal, wieder geborgen werden – ebenso wie der Wein, der bis dahin beste Lagerbedingungen in dem Schacht hat -, eine eindeutige Zuordnung möglich sein.

 

Ab Februar können alle Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamts-Card in Maintal von einer weiteren Vergünstigung profitieren: Sie erhalten einen Rabatt auf den regulären Preis des Büchereiausweises. Mehr als 40 Prozent der Bürgerinnen und Bürger im Main-Kinzig-Kreis engagieren sich bereits freiwillig. Mit der E-Card können sie von über 1.700 hessenweiten Vergünstigungen profitieren. Neben Rabatten in Kinos, Museen und Freizeitparks umfasst das Angebot auch einen Rabatt von 25 Prozent auf ein Abonnement der Volksbühne Maintal sowie ab sofort einen Vorteil von fünf Euro auf den Ausweis für die Maintaler Büchereien.

 

Derzeit wissen viele Menschen in Deutschland noch nicht, wo sie am 23. Februar für die Wahl des Deutschen Bundestags ihr Kreuzchen machen sollen. Da liegt die Versuchung nahe, gar nicht erst wählen zu gehen. Doch Nichtwählen kann keine Lösung sein. Das dachten sich auch die Freiwilligenagentur–Maintal Aktiv und die Integrationsbeauftragte der Stadt Maintal. Sie starteten daher die Kampagne „Gib der Zukunft Deine Stimme – geh´ wählen!“ Die Kampagne zur Bundestagswahl richtet sich an junge Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund, denn Statistiken zeigen, dass die Wahlbeteiligung in diesen Gruppen tendenziell niedriger ist als im Durchschnitt. Um dem entgegenzuwirken, setzt die Kampagne auf verschiedene Kommunikationsmittel, darunter Banner, Plakate und Social-Media-Nachrichten. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung des Wahlrechts zu schärfen und alle Bürgerinnen und Bürger zu ermutigen, von ihrem Recht Gebrauch zu machen und aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft mitzuwirken.

 

Anlässlich des dritten Jahrestages des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine findet am Montag, 24. Februar, um 17 Uhr eine Mahnwache vor dem Bürgerhaus in Bischofsheim statt. Herr Kliem von der Medizinhilfe Karpato-Ukraine wird sprechen. Die Medizinhilfe leistet praktische Hilfe für die vielen Opfer (

 

Die CDU erzielt bei der Bundestagswahl einen deutlichen Vorsprung in Maintal und hat die Kommunalwahl 2026 im Blick. Mit 29 Prozent ist die CDU in Maintal deutlicher Sieger der Bundestagswahl – mit einem Vorsprung auf SPD, AfD und Grüne, der noch größer ist als im Bundestrend. Grund zur Freude gibt es aus Winters Sicht bei einem weiteren Vergleich des Maintaler Ergebnisses mit dem Bundestrend, nämlich den, dass die „demokratischen Parteien in Summe stärker sind als die nicht-demokratischen“. Denn auffällig ist, dass sowohl AfD-Direktkandidat Dominik Asch trotz der örtlichen Nähe zu dessen Heimatort Schöneck und der Tatsache, dass er Sprecher des für Maintal zuständigen Ortsverbands ist, mit 16,8 Prozent Erststimmen und ebenso vielen Zweitstimmen noch unter dem bundesdeutschen Ergebnis (20,8 Prozent) liegt.

Mit neun Prozent für Direktkandidat Matthias Okon und 9,3 Prozent für die Partei, die in Maintal keinen Ortsverband hat, nicht in der Stadtverordnetenversammlung vertreten ist und auch ansonsten nicht in Erscheinung tritt, haben die Linken in Maintal überraschend stark abgeschnitten. Doch dass die Wahlentscheidung über den Bundestag scheinbar wenig mit dem lokalpolitischen Engagement zu tun hat, zeigt auch das schlechte Abschneiden der FDP (4,7 Prozent). „Das ist eine bittere Niederlage, die allerdings nicht unerwartet kam“, kommentiert Leo Hoffmann, Vorsitzender des Ortsverbands, das Ergebnis, mit dem die Liberalen nicht mehr im Bundestag vertreten sind.

 

Im März veranstaltete die Gruppe „Offenes Treffen Nachhaltigkeit“ zusammen mit der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Maintal einen Informationsabend im Stadtteilzentrum Bischofsheim. Thematisiert wurde „Maintal als Fairtrade-Town und der faire Handel“. nEs gab einen Vortrag der Fairtrade-Projektbeauftragten Anne Kunze und einen Film über Fairtrade-Kooperationen und fairen Handel. Fairtrade steht für mehr Gerechtigkeit im Welthandel. Der Kauf von fair gehandelten Produkten soll Kleinproduzent und Arbeiter im globalen Süden unterstützen und eine menschenwürdige Existenz ermöglichen.

m Januar 2018 bildete die Stadt Maintal die erforderliche Steuerungsgruppe bestehend aus Bürgern, Mitglieder einer Kirchengemeinde, Politikern, dem Globus-Geschäftsleiter und Bürgermeisterin Monika Böttcher. Gemeinsam fördere man den fairen Handel im Einzelhandel, der Gastronomie und in öffentlichen Einrichtungen in Maintal. Und auch in der Öffentlichkeitsarbeit wurde viel unternommen: Neben Podiumsdiskussionen, Infoständen und Ausstellungen wurden fair gehandelte Mobilfunkgeräte (Fairphones) in der Stadtverwaltung zum Einsatz gebracht.

Am 30. März 2020 wurde Maintal als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet. „Wir ruhen uns nicht auf der Urkunde aus, sondern engagieren uns weiter, denn davon lebt die Kampagne“, erklärte die Fairtrade-Projektbeauftragte der Stadt Maintal, Anne Kunze. Allerdings musste die Fairtrade-Kampagne der Stadt eine Zwangspause einlegen, die Stelle war kurzzeitig nicht besetzt. Seit Januar dieses Jahres gibt es eine neue Steuerungsgruppe, die das Thema Fairtrade wieder zum Gegenstand öffentlicher Diskussion machen will.

 

Der freiwillige Einsatz für ein lebendiges Gemeinwesen stand daher im Mittelpunkt der Veranstaltung „Engagiert – Maintal sagt Danke“ am Ende des Jubiläumsjahres 2024. Einige Geehrte, die an diesem Tag verhindert waren, erhielten nun nachträglich von Bürgermeisterin Monika Böttcher und Erstem Stadtrat Karl-Heinz Kaiser die Maintal-Nadel in Gold und Silber:

- Gisela Kratz eine tragende Säule der Turngemeinde Dörnigheim (TGD).

- Kornelia Schlegel. Übungsleiterin für das Mutter-Kind-Turnen der FTW Wachebuchen .

- Ervin Susnik., das Gesicht des SC Budokan, seit 2000 Vorsitzender des Vereins,.

 

Hochstädter hat wertvollen Schatz versteckt: Wer findet die Kiste mit Gold?

Johannes Squar hat in Maintal eine Gold-Unze versteckt. Wer den Schatz heben will, findet Hinweise in einem von ihm selbst getexteten Gedicht, das der Hochstädter auf seinem You tube -Kanal veröffentlicht hat. Das rätselhafte Gedicht verrät den Ort, an dem der 28-Jährige einen echten Schatz versteckt hat: eine Kiste mit einer Unze Gold im Wert von rund 3.000 Euro. Der Finder darf sie behalten – doch zuerst muss er das Rätsel des Gedichts lösen, das die exakte Lage verrät.

Als Inspiration diente ihm Forrest Fenn. Der US-Millionär hatte 2010 einen Goldschatz in den Rocky Mountains vergraben und in seiner Biografie ein rätselhaftes Gedicht veröffentlicht, das den Aufenthaltsort des Schatzes beschreibt. Zehn Jahre lang dauerte es, bis die Kiste mit Goldmünzen und Schmuck im Wert von über zwei Millionen UD-Dollar schließlich entdeckt wurde.

 

Im Mai wurde das Verwaltungsgebäude an der Dörnigheimer Kirchgasse mit einem Tag der offenen Tür eröffnet. 34 Arbeitsplätze bietet das sanierte Gebäude. Der ursprüngliche Herrenhof wurde über drei Jahre und acht Monate komplett saniert und entsprechend den gegenwärtigen Bedürfnissen einer Stadtverwaltung umgebaut. Die auf rund zwei Millionen Euro angesetzten Kosten haben sich am Ende um rund 1,5 Millionen Euro erhöht. Neben der Teuerung am Bau und den hohen Auflagen des Denkmalschutzes sollen auch bauliche Überraschungen den Preis nach oben getrieben haben. In dem L-förmigen Gebäude, dessen ältester Teil aus dem Jahr 1764 stammt, sind 34 Arbeitsplätze entstanden, vor allem für den Fachbereich Soziales und Familie sowie das Kinder- und Jugendbüro, die bislang im maroden Anbau an der Hochstädter Sandgasse untergebracht war.

Erschwerend ist hinzugekommen, dass das ursprüngliche Haus im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut und erweitert worden sei, gerade so wie man es brauchte. Davon erzählt außen die frisch sanierte Fassade aus Felder mal mit Ziegeln, dann mit Sandsteinquader oder Bruchstein. Innen sind es die Böden der Korridore, die alle paar Meter das Niveau ändern und somit eine andere Epoche der Immobilie verkünden.

Der älteste Gebäudeteil war der Herrenhof, der vergleichbar mit einem Schlösschen war, erklärt Jan Fricke vom Vorstand des Geschichtsvereins. Es war die Heimstätte der Herren von Dörnigheim. Mit der Industrialisierung ab Mitte des 19.?Jahrhunderts und dem verstärkten Zuzug wurde der Herrenhof zur Schule, zudem richtete man unter seinem Dach eine Wohnung für den Dorfarzt ein. Der nächste große Wandel erfolgte 1923. Dörnigheim wurde an die Wasserleitung angeschlossen, der Herrenhof wurde zur Badeanstalt mit zwei Wannen umgebaut. Die Feuerwehr quartierte sich ein und die Gemeindeschwester. Vor der Polizeistation waren in dem Haus die Bücherei und das Rathaus anzutreffen.

 

Urkunden beglaubigen oder den Verkehrswert von Immobilien ermitteln: Nur zwei Aufgabenbereiche, um die sich Bernd Fuchs kümmert. Der Maintaler ist neuer Ortsgerichtsvorsteher für Dörnigheim/Hochstadt.. Der gelernte Bankkaufmann ist seit Februar im Ehrenamt. Zu seinen Aufgaben zählen etwa Beglaubigungen von Urkunden. Bei Todesfällen müssen die Hinterbliebenen kontaktiert und befragt und diese Informationen an das Nachlassgericht in Hanau weitergeleitet werden. Auch wenn sich der Vorstand eines Vereins ändert, muss das im Vereinsregister geändert werden. Außerdem beschäftigt sich der Ortsgerichtsvorsteher mit Immobilien – ein umfangreiches Thema, wie Fuchs feststellen musste: Immobilienbesichtigungen zu unterschiedlichen Anlässen, Bodenrichtwerte ermitteln, Schenkungen abwickeln und den Verkehrswert eines Grundstücks oder Gebäudes ermitteln.

 

Den Auftakt der diesjährigen Sommertour von Bürgermeisterin Monika Böttcher bildet ein Besuch im Cafair im Evangelischen        Gemeindehaus Hochstadt (Wallgraben 2) am Sonntag, 27. Juli, ab 14.45 Uhr. . Auf den Termin in Hochstadt folgen Bischofsheim (Haus der Begegnung), Dörnigheim (in der Sommergastronomie „La Main“ am Dörnigheimer Mainufer) und

Wachenbuchen mit den Landfrauen im Bürgerhaus.

 

Parklets sind mobile Stadtmöbel, mit denen sich auf öffentlichen Flächen schnell und unkompliziert Sitzmöbel und damit zusätzliche, teils begrünte, Aufenthaltsbereiche einrichten lassen. Maintal erhielt in den letzten beiden Jahren die Möglichkeit, mobile Stadtmöbel von der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) kostenlos auszuleihen und zu testen. Nun erfolgte eine Bewertung des Projekts. Dabei beteiligten sich rund 150 Bürgerinnen und Bürger an der Umfrage und beurteilten unter anderem das Projekt selbst, die Standorte und die eigene Nutzung.

77 Prozent der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger bewerteten das Pilotprojekt mit „sehr gut“ oder „gut“, etwa 15 Prozent fanden das Projekt „nicht gut“. 36 Prozent der Befragten haben die Parklets „sehr oft“ oder „oft“ genutzt. 31 Prozent gaben an, keine der Stadtmöbel genutzt zu haben. Der Standort, der am besten bei den Bürgerinnen und Bürger ankam, war jener an der Hauptstraße in Hochstadt. Hier wurde die Nähe zu einem (Eis-)Café als positiv bewertet [Am Eiscafé sitzt man aber genau mitten im Verkehr in der „verkehrsberuhigten“ Hauptstraße]

 

Die Finanzaufsicht des Main-Kinzig-Kreises hat den Doppelhaushalt der Stadt Maintal für 2025/2026 nur zu einem Teil und mit einigen Auflagen genehmigt. Die Stadtverordneten haben beschlossen, einen Nachtragshaushalt für 2026 auf den Weg zu bringen. Für das laufende Jahr erhält die Stadt die Freigabe unter folgenden Bedingungen: wenn sie über den aktuellen Finanzplanungszeitraum hinaus, nämlich noch bis 2029 plant, bis Ende November einen Statusbericht für das Haushaltsjahr 2026 vorlegt und nachträglich die bereits beschlossene Erhöhung des Grundsteuer-A-Hebesatzes auf ebenfalls 950 Prozentpunkt, analog zur Grundsteuer B, korrigiert.

 

Schwerer wiegt jedoch die Tatsache, dass die Aufsichtsbehörde die Genehmigung des Haushalts für 2026 zurückstellt. Der Grund: Schon die neuen Schulden in diesem Jahr könnten nur durch Rücklagen aufgenommen werden. Dennoch plant die Stadt 2026 mit weiteren Verpflichtungen. Spätestens 2027 sei die Liquidität aufgebraucht. Die Tilgungen könnten dann nicht mehr aus eigenen Mitteln geleistet werden. Auch die Rücklagen seien bis 2028 fast abgeschmolzen. Gut zehn Millionen Euro fehlten 2025 aus der laufenden Verwaltung, um Kredite zu tilgen; 2026 sind es knapp acht Millionen Euro zu wenig. Der Doppelhaushalt sei, so die Kommunalaufsicht, daher nicht ausgeglichen. Zu hoch sei die Neuverschuldung für die großen Investitionsprojekte. Die Finanzaufseher listen hier unter anderem das Maintalbad, die Neubauten für den Eigenbetrieb Betriebshof und den Stadtverkehr Maintal und weitere Bauprojekte auf.

 

Die Steuer für sogenannte „gefährliche Hunde“ steigt in Maintal ab 2026 von 512 auf 1.000 Euro. Die Stadtverordneten haben einige Ausnahmen beschlossen. Maintaler Besitzer von sogenannten Listen- oder gefährlichen Hunden werden ab Januar stärker zur Kasse gebeten: Die Stadtverordneten haben in der vergangenen Woche fast eine Verdoppelung der bisherigen Abgabe von 512 auf 1.000 Euro beschlossen. Mit großen Erträgen ist allerdings nicht zu rechnen. Es gibt nämlich im Stadtgebiet nur rund 30 Hunde, die in diese Kategorie fallen. Doch die Einnahmen von rund 15.000 Euro sind nicht das alleinige Ziel, das die Kommune mit der Erhöhung verfolgt. Sie erhofft sich von der steigenden Abgabe auch eine gewisse „Lenkungsfunktion“, die langfristig dazu führen soll, dass sich die Anzahl der gefährlichen Hunde im Stadtgebiet reduziert, erklärte Bürgermeisterin Monika Böttcher bei der Vorstellung der Vorlage, die den Beschluss zum Doppelhaushalt 2025/2026 umsetzt.

 

Die Stadt Maintal informiert auch über ihren städtischen WhatsApp-Kanal über aktuelle Themen, Veranstaltungen, Verkehrsmeldungen und Stellenausschreibungen. Der Kanal kann kostenlos abonniert werden. Mit dem zusätzlichen Kanal ergänzt die Stadt ihre digitalen Informationen, die sie bereits auf der städtischen Webseite sowie auf dem Facebook- und Instagram-Account maintal.de präsentiert. Selbstverständlich erhalten auch weiterhin lokale und überregionale Print- und Onlineredaktionen über den Presseverteiler die städtischen Mitteilungen zur Veröffentlichung. Der neue Kanal ist ein zusätzliches Angebot, das sich an alle richtet, die Informationen bevorzugt mobil und in Echtzeit erhalten möchten.

Der Weg zum WhatsApp-Kanal führt am einfachsten über die Homepage der Stadt Maintal auf „www.maintal.de“ direkt über die Startseite unter „Aktuelle Themen“. Nach dem Beitritt erhalten die Nutzerinnen und Nutzer automatisch alle neuen Meldungen. Um keine neuen Nachrichten zu verpassen, sollte im Kanal die Glocke oben rechts abonniert werden.

 

Städtische Einrichtungen

 

Maintalbad:

Am 30. Dezember um 18.35 Uhr verließen die letzten Gäste das Maintalbad. Anfang Januar wurde die Technik abgeschaltet. Am 24. Januar wurden noch einmal zwei Filme im leeren Becken gezeigt. Dann wurde noch ein Großbrand im Bad geübt. Im Februar durften sich bei einem Flohmarkt sich viele Stammgäste Erinnerungsstücke und andere Schnäppchen aus dem Inventar des Schwimmbads sichern.

Im Mai sind die Abrissarbeiten am alten Maintalbad in vollem Gang. Die sogenannte Baufeldfreimachung ist ungefähr bis August geplant. Im Spätsommer ist vor der Gründung der offizielle Spatenstich für das neue Maintalbad geplant. Derweil laufen im Hintergrund viele Ausschreibungen und Vergaben für den Neubau, den das Planungsteam – bestehend aus Krieger Architekten, dem Projektsteuerer Constrata und dem technischen Gebäudeausstattungsplaner Kannewischer – begleitet. Über den Herbst und Winter sind Bodenverbesserungen geplant.

Denn das neue Bad wird an Ort und Stelle des bisherigen Schwimmbads gebaut.

Gut sechs Monate nach Beginn der Abrissarbeiten ist am Fende September mit dem Spatenstich der Startpunkt für den Bau des neuen Maintalbades gesetzt worden. Wie Planer Andreas Brose erklärte, wird es jedoch bis Anfang nächsten Jahres dauern, bis es mit dem Rohbau in die Höhe geht. Zuvor sei aufwändig das in dem Quartier hoch stehende Grundwasser abzusenken und eine richtig große Baugrube zu baggern. An die 3.000 bis 4.000 Kubikmeter Erde werden dabei aus dem Boden geholt.

Der offizielle Spatenstich markiert den Baubeginn des neuen Maintalbads. Konkret geht es los mit der sogenannten Gründung. Im Februar 2026 ist die Grundsteinlegung geplant. Währenddessen laufen die Ausschreibungen und Vergaben an die ausführenden Firmen weiter. Die eigentliche Bauzeit soll im November beginnen und im Juni 2027 abgeschlossen sein. Für August 2026 ist das Richtfest geplant. Dass dieser Zeitplan so aufgeht, ist aber auch wegen der schon bewilligten Fördermittel wichtig, die an eine Fertigstellung bis Ende 2027 geknüpft sind

Im Dezember wird aber bekannt: Der Boden, auf dem das neue Maintalbad gebaut wird, ist zu nass und zu weich. Der Neubau des Maintalbads verzögert sich um mindestens drei Monate. Unklar ist, ob dadurch der Bundeszuschuss in Millionenhöhe auf dem Spiel steht. Wegen Problemen bei der Gründung für das neue Maintalbad wird sich die Wiedereröffnung voraussichtlich auf Anfang März 2028 verschieben – und damit drei Monate später als geplant stattfinden. Die ursprüngliche Planung sah eine Bodenverdichtung mittels der sogenannten Rüttelstopfsäulen-Technik vor. Hierbei wird Kies und Schotter in Bohrlöcher gegeben, um die Tragfähigkeit des Grundes zu erhöhen. Nach den jüngsten Erkenntnissen habe man das Verfahren jedoch verwerfen müssen. Statt Säulen aus losem Gestein sollen nun Betonpfähle im Durchmesser von 30 Zentimetern und einer Länge von fünf bis sechs Metern in den Boden gegossen werden – und davon rund 700 Stück.

 

Als neuer Eheschließungsort etabliert hat sich das historische Rathaus in Hochstadt. Zusätzlich kann in der Eventlocation „99 Windows“ im Technologiepark und womöglich auch bald im Evangelischen Gemeindezentrum in Dörnigheim geheiratet werden. Das ist das Ergebnis des Pilotprojekts zur Ausweitung von Trauorten, das die Stadt nun beendet hat.

 

Seit 20 Jahren ist Iris Klapper als Schiedsfrau im Einsatz Maintals. Damit ist sie die Dienstälteste in dieser Position. Gerade hat sich die 55-Jährige für eine weitere Amtszeit beworben.

Im ersten Telefonat macht sie auch gleich klar: Hier geht es um Streitschlichtung, nicht um Rechtsprechung. Voraussetzung dafür ist, dass beide Seiten kompromissbereit sind. Dann läuft es im Idealfall auf einen Vergleich hinaus. Finden die beiden Parteien jedoch auch mit Iris Klappers Hilfe nicht zueinander, steht am Ende eine sogenannte Erfolglosigkeitsbescheinigung. Mit dieser kann der Beschwerdeführer Klage einreichen. Die muss Iris Klapper allerdings nur sehr selten ausstellen.

 

Die Trauerhalle auf dem Alten Friedhof Dörnigheim soll in den nächsten Monaten abgerissen werden. Die Bestatter stellt das jedoch vor Herausforderungen. Über die veränderten Abläufe habe es mit den Verantwortliche der Stadt keine Gespräche gegeben. Noch steht sie, die Trauerhalle mit der roten Klinkerwand und dem großen Kreuz auf dem Alten Friedhof in Dörnigheim. Doch die Tage sind gezählt. Im Durchschnitt wurde die Trauerhalle rund zweimal im Monat genutzt, die Kühlzelle nur an einem Tag im Monat. Das Hin und Her zwischen zwei Standorten sei auch für die Organisation eine Herausforderung. Vor etwa drei Wochen habe der städtische Mitarbeiter nach der Trauerfeier auf dem Neuen Friedhof das geöffnete Grab samt Urne allein lassen müssen, um wegzufahren, und sich an einem anderen Ort Arbeitskleidung anzuziehen. Denn die Kleidung auf dem Friedhof zu wechseln, sei nicht erlaubt.

 

Gerhard Schmidt-Daubertshäuser übt in Dörnigheim das Ehrenamt des Schiedsmanns aus.

Durchschnittlich bis zu vier Schiedsverfahren im Jahr begleitet Schmidt-Daubertshäuser. Hinzu kommen die so genannten Tür- und Angelfälle, bei denen ausschließlich ein telefonischer Austausch, aber kein Schiedsverfahren erfolgt.

In Maintal gibt es in jedem Stadtteil eine eigene Schiedsperson, die in dem jeweiligen Stadtteil wohnt. Wer Schiedsmann oder Schiedsfrau werden möchte, darf nicht vorbestraft sein, sollte Menschenkenntnis, Lebenserfahrung sowie die Bereitschaft, an Aus- und Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen, mitbringen. Gewählt werden Schiedspersonen durch die Stadtverordnetenversammlung, zunächst für die Dauer von fünf Jahren.

 

Sie waren das Gesicht des Ortsgerichts Dörnigheim/Hochstadt: Hans-Werner Marhauser, Werner Jung, Edgar Weber und Ulrich Huhn haben sich viele Jahre mit Leidenschaft dem Ehrenamt verschrieben, das es nur in Hessen gibt. Nun haben sie die Aufgaben in jüngere Hände übergeben. Als neuer Ortsgerichtsvorsteher wurde kürzlich Bernd Fuchs vereidigt, sowie Sabine Rehme und Ergün Calik als Schöffen.

 

Die Stadt Maintal erhält eine finanzielle Unterstützung vom Bund in Höhe von sechs Millionen Euro für den Neubau des Maintalbads. Die Förderung wurde im März offiziell übergeben und soll maßgeblich zur Realisierung des Bauprojekts beitragen. Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) eilte wohl eigens ob der Übergabe des symbolischen Schecks im kamera-freundlichen Großformat aus Berlin herbei.

 

Sie waren das Gesicht des Ortsgerichts Dörnigheim/ Hochstadt: Hans-Werner Marhauser, Werner Jung, Edgar Weber und Ulrich Huhn haben sich viele Jahre mit Leidenschaft einem besonderen Ehrenamt verschrieben, das es nur in Hessen gibt. Nun haben sie die Aufgaben in jüngere Hände übergeben. Vor wenigen Tagen wurden Bernd Fuchs als neuer Ortsgerichtsvorsteher, sowie Sabine Rehme und Ergün Calik als Schöffen vereidigt.

 

Die Steuerungsgruppe Fairtrade-Town der Stadt Maintal und die Evangelische Kirchengemeinde Dörnigheim laden für Sonntag, 30. März, in Kooperation mit den Fotojournalisten Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner zu einer Multivisionsshow ein. Die „Weltreise zu Fair-Trade-Produzenten – Naturwundern – Heiligtümern“ beginnt um 19 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum, Berliner Straße 58. An diesem Abend wird auch der Eine-Welt-Laden der Evangelischen Kirchengemeinde geöffnet sein. Dadurch können die Gäste vor Ort fair gehandelte Produkte erwerben.

 

 Maintal bietet Alternativen zu den klassischen Grabstätten an. Auf dem Friedhof in Bischofsheim wurde nun ein gärtnerisch betreutes Grabfeld fertiggestellt. Bei der Eröffnung sowie einer daran anschließenden Friedhofsbegehung können Interessierte die neue Bestattungsform sowie weitere Alternativen kennenlernen. Die Fläche soll ansprechend bepflanzt oder naturnah sein und ist nicht zu verwechseln mit anonymen Grabfeldern. Denn bei den gärtnerbetreuten Anlagen sind die Namen der Verstorbenen auf Grabmalen verewigt. Sichtbare Grabgrenzen gibt es hingegen nicht.

 

Der „Herrenhof“ in der Kirchgasse 7 in Dörnigheim ist ein historisches Gebäude mit einer wechselvollen Geschichte. Mit dem Einzug von Teilen der Maintaler Stadtverwaltung wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Nach einer aufwändigen Kernsanierung des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes nutzen der Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement und Kulturelle Bildung sowie der Fachbereich Kinderbetreuung die Räumlichkeiten. Für Freitag, 16. Mai, lädt die Verwaltung von 15 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.

 

Das Baden in den Maintaler Seen, wie etwa dem ehemaligen Surfsee in Dörnigheim, ist verboten. Die Maintaler Seen dienen dem Natur- und Artenschutz. Zudem hat das Wasser nicht die für Badeseen erforderliche Qualität. der Bevölkerung. Zusätzlich werden am ehemaligen Surfsee zeitnah Hinweisschilder angebracht, die über das Badeverbot informieren.

Die Stadtpolizei wird die Einhaltung der geltenden Regeln verstärkt kontrollieren und gegebenenfalls mit einem Bußgeld ahnden.

 

Die Maintal Werke gehen neue Wege im Kundenservice: Mit Vertriebsmitarbeiter Matthias Buchner sind die Stadtwerke ab sofort in Maintal persönlich präsent. Er besucht Bürgerinnen und Bürger direkt zu Hause, um Fragen rund um Strom- und Gasprodukte unkompliziert zu beantworten. Unsere Mitarbeitenden kommen nur mit Ausweis und klarer Kennzeichnung – so können Sie sicher sein, dass Sie es tatsächlich mit den Maintal Werken zu tun haben“, betont Geibel und nimmt damit Bezug auf Vorkommnisse, bei denen Vertreter fremder Firmen fälschlicherweise im Namen der Maintal Werke aufgetreten sind.

Mitte November bis zum Jahresende sind die Ableser der Firma Ifi GmbH aus Offenbach im Auftrag der Maintal Werke unterwegs und erfassen die aktuellen Zählerstände für Strom, Gas und Wasser. Alle Mitarbeiter tragen sichtbar einen Ableserausweis mit Namen und Lichtbild. Kunden dürfen sich diesen Ausweis jederzeit zeigen lassen und auch den Namen notieren, wenn sie das für notwendig erachten.

 

 

 

 

Stadtentwicklung und Infrastruktur

 

Maintal ist ein gefragter Wirtschaftsstandort. Dies bestätigt jüngst die Auswertung einer Unternehmerbefragung der städtischen Wirtschaftsförderung aus dem November 2024. Daran hatten sich 47 Unternehmen beteiligt. Ziel der Online-Umfrage war es, von den Maintaler Unternehmerinnen und Unternehmern zu erfahren, wie die Stadt den Wirtschaftsstandort weiterentwickeln kann und welche Unterstützung die Unternehmen benötigen, um ihre Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Der überwiegende Teil der Befragten zeigt sich optimistisch: 19 Unternehmen berichten von einer gleichbleibenden wirtschaftlichen Lage, 21 schätzen ihre Situation positiv ein, während 7 eine Verschlechterung der Situation feststellen. Dies spiegelte sich auch in der Entwicklung der Mitarbeiterzahlen wider: 18 Unternehmen planen, insgesamt rund 74 neue Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter einzustellen. Lediglich vier Unternehmen gaben an, Personal abbauen zu wollen.

Die Stadt Maintal wird vor allem wegen ihrer zentralen Lage, der guten Verkehrsanbindung und der Nähe zu Frankfurt geschätzt. Auch die überschaubaren Strukturen und das Leben im Grünen zählen zu den positiven Aspekten des Standorts.

Die Unternehmen äußerten auch Verbesserungsvorschläge. Häufig genannt wurden der Bedarf an Gewerbeimmobilien und Grundstücken, die Sanierung der Gutenbergstraße, die Förderung des Einzelhandels sowie die Aufwertung der Innenstadt. Auch der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) und der Glasfaserausbau wurden als Anregung zurückgemeldet.

 

Bei der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung wurde ein Einzelhandelskonzept in Auftrag gegeben. Im Februar ist Hauptkritikpunkt an dem Papier, das in weiten Teilen die Einzelhandelsversorgung in den vier Stadtteilen analysiert und Empfehlungen für die zukünftige Entwicklung abgibt, war, dass es die fußläufige Erreichbarkeit der Geschäfte nicht ausreichend berücksichtigt hatte.

Ein weiterer Punkt, den der Magistrat als Hausaufgabe zu erledigen hatte, war die Absicherung des Globus-Standorts im Dörnigheimer Gewerbegebiet. Denn da das Bauplanungsrecht zumindest in einigen Gebieten dort gar keinen Einzelhandel vorsieht, ist lediglich der Bestand geschützt. Eine von Globus angestrebte Erweiterung wäre bauplanungsrechtlich daher nicht abgedeckt. Diese Rechtslücke soll die Stadt schließen. Um der Stadt die Möglichkeit, in den nun leerstehenden vier Ladenlokalen in der Kennedystraße wieder kleinere Geschäfte anzusiedeln, weiter offenzuhalten, empfahl der Ausschuss außerdem die Verlängerung der dort geltenden Veränderungssperre.

 

Der geplante Bau von Windkraftanlagen auf Maintaler Gemarkung zwischen Wachenbuchen, Oberdorfelden und Mittelbuchen lässt auf sich warten. Damit wird es fraglich, ob die Anlagen, wie 2024 angekündigt, bis Ende 2026 in Betrieb gehen. Als Gründe führt die EnBW Energie Baden-Württemberg vor allem eine erforderliche Umplanung, eine lange Gutachtendauer und eine Kostensteigerung an. Der Energieanbieter teilt mit, dass voraussichtlich Ende des zweiten Quartals der Antrag auf eine Bundesemissionsschutzgenehmigung eingereicht werden kann.

Laut Bundesverband Windenergie entsteht in einem tieferen Frequenzspektrum bei einer Windgeschwindigkeit von rund 24 Kilometern in der Stunde eine Lärmemission von knapp 60 Dezibel A, gemessen in einem Abstand von 150 Metern. Die Pegelangabe bezieht sich jedoch nicht auf einen spezifischen Anlagentyp. Werden die Mindestabstände zur Bebauungsgrenze eingehalten, ist offenbar von keiner akustischen Beeinträchtigung durch Windkraft auszugehen.

In einer Untersuchung des Bayerischen Landesamts für Umwelt heißt es: „Beim Einschalten der Windkraftanlagen in etwa 900 Meter Entfernung wurde in den Wohnungen kein signifikanter Unterschied messtechnisch nachgewiesen.“ Allerdings waren die Messungen für diese Untersuchung an deutlich kleineren Anlagen vorgenommen worden, als sie in Maintal geplant werden. 

Zum hörbaren Schall gesellt sich oft in ungefähr gleicher Größenordnung ein Infraschallanteil, der zwar unterhalb der menschlichen Hörgrenze liegt, aber dennoch negative Auswirkungen auf den Organismus haben kann. Infraschall kann jedoch auch viele andere Quellen haben. Statt der zunächst bis zu fünf geplanten Anlagen sollen es im Windpark Maintal nun nur noch drei werden, allerdings in einer größeren Dimension hinsichtlich der Leistung und der Abmessungen. Die Rotorhöhe soll 175 statt 160 Meter betragen. Und auch die Flügel werden offensichtlich länger ausfallen, sodass die Gesamthöhe von einst 250 auf dann 280 Meter steigen soll.

 

Im Bischofsheimer Gewerbegebiet Maintal-West und auf einem Gelände am Technologiepark im Stadtteil Dörnigheim soll je ein Rechenzentrum entstehen. Die beiden Betreiber Edgeconnex und Amazon stehen in den Startlöchern. Konkret sind offenkundig die Pläne von Edge-connex. Der Rechenzentrum-Betreiber ist mittlerweile Eigentümer des mehrere Hektar großen Geländes, das er für sein Vorhaben exklusiv nutzen will. Von den einst rund 25 im Sirius-Park ansässigen Firmen seien einige bereits im Sommer des vergangenen Jahres umgezogen, erklärt Prätzas.

Die bisherige Stromversorgung an den beiden Maintaler Standorten reicht aber nicht aus. An den Entscheidungen, woher der Strom kommen wird und welche Erweiterungen dafür an der Leitungsinfrastruktur erforderlich sind, hat sich die Stadt nicht beteiligt. „Die Kommunen sind hierbei in der Regel außen vor. Das machen Netzbetreiber und Rechenzentrumsbetreiber unter sich aus“, erklärt Böttcher. Auf Nachfrage hat der Netzbetreiber EAM bestätigt, dass er in Maintal „nach entsprechenden Anfragen Leistungskapazitäten vergeben“ hat.

 

In welchem Maße die erhebliche Abwärme der Rechenzentren genutzt werden kann, prüfen Böttcher zufolge derzeit hingegen die Maintal-Werke. Möglich sei etwa eine Nahwärmeversorgung für das in Bau befindliche Maintalbad und für das neue Wohnquartier auf dem Real-Gelände.

Reichlich Emissionen sollen hingegen in Maintal bei den Gewerbesteuern anfallen. Laut Böttcher steht das zumindest für Edgeconnex fest. Das Unternehmen soll in der Kommune eine Betriebsgesellschaft gegründet haben. Böttchers Amtskollege Klaus Schindling (CDU) in Hattersheim hat es mit der Ansiedlung des japanischen Kommunikationskonzerns NTT vorgemacht. Denn allgemein gilt wohl, dass Rechenzentren im Vergleich zu anderen Branchen wenig neue Arbeitsplätze und Steuereinnahmen bringen. Frankfurt soll nach eigenen Angaben 2023 rund drei Milliarden Euro an Gewerbesteuer eingenommen haben.. Edgeconnex hat angekündigt, dass in Maintal rund 45 Arbeitsplätze entstehen sollen, zuzüglich Servicepersonal. Ende 2027 will das Unternehmen ein erstes Modul des neuen Rechenzentrums und das Bürogebäude in Betrieb nehmen.

 

Für die Region Frankfurt-Rhein-Main gilt Maintal als sogenannte Entlastungskommune. Hier soll reichlich neuer Wohnraum entstehen. Maintal ist nach Hanau Spitzenreiter im Main-Kinzig-Kreis, wenn es um die Schaffung neuen Wohnraums im neuen regionalen Flächennutzungsplan geht. Ganze 41 Hektar Wohnfläche könnten in Maintal laut des überkommunalen Kartenwerks bis 2040 hinzukommen. Es sollen 17 Hektar neu als Gewerbegebiet ausgewiesen werden. Um welche Flächen es genau geht, wird in einer gemeinsamen Sondersitzung des Bau- und Umweltausschusses der Stadtverordneten-versammlung am 21. Oktober beraten.

Immerhin 107 Hinweise hat die Stadt Maintal in der eingehenden Prüfung des Entwurfs zusammengetragen. Viele davon beziehen sich auf fehlende oder falsche Darstellungen in dem Plan. So seien einige Grünstrukturen fehlerhaft abgebildet, Flächen, die für das Stadtklima wichtig wären, würden nicht als solche berücksichtigt, die tatsächliche Nutzung einiger Wohn- und Gewerbeflächen sei nicht korrekt dargestellt, Einträge zu belasteten Gebieten teilweise überholt und die Darstellung von Biotopen wie Streuobstwiesen lückenhaft, fordert die Stadt den Regionalverband zur Änderung auf.

Die Eingaben werfen zum Beispiel die Frage auf, warum nicht „wenigstens Teile der Grünen Mitte als Vorbehaltsgebiet für Natur und Landschaft gekennzeichnet“ seien. Bei der Verkehrsplanung greift der Entwurf gar auf die Zukunft vor und stellt den Bahnhof Maintal-West als Haltestelle der sich im Bau befindlichen Nordmainischen S-Bahn aus, was die Stadt als Planung gekennzeichnet sehen will.

Aber auch neue Kontingente für neue Wohn- und Gewerbeflächen sind enthalten. 2,8 Hektar sollen zum Beispiel für das Gewerbegebiet Mitte in Hochstadt hinzukommen. Zusätzliche Wohnbaufläche soll etwa an der Eichenheege, am südlichen Rand Hochstadts, südlich der Hohl und am sogenannten „Schwarzen Loch“ in Wachenbuchen entstehen. Aber auch das Kling-Gebiet soll nach Beschluss der Stadtverordneten aus dem Mai 2025 künftig als Wohngebiet ausgewiesen werden. Das brachliegende Grundstück gegenüber dem Real-Gelände hingegen soll aus der Wohnbaufläche herausgenommen werden.

 

Der Vorentwurf des Regionalen Flächennutzungsplans sorgte Ende Oktober für Diskussionen. In vielen Punkten forderten die Maintaler Fraktionsvertreter mehr Klarheit. Die Stadt soll kein Überlaufbecken für Menschen werden, die etwa in Frankfurt die Mieten nicht bezahlen können. Maintal soll sich nicht zu einem Eldorado für Grundstückspekulanten entwickeln. Die Verlängerung der Mühlheimer Straße darf nicht gestrichen werden, weil damit die Option Mainquerung per Fähre hinfällig würde. Am Dienstagabend erörterten in einer Doppelsitzung Bau- und Stadtentwicklungsausschuss sowie Ausschuss für Klimaschutz, Energie und Umwelt erstmals den Vorentwurf des neuen Regionalen Flächennutzungsplans und die 107 Punkte umfassende Stellungnahme des Magistrats dazu. Zurzeit läuft die Offenlage des Vorentwurfs.

Nicht alle potenzielle Bebauungsflächen, die der Vorentwurf zeigt, sind neu, hieß es. Aber, „mit der erheblichen Ausweisung weiterer Flächen zum Wohnen habe ich Probleme“, bemerkte Hartmut König (Grüne). Es gebe bereits „riesige Baugebiete“, die bald angegangen würden. Die neuen Flächen könnten Grundstückspekulanten auf den Plan rufen, die auf die Stadt Druck ausüben könnten, um rasch bauen zu können. „Man muss sich fragen, wie groß Maintal werden soll“, stellt König zur Diskussion.

Dass in Maintal Investoren im Wohnungsbau zumindest keine schnelle Mark machen können, dazu soll ein CDU-Antrag beitragen, der im Ausschuss eine einstimmige Empfehlung erhielt. Die Stadt soll sich den neu geschaffenen Paragrafen 36a im Baugesetzbuch zu eigen machen, der die kommunale Hoheit bei Neubaugebieten sichert und den ebenfalls neuen Paragrafen 246e entkräftet, den sogenannten Bauturbo. Damit will der Bund den Wohnungsbau, die Umwidmung von Gebäuden zu Wohnungen oder Nachverdichtungen mit der Abweichung vom geltenden Planungsrecht beschleunigen.

 

 

Es gibt umfangreiche Pläne und Handlungsleitfäden, die der Fachdienst Brandschutz, Rettungswesen und Katastrophenschutz kontinuierlich fortschreibt. Tritt ein Krisenfall ein, beruft Bürgermeisterin Monika Böttcher umgehend den Verwaltungsstab ein. Dazu gehören neben der Bürgermeisterin auch der Erste Stadtrat sowie der Stadtbrandinspektor, außerdem Vertreterinnen und Vertreter der Fachdienste Ordnungsbehörde, Allgemeine Ordnungsaufgaben, Stadtladen und Standesamt, Hauptverwaltung und der Pressestelle. Je nach Krisenlage werden weitere Fachdienste hinzugezogen. Die Technische Einsatzleitung liegt bei der Feuerwehr der Stadt Maintal. Doch jede theoretische Vorbereitung ist nur dann wirkungsvoll, wenn sie in der Praxis auch möglichst reibungslos funktioniert. Daher probt der Krisenstab der Maintaler Verwaltung regelmäßig ein Schadensereignis, um Abläufe zu prüfen, Maßnahmen durchzuspielen und den Leitfaden gegebenenfalls zu optimieren. Mit einer gemeinsamen Übung von Verwaltungsstab und Technischer Einsatzleitung zum Thema „Weitereichender Stromausfall“ im Februar 2023 war die Stadt Maintal sogar Vorreiter im MKK.

Im November wurde der Krisenstab mit dem Szenario konfrontiert, dass die Trinkwasserversorgung Maintals über die Hauptversorgungsleitung durch eine Leckage unterbrochen ist. Diese kritische Infrastruktur fällt in den Zuständigkeitsbereich der Maintal-Werke als örtlichen Energie- und Wasserversorger. Bereits nach der ersten Lagebesprechung zeigte sich, dass die Beteiligten trotz des unangekündigten Szenarios gut vorbereitet waren. Kai Vahnenbruck, bei den Maintal-Werken unter anderem zuständig für die Wasserversorgung, hatte bereits vor seinem Eintreffen zur Sitzung des Krisenstabs im Rathaus die erforderlichen Maßnahmen in die Wege geleitet, um die Trinkwasserversorgung Maintals weiterhin über den Hochbehälter in Hochstadt sicherzustellen.

Der Hochbehälter umfasst eine Trinkwasserreserve von 7.000 Kubikmetern Wasser. Dies entspricht dem Tagesverbrauch aller Maintaler Haushalte. Eine größere Bevorratung ist nicht sinnvoll, da ein täglicher Wassertausch aus hygienischen Gründen erforderlich ist. Gespeist wird der Hochbehälter durch die Versorgungsleitung von Hessenwasser, die über Hanau nach Maintal und weiter nach Frankfurt führt. Dabei erlaubt die Technik, im Notfall die Fließrichtung zu ändern. Im Fall des theoretischen Szenarios einer defekten Leitung auf Hanauer Gemarkung bedeutete dies, dass Maintal für die Dauer der Reparaturen mit Trinkwasser aus Frankfurt hätte versorgt werden können.

 

Welche Rolle wird Maintal ab 2026 im Main-Kinzig-Kreis spielen? Das war die zentrale Frage, die sich in der Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung am Dienstagabend als roter Faden durch die Diskussion zum regionalen Flächennutzungsplan (RegFNP) zog. Einberufen hatte die Stadt die Sitzung, weil sie ihre Eingaben zum Entwurf des neuen Plans bis zum 15. Dezember beim Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main abgeben muss – eine Frist, die nach der nächsten regulären Sitzung am 15. Dezember nicht zu halten gewesen wäre.

Die Liberalen wollten den Anmerkungen nämlich einen allgemeinen Kommentar anfügen und darin ganz klar darauf hinweisen, dass die Ausweisung neuer Baugebiete „in erster Linie“ dem Bedarf der „bereits in Maintal ansässigen Bevölkerung“ dienen solle. FDP-Vertreter Joachim Fetzer hatte die anderen Ausschußmitglieder damit gegen sich aufgebracht. Vor allem SPD-Fraktionsvorsitzender Sebastian Maier fand die Formulierung „widerlich“ und unterstellte der FDP, sie wolle mit dieser Denkart eine „Mauer um Maintal“ ziehen. Man sei „Grenzstadt vor den Toren Frankfurts und trotzdem mitten im Main-Kinzig-Kreis (MKK)“, konkretisierte Fetzer diese Vision in der Stadtverordnetenversammlung. Diese Rolle müsse man künftig „selbstbewusst wahrnehmen“. Bürgermeisterin Monika Böttcher widersprach: Man müsse sich nicht von Frankfurt abgrenzen, sondern profitiere von der Nähe zur Metropole.

MKK und Maintal fremdelten, lautete Friedhelm Duchs (Grüne) Interpretation der Rolle der ab 2026 größten Stadt des Landkreises. „Wir gehören nicht so richtig dazu“, fand er und wies darauf hin, dass der regionale Flächennutzungsplan Maintal als Entlastungskommune definiere. „Die Frage ist: Wer entlastet die Entlastungskommunen?“, kritisierte Duch die finanzielle Ausstattung der Stadt. Denn die Entwicklung neuer Wohngebiete erfordere den Ausbau der städtischen Infrastruktur, Mittel dafür gebe es allerdings keine, ereiferte er sich.

 

Diskussionen gab es lediglich zu einigen bekannten Flächen, etwa dem Kling-Gelände. Die CDU hätte das Gebiet gerne zu einem möglichst großen Teil in Wohnbauland umgewandelt, die WAM wollte einen „ökologischen Bürgerpark“ einrichten. Die Grünen wollten es in Wohn- und Gemeinbedarfsfläche aufteilen. Die Mehrheit konnte sich dem FDP-Antrag anschließen, es sowohl als Wohngebiet als auch als Grünfläche auszuweisen.

Auch die derzeitige Grünfläche am Ortsausgang Bischofsheim, die ein Investor zumindest zu einem Teil mit Wohnhäusern bebauen will, wurde diskutiert. Uneinigkeit bestand vor allem darüber, zu welchem Teil hier Kleingärten angelegt werden sollen. In einem Beschluss aus 2022 steht die reichlich dehnbare Formulierung, dass das Grundstück „in wesentlichen Teilen als Kleingartengebiet ausgewiesen“ werden soll. Die FDP hielt zunächst 50 Prozent Wohnfläche für angemessen – der Rest soll für Gärten vorgesehen werden –ging in einem neuen Antrag aber auf 25 Prozent Grünfläche zurück. „Ein volles Wohngebiet verträgt Maintal an dieser Stelle nicht“, erklärte FDP-Fraktionsvorsitzender Thomas Schäfer. Die CDU sah auch eine Konkretisierung erforderlich, wollte 50 Prozent der Fläche unversiegelt lassen und auf der zweiten Hälfte Wohnungen und Gewerbe ermöglichen.

 

Der Ausschuss für Bau- und Stadtentwicklung hat im Dezember über das geplante Rechenzentrum auf dem Sirius-Business-Park diskutiert. Dabei ging es auch darum, wie Klimaschutzmaßnahmen integriert werden können, etwa durch Fassadenbegrünung und Baumpflanzungen. Bis Februar sollen konkrete Aussagen zu Emissionen wie das Brummen der Großrechner, der Ausstoß von Kohlendioxid und Wärme vorliegen. Böttcher betonte, dass Rechenzentren sehr wohl einen Wert für Kommunen haben: „Sie sind verkehrsarm, bringen Gewerbesteuer, schaffen Arbeitsplätze“. Maintal sollte „die Chancen nutzen und die Nachteile regeln“

 

 

 

 

 

 

 

 

Dörnigheim

 

Die Erneuerung des Kanals Nurlache im Geh- und Radweg Rheinstraße/Eichenheege in Dörnigheim dauert länger als ursprünglich vorgesehen. Zusätzlich erforderliche Maßnahmen zum Schutz von Baumwurzeln sowie ungünstige Witterungsbedingungen beim Asphaltieren führen dazu, dass die Arbeiten voraussichtlich erst im März 2025 abgeschlossen sein werden.

 

Die Post in der Berliner Straße schließt im zweiten Quartal. Die Nachfolge tritt bereits ab dem 28. Januar der Tabakwaren-Laden „Xheera“ am Opel-Eck an. Ab Dienstag, 28. Januar, bietet der Betreiber dort alle üblichen Brief- und Paketdienstleistungen angeboten. Die Öffnungszeiten der neuen Filiale sind durchgängig, ohne Mittagspause von montags bis samstags von 9 bis 20 Uhr. Anders sieht es hingegen mit den Finanzdienstleistungen der Postbank aus. Hierfür gibt es zumindest in Maintal keinen Nachfolger.

 

Der Vogelschutzverein besteht nicht mehr, sein einstiges Domizil im Dörnigheimer Wald hingegen schon. Weil es gut erhalten ist, soll wieder Leben einkehren – und mit ihm Kinderlachen. Denn das Häuschen soll durch die Waldgruppe des Kinder- und Familienzentrums Eichenheege genutzt werden. Die Einrichtung bietet damit sieben Gruppen für den Ü- und U3 Bereich. Damit die Kinder dann unbeschwert die Natur entdecken, spielen und toben können, erfolgen kurzfristig Maßnahmen zur Verkehrssicherung.

 

Auf dem Grundstück des Maintal-Markts im Dörnigheimer Westend will der Eigentümer ein Mehrfamilienhaus mit einem Ladengeschäft bauen. Der Eigentümer wolle ein Mehrfamilienhaus mit 17 Wohneinheiten, einem rund 100 Quadratmeter großen Geschäft für Obst, Gemüse und Waren des täglichen Bedarfs, einer Tiefgarage und weiteren Außenstellplätzen bauen. Für den Verzicht auf eine Wohnung möchte der Eigentümer allerdings von einigen Festsetzungen im Bebauungsplan abweichen und größer und höher bauen, als im B-Plan festgelegt ist, und weniger Stellplätze einplanen.

 

Am 1. September eröffnet in den Räumen des ehemaligen Obst- und Gemüseladens in der Kennedystraße 50 bis 52 ein neuer Supermarkt. Auch Fleischwaren soll es dort geben – an der Theke der ehemaligen Metzgerei Neupert, Der Obst- und Gemüseladen sowie der All-in-one-Shop nebenan hatten ihre Geschäfte schließen müssen, nachdem die für ihre hochwertigen Fleisch- und Wurstwaren überregional bekannte Traditionsmetzgerei Neupert 2023 als einer der letzten Handwerksbetriebe der Zunft das Familienunternehmen aufgegeben hatte.

 

Die Maintaler Stadtverordneten haben im September den städtebaulichen Vertrag über die Bebauung des Real-Geländes mit Investor Instone beschlossen. CDU-Bauexperte Erik Schächer und hielt die Baudichte „für vertretbar“, Auch die Höhe der geplanten Gebäude steht nach wie vor in der Kritik. In dem etwas luftiger und grüner wirkenden Entwurf namens „Grünes Quartier“ sind die höchsten Häuser 24 Meter hoch. „Wir haben das Beste ausgehandelt, was wirtschaftlich geht“, fand auch WAM-Fraktionsvorsitzender Jörg Schuschkow, auch wenn sich seine Fraktion mit dem Baugebiet insgesamt „schwergetan“ habe und er auch die aktuelle Planung unter Klimaanpassungsanforderungen nach wie vor für „nicht tragbar“ halte. Vor allem die geschlossene Gebäudefront Richtung Kesselstädter Straße lasse nach wie vor keine Durchlüftung des Quartiers zu, was zur Überhitzung beitrage.

Die FDP legte Wert darauf, dass die Fläche gegenüber nicht bebaut wird, obwohl sie im neuen regionalen Flächennutzungsplan als Bauland markiert ist. Der Antrag wurde mehrheitlich beschlossen [Über diese Fläche  war 25 Jahre früher in einem Workshop beraten worden, weil sie bebaut werden sollte. Die Bürger befürworteten einen Schließung der Kesselstädter Straße, die Stadt aber behauptete, eine Mehrheit hätte der städtische Vorschlag einer Straße quer durch das Wohngebiet erhalten).

Im Vergleich zum „Landschaftshügel“ aus dem Jahr 2022 hat sich im neuen Entwurf „Grünes Quartier“ einiges getan: Der ursprünglich mit rund 9.000 Quadratmetern eingeplante Einzelhandel umfasst nur noch 3.800 Quadratmeter, 2.000 davon Verkaufsfläche. Einzelhandel und Gastronomie sind an der Ecke Kesselstädter/Kennedystraße konzentriert. Mehr Raum für erdgebundene Bäume und Versickerungsflächen wurden geschaffen, indem die Tiefgarage nicht das komplette Quartiert unterkellert, sondern in einer Quartiersgarage zusammengefasst ist. Deren Fassade soll für ein besseres Mikroklima begrünt werden. Der Spielplatz wurde zentriert. Die Gebäudefront an der Kesselstädter Straße wurde zurückgesetzt, um Platz für Bäume und Radfahrer zu schaffen. Fußgänger- und Radwege führen durch das Quartier. Auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am Montag, 15. Dezember, steht der Beschluss des Bebauungsplans für das Gelände des ehemaligen Real-Marktes.

 

In der Kennedystraße Ecke Eichwaldstraße soll ein großes Pflegeheim gebaut werden, ein Zentrum mit vier Wohneinheiten für betreutes Wohnen und eine Tagespflegeeinrichtung. Aber wie hoch und dicht die Gebäude an der Straße und den eigenen Häusern geplant sind, missfällt den Anwohnern sehr. Ein weiterer Knackpunkt: die Zufahrt zur geplanten Tiefgarage mit einem elektrischen Aufzug, die zu einem Rückstau auf der Straße führen könne.

Die Bauaufsicht des Kreises hat zumindest lange für die Prüfung des Bauantrags benötigt, bevor sie letztlich vor wenigen Tagen erst die Genehmigung erteilt hat. Das Bauverbot sei damit hinfällig, informiert die Pressestelle des Kreises. Ein Bebauungsplan liege für die Grundstücke nicht vor. Deshalb sei die Zulässigkeit zu prüfen gewesen, ob sich das geplante Gebäude in die Umgebung einfügt.

 

Nach zweijähriger Bauzeit läuft im Oktober die Vermietungsphase für das Projekt „Kennedys“ an der Kennedystraße in Maintal-Dörnigheim, das aus drei Immobilien besteht. Bemerkenswert an dem Vorhaben: Rund ein Drittel der insgesamt 79 Wohneinheiten sind Sozialwohnungen für 9,29 Euro pro Quadratmeter. Die nicht sozialgebundenen Wohnungen im „Kennedys“ soll es zu einer Miete ab 16,50 Euro pro Quadratmeter geben. Die Dachterrassenwohnungen schlagen mit 18,30 Euro je Quadratmeter zu Buche. Echtholzparkett, Fußbodenheizung, KfW-EH-40-Standard werden als Ausstattungsdetails aufgezählt. 60 bis 130 Quadratmeter messen die Wohnungen. Rund 50 haben drei Zimmer.

Die Mieter müssen bei der Grundausstattung „knapp unter Luxus“ auf einiges verzichten. Auf dem Boden sei etwa statt Parkett PVC ausgelegt, die Wohnungseingänge seien mit Standardtüren bestückt. Fußbodenheizung, Videogegensprechanlage oder Internetanschluss gäbe es jedoch auch in diesen Wohnungen. Nach Angaben der „City 1 Group“ sind rund 80 Prozent der Wohnungen bereits vergeben.

Bei der Stadt Maintal sind rund 280 Personen registriert, die eine Sozialwohnung benötigen. Dazu zählen auch anerkannte Asylbewerber, die noch in den städtischen Gemeinschaftsunterkünften leben. Neben rund 140 wohnungssuchende Einzelpersonen besteht ein gleich hoher Bedarf bei Familien und alleinerziehenden Personen, Wohnungen für Drei- und Vier-Personen-Haushalte. Laut Stadtverwaltung gibt es in Maintal 404 Sozialwohnungen. Die Stadt habe für 194 Wohnungen das Belegungsrecht. Die anderen Belegungsrechte besitzt die Stadt Frankfurt und die Baugenossenschaft Maintal.

 

Maintal hat sich mit drei Projektideen für eine neue Belebung der Kennedystraße um eine Förderung durch das Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ beworben. Die Kennedystraße wandelt sich. Die einst belebte Einkaufsstraße droht durch die Schließung von Geschäften zu veröden. Das Projekt „InnovationsBooster Maintal“ bietet Gründerinnen und Gründern die Chance, leerstehende Läden an der Kennedystraße wiederzubeleben, innovative Geschäftsideen mit finanzieller Unterstützung zu erproben und den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Unter dem Motto „Einfach mal machen, experimentieren und ausprobieren“ sollen kreative Geschäftskonzepte mit monatlich 500 Euro Mietzuschuss über 18 Monate gefördert werden. Ziel ist es, neue, nachhaltige Geschäftsmodelle im Einzelhandel, der Gastronomie oder mit lokalem Bezug zu ermöglichen, perspektivisch fest zu etablieren und die Passantenfrequenz sowie die Attraktivität der Einkaufsstraße zu steigern.

Das Beteiligungsprojekt „Meine Kennedystraße“ lädt Bürgerinnen und Bürger ein, die Zukunft der Haupt-Einkaufsstraße in Maintal aktiv mitzugestalten. In öffentlichen Workshops sollen Bürgerinnen, Bürger, Vereine, Eigentümerinnen. Eigentümer und Gewerbetreibende in moderierten Kleingruppen Wünsche, Kritik und Ideen sammeln, die von der Steigerung der Aufenthaltsqualität über kulturelle Angebote bis hin zu wirtschaftlichen Impulsen reichen können. Denkbare Ideen sind Mini-Marktplätze, verbesserte Infrastruktur, Themenwochen und lokale Kooperationen. So soll aus der Kennedystraße wieder ein lebendiger, attraktiver Ort für alle Altersgruppen werden. Ergänzend soll der „KennedyAfterwork“ auf dem Käthe-Jonas-Platz einen regelmäßigen Treffpunkt mit entspannter Atmosphäre, Essen, Trinken und Netzwerken schaffen.

 

Die Trauerhalle samt Kühlzellen auf dem Alten Friedhof Dörnigheim wurde abgerissen. Erhalten wurde das Technikgebäude, das durch eine WC-Anlage ergänzt wurde. Auch eine Gedenktafel konnte am Standort erhalten werden. In den vergangenen fünf Jahren wurde die Trauerhalle durchschnittlich zweimal im Monat genutzt, die Kühlzelle an einem Tag im Monat. Dem gegenüber standen Instandhaltungskosten von rund 21.000 Euro jährlich. Trauerfeiern können wie gewohnt am Grab stattfinden oder alternativ in anderen geeigneten Räumlichkeiten, beispielsweise auf dem Neuen Friedhof in Dörnigheim. Dort gibt es auch stets freie Kühlzellen. Mit diesen Anpassungen wird der Alte Friedhof Dörnigheim an die veränderte Nutzung angepasst, während mit dem WC-Container gleichzeitig ein wichtiges Angebot vor Ort erhalten bleibt.

 

Bischofsheim:

 

Die Starkregen-Mulde in der Rhönstraße stößt im Februar bei Anwohnern auf Protest. Sowohl der Graben an sich, der die angrenzenden Wohngebiete vor Hochwasser schützen soll, als auch der Bau bringt die Nachbarn auf die Barrikaden. Als eine der Hauptursachen für ein Hochwasserrisiko sieht er die Bebauung der Grundstücke am Tiefensee, die einst Sumpfgebiet waren. Auch die Kita in der Rhönstraße ist ein Dorn im Auge. Warum hier kein geschlossenes Rohrsystem installiert wurde, das ausreichend Kapazitäten bietet, um Wasser bei Starkregen aufzunehmen, wollen die Anwohner ebenfalls wissen. Auch warum der vorhandene Abwasser-Kanal nicht ausreichend ausgelegt wurde, ist eine von vielen Fragen, die sich stellen. Ein geschlossenes Rohrsystem sei nicht „ausreichend, um die anfallenden Wassermengen im Starkregenfall abtransportieren zu können“, antwortet die Stadt.

Durch die Beschädigung eines Kabels bei den Aushubarbeiten sei eine Pumpe ausgefallen und in der Folge mehrere Keller mit Regenwasser vollgelaufen. Auf 12 .000 bis 15.000 Euro schätzen die Anwohner den Schaden, der das Regenwasser in den Kellern hinterlassen hat.

 

Die Stadt Maintal reduziert die Höchstgeschwindigkeit im Rumpenheimer Weg auf Tempo 30, um die Lärmbelastung für Anwohnende zu senken. Neue Regelungen auf Bundes- und Landesebene räumen den Kommunen nun mehr Entscheidungsfreiheit in der Verkehrsgestaltung ein. Die Straßenverkehrsbehörde kann damit bei entsprechenden Lärm- und Umweltwerten Tempo 30 anordnen. Messungen aus dem Jahr 2024 ergaben für den Rumpenheimer Weg Lärmwerte von über 67 Dezibel. Diese rechtfertigen die aktuelle Anordnung von Tempo 30.

 

Das ehemalige Jugendzentrum auf der Rückseite des Bürgerhauses ist seit Jahren ein Schandfleck, beklagen Anwohner. Die Stadtverwaltung widerspricht der Darstellung. Unbehelligt würden sich hier junge Männer treffen, um laut zu feiern oder im Schutz der Büsche Drogengeschäfte abzuwickeln. „Jeden Tag ab 14 Uhr, auch im Winter“, behauptet Anwohner George.

Vor ein paar Jahren sei er direkt vor seinem Haus mit einer Dachlatte niedergeschlagen worden. Zuvor hatte er die Feiernden aufgefordert, ihre Bierflaschen nicht an der Wand zu zerschlagen. Zuletzt kommt es am Samstag, 16. August, zu einem Zwischenfall vor dem ehemaligen Jugendzentrum. Roland George wird von der Terrasse aus Zeuge, wie mehrere Männer in Streit geraten. Plötzlich habe einer der Männer eine Schusswaffe gezogen. „Das haben auch weitere Nachbarn gesehen“, sagt er. George alarmiert die Polizei, die schließlich mit zwei Streifenwagen anrückt. Auch den Vorwurf, dass es an der Örtlichkeit keine Kontrollen gebe, weist die Stadt entschieden zurück.

 

Der Glasfaserausbau in Maintal geht voran. Rund 10.400 Haushalte bringt die Telekom derzeit in Dörnigheim und Bischofsheim ans schnelle Netz. Mit dem Spatenstich im Oktober in Bischofsheim  ist der zweite Bauabschnitt westlich vom Kreuzstein gestartet. In Kürze sollen 4.410 Haushalte und Unternehmen das Glasfasernetz nutzen können, teilt das Unternehmen mit. Das neue Glasfasernetz ermöglicht deutlich höhere Geschwindigkeiten bis 1000 Megabit pro Sekunde. Die Fertigstellung im neuen Abschnitt ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Die Telekom will dazu mehr als 20 Kilometer Glasfaserkabel bis in die einzelnen Häuser verlegen und 32 neue Netzverteiler aufstellen. In Summe baut das Telekommunikationsunternehmen laut eigener Aussage 14.800 Haushalte im Stadtgebiet Maintal aus. Der Ausbau hatte im Juni 2022 begonnen. 

 

Auf dem Gelände des Bürgerhauses soll ein Vollsortimenter und eine Drogerie angesiedelt werden. Direkt gegenüber gibt es allerdings schon zwei kleine Supermärkte. Ein Gutachter rät der Stadt Maintal, die Vorgaben für den Investorenwettbewerb für das neue Quartier rund um das Bürgerhaus Bischofsheim zu lockern. Auch von der geplanten Finanzierung mittels Erbbaurecht rät er im Dezember ab.

Das rund zwei Hektar große Baugebiet einem Investor im Erbbaurecht zu überlassen, um aus den jährlichen Zinserträgen die Miete für das neue Bürgerhaus zu bestreiten, ein Vollsortimenter auf 1500 Quadratmeter und eine Drogerie auf 800 Quadratmeter Ladenfläche – dies könn-te potenzielle Bauherren für das Großprojekt abschrecken, warnte Terramag-Geschäftsführer Thomas Müller bei der Vorstellung des Berichtes.

Beim Verkauf der Gesamtfläche könne die Stadt eine Summe in Höhe von etwas mehr als 2,3 Millionen Euro einstreichen. Der Bodenwert für das Bürgerhaus wurde mit 140 Euro pro Quadratmeter bewertet, die Flächen für den Einzelhandel mit 310 Euro je Quadratmeter und die Gebiete, auf denen Wohnungen entstehen sollen, mit 415 Euro. Allerdings hat die Verkaufsoption den Haken, dass 3.500 Quadratmeter der künftigen Quartiersmitte der evangelischen Kirche Bischofsheim gehören, die ihren Grund derzeit nur unter Anwendung des Erbbaurechts hergeben will. Die Absicht der Stadt, das gesamte Areal in Erbbaurecht zu vergeben, um mit dem Ertrag über 25 Jahre die Miete für das Bürgerhaus zu bestreiten, werde nicht funktionieren, hieß es. Müller gab außerdem zu bedenken, dass für den Investor eine Beleihung von Erbbaugrund bei Banken schwieriger sein.

 

 

Hochstadt

Ein Mobilfunkmast wird im Februar am Rande des Festplatzes in Hochstadt errichtet.  Ausschlaggebend war die Lage außerhalb der geschützten Landschaftsbereiche sowie das bessere Einfügen des Masts in das Landschaftsbild im Vergleich zu anderen möglichen Standorten im nördlichen Außenbereich von Hochstadt. Zum einen wird der Mast durch die umstehenden Bäume optisch abgeschirmt und hat einen Abstand von über 100 Metern zur nächstgelegenen Wohnbebauung, zum anderen können dort mehrere Mobilfunkanbieter ihre Technik bündeln, sodass kein weiterer Mast in diesem Bereich erforderlich ist.

 

Wachenbuchen:

Dass das Grauen des Zweiten Weltkriegs im zuvor beschaulichen Wachenbuchen nicht allein am 6. Januar vor 80 Jahren ein Gastspiel gab, erzählt Ortshistoriker Peter Heckert eindrucksvoll in einer neuen Dokumentation zum 80. Jahrestag, als die US-Streitkräfte das Dorf einnahmen und am 28.März 1945 die Verwaltung übernahmen [Eine ausführliche Dokumentation über das Kriegsende in Maintal findet sich auf Heckerts Webseite. Dort wird auf beschrieben, daß der Granatenbeschuß am 27. März nicht von den Amerikanern kommen konnte, sondern durch deutsche Truppen erfolgte. Der Zeitungsredakteur hat sich danach mehr der Gaststätte „Zur Sonne“ in Hochstadt zugewandt].

Das Brüder-Schönfeld-Forum hat Ende April das Schicksal von Johannes Kappes geschildert,

der kurz vor Kriegsende in Hanau erhängt wurde wegen Widerstands gegen  den Verwalter eines Lebensmittellagers. Das Grab des Johann Kappes auf dem Alten Friedhof Wachenbuchen ist bis heute erhalten und wird als eines von mehreren Soldatengräbern dauerhaft erhalten und gepflegt.

 

Mit der Planung des Neubaugebiets „Am Berghof“ in Wachenbuchen entsteht auf einer rund sechs Hektar großen Konversionsfläche neuer Wohnraum. Das neue Wohngebiet soll möglichst klimaschonend entwickelt werden. Ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu diesem Ziel ist das Thema Mobilität. Hier kooperiert die Stadt Maintal im Mai mit der Hochschule RheinMain und der Frankfurt University of Applied Sciences. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit beschäftigen sich rund 20 Studierende der Masterstudiengänge „Infrastruktur“ und „Nachhaltige Mobilität“ nach einem ersten Ortstermin mit innovativen Ideen für die Mobilität im neuen Wohnquartier. Im neuen Quartier sind Doppelhaushälften, Ein- und Mehrfamilienhäuser, seniorengerechtes Wohnen, eine Kita sowie ein öffentlicher Spielplatz geplant. Entstehen soll eine Mobilitätsstation, die unter anderem Fahrradabstellanlagen, Carsharing, Informationsangebote und die Bushaltestelle integrieren könnte.

 

Das Maintaler Brüder-Schönfeld-Forum bietet im Oktober einen Kompromissvorschlag für die Rückbenennung der Kleinen Hainstraße an. Der Textvorschlag darauf: „‚A. Reinhardtstraße’, benannt nach einem früheren Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Wachenbuchen. Dieser Straßenname wurde 1938 auf staatliche Anweisung aus rassistischen Motiven getilgt.“

 

Im November wurde der Wachenbucher Ortsgerichtsschöffe Wilhelm Stein verabschiedet. Seit 2015 engagierte sich Wilhelm Stein als Schöffe im Ortsgerichtsbezirk Maintal II, das die Stadtteile Bischofsheim und Wachenbuchen umfasst.

 

Auf dem ehemaligen Volksbank-Gelände entsteht ein neues Wohn- und Ärztehaus. Auch 20 Tagespflegeplätze will der Pflegedienst Kremer dort ab 2027 einrichten. Die Maintal Immobilien Gesellschaft (MIG) errichtet hier ein Praxis- und Wohngebäude. Neben einer Arzt- und einer Physiotherapiepraxis soll ein Tagespflege-Angebot mit bis zu 20 Plätzen einziehen.

 

Mit einer feierlichen Adventskranzübergabe eröffnete die Sport- und Kulturgemeinschaft Wachenbuchen den Weihnachtsmarkt. Zahlreiche Gäste und Freunde der Städtepartnerschaft zwischen Moosburg und Maintal nahmen an der traditionellen Veranstaltung teil. Musikalisch wurde die Eröffnung vom Gesangverein Vorwärts umrahmt. Besonderer Dank galt den Verantwortlichen der Sport- und Kulturgemeinschaft, Timo Stein und Klaus Karber, die die Übergabe ermöglichten.

 

 

 

Gewerbe und Industrie

Die in Maintal ansässige Norma Group setzt seit mehreren Jahren auf eine Lokalisierungsstrategie – nicht nur, aber auch in den USA. Die Norma Group sei seit einigen Jahren in den USA aktiv und habe ihre Marktanteile dort durch eigenes organisches Wachstum und den Zukauf amerikanischer Unternehmen kontinuierlich vergrößert. Auf diese Weise hat das Unternehmen auch seine Lieferkette komplett vor Ort aufgebaut. „

Zu ihrer Lokalisierungsstrategie gehört auch, dass die Norma Group in den USA einen „ganz besonderen Mix“ an Produkten herstellt. Über 40.000 Einzelprodukte umfasst die Palette des internationalen Konzerns – alles Verbindungslösungen für Flüssigkeitsleitungen. Die Produkte kommen in ganz unterschiedlichen Anwendungen zum Einsatz: in Systemen zur Wasserversorgung, Be- und Entwässerung, aber auch in Fahrzeugen mit elektrischen und konventionellen Antrieben, in Schiffen, Flugzeugen und Gebäuden. In über hundert Ländern weltweit verkauft Norma ihre Verbindungstechnik. „Wir produzieren aber nicht alles überall“, erklärt Chefstratege Celiker.

Bislang liege der Fokus in den USA auf dem Wassermanagement-Geschäft: Produkten zur Be- und Entwässerung im kommerziellen und im privaten Bereich. Doch diese Sparte will die Gruppe weltweit verkaufen, wie sie Ende vergangenen Jahres mitgeteilt hat. Das Unternehmen will sich künftig stärker auf sein Kerngeschäft fokussieren, heißt es zu den Gründen.

Durch den Verkauf des Wassergeschäfts sollten die beiden anderen Sparten – Industrieanwendungen sowie Mobilität und Neue Energie – gestärkt werden. Vor allem im Bereich Industrieanwendungen sehe man großes Wachstumspotenzial. . Die Produkte – Metallschellen, Rohrkupplungen, Kunststoffsteckverbinder, Leitungssysteme und weitere Verbindungselemente – seien in beiden Unternehmensbereichen ähnlich und könnten in denselben Werken produziert werden.

 

Der Telekommunikationsanbieter „1&1“ gibt Ende des Jahres seinen Standort in Maintal auf. Rund 200 Mitarbeiter ziehen dann aus dem Gebäude in der Wilhelm-Röntgen-Straße im Dörnigheimer Gewerbegebiet nach Frankfurt. In Maintal habe kein „auf die sich verändernden Bedürfnisse“ ausgerichtetes Bestandsgebäude zur Verfügung gestanden. Daher habe sich das Unternehmen „nach sorgfältiger Abwägung für einen Umzug“ in den Frankfurter Osten entschieden.

 

Die Gruppe „Offenes Treffen Nachhaltigkeit“ lädt in Kooperation mit der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Maintal für Dienstag, 11. März, um 19 Uhr zu einem Vortrag zum Thema „Maintal als Fairtrade-Town und der faire Handel“ ins Stadtteilzentrum Bischofsheim ein.

 

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr darf beim Maintaler Hausflohmarkt am 25. Mai zum zweiten Mal getrödelt werden. Wer die Postfiliale in Bischofsheim betritt, kommt am Maintaler Haus- und Hofflohmarkt nicht vorbei: Ein großes Werbebanner steht im Verkaufsraum, auf dem Tresen liegen Flyer zum Mitnehmen. Initiator Ioannis Sarigiannidis, passend mit Kappe samt Flohmarkt-Logo, ist zufrieden

Das Konzept des Maintaler Flohmarkts bleibt gleich: Der Flohmarkt findet auf privatem Grundstück statt, zum Beispiel in der eigenen Einfahrt, im Garten oder der Garage. Auf öffentlichen Grundstücken wie Gehwegen oder Parkplätzen dürfen die Flohmarktstände nicht aufgebaut werden. Wie schon im vergangenen Jahr wird der Flohmarkt an vier aufeinanderfolgenden Samstagen stattfinden. Auch die Reihenfolge der Stadtteile bleibt gleich: Den Auftakt macht Wachenbuchen am 25. Mai, es folgt Bischofsheim am 1. Juni, Hochstadt am 8. Juni und Dörnigheim am 15. Juni. Dass die Termine – anders als bei der Premiere – nicht an einem Samstag, sondern sonntags stattfinden, sei ein Wunsch der Teilnehmer gewesen.

 

Im April  hat die Firma Hongfa in Dörnigheim ihren ersten europäischen Produktionsstandort in Betrieb genommen. Ab Herbst sollen hier Relais hauptsächlich für europäische Automobilhersteller produziert werden. Die neue Fertigungshalle im Marie-Curie-Ring ist im Rekordtempo entstanden. Erst im Juni 2024 hatte Hongfa zum Spatenstich eingeladen, im September konnte man an Ort und Stelle Richtfest feiern. Nun hat das chinesische Unternehmen in dem neuen Gebäude seine erste Produktion in Europa gestartet.

Hongfa folgt damit seiner Strategie, mit der es das Unternehmen an die Weltspitze gebracht hat: lokal produzieren, um schnell und flexibel auf die Wünsche der Kunden vor Ort reagieren, um auf direktem Wege Kundenservice anbieten zu können und um – und das dürfte in nächster Zukunft entscheidend werden – weniger importieren und dafür Zölle zahlen zu müssen.

 

Für ihre Leidenschaft für den Apfel und ihr Engagement für das hessische Kulturgut des Apfelweins hat der Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien die Hochstädter Unternehmerin Johanna Höhl-Müller  im September mit dem Goldenen Apfel ausgezeichnet. Im Jahre 2015 ist die 71-Jährige mit ihren Kindern Anna (41) und Johannes (39) neue Wege gegangen und gründete nach dem Verkauf der Kelterei Höhl an Rapp’s die Manufaktur Dr. Höhl’s. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Bio-Apfelessig und dem alkoholfreien Bio-Aperitif.

Ihre Kinder Anna Lenhard und Johannes Seibel wollen nach ursprünglich anderen beruflichen Wegen die Familientradition fortsetzen. Nach dem Verkauf der Kelterei Höhl im Jahr 2007 holen sie sich zusammen mit ihrer Mutter mit der Gründung der Manufaktur im Jahr 2015 den Pomp und den Bio-Apfelessig zurück und bauen die Marke weiter aus. Dafür haben wir lange in unserer Küche experimentiert, bis das Ergebnis stimmte“, sagt Höhl-Müller, die mit dem einstigen Fußballprofi Dieter Müller verheiratet ist. Mein Vater hat immer gesagt: Apfelessig ist innerlich wie äußerlich für und gegen alles gut.

Insgesamt sind es fünf Produktlinien, die die Manufaktur vertreibt. Direkt in Hochstadt wird die Rezeptur 1779 hergestellt. Deren Besonderheit liegt in der Mischung, bei dem der Bio-Apfelessig mit 40 Prozent Bio-Honig verrührt wird. In dem kleinen Familienbetrieb packen alle mit an. Schwiegertochter Christina hat sich extra zur Obstbäuerin ausbilden lassen. Johannes Seibel klebt gerade die Etiketten und versieht sie mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum, weil ein Mitarbeiter ausgefallen ist. Das Obst kommt von den eigenen Streuobstwiesen. Sollte die Ernte nicht ausreichen, arbeitet die Manufaktur mit einem Betrieb in Baden-Württemberg zusammen.

 

Johann Goltz, Pächter der Außengastronomie „La Main“ am Dörnigheimer Mainufer, ist mit der Saison ist Goltz nach eigenen Angaben sehr zufrieden.  Von Mai bis September haben sie täglich geöffnet: Montag bis Samstag von 14 bis 22 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 12 bis 22 Uhr – ein Knochenjob für das Paar, das mit seinem Pizzastand auch auf Großveranstaltungen und Festen vertreten ist. Nun heißt es zusammenpacken: Die fünf Container werden überholt und anschließend eingelagert. Bis zum 1. November muss der Abbau erledigt sein. wegen der Hochwassergefahr. Fünf Jahre läuft der Pachtvertrag mit der Stadt Maintal. Eine Verlängerung könne er sich durchaus vorstellen

Die Füße hochlegen kann das Gastronomenpaar nach dem Saisonende am Mainufer jedoch nicht. An diesem Wochenende fahren Johann und Nadine Goltz mit ihrem Pizzawagen zur „Dippemess“ nach Frankfurt, kommenden Freitag geht es dann zum Friedberger Herbstmarkt. Erst nach den Weihnachtsmärkten kehrt bei Familie Goltz endlich Ruhe ein. Zumindest bis Februar. Dann müssen Bewerbungen für Veranstaltungen und Feste verschickt, Termine abgestimmt werden. Das Eröffnungsdatum der Außengastronomie „La Main“ ist dagegen gesetzt: Am 1. Mai 2026 sollen alle Liegestühle und Bänke am Dörnigheimer Mainufer wieder bereitstehen.

 

Im Maintaler „Fleur de Sel“ kommt kreative Spitzenküche auf den Tisch. Das war laut Küchenchef und Geschäftsführer noch nie so herausfordernd wie jetzt. Man muss schon wissen, wo man das „Fleur de Sel“ findet. Das französische Restaurant liegt im Westend Maintal-Dörnigheims, fast versteckt in einer Wohngegend, die als Brennpunkt in dem Stadtteil gilt. Die Kundschaft kommt daher nicht aus dem direkten Umfeld. Aus Frankfurt, dem Taunus, der gesamten Republik, teilweise sogar aus dem Ausland kommen Gäste zu Familie Theumer, die das „Fleur de Sel“ seit 2011 betreibt.

Monatlich wechselnde Speisekarten komponiert der Küchenchef. Darauf findet sich viel Fisch in raffinierten Kombinationen, etwa mit eigens kreierten Gels aus Orange, Zitrone und Safran, die zum Beispiel dem perfekt gegarten Kabeljau eine ganz neue, raffiniert spritzige Note verleihen. In der offenen Showküche, die aus dem mediterran gestalteten Gastraum Einblicke in die Arbeit des Chef-de-Cuisine und seinem Team gewährt, entstehen kulinarische Kunstwerke, die für Geschmacksexplosionen und ein außergewöhnliches Erlebnis sorgen.

Zu den absoluten Höhepunkten auf der Karte zählen: die „Bouillabaisse à la facon Patrick“, die es sogar in die Rezeptsammlung von TV-Koch Mike Süsser geschafft hat. Denn der Maintaler Küchenchef zaubert aus der ursprünglich rustikalen Suppe aus Fischresten ein außergewöhnliches Feinschmecker-Gericht. „Das wollen alle haben, wenn es auf der Karte steht“, erzählt Patrick Theumer. Den Beinamen „Suppenkönig“ habe er sich damit erkocht, erzählt der Küchenchef lachend. Diese Leidenschaft und Expertise zahlen sich aus. Seit 2019 ist das Restaurant im Guide Michelin geführt, hat Auszeichnungen erhalten und bei prominenten TV-Formaten wie „Mein Lokal, dein Lokal“ gewonnen.

Bei vielen Gästen treffe man zwar auf Verständnis, als man die Preise angehoben habe, um die steigenden Energiekosten zu decken. „Aber manche kommen nicht mehr oder nur noch zu ganz besonderen Anlässen, Jubiläen, Geburtstagen“, sagt Yasemin Theumer. Andere Spitzenköche gäben auf, weiß das Ehepaar. Immerhin: Eine Hoffnung hat sich erfüllt. Die „Gastrosteuer“ wird wieder gesenkt. Das dürfte zumindest für eine kleine Entlastung sorgen. Denn: Weniger auf den Teller zu packen, kommt für Patrick Theumer nicht infrage. Eher würde er die Gastronomie verkleinern und alles in Eigenregie stemmen, um rentabel zu bleiben.

 

Tiermodelle, in Bronze gegossen, anatomisch präzise bis in die letzte Falte: Das ist die Spezialität von Ursula Krabbe-Paulduro und Ernst Paulduro. Das neueste Werk der Bischofsheimer ist eine originalgetreue Nachbildung eines indischen Panzernashorns und steht seit Oktober im Tiergarten Nürnberg.

 

Anke und Rainer Böhm verkaufen nur wenige Schwibbögen mit Hochstadt-Motiven pro Jahr. Die Nachfrage ist riesig, obwohl sie keine Werbung dafür machen. Das Objekt der Begierde liegt in einem schnöden braunen Pappkarton: Ein Schwibbogen, hergestellt in Grumbach, einem Ortsteil der sächsischen Kleinstadt Wilsdruff im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Herkunft des Deko-Objekts ist traditionell ostdeutsch, das Motiv ist es nicht: Gefertigt aus Birkensperrholz erstrahlt der Maintaler Stadtteil Hochstadt, genau genommen eine Best-of-Szenerie der historischen Hauptstraße mit ihren Fachwerkhäusern und dem Wahrzeichen, dem Obertor, flankiert vom alten Brunnen und dem Kriegerdenkmal von 1871.

Entsprechend teuer ist das Deko-Objekt aus dem Erzgebirge: 149 Euro kostet der Hochstädter-Schwibbogen, der nur in einer Mini-Auflage produziert wird.

Schätzungsweise 100 Hochstädter Schwibbögen hätten sie in den vergangenen zehn Jahren verkauft. Das Vierfache wäre drin gewesen, sagen beide. Denn bis heute machen sie keine Werbung für ihr Produkt.

 

Nach mehr als drei Jahrzehnten schließt die Goldschmiedin Elisabeth Westerhaus ihre Werkstatt in Maintal. Seit Anfang der 1990er-Jahre war ihre Werkstatt fester Bestandteil der Maintaler Kulturlandschaft, zunächst „In der Landwehr“, später in der Westendstraße – mit Atelier und Kursraum, den sie über den Gewerbeverein fand, in dem sie lange aktiv war. Hier entstand Schmuck, der selten allein dekorativ gedacht war. Kinderzeichnungen wurden zu Anhängern, Fundstücke vom Wegesrand zu Erinnerungsobjekten, Geburtsdaten zu numerologisch aufgeladenen Zeichen. Auch Reparaturen und Umarbeitungen gehörten selbstverständlich dazu. Gerissene Perlenketten, zu enge Ringe, geerbte Stücke, die nicht mehr getragen wurden.

Warum sie jetzt aufhört, beantwortet sie ohne Pathos. Das Alter spiele eine Rolle, vor allem aber die wirtschaftliche Lage. „Ich komme erstmals nicht mehr auf meine Kosten“, sagt sie offen. „Die Corona-Pandemie war ein Einschnitt. Meinen Schmuck kauft man nicht im Internet“. Der persönliche Austausch, die Beratung, das gemeinsame Entwickeln eines Entwurfs – all das ließ sich nicht digital ersetzen. Früher lud sie regelmäßig zu Ausstellungen im Frühjahr und Herbst ein, per Zeitungsanzeige und persönlicher Post.

Der feste Kundenstamm schrumpfte, neue Aufträge blieben aus.

 

 

 

Wirtschaftsförderung

 

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Maintal bot in diesem Jahr weiterhin in Kooperation mit den Wirtschaftspaten regelmäßig ein Beratung für Unternehmen an.

 

Das Kommunale Center für Arbeit (KCA) bringt mit der Reihe „Meet-Match-Work“ mittels Speed-Dating unkompliziert und erfolgreich Bürgergeldbeziehende mit Unternehmen zusammen. Zehn regionale Unternehmen aus Handwerk, Sozialwesen, Produktion und Zeitarbeit präsentierten im Juli konkrete Stellenangebote im Bürgerhaus Bischofsheim Die Bildungspartner Main-Kinzig GmbH informierte zudem über Unterstützungsangebote wie Berufssprachkurse zur erfolgreichen Integration von Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund.

 

Im Rahmen der Initiative „Heimat-Shoppen“ des Main-Kinzig-Kreises bietet die Wirtschaftsförderung der Stadt Maintal am Freitag, 5. September, eine kulinarische Radtour durch alle Maintaler Stadtteile an. Ziel der Aktion ist es, die Bedeutung lokaler Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen für die Lebensqualität vor Ort stärker ins Bewusstsein zu rücken. Bei der kulinarischen Radtour durch Maintal lernen die Teilnehmenden besondere gastronomische Orte kennen. Die kulinarische Radtour startet um 16 Uhr am Rathaus in Hochstadt. Anschließend werden folgende kulinarische Stationen besucht: Pizzeria Calimero in Hochstadt, der Wein und Whisky Shop Maintal in Wachenbuchen, das Restaurant Greek Taverna in Bischofsheim und die Außengastronomie La Main in Dörnigheim. Mit dem Fahrrad erleben die Teilnehmenden sowohl die Landschaft als auch die Köstlichkeiten der Gastgeber.

 

Um Unternehmen auf dem Weg zu mehr digitaler Stärke zu unterstützen, lädt die Wirtschaftsförderung der Stadt Maintal gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises für Mittwoch, 24. September, zu einem Impulsvortrag über digitale Werbung für Gründerinnen, Gründer und Unternehmen ein. Unter der Fragestellung „Wie hilft KI dem Marketing?“ wird Georg Sislak, Geschäftsführer des Sislak Design Werbeagentur GmbH, als Referent aufzeigen, wie Künstliche Intelligenz (KI) gezielt für den eigenen Erfolg in der Kunden-gewinnung, Reichweitensteigerung und effizientere Marketingstrategien eingesetzt werden kann – von Chatbots über Predictive Analytics bis zur SEO-Optimierung. Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Maintal, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ein Impulsvortrag für Gründerinnen und Unternehmen findet am Donnerstag, 23. Oktober 2025, von 18 bis 20 Uhr m Sitzungssaal des Rathauses statt. Referent ist Alfons Link, Beratungsexperte bei den Wirtschaftspaten e.V., der die wichtigsten Schritte und Erfolgsfaktoren bei einem Generationenwechsel erläutert. Ziel der Veranstaltung ist es, praxisnahe Tipps zu vermitteln, die den Schlüssel zu einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge bilden.

 

 

 

Landwirtschaft

 

Der Arbeitskreis Streuobst bietet in Zusammenarbeit mit der Stadt Maintal auch in diesem Jahr eine kostenlose Sammelaktion für Obstbaumschnitt an. Diese ist für Montag, 3. März, und Dienstag, 4. März, geplant und findet entlang vorab festgelegter Routen statt.

 

OGV Hochstadt:

Der Obst- und Gartenbauverein Hochstadt lädt für Sonntag, 9. März, Interessierte auf das Vereinsgelände am Groschlag Hohl ein. Ein Fachwart zeigt einen fachgerechten Obstbaumschnitt und steht für Fragen zur Verfügung.

Das Fest des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Hochstadt findet am Sonntag, 21. September, ab 11 Uhr auf dem Vereinsgelände statt. Aufgrund der früheren Apfelernte wurde der Termin vom üblichen 3. Oktober vorverlegt. Es gibt kühle Getränke, Speisen vom Grill sowie Salate der Vereinsmitglieder. Ab 14 Uhr wird Kaffee und selbst gebackener Kuchen angeboten. Während des Festbetriebs zeigen die Vereinsmitglieder beim Schaukeltern den Beginn der Apfelweinherstellung. Der dabei entstehende „Süße“ kann vor Ort verkostet und erworben werden.

Der Obst- und Gartenbauverein Hochstadt veranstaltet am Sonntag, 27. April, sein Apfelblütenfest. Ab 11 Uhr sind Besucher willkommen, die blühende Vereinsanlage am Grohschlag Hohl 6 zu besuchen.

 

Winzerverein:

Im Wingert „Hoher Rain“ ist alles bereit für das Hexenfeuer am Samstag, 12. April. Die Winzer des 1. Hochstädter Winzervereins haben im Februar den Rebenschnitt vorgenommen und die alten Triebe für das Hexenfeuer geschichtet. Einem alten Brauch zufolge soll das Hexenfeuer den Winter aus den Weinbergen vertreiben. Bei einsetzender Dämmerung wird das Feuer entzündet. Mit dabei ist die Weinhexe, die mit Rasseln und Gesang den Frühling begrüßt und den Winzern eine gute Ernte verspricht. Beginn ist um 16 Uhr.

Zum ersten Mal in seiner 38-jährigen Geschichte wird der Erste Hochstädter Winzerverein von einer Frau geführt: Eva Brüning-Rehbein wurde bei der jüngsten Jahreshauptversamm-lung zur Vorsitzenden gewählt. Und damit nicht genug, sie wird unterstützt von Cornelia Mohr, die nun als Stellvertreterin agiert. Die weibliche Doppelspitze löst Gerhard Koffler nach zehn Jahren als Vorsitzender ab, der sich in die zweite Reihe zurückzieht, mit seinem umfangreichen Fachwissen dem Verein aber weiterhin zur Verfügung steht.

Und dass der Hochstädter Winzerverein „immer weiblicher wird, beweist die Statistik: 86 Männern stehen inzwischen bereits 68 Frauen gegenüber“, fügt Cornelia Mohr hinzu. Beide Führungsfrauen sind allerdings noch durch ihre Männer zu den Winzern gekommen, die Vorsitzende bereits vor 20 Jahren – sie hat auch schon Erfahrung im erweiterten Vorstand gesammelt – und ihre Stellvertreterin vor fünf Jahren..

Natürlich hat sich das neue Führungsduo auch schon Gedanken darüber gemacht, welche Aufgaben in den kommenden Monaten anstehen. So soll ein neuer Aufsitzmäher beschafft werden, weil der alte ans Ende seiner Lebenszeit kommt. Am Herzen liegt dem Führungsduo auch die Renovierung des Vereinslokals „Winzerstube“. Auch die Kelterhalle benötigt eine Auffrischung. Im Weinberg müssen Holz- durch Metallpfosten ersetzt werden, und es sind Neu- und Ersatzpflanzungen von Rebstöcken notwendig. Um die Weine lagern zu können, muss der Verein weitere Fässer und Material zum Keltern, zum Ausbau – also die Kellerarbeiten nach dem Ende der Gärung bis zur endgültigen Abfüllung – und zur Lagerung anschaffen.

Erstmals will man für Mitglieder und Interessierte eine Weinwanderung am 31. Mai „Rund um den Lohrberg“ anbieten.

Der Rückblick auf das Weinjahr fiel bei der Jahreshauptversammlung eher durchwachsen aus, vor allem, weil die Erntemenge durch späten Frost und Hagelschäden relativ gering war. Trotz durchschnittlichem Zuckergehalt sei es dem Kellerausschuss aber gelungen, eine durchweg ordentliche Qualität der 2024er-Weine zu erreichen

Im Oktober erstrahlt das Weinlaub im Wingert in prächtigen Herbsttönen, und es ist wieder Zeit für das traditionelle Federweißenfest des 1. Hochstädter Winzervereins. Am Samstag, 11. Oktober, und Sonntag, 12. Oktober, lädt dieser zu Federweißen, Zwiebelkuchen und weiteren Spezialitäten ein. Weinkönigin Mareike I. begrüßt am Samstag um 17 Uhr Hoheiten aus umliegenden Städten und Gemeinden, die zum Gegenbesuch nach Hochstadt kommen. Wie gewohnt öffnet das große Kuchenbuffet der Winzerfrauen am Sonntag um 14 Uhr. Samstag, 11. Oktober, 16 bis 22 Uhr, Sonntag, 12. Oktober, 11 bis 20 Uhr, Winzerhof, Bischofsheimer Straße 9 in Hochstadt. Den mit Abstand weitesten Weg hatten die Homberger Apfelkönigin Theresa I. und Apfelprinzessin Isabel I. aus Homberg Ohm auf sich genommen. Elena I., Laternenkönigin aus Büdesheim, war mit ihren Hofdamen angereist. Und die Sachsenhäuser Brunnenkönigin Karin III. war mit Brunnenschultheiß Dieter Breidt gekommen. Mit von der Partie waren Joyce I., Blütenkönigin aus Rosbach, Tabea Isabelle I., Froschkönigin aus Büdingen, sowie die seit September amtierende Rosenkönigin Johanna I. aus Goldstein. -

Gemeinsam mit seiner Frau Tanja Raab-Rhein begrüßte der Regierungschef Borus Rhein im November  annähernd 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter anderem Weinköniginnen, Rosenkavaliere sowie Blumenköniginnen aus ganz Hessen, darunter auch die Hochstädter Weinkönigin Mareike I.

 

Der Frankfurter Riesling-Tag wird inzwischen im neunten Jahr organisiert von zwei Maintalern: Katharina Puppe und Michelangelo Stivala. Mit Uli Schlepper, dem Dritten im Bunde, hat das Trio die Nachfolge und das Erbe des umtriebigen Erfinders des Riesling-Tags und Entrepreneurs Jesko Barabas angetreten, der 2022 verstorben ist. Katharina Puppe hatte damals im Management des Nachtclubs und Restaurants von Barabas gearbeitet, als ihr Chef den Riesling-Tag startete.

Der Riesling-Tag, betonen Puppe und Stivala, zeichne sich nicht nur durch die Vielfalt der über 200 vorgestellten Weine und Sekte aus, die alle verkostet werden können, sondern vor allem auch durch die familiäre Atmosphäre, die sich im Laufe der Jahre entwickelt habe.

Wegen der fachkundigen Beratung an den Ständen sei der Riesling-Tag aber auch für Anfänger und neugierige Weinkenner geeignet, weil es von den Winzern im persönlichen Gespräch viele Informationen zu diversen Rebsorten und deren speziellen An- und Ausbau gebe. Zumal auch die Teilnehmer aus ganz unterschiedlich großen Betrieben kämen. Jeder Besucher erhalte zudem an der Kasse ein Magazin, in dem alle Teilnehmer mit ihren Betrieben und den Produkten ausführlich in Wort und Bild vorgestellt werden.

Zu einer Verkostung gehört in der Regel auch eine Preisverleihung. Nicht anders so auch beim Rieling-Tag, wo aber nicht die Fachleute einer Jury angehören, sondern das Publikum den „Riesling des Tages“ wählt. Beim zweiten Preis ist das etwas anders, da bestimmt eine kleine Jury, welcher Besucher die beste oder originellste Weinbeschreibung ins Rennen geschickt hat.

 

Obst- und Gartenbauverein Wachenbuchen:

Alle 50 Obstbäume, die vom Obst- und Gartenbauverein (OGV) mit großer Unterstützung der Stadt Maintal im Dezember des letzten Jahres gepflanzt wurden, haben auch ausgeschlagen. Leider haben Raupen sich an vielen der jungen Blätter gütlich getan. „Im nächsten Jahr wird es wohl leider unumgänglich sein, einen verträglichen Pflanzenschutz auszubringen“, so der Vorstand.

Das trockene Frühjahr machte es erforderlich, oft Wasser zu den jungen Bäumen zu bringen. Der Verein hat sich dazu einen 3.000 Liter fassenden Tank zugelegt, der auf einem Wagen des Landwirts Ludwig Stein montiert wurde. Mit Hilfe der Familie Stein und einem ihrer Traktoren konnte die Wasserversorgung auch für die Zukunft sichergestellt werden.

Noch vor den Osterfeiertagen haben einige Mitglieder einen wunderbaren Rastplatz am oberen Rand der Wiese eingerichtet. Zwei stabile Bänke und ein Marmortisch, überschattet von einem Sonnenschirm, laden zum Verweilen oder Picknick ein. Der Platz bietet einen wunderbaren Blick über Wachenbuchen, bei gutem Wetter bis in den Spessart hinein.

Der Verein oder einzelne Mitglieder sind auch weiterhin daran interessiert, vernachlässigte Streuobstwiesen zu kaufen oder zu pachten. Am Freitag, 23. Mai, um 19 Uhr findet auf dem Vereinsgelände im Zelt die Jahreshauptversammlung statt. Der stellvertretende Vorsitzende muss turnusgemäß gewählt werden, Norbert Koch stellt sich erneut der Wahl. Die Mitgliederzahl des OGV ist inzwischen auf 170 Personen angewachsen, sodass auch noch weitere Beisitzer für den Vorstand gewählt werden können. Gerne werden auch weibliche Mitglieder aufgefordert, das Vereinsleben durch die Mitarbeit im Vorstand aktiv mitzugestalten.

Am Samstag, 24. Mai, ab 15 Uhr lädt der Verein zum Frühlingsfest auf das Vereinsgelände an der Ecke Mühltorring-Rübenberg-Kilianstädter Straße ein. Bei voraussichtlich 24 Grad, so der Langzeit-Wetterbericht, können alle Mitglieder, Freunde und Förderer einen schönen Nachmittag genießen. Für das leibliche Wohl sorgen Maintaler Bratwurst und erfrischende Getränke zu fairen Preisen. Es verspricht ein fröhliches Fest zu werden.

Das Kelterfest des Obst- und Gartenbauvereins Wachenbuchen findet am Sonntag, 28. September, statt. Der Tag beginnt mit einem Erntedank-Gottesdienst in der Evangelischen Kirche, die vom Landfrauenverein Wachenbuchen dekoriert wird. Anschließend lädt der Verein ins evangelische Gemeindezentrum in der Kilianstädter Straße ein. Dort wird die diesjährige Apfelernte frisch gekeltert und der „Süße“ zum Verzehr und Mitnehmen angeboten.

Auch der „Äppler“ des vergangenen Jahres wird ausgeschenkt. Wilfried Koch, Vorsitzender des Vereins, betont: „Der Drilling, eine Mischung aus Apfelwein, Süßmost und Mineralwasser, ist der Renner. Auch Bier, alkoholfreie Getränke und Bratwurst werden angeboten. Diesmal gibt es auch Currywurst.“ Die Eltern der Kita-Kinder des Buchennest sorgen für Kaffee und Kuchen und veranstalten einen Flohmarkt für Kinderartikel. Die Imkerfamilie Lorenz präsentiert ihre Produkte und eine Mitarbeiterin der Baumschule Köhler bietet Pflänzchen und Stauden zum Verkauf an. Der Shanty-Chor des Dreieich-Segelclub-Langen tritt von 14 bis 15 Uhr auf.

 

Kleingärtnerverein Dörnigheim:

Winfried Langer, Vorsitzender des Kleingärtnervereins Dörnigheim, erzählt: Etwa 14 Nationalitäten befinden sich unter den Mitgliedern, erzählt er stolz.

Insgesamt drei Anlagen stehen dem Verein durch die Stadt Maintal zur Verfügung. Die Anlage Grün ist mit 38 Parzellen die größte, hat einen Strom-, aber keinen Wasseranschluss, die kleinste ist die Heege mit 18 Einheiten ohne Strom und Wasser. „Die Anlage Nurlache mit 34 Parzellen hat Wasser- und Stromanschluss, hier steht zudem das Vereinshaus

 

Forst

Nach den „katastrophalen Verbisswerten“ bei der großen Erhebung im Februar 2024 wurde im April in dem rund 50 Hektar großen Mischwaldgebiet eine Stichprobe genommen – auch um gegebenenfalls die Quote zur gesetzlich geregelten Abschlussplanung für die am 1. April begonnenen Jagdsaison noch zu ändern. Im vergangenen Jahr herrschte bei der Stadt und beim zuständigen Forstamt Hanau-Wolfgang noch Unzufriedenheit über den Zustand der Waldabteilung. Bei der Zusammenkunft der Jagdpächter im Rathaus gab es daher gewissermaßen ein Donnerwetter. Der bisherige Jagdinhaber hatte sein Revier aus Altersgründen mutmaßlich vernachlässigt und letztlich aufgegeben. Mitte 2024 haben zwei junge Jäger aus Maintal das Revier übernommen.

 

 

Maintal rechnet mit geringen Einnahmen aus Forstwirtschaft;

Trotz hoher Holzpreise sieht der gerade beschlossene Forstwirtschaftsplan nur einen marginalen Gewinn für die Stadt Maintal vor. Einen Großteil der Einnahmen muss die Kommune in den Umbau des Waldes re-investieren. Waldschäden und Umbau infolge des Klimawandels verhindern auch in Zukunft, dass der Forst zu einer lukrativen Einnahmequelle für die Stadt werden könnte. Daran wird auch der Waldwirtschaftsplan wenig ändern, der nunmehr für die kommenden zehn Jahre geschrieben wird.

Durchschnittlich 3.600 Festmeter werden pro Jahr auf Maintaler Gemarkung geschlagen. Bei der Baumentnahme wird laut Pfeifer selektiv vorgegangen. Um den Forst zu schonen, erhalten die Lohnunternehmen die Anweisung, möglichst keine Rückegassen zu schlagen, die nicht selten Straßenbreite aufweisen. Wenn kein Sturmschaden oder erheblicher Befall von Schadinsekten - etwa mit dem Borkenkäfer - vorliege, gebe es keinen flächigen Kahlschlag, heißt es. Eine Waldverjüngung über eine große Fläche führe oft zu einer Verbuschung mit der alles niederhaltenden Brombeere. Zudem entstehe ein Gebiet, in dem nur eine Baumgeneration heranwachse.

Neben langen Dürreperioden in den vergangenen Jahren setzt Wildverbiss mancherorts dem Bestand zu. Mit den neuen Jagdpächtern habe sich das Problem etwas reduziert. Weiterhin gelte jedoch, dass die Konzentration an Rehwild und Wildschweinen immer noch hoch sei.

Eine Quote der geschädigten Bäume gibt es von der Stadt nicht. Die Erfassung des Waldzustandes, die „Forsteinrichtung“, wird in Maintal alle zehn Jahre vorgenommen. Die nächste Zustandsaufnahme erfolgt somit 2027.

Bei der Revitalisierung des Forstes geht die Stadt zwei Wege: Neuanpflanzungen und Naturverjüngung. Welche Methode angewandt wird, ist „immer eine Einzelfallentscheidung“. Pfeifer favorisiert jedoch die Naturverjüngung, weil diese Baumgeneration schon eine gute Resilienz besitze, nicht zuletzt, weil sie bereits am Standort tiefe Ankerwurzeln bilden konnte. Bei Setzlingen werde diese hingegen gekappt, um sie aus ihrer Baumkinderstube, der Plantage, entnehmen zu können. Für die Nadelhölzer werden zunehmend Weißtanne und Douglasie stehen. Der Laubbaumbestand werde ebenfalls mit neuen Sorten sukzessiv ersetzt, neben Eiche etwa mit Esskastanien, Nuss, Elsbeere oder Spitzahorn. Zurzeit dominiert in den Maintaler Stadtforsten mit rund 40 Prozent die Eiche, weit abgeschlagen gefolgt von der Buche mit 16 Prozent, die eine Verliererin im Klimawandel sein soll.

 

 

Naturschutz

 

Vier Biberfamilien haben sich in Maintal angesiedelt. Experte Manfred Sattler erklärt, warum das gut für die Umwelt und die Stadt ist. Wenn seit einigen Jahren auf Maintaler Gemarkung Auen stets durchnässt sind, ist dies keinesfalls allein regnerischem Wetter zuzuschreiben, sondern einem tierischen Gewässermeister, dem Biber. Vor mehr als einhundert Jahren galt der Nager in Europa als nahezu ausgerottet. Mittlerweile sollen sich wieder vier Familien auf Maintaler Gebiet angesiedelt haben.

Eine Mauer aus armdicken, zum Teil mehr als einen Meter langen Weiden- oder Pappelknüppeln stemmt sich schräg gestellt gegen die Strömung im Braubach bei Hochstadt. Am linken und rechten Dammende ist die Krone etwas tiefer, dort rauscht und gurgelt der Braubach die rund 30 Zentimeter hohe Sperre hinunter, nach ein paar wilden Strudeln setzt er seinen Lauf wieder ruhig fort, bis zur nächsten Staustufe, hinter denen sich oft eine kleine Seenplatte ausbreitet.

Laut einer Schätzung soll der Bestand in Hessen rund 3.500 Tiere groß sein. Sattler vermutet, dass es in Maintal vier Reviere gibt, eines am Main an der Nato-Rampe, ein weiteres an der Schleuse auf Dörnigheimer Seite und vermutlich zwei entlang des Braubachs. Dammbauwerke und Bissspuren seien die Indikatoren. Die bewohnten Burgen seien hingegen schwierig auszumachen.

Infoveranstaltung: Unter dem Titel „Sorgenkindern und Überflieger im Artenschutz“ referiert Experte Manfred Sattler auf Einladung des Nabu Maintal am Freitag, 31. Januar, ab 20 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Hochstadt, Wallgraben 4, über Feldhamster und Biber in der Stadtgemarkung und Region. Der Vortrag ist kostenfrei.

 

Während der Brut- und Setzzeit sind nur schonende Pflege- und Rückschnitte zulässig: den jährlichen Zuwachs kürzen, die Hecke stutzen, die das Verkehrsschild bedeckt, oder der Pflegeschnitt des Obstbaums sind erlaubt. Aber auch dann gilt es, den Artenschutz zu beachten. Vor Beginn der Arbeiten sollte unbedingt aufmerksam geprüft werden, ob in dem jeweiligen Gehölz Tiere ihr Nest oder eine Ruhestätte haben. In diesem Fall darf der Rückschnitt nicht erfolgen. Auf gar keinen Fall dürfen die Tiere gestört oder Nester entfernt werden. Eine Ausnahmeregelung gilt auf gärtnerisch genutzten Flächen im Erwerbsgartenbau, auf Spielplätzen oder Friedhöfen. Hier sind ganzjährige Maßnahmen möglich, sofern der Artenschutz nicht dagegen steht, also kein Habitat geschützter Arten oder von Vögeln in dem jeweiligen Baum oder Gehölz entdeckt wird .Hundehalterinnen und Hundehalter werden gebeten, während der Brut- und Setzzeit ihre Hunde bei Spaziergängen in Wald und Feld anzuleinen. In Naturschutzgebieten, aber auch im Bereich öffentlicher Grünanlagen ist dies übrigens ganzjährig vorgeschrieben.

 

Stadt Maintal wirkt an Stadtgrün-Leitlinien für ganz Hessen mit;

spielt eine wichtige Rolle für den Klimaschutz und die Anpassung an die veränderten klimatischen Verhältnisse. Bäume verbessern das Stadtklima, sind Wasserspeicher und Lebensraum für Tiere. Doch gerade in Städten sind die Bedingungen für Bäume herausfordernd. Hier helfen Leitlinien dabei, die Begrünung und Nachpflanzung erfolgversprechend zu planen.

 

Die Stadt Maintal hat bei der Erstellung dieser hessenweit gültigen Leitlinien für Stadtgrün unterstützt. Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) hat eine Online-Entscheidungshilfe erarbeitet. Diese unterstützt bei der Auswahl einer geeigneten Baumart, zeigt alternative Begrünungsmöglichkeiten auf und bietet wertvolle Informationen und Handlungshilfen rund um das Thema. Als Dank für die Unterstützung beim Projekt KLIMPRAX Stadtgrün hat das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie der Stadt Maintal jetzt einen Chinesischen Guttaperchabaum geschenkt, der vor wenigen Tagen auf dem Alten Friedhof in Dörnigheim gepflanzt wurde. Der Chinesische Guttaperchabaum, auch Gummiulme genannt, erreicht eine Höhe von bis zu 20 Metern und hat sich als widerstandsfähiger Stadtbaum bewährt. Durch ihre Resistenz gegen Frost und extreme Sommer trägt die Ulmenart dazu bei, das Stadtklima langfristig zu verbessern und gesunde Lebensverhältnisse zu sichern.

 

Um einer starken Vermehrung von Stechmücken vorzubeugen, gibt die Stadt Maintal im Rathaus kostenlos Tabletten aus. Zu den Stechmücken zählt auch die Asiatische Tigermücke, die mittlerweile im Main-Kinzig-Kreis nachgewiesen wurde. Die relativ kleine Mücke mit den weißen Streifen auf dem Rücken kann tropische Krankheiten übertragen. Daher ist es wichtig, eine Ansiedlung und Verbreitung zu verhindern. Um die Vermehrung von Stechmücken einzudämmen, sollten Wasseransammlungen vermieden werden. Außerdem ist es sinnvoll, Regenbehältnisse abzudecken.

Damit Regentonnen oder Gartenteiche nicht zur idealen Brutstätte werden, empfiehlt sich außerdem der Einsatz von speziellen Tabletten. Der Wirkstoff Culinex enthält Eiweißkristalle des „Bacillus thuringiensis israelensis“, die hauptsächlich gegen Mückenlarven wirken. Diese Kristalle werden von den Larven aufgenommen und führen innerhalb weniger Stunden zu deren Tod. Das behandelte Wasser kann trotzdem zum Gießen verwendet werden. Die Tabletten sind zu den Öffnungszeiten des Stadtladens (Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, sowie Montag und Mittwoch von 13 bis 18 Uhr) an der Pforte im Rathaus erhältlich-

 

Weil durstige Wildtiere keine größeren Entfernungen zur nächsten Wasserstelle zurücklegen können, richtet die Stadt Maintal wieder Trinkwasserstationen ein. Um die Gefäße an den Rändern von Wald- und Feldwegen regelmäßig zu befüllen und zu pflegen, braucht es die Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger. Die Symbole „Biene“ und „Fuchs“ kennzeichnen auf einer Übersichtskarte die Wasserstellen für Insekten und Kleintiere (Symbol Biene), beziehungsweise größere Wildtiere (Symbol Fuchs). Dabei handelt es sich um flache Schalen, in der Regel Blumenuntersetzer, und größere Plastikwannen. Die kleineren Schalen werden an den Wegrändern platziert und können von Bürgerinnen und Bürgern auf ihren Spaziergängen und „Hunde-Runden“ mit frischem Wasser gefüllt werden. Leider werden immer wieder  Blumenuntersetzer, - aber auch Kunststoffwannen  -  gestohlen. Zusätzlich möchte die Stadt im Mai die Errichtung so genannter Himmelsteiche mit Unterstützung durch Sponsoren umsetzen. Diese Bodenmulden können 1.000 Liter und mehr fassen und an ausgewählten Stellen im Maintaler Stadtgebiet errichtet werden. Sie werden vom Betriebshof der Stadt befüllt.

 

Der Götterbaum ist eine akute Bedrohung für die heimische Pflanzenwelt. Auch in Maintal und der Region breitet sich die aus China stammende invasive Pflanze aus - mit ernsthaften Folgen für unsere Natur, Infrastruktur und Gesundheit. Daher bittet der Fachdienst Umwelt der Stadt Maintal Bürgerinnen und Bürger darum, bei der Bekämpfung des Götterbaums zu unterstützen, um dessen Ausbreitung zu verhindern.

Besonders problematisch ist seine Fähigkeit, selbst durch kleinste Ritzen in Mauern, Asphalt oder Pflastersteinen zu wachsen. Dort verursacht er massive Schäden – an Gebäuden, Wegen und Kanalisation. Darüber hinaus sondert der Baum Stoffe über seine Wurzeln ab, die das Wachstum anderer Pflanzen hemmen. Heimische Baumarten, Wildkräuter und Blumen haben gegen ihn kaum eine Chance. Zusätzlich kann der Pollen des Götterbaums bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen.

Der Götterbäum wächst schnell – ein bis zwei Meter pro Jahr – und kann eine Höhe von bis zu 25 Metern erreichen. Er hat gefiederte Blätter, oft mit zehn bis 40 Einzelblättchen. Beim Zerreiben der Blätter entsteht ein unangenehmer Geruch, der an verbrannte Erdnüsse erinnert. Die Rinde ist graubraun, bei jungen Bäumen glatt, später rissig. Im Sommer bildet der Götterbaum gelbgrüne Blütenrispen aus, gefolgt von flachen, geflügelten Samen.

 

Der städtische Fachdienst Klimaschutz und Klimaanpassung bietet auch 2025 die Möglichkeit, im Rahmen der Lieblingsbaum-Aktion bis 30. September Obst- und Stadtbäume für 30 Euro zu erwerben. In nur vier Jahren haben Privatpersonen, Unternehmen, Vereine, Schulen und Kirchengemeinden über die Aktion knapp 1.000 Bäume auf ihren Grundstücken und Streuobstwiesen gepflanzt.

Dass die Initiative „Mehr Räume für Bäume“, zu der auch die Lieblingsbaum-Aktion gehört, etwas Besonders ist, bestätigen verschiedene Nominierungen und Auszeichnungen. Im Jahre 2023 erhielt die Stadt den Klimaanpassungspreis des Landes Hessen, 2024 wurde die Initiative für den Klimaanpassungspreis des Bundes nominiert und 2025 mit der internationalen Auszeichnung des Klima-Bündnisses e.V. und des Klima-Bündnisses Österreich, dem Climate Star, versehen. „

Über die Lieblingsbaum-Aktion kann ein großer Stadtbaum durch städtische Fördermittel für nur 30 Euro bestellt werden. Voraussetzung ist, dass die bestellten Bäume in Maintal gepflanzt werden. Auch Obstbäume, die vom Arbeitskreis Streuobst Maintal ausgegeben werden, werden über das Formular bestellt. Die Obstbäume des Arbeitskreises sind etwas kleiner als die Stadtbäume, da sie vor allem den Pflanzbedingungen auf Streuobstwiesen entsprechen. Alle Bäume sind inklusive Pfahl, Verbisschutz und Wühlmauskorb können für Obstbäume noch extra gegen einen kleinen Aufpreis erworben werden. Die Baumausgabe selbst findet am Samstagvormittag, 15. November, am Stadtteilzentrum Bischofsheim statt.

 

Renaturierung eines weiteren Abschnitts des Brauchbachs in Dörnigheim beginnt:

Die Stadt Maintal wird einen weiteren Abschnitt des Braubachs renaturieren. Indem der Bachverlauf naturnah gestaltet wird, entstehen unter anderem wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Die Renaturierung von Bächen ist mehr als eine ökologische Maßnahme. Sie ist ein wichtiger Baustein für den nachhaltigen Hochwasserschutz und den Erhalt der biologischen Vielfalt. Durch die Wiederherstellung natürlicher Uferstrukturen und Flussläufe besser: Bachläufe erhalten heimische Tier- und Pflanzenarten neuen Lebensraum und das Wasser kann bei Starkregenereignissen besser zurückgehalten und gezielt abgeleitet werden.

Nun wird ein weiterer Teil des Braubachs renaturiert. Auf einem Abschnitt von 400 Metern südlich der A66 wird der naturnahe Zustand des Braubachs wiederhergestellt. Dazu wird das Bachbett umgestaltet, Uferstrukturen angelegt und mit standortgerechten Gehölzen bepflanzt. Die Maßnahmen stärken die natürliche Selbstreinigungskraft des Baches und schaffen Retentionsräume, die den Hochwasserschutz vor der Ortslage Dörnigheim verbessern.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende des Jahres 2025 dauern und sind mit Beeinträchtigungen verbunden. So wird es im Baustellenbereich ein erhöhtes Aufkommen von Baufahrzeugen geben und in der Thingstraße wird ein Parkverbot eingerichtet. Auch ist mit Lärmemissionen zu rechnen. Weil die Waldwege im Bereich „Östlich der Thingstraße“ als Baustraße benötigt werden, sind sie für die Dauer der Baumaßnahme für den Fuß- und Radverkehr gesperrt [Aber unmittelbar neben dieser Fläche soll in einem Landschaftsschutzgebiet der Waldabgeholzt werden, um dort Wohnungen zu errichten].

 

Seit zwei Jahrzehnten kümmert sich der Verein Wildtierfreunde um verletzte und in Not geratene heimische Wildtiere. Sie retten pro Jahr mehr als 2.000 Wildtiere vor dem sicheren Tod. Trotzdem stehen die ehrenamtlichen Helfer der Wildtierfreunde Maintal immer öfter am Pranger. Nicht immer bleibt es bei Diskussionen, sagt Sonja Niebergall, Vorsitzende des Vereins.

Der Ton werde immer rauer; Diskussionen, patzige Reaktionen und sogar Beschimpfungen seien mittlerweile an der Tagesordnung. Insbesondere, wenn die Tierschützer ein Tier ablehnen, gebe es immer wieder Diskussionen. Um die Finder nicht im Regen stehen zu lassen, würden sie Tipps erhalten, etwa welches Futter für Igel geeignet ist. „Wir schicken ja niemanden einfach weg.“ Ein ständiges Ärgernis seien auch die Anrufer, die erwarten, dass die Vereinsmitglieder gefundene Tiere vor Ort abholen.

 

Im November lud die Nachhaltigkeitsgruppe: „Offenes Treffen Nachhaltigkeit“ zu einem veganen Mitbring-Brunch ein – und zahlreiche Interessierte folgten der Einladung. In gemütlicher Atmosphäre kamen Menschen im Stadtteilzentrum Bischofsheim zusammen, um gemeinsam zu genießen, sich auszutauschen und neue Anregungen rund um nachhaltiges Leben in Maintal zu erhalten. Das reichhaltige Buffet bot eine bunte Vielfalt an kulinarischen Highlights: von „Heringsstücken ohne Fisch“ auf Basis von Auberginen über einen herbstlichen Kürbis-Curry-Salat, gelbe Spalterbsen mit Kapern, bis hin zu einem cremigen Rote-Beete-Dip und viele weitere kreative vegane Köstlichkeiten. Dazu wurden fair gehandelter Kaffee, Tee und Wasser gegen Spende angeboten. Gesammelt wurde dieses Mal für den Verein Wildtierfreunde in Maintal, der sich auch dieses Jahr unter anderem wieder um mehr als 100 notleidende Igel kümmert. Für inhaltliche Impulse sorgte ein Kurzvortrag zum Thema „Fairtrade-Town Maintal“ durch die Projektbeauftragte der Stadt Anne Kunze.
                       

Zum fünften Mal findet die Lieblingsbaumaktion in Maintal statt, erstmals im Jahr 2021, wie Nina Stiehr, Fachdienstleiterin Klimaschutz und Klimaanpassung erzählt. Es warten 72 verschiedene Stadtbäume an diesem Morgen am Stadtteilzentrum auf ihre Abholung. Die Maintaler hatten im September Gelegenheit, aus 35 Baumarten in drei unterschiedlichen Wuchshöhen auszuwählen. Gerade mal 30 Euro kostet die Bürger ein Baum, der mit vier bis fünf Metern Wuchshöhe im Handel sonst mehrere hundert Euro kostet.

Es gibt die kleine Kategorie mit bis zu zehn Metern wie Dreizahn-Ahorn, Mispel oder Apfelquitte, mittelgroße Bäume mit Wuchshöhe zwischen zehn und 15 Metern, zu denen etwa die Purpur-Erle, die spanische Eiche sowie der Amberbaum Worplesdon gehören, sowie die großen Bäume mit über 15 Metern wie die schmalkronige Sumpfeiche, Esskastanie und Winterlinde. Die Aktion wird gemeinsam mit dem Arbeitskreis Streuobstwiese angeboten, der parallel 80 verschiedene Obstbäume wie Apfel, Birne, Kirsche, Aprikose und Mirabelle anbietet, allerdings wurzelnackt, das heißt, ohne Erde im Wurzelbereich.

 

 

Klimaschutz

 

Eine neue Potenzialanalyse soll zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen Auskunft geben, die die Stadt in der jüngsten Sitzung des zuständigen Ausschusses für Klimaschutz, Energie und Umwelt vorgestellt hat. Doch dort entzündete sich an der vor vier Jahren von der Politik angestoßenen und nun vorliegenden Analyse eine hitzige Diskussion. Vor allem CDU und FDP kritisieren die Vorlage. Das Gutachten sei nicht konkret genug bei Kosten und CO?-Zielen und zu beliebig bei den Optionen zur Reduzierung von klimaschädlichen Abgasen, hieß es. Gleichwohl wurde das Papier von den Stadtverordneten mehrheitlich zur Kenntnis genommen, auch von den Grünen.

Dass in der Potenzialanalyse und dem Konzept, in der das Thema Klimaschutz in acht Facetten – von Gebäude bis Abfall – mit geschätzten Zahlen operiert wird, weist die Stadt zurück. „In der Potenzialanalyse werden Werte zu den Reduktionspotentialen der Treibhausgas-Emission angegeben. Dabei handelt es sich um Werte, die anzeigen, wie hoch das Einsparpotenzial in der Zukunft sein kann. Dieses Einsparpotenzial beruht auf dem aktuellen CO?-Ausstoß, bilanziert nach BISKO-Standard (zentraler Standard für kommunale Treibhausgasbilanzierung). Hierfür wurden konkrete, auf die Stadt Maintal bezogene CO?-Emissionsdaten verwendet“, lautet die Antwort aus der Pressestelle der Stadt.

Auch könne nicht die Rede von pauschalen Maßnahmen sein, hießt es. „Beispiele hierfür sind die Klimaförderrichtlinie, die kommunale Wärmeplanung, Energieberatungen oder die Einführung eines kommunalen Energiemanagementsystems. Auch im Bereich Verkehr werden bereits konkrete Maßnahmen, wie die Umstellung der Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr, Erweiterung der klimafreundlichen kommunalen Fahrzeugflotte, Ausbau der Tank- und Ladeinfrastruktur genannt“, führt die Stadt aus. In diesem Punkt sei sie jedoch nicht alleiniger Akteur, wie eingeräumt wird: „Am Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur beteiligen sich verschiedene Unternehmen, da es sich um einen offenen Markt handelt.“

Ein weiteres Beispiel: Begrünte Bushaltestellen seien geplant, um ein Aufheizen der Straßen im Sommer zu mindern. „Das Thema Klimaanpassungsmaßnahmen an Bushaltestellen wird jedoch in der Potenzialanalyse nicht mehr aufgegriffen, da nach einem Beschluss das Thema Klimaanpassung eigenständig und somit getrennt vom Thema Klimaschutz bearbeitet werden soll.“

 

Die Stadtradeln-Kampagne findet vom 17. Mai bis zum 6. Juni statt. Mit der kostenfreien Stadtradeln-App können Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gefahrenen Streckenbequem via GPS aufzeichnen und direkt ihrem Team und ihrer Kommune gutschreiben. Die App bietet noch einen weiteren Vorteil: Die erhobenen Radverkehrsdaten werden anonymisiert wissenschaftlich ausgewertet und geben Auskunft über verkehrsplanerisch wichtige Fragen, etwa, wo, wann und wie viele Radler und Radler unterwegs sind, wo der Verkehrsfluss ins Stocken gerät oder wo Wartezeiten an Ampeln unverhältnismäßig lang sind. So ist ein möglichst bedarfsgenauer Ausbau der Maintaler Radinfrastruktur möglich.

Während des Kampagnen-Zeitraums bietet Maintal zudem allen Bürgerinnen und Bürgern die Meldeplattform RADar! an. Mit diesem Tool haben Radelnde die Möglichkeit, im Internet (www.radaronline.net) oder über die Stadtradeln-App die Kommunalverwaltung auf störende und gefährliche Stellen im Radwegeverlauf aufmerksam zu machen. Dabei setzen sie einfach einen Pin auf die digitale Straßenkarte, beschreiben die Gefahrenstelle und schon wird der zuständige Fachbereich in der Verwaltung automatisch informiert.

 

Die Stadt müsse selbst eine kommunale Wärmeplanung beauftragen, und zwar schnell, findet Bürgermeisterin Böttcher im September Die Stadtverordneten sehen das größtenteils anders. In Maintal gibt es vorerst kein Geld für die kommunale Wärmeplanung: Die Stadtverordneten haben einen Sperrvermerk vor die gesetzliche Pflichtaufgabe gesetzt. Und diesen wollen sie trotz Widerspruchs von Bürgermeisterin Böttcher nicht aufheben.

Es ist keine Aufgabe, die nur Maintal auferlegt wurde. Alle Kommunen in Hessen müssen, je nach Größe zu unterschiedlichen Stichtagen, eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Die rechtliche Grundlage dafür bildet das Hessische Energiegesetz und das bundesweit geltende Wärmeplanungsgesetz. Ziel ist es, mit einem solchen Planungsinstrument zu ermitteln, wie Privathaushalte und Unternehmen in Zukunft klimafreundlich heizen können. Damit in ganz Hessen bis spätestens 2045 nur noch klimaneutral geheizt wird, sollen größere Kommunen bis 2026, kleinere Kommunen, zu denen Maintal zählt, bis 2028 ihre Wärmeplanung vorlegen.

Dagegen, dass Maintal die dafür notwendigen Mittel freigibt, regt sich jedoch Widerstand in der Stadtverordnetenversammlung. Ursprünglich waren dafür 150.000 Euro im Doppelhaushalt 2025/26 eingeplant. Im Mai hatte der Haupt- und Finanzausschuss die Vergabe der Ausschreibung an ein Kasseler Büro beschlossen. Mit dem Haushaltsbeschluss haben die Stadtverordneten jedoch die Mittel mit einem Sperrvermerk versehen und in der Folge abgelehnt, den Sperrvermerk aufzuheben.

Da das Land die Kosten für die kommunale Wärmeplanung übernehmen will, hat Maintal bereits eine erste Zahlung über gut 20.000 Euro erhalten. Deshalb sehe sie sich dazu gezwungen, erklärte Bürgermeisterin Monika Böttcher in der Sondersitzung am Montag, Widerspruch einzulegen – und zwar gegen den Beschluss, den Sperrvermerk nicht aufzuheben. Man würde zudem die bereits getätigten Ausgaben verlieren, müsste die Vergabe abbrechen und wohl die Landesmittel zurückzahlen, was mit hohen Kosten für die Stadt verbunden wäre, lautete ihre Argumentation.

CDU, FDP, SPD und WAM argumentierten dagegen, dass Fragen im Fachausschuss nicht ausreichend beantwortet worden seien und die Vorlage „derart schlecht“ (Sebastian Maier, SPD) gewesen sei, dass sie keine qualifizierte Entscheidungsgrundlage gehabt hätten. Außerdem sei der Zeitpunkt angesichts der finanziellen Schieflage der Stadt nicht der richtige, eine solche Leistung zu beauftragen, fand FDP-Fraktionsvorsitzender Thomas Schäfer.

Einige Redner zweifelten gar den grundsätzlichen Sinn der Wärmeplanung an. Wilfried Siegmund sah zudem „eklatante Mängel in der Beratung der Klimaschutzmanagerin“. Bei der gebe es schon viele Anrufe und Nachfragen, auf welche Heiztechnologie man in Zukunft setzen solle, hatte Böttcher erklärt. Allein von den Grünen erhielt die Bürgermeisterin Unterstützung. Es würde „kein Gramm CO? gespart mit dieser Planung“, hielt Götz Winter (CDU) dagegen und fand klare Worte für das Bundesgesetz der Vorgängerregierung. Seine Frage, was eigentlich „passiert, wenn man's nicht tut“, blieb hingegen offen.

 

Um sich besser auf Starkregen vorzubereiten, erstellt die Stadt Starkregen-Gefahrenkarten. Den Anfang macht der Stadtteil Bischofsheim. Diese Karten veranschaulichen, welche Straßen, Plätze oder Grundstücke besonders gefährdet sind, wo sich Wassermengen sammeln und ausbreiten würden. Ebenfalls berücksichtigt werden die hydraulischen Berechnungen für das Kanalnetz, die ein Ingenieurbüro bereits für zwei Stadtteile erstellt hat. Damit wird sichtbar, welche Gebäude und Flächen bei Starkregen besonders gefährdet wären. Auch Bürgerinnen und Bürger erhalten damit wertvolle Informationen über die Gefahrenlage an ihrem Wohnort. Grundstücks- und Hauseigentümer können so gezielt Vorsorgemaßnahmen treffen – von Rückstausicherungen über druckdichte Kellerfenster bis hin zu Barrieren gegen eindringendes Wasser.

 

Für einen Gebäudethermografie-Bericht mit optionaler Energieberatung bietet Die Stadt Maintal in der aktuellen Wintersaison 95 Gutscheine an. Gebäude sind in hohem Maße für den CO -Ausstoß verantwortlich und bieten daher einen wichtigen Hebel für wirksame Klimaschutzmaßnahmen. Mit den Gutscheinen für Thermografieaufnahmen möchte die Stadt Maintal Eigentümerinnen und Eigentümer einen Impuls geben, um energetische Schwachstellen an ihren Wohngebäuden aufzudecken. Ziel ist, Sanierungsmaßnahmen anzustoßen, die den Wärmeverlust begrenzen und damit den Energieverbrauch sowie den klimaschädlichen CO -Ausstoß reduzieren.

 

 

Müll

 

Die Maintaler Jugendfeuerwehr sammelt am Samstag, 11. Januar, die Weihnachtsbäume im Stadtgebiet ein. Die Sammlung kostet einen Euro pro Baum. Das Geld kommt den Jugendfeuerwehren der vier Stadtteile zugute.

 

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft hat die Bioabfallkompostierung im Main-Kinzig-Kreis neu ausgerichtet. Seit Januar ist dafür der Zweckverband Bioabfallentsorgung Maintal-Bad Vilbel zuständig, wie der Kreis mitteilt. Damit gibt es nun eine ganzjährige, dauerhafte Lösung für Bioabfälle, die ab sofort auf der Kompostierungsanlage in Gründau nur noch umgeschlagen werden; die weitere Verwertung findet auf der Maintaler Anlage statt. Für die längere Lagerung und Kompostierung transportierte das zuständige Unternehmen, die Reterra GmbH, die anfallenden Mengen zu weiter entfernten Standorten, um einen Beitrag zur Senkung der Fliegenpopulation in der Gemarkung Gründau zu leisten. Zwar konnten verschiedene Gutachten keine eindeutige Ursache der erhöhten Fliegenpopulation ausweisen. Der Main-Kinzig-Kreis wollte trotzdem seinen Teil zur Eindämmung des Problems leisten. Die verkürzten Lagerzeiten und geringeren Abfallmengen auf der Kompostierungsanlage hatten einen entsprechenden Effekt gezeigt.

 

Der Jahreswechsel 2025 bringt einige Änderungen bei der Mülltrennung mit sich. Gemäß einer neuen EU-Verordnung dürfen alte Kleider, Textilien wie Bettwäsche, Handtücher und Vorhänge sowie Schuhe nicht mehr in der Restmülltonne landen. Das gilt auch für kaputte oder abgenutzte Textilien. Diese sollen stattdessen in Altkleider-Containern gesammelt werden. Für Biotonnen gelten ebenfalls strengere Regeln. Die Bekleidungsindustrie gilt als einer der größten Umwelt- und Klimasünder. Die Herstellung von Textilien ist ressourcenintensiv und belastet die Umwelt. Die neue EU-Verordnung hat zum Ziel, Textilmüll zu reduzieren und das Recycling zu fördern. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die neuen Regeln zu beachten. Um deren Umsetzung zu prüfen, werden die Restmülltonnen vor deren Leerung demnächst verstärkt kontrolliert. Finden sich darin Abfälle, die nicht in die Restmülltonne gehören – wie Textilien oder Schuhe – werden die Tonnen nicht geleert.

Das gilt ebenfalls für die Biotonnen. Hier sieht ein neues Gesetz des Umweltministeriums vor, dass der Bioabfall ab 1. Mai maximal ein Prozent Fremdstoffen enthalten darf. Wird die Biotonne falsch befüllt, werden die Tonnen nicht geleert. In diesem Zusammenhang weist die Stadt Maintal darauf hin, dass auch Biokunststoffe wie kompostierbare Folienbeutel, wenngleich sie biologisch abbaubar sind, nicht in die Biotonne gehören. Bei einer falschen Befüllung müssen Betroffene dann die Tonnen umsortieren. Außerdem kann dies auch als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet werden. Wird die Biotonne wiederholt falsch befüllt, kann die Stadt diese einziehen und den Inhalt gebührenpflichtig als Restmüll berechnen.

Die seit Anfang 2025 gültige EU-Verordnung, nach der Textilien nicht mehr über den Restmüll entsorgt werden dürfen, sorgt für Irritationen. Denn es bedeutet, dass nicht mehr trag- oder verwertbare Kleidung in den Sammelbehältern auch von gemeinnützigen Organisationen landet. Diese müssen den Inhalt aufwändig sortieren und gegebenenfalls teuer entsorgen, was dem Grundgedanken der Altkleidercontainer widerspricht.

Darauf reagiert nun die städtische Abfallwirtschaft. Grundsätzlich fordert der Gesetzgeber mit der neuen EU-Verordnung, dass alle Textilien nach Möglichkeit recycelt und nicht entsorgt werden. Der Fokus liegt auf mehr Nachhaltigkeit in diesem Bereich, da die Herstellung von Textilien besonders ressourcenintensiv ist. Doch die Umsetzung der neuen Richtlinie gestaltet sich für die Altkleiderverwerter, die für die Sammelcontainer zuständig sind, schwierig. Daher empfiehlt die Abfallwirtschaft der Stadt Maintal, gut erhaltene Textilien weiterhin wie gewohnt der Altkleidersammlung zukommen zu lassen und Textilien, die stark zerschlissen oder durch Schadstoffe verunreinigt sind, in der Restmülltonne zu entsorgen.

 

Regelmäßig stellt der Fachdienst Wasserwirtschaft und Straßenbau der Stadt Maintal in vielen Haushalten einen unsachgemäßen Umgang mit dem Abwasser fest. „Es gibt leider viele Menschen, die ihre Abfälle in der Toilette oder im Spülbecken entsorgen. Dadurch gelangen Stoffe in die Kanalisation, die dort nicht hingehören. Dies kann zu Verstopfungen im Kanalnetz mit gravierenden Folgen führen“, erklärt Yvonne Dannhausen, Umweltingenieurin bei der Stadt Maintal. Das Kanalsystem werde durch den Missbrauch der Toilette als Mülltonne stark belastet. Dies kann zu Verstopfungen der Rohre und Pumpen im Haus sowie in der städtischen Kanalisation oder sogar Rattenbefall in den Wohnungen führen. Dabei können die Blockaden im Kanalnetz auch Überflutungen durch den Rückstau von Abwasser oder sogar Umweltschäden zur Folge haben, wenn das Abwasser in den Boden oder natürliche Gewässer gelangt. Mit einer Broschüre möchte die Stadt Maintal über die richtige Nutzung des Abwassersystems informieren. Das Faltblatt wird in den nächsten Wochen an alle Mieterinnen und Mieter im Geschoßwohnungsbau verteilt.

Eines der größten Probleme für das Maintaler Abwasser sind Fette und Öle. Sie gelangen meist durch Essensreste, Brat- oder Frittierfett über die Küchenspüle in den Kanal und bieten dort ideale Lebensbedingungen für Ratten.

 

Die Maintalerin Grit Schneider motiviert mit ihren regelmäßigen Müllsammel-Aktionen der Plogging-Gruppe bereits zahlreiche Bürgerinnen und Bürger für den Umweltschutz. Nun hat sie eine weitere Aktion gestartet, um sich für mehr Sauberkeit im Stadtgebiet einzusetzen. „Mein Ziel ist die Reduzierung achtlos weggeworfener Zigarettenkippen, die mit zahlreichen Schadstoffen die Umwelt erheblich belasten“, so Grit Schneider. Dafür wurden so genannte Ballot Bins - spezielle Abstimmungs-Aschenbecher – angeschafft. Die innovativen Behälter sollen Raucherinnen und Raucher dazu motivieren, ihre Zigarettenstummel korrekt zu entsorgen und dadurch gleichzeitig an einer humorvollen oder provokativen Umfrage teilzunehmen. Die Ballot Bins bestehen aus zwei durchsichtigen Röhren, in die die Zigarettenstummel eingeworfen werden, um eine Frage mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, werden die Ballot Bins an stark frequentierten Orten wie Bahnhöfen aufgestellt. Mit der Aufstellung nördlich und südlich der Unterführung am Bahnhof Maintal-Ost wurden zwei Standorte gewählt, die zum Start des Projekts größtmögliche Aufmerksamkeit sichern. Die Entsorgung der gesammelten Zigarettenkippen und die Bestückung der Mülleimer mit wechselnden Fragen übernimmt Frau Grit Schneider selbst. Als Pilotprojekt wurden zunächst zwei Ballot Bins gekauft und über das INITIATIV -Förderprogramm für nicht rechtsfähige Initiativen und nicht gemeinnützige Organisationen finanziert.

 

Der Erhalt einer sauberen und lebenswerten Umwelt ist eine globale Herausforderung. Daher beteiligen sich Menschen weltweit jährlich am World Cleanup Day. Ziel ist es, gemeinsam unsachgemäß entsorgten Abfall einzusammeln und gemeinsam ein Zeichen gegen die Umweltverschmutzung zu setzen. In diesem Jahr findet der World Cleanup Day am Samstag, 20. September, an verschiedenen Standorten in Maintal statt.

Unter dem Motto „Die Welt räumt auf – Maintal macht mit“ lädt die Freiwilligenagentur – Maintal-Aktiv dazu ein, für einige Stunden gemeinsam Müll einzusammeln.

 

Die Standorte der Altglas-Container hat die Stadt im Oktober bewertet nach den Kriterien Akzeptanz, Nutzung und auch sozialer Kontrolle. In der Folge werden einige Standorte aufgegeben und Kapazitäten an anderer Stelle erhöht. „Trotz der Verringerung der Standorte stehen ausreichend Container zur Verfügung“, betont der Erste Stadtrat und Ordnungsdezernent Karl-Heinz Kaiser. 69 Behälter sind es an den 46 Standorten. Die Standorte sind so gewählt, dass sie fußläufig gut erreichbar sind und nicht den Verkehrsfluss behindern, Sichtachsen einschränken oder andere Verkehrsteilnehmende gefährden. Ergänzend ist an jedem Standort auch ein Abfallgefäß vorhanden, um kleinere Verpackungen und Restabfälle korrekt entsorgen zu können. Auch ein Altkleider-Container findet sich in unmittelbarer Nähe.

Die Maintal Immobilien Gesellschaft (MIG) hat auf dem Gelände der ehemaligen Raiffeisenbank mit einem Bauprojekt begonnen. Für die Dauer der Bauarbeiten wurde der Altglascontainer von der Raiffeisenstraße in die Bachstraße versetzt.

 

Für die Verwertung von Leichtverpackungen, die mit dem Gelben Sack gesammelt werden, ist ab Januar 2026 die Firma Weisgerber Umweltservice GmbH zuständig. Sie löst die Firma REMONDIS GmbH & Co. KG ab, die die Gelben Säcke, sowie die Gelben Tonnen für Großwohnanlagen zur Verfügung gestellt haben. Daher erfolgt in den nächsten Wochen ein Tausch der Gelben Tonnen für Großwohnanlagen.

 

 

Kinder

 

Der Weltkindertag ist jährlich ein buntes Fest für die ganze Familie. Er steht ganz im Zeichen der Kinderrechte. Ein Teil des Gewinns durch den Verkauf von Speisen und Getränken wurde auch in diesem Jahr an das Kinderhilfswerk UNICEF gespendet. Hier war die Frankfurter Arbeitsgemeinschaft ebenfalls mit einem Stand vertreten, den auch die Kinderbeauftragte Souad Hani-Pouya und Bürgermeisterin Monika Böttcher besuchten.

Ende September feierte Maintal unter dem Motto „Mit Kinderrechten in die Zukunft“ den 30. Weltkindertag. Rund 40 Vereine, Kitas, Schulen und Initiativen sorgten dafür, dass sowohl die kleinen als auch die großen Besucherinnen und Besucher auf ihre Kosten kamen. Alle Akteure, die am Maintaler Weltkindertag Essen und Getränke anbieten, spenden traditionell die Hälfte ihres Gewinnes an ein vorher ausgewähltes Spendenprojekt von UNICEF.

Mit dem Kinderschutzbund Hanau und MKK, sowie Railway Maintal konnten gleich zwei neue Akteure gewonnen werden, die das kulinarische Angebot erweiterten. Der Afghanische Kulturverein, die Freien Turner Dörnigheim und die Turngemeinde Dörnigheim trugen ebenso wie die städtischen Jugendzentren aus Dörnigheim und Bischofsheim zum Essens- und Getränkeangebot bei. Außerdem gab es an den Ständen des Evangelischen Kindergartens Dörnigheim, der Kita Zauberwald, dem Hort Berliner Straße, der Kita Gänsseestraße, der Villa Kunterbunt und der Wilhelm-Busch-Schule verschiedene Leckereien. Auch in diesem Jahr muss das Engagement der Kita Abenteuerland besonders hervorgehoben werden, die durch die großzügige Spende des Globus-Marktes in Maintal Hunderte von Würstchen brutzelte. Insgesamt beliefen sich die eingenommenen Spenden in diesem Jahr 2.280,13 Euro. Diese Summe wird durch die Stadt Maintal auf 2.500 Euro aufgestockt und an UNICEF überwiesen. Das Geld wird auf Wunsch von UNICEF in diesem Jahr für den Nothilfe-Fonds verwendet, um Kindern in akuten Notlagen, wie Krieg und Katastrophen, schnell und unproblematisch helfen zu können.

 

In diesem Jahr beteiligt sich die Stadt Maintal nach längerer Pause wieder am internationalen Theaterfestival „Starke Stücke“ für junges Publikum, das vom 6. bis 17. März in der RheinMain-Region stattfindet. Das Theaterstück „Viertel vor Nacht“ richtet sich an Kinder ab drei Jahren und ist zu sehen am Freitag, 7. März, um 16 Uhr im Bürgerhaus Bischofsheim.

 

Seit Januar 2022 trägt die Stadt Maintal das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“. Doch jetzt steht er aus personellen Gründen auf der Kippe. Nun soll ein Aktionsplan aufgestellt werden.

Wenn Maintal weiterhin das Zertifikat „kinderfreundliche Kommune“ behalten möchte, so wartet einiges an Arbeit auf die Stadt. Fachdienstleiterin Lisa Hagedorn erklärte im Beirat kinderfreundliches Maintal, welche Voraussetzungen an den Titel geknüpft sind. „Als wir mit dem Verein ‚Kinderfreundliche Kommunen‘ die Zusammenarbeit begonnen haben, waren wir im Fachdienst noch zu viert. Im vergangenen Jahr haben wir in Rücksprache mit dem Verein eine Pause eingelegt, da es personell für uns nicht umsetzbar war. Wir konnten vieles nicht in Angriff nehmen“, erläuterte sie. Seit vergangenem Jahr wird Hagedorn von Anne Kunze unterstützt. Seit Januar dieses Jahres ist Melanie Jörges neu im Team, die für das Kinderbüro zuständig ist.

 

Seit Januar ist Melanie Jörges bei der Stadt Maintal angestellt. Die Sozialarbeiterin kümmert sich um die Umsetzung der Kinderrechte in Maintal, die „Kinderfreundliche Kommune“ ist, und ist Ansprechpartnerin im Kinder- und Jugendbüro. Die Rechte von Kindern und Jugendlichen stehen für Sozialarbeiterin an erster Stelle. Seit Anfang Januar ist sie die neue Ansprechpartnerin im Kinder- und Jugendbüro der Stadt Maintal. Einmal in der Woche bietet sie jetzt schon in ihrem neuen Büro in der Kirchgasse 7 eine offene Sprechstunde für Kinder und Jugendliche an, die in allen Angelegenheiten zu ihr kommen können. Nach ihrem Anerkennungsjahr bekam sie 2017 eine Anstellung beim evangelischen Kirchenkreis, wo sie in erster Linie für die evangelischen Jugendzentren in Dörnigheim und Hochstadt zuständig war. Sieben Jahre lang war Jörges dort und unterstützte etwa Jugendliche bei ihrer Jugendleiter-Ausbildung, bis sie „Lust hatte, etwas Neues auszuprobieren, mich weiterzuentwickeln“.

 

Vorschulkinder stark zu machen, ist das Ziel des Selbstbehauptungstrainings, das die Vorschulkinder in elf Maintaler Kindertageseinrichtungen derzeit absolvieren. Die Idee zur Kooperation hatte Trainerin Cecylia Nauroschat, die seit vielen Jahren erfolgreich Kinder und Jugendliche coacht. Der Mittwochmorgen beginnt für 16 Vorschulkinder des Familienzentrums Schillerstraße. Insgesamt vier Einheiten umfasst ein Projekttag. Dabei wechseln sich schnelle und langsame Einheiten ab, auf Konzentration folgt Bewegung. Die Trainerinnen zeigen den Kindern, wie eine selbstbewusste Körperhaltung aussieht. In der nächsten Einheit geht es darum, in alltäglichen Konflikten Ruhe zu bewahren. Die Vorschulkinder lernen: Ganz egal, ob mich ein Mitschüler ärgert oder mir die Trinkflasche klaut: Ich lasse mich nicht provozieren, sondern bleibe ruhig.. Bringt das nichts, sollen die Kinder sich trauen, laut „Stop“ oder „Hey“ zu rufen, um das Gegenüber wachzurütteln und eine deutliche Grenze zu setzen. Wie das geht, üben die Mädchen und Jungen im Rollenspiel. Ziel des Trainings sei es, dass die Kinder gestärkt in die Schule gehen, sagt Cecylia Nauroschat. Ob sie die gelernten Strategien im Alltag umsetzen können und müssen, werde sich zeigen.  Nach Abschluss der Projekttage wird es deshalb einen Elternabend geben. Zusätzlich erhalten alle Väter und Mütter ein sogenanntes „Nachhaltigkeitspaket“ mit einer Zusammenfassung der Inhalte. Für die Kinder gibt es eine Urkunde mit den wichtigsten Merksätzen.

 

Anlässlich des Weltfrauentags am Samstag, 8. März, findet im Kinder- und Jugendhaus Bischofsheim ein Tag mit verschiedenen Angeboten und Mitmach-Aktionen für Mädchen und Frauen statt. Zwischen 13 und 16 Uhr sind alle weiblichen Personen ab zehn Jahren willkommen. Ab 13 Uhr findet eine Kleidertausch-Party statt, um ungeliebte oder nicht (mehr) passende Kleidung mitzubringen und vor Ort tauschen zu können. Ebenso werden verschiedene Upcycling-Aktionen mit den Klamotten angeboten. Zum Beispiel können die Besucherinnen eine Tasche aus alten T-Shirts basteln - und das ganz ohne Nähen. Abseits der Kleidertauschparty wird es ein Malprojekt geben. Dort wird es auch um die Themen Schönheit und Selbstliebe gehen. An den kleinen Hunger wird ebenfalls gedacht. Es wird Waffeln für alle geben. Das Angebot ist kostenlos.

 

Die Ausstellung „Es gibt hier keine Kinder. Zeichnungen eines kindlichen Historikers“ wird vom 9. April bis 8. Mai im Maintaler Rathaus zu sehen sein. Im Jahre 1929 in Stettin geboren, lebte Thomas Geve zum Zeitpunkt der nationalsozialistischen Machtergreifung mit seiner Familie in Berlin. Im Jahre 1943 wurde er wegen seines jüdischen Glaubens gemeinsam mit der Mutter nach Auschwitz deportiert. Seine Erlebnisse in den Konzentrationslagern Birkenau, Auschwitz, Groß-Rosen und Buchenwald hielt er mit Bunt- und Bleistiftzeichnungen fest. Entstanden sind die Zeichnungen unmittelbar nach der Befreiung des KZs Buchenwald, als sich Geve aus gesundheitlichen Gründen noch dort aufhalten musste. Mit Buntstiftstummeln auf ehemaligen Lagerformularen dokumentierte er den grausamen Alltag im Lager aus der Perspektive eines Kindes. Gerade die schlichte Darstellung und der kindliche Blick verleihen den Bildern eine besondere Ausdruckskraft und machen das unvorstellbare Leid umso fassbarer. Die Originalzeichnungen befinden sich im Kunstmuseum von Yad Vashem. Aus diesen Zeichnungen konzipierte die Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora gemeinsam mit Geve 1997 die Wanderausstellung, Sie besteht aus 79 Reproduktionen von Zeichnungen in 23 Bilderrahmen..

 

Jahrmarkt-Stimmung herrschte vor wenigen Tagen im Kinderclub Dörnigheim. Das Disco-Team hatte zu einer besonderen Motto-Party eingeladen und sich im Vorfeld viele Gedanke gemacht, um das Event zu einem besonderen Ereignis werden zu lassen. Der Lohn waren zahlreiche Gäste jede Menge Spaß. Anlässlich der Jahrmarkt-Disco gab es Lose zu kaufen und tolle Preise zu gewinnen. Außerdem konnten die Besucherinnen Wertmarken kaufen, um am Glücksrad zu drehen oder sie mussten versuchen, einen Tischtennisball in mehrere aufgestellten Becher zu werfen. So konnten sie Punkte sammeln, welche wiederum an der Theke gegen Sachpreise eingelöst wurden. Währenddessen gab es die neuesten Hits und beste Partymusik. Zum Essen gab es Würstchen und Pommes für kleines Geld.

 

Auch im Kinderclub und Jugendtreff in Dörnigheim wird die fünfte Jahreszeit gefeiert: Am Dienstag, 4. März, findet von 14.59 bis 19.59 Uhr im Brüder-Schönfeld-Haus (Ascher Straße 62) eine Faschings-Party statt. Zu jeder vollen Stunde werden tolle Partyspiele angeboten. Dazwischen gibt es die neuestens Hits und beste Partymusik, die zum Tanzen einladen. Als Snacks gibt es Würste und Schokoküsse für kleines Geld.

 

Auch in diesem Jahr werden in allen vier Stadtteilen in den Sommerferien Ferienspiele angeboten. In Bischofsheim, Hochstadt und Wachenbuchen finden diese in der ersten und zweiten Sommerferienwoche, vom 7. bis 18. Juli statt. Die Dörnigheimer Ferienspiele sind in der dritten und vierten Sommerferienwoche, vom 21. Juli bis zum 1. August. Die Anmeldungen für Bischofsheim, Dörnigheim und Hochstadt starteten am Donnerstag, 8. Mai, um 18 Uhr online.

 

Der Kinderschutzbund  bot im Oktober eine Brezelverkaufsaktion an, die besonders bei den kleinen Besuchern gut ankam. Am Informationsstand erhielten Interessierte Einblicke in die Arbeit des Kinderschutzbundes im Main-Kinzig-Kreis. Besonders beworben wurde der Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“, der im Oktober im Kinder- und Familienzentrum Eichenheege startet. Anlässlich des Weltkindertags präsentierte sich der Kinderschutzbund Kreisverband Hanau-Main-Kinzig mit einem Stand auf dem Weltkindertagsfest der Stadt Maintal. Das Motto „Kinderrechte“ wurde mit einer kreativen Mitmachaktion lebendig umgesetzt.

 

Strahlende Gesichter, gespannte Stille vor der Bekanntgabe der Jury-Entscheidung und am Ende großer Jubel: im Rahmen des Weltkindertags rund um das Brüder-Schönfeld-Haus in Dörnigheim wurden die Gewinnerinnen und Gewinner des Jugend-Foto-Wettbewerbs „Dein Fest, Deine Vibes – zeig uns, wie Du feierst“ ausgezeichnet. Sie hatten mit ihren Fotos persönliche Einblicke in ihre Lieblingsfeste gegeben und gezeigt, welche privaten Momente oder religiösen Erlebnisse für sie besonders sind. Aufgerufen zu dem Wettbewerb hatten die Integrationsbeauftragte der Stadt Maintal, Verena Strub, und der Arbeitskreis Asyl–Vielfalt in Maintal, um ein Zeichen für Vielfalt, Miteinander und kreative Jugendkultur zu setzen.

Das Thema Kinderrechte thematisierte die Stadt Maintal auch im Rahmen des diesjährigen Festes zum Weltkindertag. Ob das Programm „Kinderfreundliche Kommune“ in Maintal fortgeführt wird, wird derzeit in den zuständigen Gremien diskutiert. Inwieweit ist Maintal eine kinderfreundliche Kommune – und wie viel Geld sollte die Stadt in ein Programm investieren, das die Einhaltung von Kinderrechten zum Ziel hat? Diese Frage wurde in der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jugend, Sport, Kultur, Asyl und Integration am Montagabend heiß diskutiert.

Wie hoch die Personalkosten sind, die die Stadt zusätzlich zur Gebühr von 2.000 Euro für das Programm investiert, wollte Ahmet Cetiner (Grüne) wissen, dessen Fraktion die Fortführung des Programms bis 2029 beantragt, um das Siegel ab 2030 dauerhaft tragen zu können. Rund 20 Wochenstunden investiere der Fachbereich Jugendarbeit für die Umsetzung des 2019 erstellten Aktionsplans, erklärte die Leiterin Lisa Hagedorn. Diese personelle Investition der vergangenen Jahre spreche erst recht dafür, „das Projekt auch zu Ende zu führen”, befand Cetiner.

 

Am Dienstag, 11. November, ab 18.30 Uhr findet im Rathaus Hochstadt eine Fortbildung zum Thema Autismus im Kindesalter statt. Die Veranstaltung richtet sich an Engagierte, Fachkräfte, Eltern und Interessierte, die verstehen möchten, wie Kinder im Autismus-Spektrum ihre Umgebung erleben und warum sie sich häufig anders verhalten als andere Kinder. Referent Markus Behrendt arbeitet seit über zehn Jahren mit Menschen im Autismus-Spektrum. Er begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene als Peer-Begleiter und leitet mehrere Gruppen in Maintal und Rodenbach. In Vorträgen und Schulungen vermittelt er, wie Wahrnehmung, Denken und Verhalten bei autistischen Menschen zusammenhängen. Im ersten Teil der Fortbildung wird gezeigt, wie ein junger Mensch im Autismus-Spektrum Sinneseindrücke verarbeitet und die Umgebung wahrnimmt. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Grundschulzeit, in der vielen Kindern erst bewusst wird, dass sie anders sind als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Steigende Anforderungen im sozialen Miteinander und an die Selbstständigkeit führen dabei oft zu neuen Konflikten.

 

Am 2. November gastiert das Kölner-Künstler-Theater im Kinder- und Jugendhaus. Das Besondere an dem Kindertheaterstück ist, dass es sich um ein Figurentheater handelt, das heißt, eine Schauspielerin der Theatergruppe spielt die Figuren und ist dabei selbst auf der Bühne sichtbar. Die Kinder können so die Bewegungen der Charaktere und der Schauspielerin genau mitverfolgen und erleben einen spielerischen Theaternachmittag., MB). 

 

Am Freitag, 21. November, findet unter dem Jahresmotto „Vorlesen spricht Deine Sprache“ der bundesweite Vorlesetag statt. Während Bürgermeisterin Monika Böttcher zusammen mit dem neuen Fachbereichsleiter Kinderbetreuung, Leon Konstroffer, vormittags den Kindern in der städtischen Kita Eichendorffstraße vorlesen wird und Stadtverordnetenvorsteher Martin Fischer mit den Jungen und Mädchen der Kitas Vilbeler Straße und Moosburger Weg in die Welt der Geschichten eintauchen will, lädt die ehrenamtliche Kinderbeauftragte ab 15 Uhr zu einer öffentlichen Veranstaltung in die Bücherei Dörnigheim ein. Dort wird Souad Hani-Pouya den Kindern spannende Geschichten vorlesen, die zum Jahresmotto passen. Zugleich besteht die Möglichkeit, persönlich mit ihr in Kontakt zu treten.

Fest steht, dass regelmäßiges Vorlesen den Wortschatz, die Grammatikentwicklung und das Sprachverständnis unterstützt. Kinder, denen häufig vorgelesen wird, entwickeln bessere sprachliche Fähigkeiten und profitieren davon langfristig in ihrer Bildungslaufbahn. Das Erlebnis von Sprache ist daher wesentlicher Bestandteil des pädagogischen Alltags in den Maintaler Kitas. Neben Büchern und Bildergeschichten ergänzt das Kamishibai-Erzähltheater die Sprachbildung. Die Verbindung aus Bildern, Stimme, Gestik und gemeinsamem Austausch lädt Kinder ein, mitzuerzählen, Fragen zu stellen und selbst sprachlich aktiv zu werden.

 

Der Kinderclub und Bonis-Treff in Dörnigheim veranstalten in regelmäßigen Abständen Krimidinner. Bei einem Krimidinner schlüpfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedene Rollen, um innerhalb mehrerer Spielrunden einen Kriminalfall zu lösen. Dabei muss der/die Täter/in versuchen, unentdeckt zu bleiben und alle anderen Mitspielerinnen und Mitspieler auf eine falsche Fährte locken – das nächste Mal am Samstag, 22. November, und Samstag, 6. Dezember, jeweils von 14 bis 17 Uhr.

 

 

Kindertagesstätten

 

Die Stadt Maintal unternimmt vielfältige Anstrengungen, um zusätzliches Fachpersonal für die Kitas zu gewinnen. Dazu arbeitet sie unter anderem mit Agenturen zusammen, die Fachkräfte aus dem Ausland in deutsche Kitas vermitteln. Die ersten Erzieher aus Spanien sind im Februar bereits in den Maintaler Kitas angekommen oder treffen in den kommenden Wochen ein. In den kommenden Wochen werden weitere pädagogische Fachkräfte aus Spanien in Maintal erwartet, um die Teams in den Kitas zu unterstützen.

Für die Arbeit in Kitas ist dazu ein abgeschlossenes Studium im sozialen Bereich Voraussetzung. Bereits im Heimatland durchlaufen die Fachkräfte ein sechsmonatiges Schulungsprogramm, das neben fachlichen Inhalten auch Sprachkurse umfasst. Nach ihrer Ankunft in Deutschland wird die berufsbegleitende Qualifizierung fortgesetzt, um den Übergang in den Arbeitsalltag zu erleichtern.

Aktuell bildet die Stadt Maintal 61 Erzieher aus. Auf Messen und in Schulen wirbt die städtische Ausbildungsbeauftragte zusätzlich für den Beruf. Sie begleitet die Azubis auch während der gesamten Ausbildungszeit, vernetzt sie miteinander, zeigt berufliche Perspektiven auf und ist jederzeit Ansprechpartnerin bei Fragen. Zusätzlich bewirbt die Stadt auf allen Kanälen offene Stellen und unterstützt vorhandenes Personal bei Fort- und Weiterbildungen.

Um die Attraktivität des Berufs weiter zu steigern, bietet Maintal eine Reihe sogenannter „weicher“ Faktoren, wie bei den Arbeitsbedingungen. Dabei entspreche die Bezahlung seit Jahren der in den großen Nachbarstädten, zudem sorge das vorbildliche Jahresarbeitszeitmodell für Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung, heißt es in einer Mitteilung. Eine gemeinsame jährliche Fortbildungswoche – mit Alleinstellungswert in Hessen – sorge für die einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung.

 

Private Kantschule Kindertagesstätte: Seit mehr als 50 Jahren stehen wir in unserem Vorschulkindergarten fünfjährigen Kindern im letzten Kindergartenjahr zur Seite und nehmen sie bis zur Einschulung mit gezielter und individueller Förderung an die Hand, damit sie den Schulalltag mit Freude und Erfolg erleben können. Dank unseres großzügigen Ambientes in der Wingertstraße 46 in Dörnigheim und einer komfortablen Personalausstattung haben wir im laufenden Jahrgang noch einige Ganztagsplätze anzubieten.

 

Mit einem eigenen Beschluss mit vier Maßnahmen gegen die „Kita-Krise“ hat der Magistrat die Gemüter der Stadtverordneten Ende Februar gegen sich aufgebracht. Die haben sich mehr über das Vorgehen und weniger mit dem Inhalt des Berichts kritisch auseinandergesetzt. Was für eine hitzige Debatte sorgte, war weniger der Inhalt als vielmehr das Vorgehen, mit dem der Magistrat die Maßnahmen umsetzen will. Er hätte schon gerne „vorher darüber diskutiert“, begründete Duch, der beim Zentrum für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Main-Kinzig arbeitet und daher schon von Berufs wegen Kompetenz zum Thema Betreuung mitbringt, seine Kritik. Im Februar hätte nämlich eine Sitzung des Fachausschusses zu eben diesen Maßnahmen stattfinden können. Die Maßnahmen:

1. Im Hort Berliner Straße, in der Kita Bücherweg und in den Familienzentren Ludwig-Uhland-Straße und Schillerstraße sollen sukzessive Hort- in Kitaplätze umgewandelt werden. Rund 80 Kita-Plätze will die Stadt auf diese Weise schaffen. Schulkinder würden in Zukunft ohnehin im Rahmen des Pakts für den Ganztag an den Grundschulen betreut.

2. Die Gruppengröße soll an die gesetzlichen Vorgaben des Landes angepasst werden. Bislang unterschreitet die Stadt in ihren Kitas die Landesvorgabe um einen Platz (24 statt 25).

3. Die Betreuungszeit wird von 50 auf 40 Stunden pro Woche reduziert. Das 50-Stunden-Paket könne aufgrund von reduzierten Öffnungszeiten ohnehin kaum noch angeboten werden, heißt es in dem Bericht. Außerdem sei eine Reduzierung der Betreuungszeit unausweichlich, wolle man dem Fachkräfteengpass Herr werden.

4. Ein Betreuungsplatz kann per „Kita-Platz-Sharing“ auf zwei Kinder aufgeteilt werden (indem ein Kind an drei und ein weiteres an zwei Tagen in die Kita geht).

Der Stadtelternbeirat war nicht in die Entwicklung der vier vorgestellten Maßnahmen eingebunden. Die beiden Vorsitzenden des Stadtelternbeirats wurden in einem persönlichen Gespräch mit der Fachbereichsleitung und der zuständigen Dezernentin vorab informiert. Dennoch hatten sie nach eigener Aussage keine Möglichkeit, auf die Maßnahmen zu reagieren oder gar Stellung zu beziehen. Die beiden Vorsitzenden Damian Kösters und Lisa Grein seien lediglich „mündlich über die geplanten Veränderungen in der städtischen Kinderbetreuung informiert“ worden, heißt es in der Stellungnahme. Dabei sei „kein Spielraum und keine Offenheit für Anpassungen signalisiert“ worden, kritisieren Kösters und Grein. Auf Nachfrage berichtet Damian Kösters, sie seien vor drei Wochen „überstürzt“ ins Rathaus eingeladen und in einem „halbstündigen Vortrag“ von Bürgermeisterin Böttcher mit den Maßnahmen konfrontiert worden.

Vor allem die Reduzierung der täglichen Betreuungszeit von zehn auf acht Stunden stelle Erzieherinnen und Erzieher wie Eltern vor „eine große Herausforderung“. Denn die Randzeiten seien für Alleinerziehende und Berufstätige – darunter auch die Erzieherinnen und Erzieher selbst – „unverzichtbar“. Der Beirat wirft hier die Frage auch, warum sich keine „einrichtungsspezifischen Lösungen finden lassen“ . Die Elternvertreter sehen die „Verunsicherung“, die die Maßnahmen schaffen, gar als Risiko für die Personalgewinnung und -bindung an und raten, stattdessen auf „Kontinuität zu setzen“.

In der Kritik des Stadtelternbeirats steht aber vor allem die Betreuungszeit-Kürzung von 50 auf 40 Wochenstunden. Dazu erklärt die Bürgermeisterin wie in der Stadtverordnetenversammlung, dass man eine Betreuung über 50 Stunden wegen Personalausfällen ohnehin kaum noch anbieten könne. „Mit dem 40-Stunden-Paket, das auch andere Kommunen bereits umgesetzt haben, sorgen wir für eine planbare, verlässliche Betreuung“, erläutert sie.

In der aktuellen Notlage gebe es keine „Lösungen, die allen Beteiligten gleichermaßen gefallen“. Deshalb brauche es „klare Prioritäten“, und die sieht laut Böttcher so aus, dass diejenigen, die einen Kita-Platz haben, Abstriche machen müssten, damit jene auf der Warteliste einen Platz bekommen. Zusätzlich soll die Gruppengröße entsprechend der Landesvorgaben erhöht und ein Platz-Sharing angeboten werden. Dann können sich zwei Kinder einen Kita-Platz teilen. Denn es gebe Familien, denen auch eine „tageweise Betreuung“ helfe.

Die Stadt sei verpflichtet, den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz zu erfüllen – „nicht nur aus gesetzlicher, sondern ebenfalls aus pädagogischer, sozialer und wirtschaftlicher Sicht“. Das sei aber derzeit in „akuter Gefahr. Deshalb muss jetzt, in der Krise, beherzt und pragmatisch gehandelt werden“, erklärt Böttcher abschließend.

 

Im ganzen Main-Kinzig-Kreis sollen Betreuungsträger an Schulen Gebühren erheben. Die Elternbeiräte in Maintal warnen vor den Folgen und befürchten, dass vor allem Kinder aus ärmeren Familien abgemeldet werden, denen die Ganztagsbetreuung eigentlich mehr Bildung ermöglichen soll. Der Main-Kinzig-Kreis  hat seine Richtlinien dafür schon im November 2024 aktualisiert. Demnach sollen alle Eltern ab dem Schuljahr 2025/2026 an den Gebühren beteiligt werden.

Die Kostensteigerung bewirke, dass sich die Unterstützung finanziell gut gestellte Familien leisten könnten, während der Rest hinten herunterfalle. Es ist ja nicht nur eine Gebührenerhöhung, sondern ein Sprung von zunächst 64 Euro Essensgeld auf 70 Euro und dazu noch mindestens 80 Euro für die Betreuung. Das ist eine maximale Belastung.

Die Finanzierung der Ganztagsangebote teilen sich Land und Kreis. „Das Land hat die Finanzierung in den vergangenen Jahren zwar erhöht, doch bleibt immer noch eine große Finanzierungslücke, die mit Eigenmitteln des Kreises gefüllt wird“, sagt Michael Creß. Der Kreis werde nicht müde, von Land und Bund eine finanziell auskömmliche Finanzierung einzufordern.

Ab Juli reduziert die Stadt die Öffnungszeiten ihrer Kitas von derzeit 7 bis 17 auf 8 bis 16 Uhr. Der Stadtelternbeirat kritisiert diese Maßnahme: Sie gehe zulasten berufstätiger Eltern.

Trotz Gegenwind setzt die Stadt Maintal die geplante Betreuungszeit-Kürzung in ihren Kitas um. Die neuen Zeiten gelten in allen städtischen Einrichtungen flächendeckend ab 2026.

Um den Eltern den Übergang zu erleichtern, bietet die Stadt in acht Kitas und einem Hort bis Ende des Jahres drei Modelle an, die zusätzlich eine Stunde – entweder von 7 bis 8 Uhr oder von 16 bis 17 Uhr oder aufgeteilt (je eine halbe Stunde, von 7.30 bis 8 Uhr und von 16.30 bis 17 Uhr) – abdecken.

 

 

 

Bis Ende dieser Woche müssen die Eltern sich für eine dieser drei Möglichkeiten entscheiden. In den anderen fünf städtischen Einrichtungen gilt die Kürzung direkt ab Juli. Flächendeckend soll die neue Kernöffnungszeit von 8 bis 16 Uhr in allen städtischen Kitas ab 2026 gelten.

Erwartungsgemäß ist der Ärger in der Elternschaft groß. Der Stadtelternbeirat (STEB) hatte bereits nach der jüngsten Stadtverordnetenversammlung Kritik an der Betreuungszeit-Kürzung geäußert. Die Reduzierung des Betreuungsangebots von 50 auf 40 Stunden ist Teil eines Vier-Punkte-Plans, den Bürgermeisterin Monika Böttcher präsentiert hat. Mit der Absenkung

Eine Online-Petition zählt mittlerweile fast 1.500 Unterschriften. Gegen die Petition unter der Überschrift „Maintal spart sich die Kinderfreundlichkeit?“ erhob Böttcher ihrerseits deutliche Kritik: Es sei nicht „nicht redlich“ der Stadt die Kinderfreundlichkeit abzusprechen, um damit Unterschriften zu gewinnen, entgegnete sie der Stellungnahme im Ausschuss. Gleichzeitig kündigte sie einen Gesprächstermin mit dem STEB im April an, der sich von den Plänen der Stadt überrollt gefühlt hatte. Ziel des Gesprächs seien jedoch nicht die Maßnahmen an sich. Die müsse man umsetzen, um den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz zu erfüllen, erklärte Böttcher. Ziel sei es, die Elternvertreter auf dem Weg der Umsetzung mitzunehmen.

Die Bürgermeisterin hatte argumentiert, dass das 50-Stunden-Paket ohnehin kaum genutzt und mangels Erziehern sowieso nur „bruchstückhaft“ geleistet werden könnte. Diese Behauptung widerlegte der STEB mit selbst erhobenen Zahlen: Nach einer Abfrage in elf städtischen, einer privaten Kita und einem Hort bieten 68 Prozent der Einrichtungen immer oder zu 80 bis 90 Prozent Öffnungszeiten von 7 bis 17 Uhr an. Nur in einem Viertel der befragten Kitas gibt es demnach dieses Angebot nie.

Die Elternvertreter haben nun ihrerseits Vorschläge erarbeitet und versuchen, die Elternschaft und die Fraktionen gegen die Pläne zu mobilisieren. Zur Sitzung des Sozialausschusses am 5. Mai hat der STEB zu einer Demo aufgerufen. Auf die Fraktionen sind die Vorsitzenden mit ihren Ideen, wie man die Kitakrise elternfreundlicher abfedern könnte, zugegangen: Zum Knackpunkt Öffnungszeiten schlägt der STEB statt der Reduzierung auf 40 eine Kürzung auf 45 Stunden vor, wie es etwa in Hanau der Fall ist. Grundlage dafür, erklärt Kösters, sei eine Umfrage unter den Eltern, in denen der STEB die tatsächlich benötigte Betreuungszeit abgefragt hatte. Langfristig sollte in jedem Stadtteil mindestens eine Kita die frühen und späten Randzeiten (ab 7 und bis 17 Uhr) abdecken.

 

Der STEB hofft nun, dass die Stadtverordneten sich auf einen gemeinsamen Antrag einigen und den Magistratsbeschluss kippen. Der Magistrat hält ungeachtet dessen an den Maßnahmen fest. Die Reduzierung der Öffnungszeiten solle dazu dienen, die Betreuung zu stabilisieren, hatte die Stadt auf Nachfrage geantwortet. Dann könnten im nächsten Schritt neue Plätze entstehen und Gruppen eröffnet werden. Konkret würden zum neuen Kindergartenjahr elf Plätze geschaffen werden für Kinder auf der Warteliste im Altern von vier Jahren und älter. „Ab 2026 kommen weitere 30 Plätze dazu. Darüber hinaus werden schrittweise 28 Sharing-Plätze im Betreuungsumfang von drei und zwei Tagen pro Woche geschaffen, von denen dann 56 Kinder profitieren können“, erklärt die Stadt nun das bisher nicht klar bezifferte Potenzial, das sie in den Maßnahmen sieht. Laut Böttcher stehen aktuell 440 Kinder auf der Warteliste, rund 30 Erzieherstellen seien derzeit vakant.

Auf dem Parkplatz neben dem Bürgerhaus in Hochstadt wurde es ab 18 Uhr voll: Rund 150 Eltern und Kinder versammelten sich dort, um gegen die Pläne des Magistrats zu protestieren – die einen, weil sie fürchten, keinen Platz in einer Kita zu bekommen, die anderen, weil wegen der angekündigten Kürzung bei den Betreuungsstunden die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu einer Herausforderung wird. Nach einer kurzen Ansprache von Lisa Grein, Vorsitzende des Stadtelternbeirats (STEB), folgte ihr ein Teil der Demonstrierenden in die Halle, wo der Ausschuss tagte. Nach einer Sitzungsunterbrechung beschlossen die Fraktionen einen Änderungsantrag von Grünen, SPD und CDU. Darin heißt es, dass noch im Mai Lösungsvorschläge zur Abwendung des Betreuungsnotstandes erarbeitet werden. „Dies können veränderte Angebotsstrukturen, veränderte Betreuungsgebühren oder Maßnahmen zur Anwerbung von Personal im Kindertagesstätten- und Tagespflegebereich sein.

 

Wer als Kindertagespflegeperson betreuen möchte, muss zuvor einen kostenlosen Qualifizierungskurs absolvieren. Voraussetzung dafür ist die Teilnahme an einem Orientierungstag. Dieser findet am Donnerstag, 24. April, in der Servicestelle Kindertagespflege im Kinder- und Familienzentrum Eichenheege statt. Unter Kindertagespflege versteht man die Betreuung von maximal fünf Kindern im eigenen Haushalt oder geeigneten Räumlichkeiten. Dies ist eine individuelle, familiennahe und flexible Betreuungsform. Den erforderlichen Qualifizierungskurs bietet der Main-Kinzig-Kreis an. Der Unterricht findet montags, freitags und samstags im Bildungshaus der Bildungspartner Main-Kinzig in Gelnhausen oder online statt. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Grundqualifizierung erhält man die Pflegeerlaubnis, mit der die Kinderbetreuung beginnen kann.

 

Im Juli  haben die „Wurzelkinder" der Kita Kilianstädter Straße in Wachenbuchen einen Imker besucht. Dies bildete den Höhepunkt und Abschluss des Projekts „Von der Blüte bis zum Apfel“. In den zurückliegenden Monaten hatte sich die Naturgruppe „Wurzelkinder“ intensiv mit der Fruchtbildung und damit auch mit der Bedeutung von Bienen befasst.

Mit großer Neugier schauten sie in einen echten Bienenstock, erfuhren, wie Honig entsteht, und kosteten frischen Honig. Besonders fasziniert waren die Kinder von der Bienenkönigin und der perfekt organisierten Arbeit im Bienenvolk.

 

Nachhaltigkeit, Fairness und ein bewusster Umgang mit Ressourcen - diese Werte lehrt und lebt die Hochstädter Kita Ahornweg im pädagogischen Alltag. Im Rahmen eines Bildungsprogramms im Juli zu nachhaltigem Handeln waren Vertreter der Organisation Foodsharing Hanau und Main-Kinzig-Kreis e.V. zu Gast, um mit den Schulanfängern über das Thema Lebensmittelverschwendung zu sprechen. Altersgerecht und anschaulich erklärten die Gäste, was Foodsharing eigentlich bedeutet: nämlich das Retten und Weiterverwenden von Lebensmitteln, die sonst im Müll landen würden. Gemeinsam wurde besprochen, warum manche Lebensmittel im Supermarkt aussortiert werden, zum Beispiel weil sie kleine Schönheitsfehler haben, bald ablaufen oder einfach zu viel bestellt wurden.

Die Wurzeln liegen im Wald – und damit sind nicht die Naturmaterialien gemeint, die Feride Gashi für Bastelprojekte der Kita sammelt. Gemeint ist die Waldgruppe, die den Grundstein für das nachhaltige Selbstverständnis der Kita Ahornweg gelegt hat. Der Ansatz, achtsam mit natürlichen Ressourcen umzugehen, wird längst auch im Haus gelebt. Mittlerweile ist die städtische Einrichtung als faire Kita rezertifiziert und als nachhaltige Kita ausgezeichnet und lebt diesen Anspruch auch im Alltag.

Fortan waren Müllvermeidung und Mülltrennung ein zentrales Thema im Kita-Alltag, bei dem sich schnell zeigte, dass es eng mit einer gesunden Ernährung verbunden ist. Denn Gemüse, Obst oder Kräuter aus eigenem Anbau kommen eben nicht in Plastikverpackungen auf den Tisch. Deshalb gibt es auf dem Kita-Gelände unzählige Kräutertöpfe, deren Ernte getrocknet und für Tees oder als Gewürz verwendet wird. Auf dem angrenzenden gepachteten Wiesengrundstück gibt es eine Naschspirale und einen Pflanzbereich. Dabei verarbeitet Erzieherin Katharina Hansl im Kinder-Restaurant Lebensmittel stets vollständig – Brotkrusten werden zu Croutons, Apfelschalen zu getrockneten Apfelchips, Karottengrün zu Pesto. Nach der erfolgreichen ReZertifizierung als FaireKITA und der Auszeichnung als Nachhaltige Kita durch den Wissenschaftsladen Bonn (WI-LA) ist das Projekt längst nicht abgeschlossen.

 

Im Juli haben sich die Jungen und Mädchen der Kita Eichendorffstraße auf den Weg zur feierlichen Preisverleihung in der Evonik-Zentrale in Hanau aufgemacht. Dort erfuhren sie, dass sie mit der Dokumentation ihrer Experimente den ersten Platz in der Kategorie „Kitas“ gewonnen hatten. Mit großer Neugier forschten und experimentierten sie Kinder zu naturwissenschaftlichen Phänomenen. Erst nach intensiver Forscherzeit an ihren Projekten erfuhren die Jungen und Mädchen vom Forscherwettbewerb der Evonik-Kinderuni. Schnell war klar, dass sie daran teilnehmen wollten. Nach der Anmeldung bekamen sie 13 neue, bunte Experimente zugeschickt und tauchten mit Begeisterung noch tiefer in die Welt der Wissenschaft ein: Wie entsteht ein Regenbogen im Glas? Warum platzt ein Ballon manchmal laut und manchmal leise? Und warum verschwindet eine Münze im Wasserglas?

Als es darum ging, die Experimente und Ergebnisse in einer Art Forschertagebuch festzuhalten, hatten die Kinder die Idee, dies in Form einer Kamishibai-Geschichte zu machen. Mit viel Fleiß und Kreativität gestalteten sie 15 Seiten mit selbst gemalten Bildern, Fotocollagen und vertonten Kommentaren. Mithilfe eines Telimero-Stifts konnte man sogar ihre Stimmen hören - mit eigenen Erklärungen und witzigen Beobachtungen zu den Experimenten. Zum Abschluß bastelten sie noch ein passendes Spiel unter dem Titel „Was passt zusammen?“, bei dem Karten den richtigen Experimenten zugeordnet werden müssen.

 

Ob Basteln, Kochen oder Tierspuren finden: Kinder für die Natur zu begeistern ist Bianca Füssel eine Herzensangelegenheit. Die 47-Jährige leitet die Natur-AG des Regenbogenhauses, der Betreuungseinrichtung der Werner-von-Siemens-Schule in Dörnigheim. In den Hochbeeten sprießen Zitronenmelisse, Oregano, Salbei und Thymian. Paprika und Tomaten sind ebenfalls erntereif. Zwischen den Kübeln steht Bianca Füssel und schaut nach dem Rechten. Der kleine Garten direkt neben der Mensa der Werner-von-Siemens-Schule ist ihr Reich.

Wie die Budokan-Hühner leben, was sie fressen und wie ihre Eier aussehen, konnten die Schulkinder hautnah erleben. In der Sommerferienbetreuung stand ein Ausflug auf den Salzbachhof von Bianca Füssel auf dem Programm – ein Höhepunkt, wie jedes Jahr.

 

Die Kita Gänsseestraße ist die älteste Kindertageseinrichtung in Maintal. Seit ihrer Eröffnung am 25. Juni 1960 hat sich vieles verändert: räumlich, konzeptionell und im Selbstverständnis. Was einst mit drei Gruppen und „Tanten“ begann, ist heute eine moderne Kinderrechte-Kita, in der 140 Kinder in sieben Gruppen von einem multiprofessionellen Team betreut werden. Das Haus ist sichtbar mitgewachsen: Bewegungsräume mit originaler Backsteinwand, ein Anbau für Kinder unter drei Jahren, Erweiterungen und Aufstockung. Der weitläufige Flur ist Teil des Raumkonzepts. An den Wänden hängen farbenfrohe Kinderkunstwerke. Fotos sind Wegweiser und Schlüssel zur Sprache.

In den vergangenen Jahren wurde in die Erneuerung von Küche, Bad und Außengelände investiert. Mit dem Umbau der ehemaligen Hausmeisterwohnung sind zwei neue Gruppenräume entstanden. Es arbeiten 35 Kollegen und Kolleginnen in der Einrichtung – viele schon seit Jahren. Einige seien ehemalige Kita-Kinder, die als Praktikanten oder angehende Fachkräfte zurückkehren. Eine Verbindung, die bleibt – wie die positive Erinnerung an eine ganz besondere Kita-Zeit.

(24. September 2025, MTA).

[Diese Kita ist nicht die älteste in Maintal . Schon im Krieg gab es einen „Kindergarten“ in Hochstadt. Nach dem Krieg wurde unter Bürgermeister Weber dieser Kindergarten zeitweise wiederbelebt. Die Kita Ahornweg ist allerdings erst von 1965].

 

Nach der Premiere im Frühjahr ist die Servicestelle Kindertagespflege Maintal (SKM) damit zum zweiten Mal Gastgeber der Veranstaltung, die das Jugendamt des Main-Kinzig-Kreises organisiert. Der Orientierungstag richtet sich an Personen, die sich vorstellen können, als Kindertagespflegeperson zu arbeiten. Sie erhalten an diesem Tag von 16 bis 19 Uhr einen Überblick über die Rahmenbedingungen und über Chancen und Anforderungen der Kindertagespflege. Die nächste Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson startet voraussichtlich im Septem

Mit einem Festakt mit Abteilungsleiter Jan Benedyczuk aus dem Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales (HMSI) und Bürgermeisterin Monika Böttcher von der Stadt Maintal feierten Fachberatungen, Kindertagespflegepersonen, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter das Jubiläum „

Hessen war das erste Bundesland, das einen überregionalen Fachdienst für Kindertagespflege einrichtete. Seit der Gründung im Jahr 1995 ist die Landesservicestelle – getragen von der Stadt Maintal und finanziert durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales (HMSI) – zentrale Ansprechpartnerin und Impulsgeberin für die Weiterentwicklung, Qualitätssicherung und strukturelle Verankerung der Kindertagespflege. Was einst als regionales Projekt begann, ist heute eine landesweit etablierte Institution mit großer Strahlkraft. Zahlreiche engagierte Menschen haben in Hessen ein starkes Fundament gelegt. Die Gründerin der Landesservicestelle, Karin Hahn, sowie weitere Wegbereiterinnen wie Priska Hinz, Ursula Diez-König und Marion Limbach-Perl haben die Entwicklung der Kindertagespflege entscheidend geprägt – ihre Arbeit wirkt bis heute fort“.

 

Pädagoge und Manager: Leon Konstroffer ist der neue Leiter des städtischen Fachbereichs Kinderbetreuung und damit Maintals oberster Kitachef. Leon Konstroffer hat den Fachbereich Kinderbetreuung der Stadt Maintal übernommen. Der 30-Jährige übernimmt die Stelle in turbulenten Zeiten. Nach zwei Monaten im Dienst blickt der studierte Sozialpädagoge und Manager optimistisch in die Zukunft.

Auch in den Kitas der Stadt Maintal war das Jahr 2025 bislang ein turbulentes. Davon hat sich Leon Konstroffer aber nicht abschrecken lassen. Der 30-Jährige hat zum 1. August die Leitung des städtischen Fachbereichs Kinderbetreuung übernommen, der alle Kindertagesstätten, Familienzentren, Kitas in freier Trägerschaft, die Kindertagespflege, das Hessische Kindertagespflegebüro sowie den Fachdienst kinderfreundliche Kommune und Jugendarbeit verwaltet.

Konstroffer hat Sozialpädagogik und Management studiert und bringt zehn Jahre Erfahrung mit, sowohl in der pädagogischen Arbeit mit Kindern, als auch in der Leitung und im betriebswirtschaftlichen Management von Kitas bei einem freien Träger – gute Voraussetzungen, um den großen Fachbereich in Krisenzeiten zu übernehmen. Denn der Fachkräftemangel hat auch Maintals Kitas im Griff.

 

In den Sommerferien begaben sich die Kinder des Maintaler Familienzentrums Schillerstraße im Frankfurter Senckenbergmuseum auf eine spannende Zeitreise. Zuerst ging es in kleinen Gruppen zu den Dinosauriern. Besonders beeindruckt waren die Kinder vom Supersaurus, dessen Bein schon gigantisch groß ist. Aber auch der bekannte Tyrannosaurus sowie der Dreihornsaurier Triceratops hat die Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren beeindruckt. Sie stellten viele Fragen und zeigten großes Interesse an dieser Zeit, die doch schon rund 150 Millionen Jahre zurückliegt.

Auch die „Aha?!“-Forschungswerkstatt bereitete den Jungen und Mädchen großen Spaß. Hier können die Kinder (fast) alles anfassen, werden zum Mitmachen und Forschen eingeladen und können Neues entdecken. Sie können Mikroskope benutzen und die kleinsten Tiere ganz groß betrachten oder ein bisschen entspannen am Maltisch, beim Ausmalen von Käfern, Wespen, Spinnen oder auch Mineralien. -

Mit einer Beach-Party feierten sie ausgiebig das Gefühl von sommerlicher Fröhlichkeit und Leichtigkeit. Wochenlang hatten Groß und Klein geplant, damit sich das Familienzentrum Anfang September für einen Nachmittag lang in eine Sommeroase verwandelte. Für die Kinder hatte das Team des Familienzentrums ein vielfältiges Programm vorbereitet. Entenangeln, Schatzsuche, Becherschießen und Sonnenbrillen dekorieren, Muscheln bemalen und Riesenseifenblasen und auch eine Wurfbude – für jedes Kind war bei den kreativen und sportlichen Angeboten etwas Passendes dabei.

Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz: Mit kühlen Getränken und fruchtigen Cocktails in der Hand ließ sich in den Liegestühlen entspannen, die Füße im Sand, sodass echtes Strandfeeling aufkam. Musikalisch sorgte DJ Tom für ausgelassene Stimmung, als er die aktuellen Kindergarten-Charts auflegte. Zudem begeisterten die Kinder des Familienzentrums das Publikum mit einem fröhlichen Bühnenprogramm. Ein besonderes Highlight war die Fotobox, in der sich Groß und Klein verkleiden und gemeinsam lustige Erinnerungsfotos machen konnten.

 

Beim Stichwort „Medien“ denken wohl die meisten an Smartphone, Tablet und Co. Erst an zweiter Stelle fallen uns Klassiker wie Buch, Zeitung, TV und Fotokamera ein. Die pädagogischen Teams in den Kitas der Stadt Maintal setzen auf Medienvielfalt in den Kindertagestätten und - was die digitalen Medien betrifft – auf einen qualifizierten und reflektierten Einsatz in der Arbeit mit Kindern. „Für Kinder unter drei Jahren ist es enorm wichtig ist, dass sie die Welt mit all ihren Sinnen erfahren und begreifen. Sie sind auf intensive und feinfühlige Kommunikation mit ihren Bezugspersonen in Familie und Kita angewiesen. Je mehr sie mit anderen Kindern spielen oder mit vertrauten Erwachsenen in der Sprache „baden“, desto besser ist das für ihre Entwicklung“, betont Daniela Macsenaere, pädagogische Fachberaterin bei der Stadt Maintal. Die klassische Bibliothek, das Tanzen zu Musik im Bewegungsraum oder das in Maintal sehr beliebte Erzählen nach dem japanischen Vorbild Kamishibai sind und bleiben Standard

 

Ein brachliegendes Kleingartengrundstück wollen zwei Mütter aus Wachenbuchen in ein Gartenparadies für ihre Kita verwandeln. An Ideen mangelt es nicht, doch das Geld fehlt. Helfen soll eine Spendenkampagne. 3.000 Euro sind das Ziel. Der Maschendrahtzaun ist stellenweise kaputt, Herbstlaub, Äste und Reste kaputter Blumentöpfe liegen auf einem großen Haufen: Noch ist kaum vorstellbar, was einmal werden soll aus dem ehemaligen Kleingarten-Grundstück am Ende der Bachstraße am Ortsausgang von Wachenbuchen. Doch Melanie Binz und Annabell Merkel haben eine klare Vision vor Augen. Mithilfe von Spenden wollen die beiden jungen Mütter das brachliegende Grundstück in einen Garten verwandeln, in dem die Kinder der Kita Kilianstädter Straße Natur erleben sollen. „Es ist noch viel Arbeit, wie man sieht“, sagt Melanie Binz, die an diesem Vormittag Töchterchen Luisa im Schlepptau hat.

Das Grundstück hat die Stadt Maintal gepachtet und stellt es der Kita zur Verfügung. Mittlerweile wurde zwar bereits gerodet, Brombeerbüsche und anderer Wildwuchs entfernt. Bezugsfertig ist der Garten jedoch noch lange nicht. Ein Problem war vor allem die riesige Kiefer im Zentrum des Gartens. Weil Astbruch drohte, durften die Kinder das Grundstück bislang nicht betreten. Am Freitag wurde das Totholz endlich entfernt. Doch auch der alte und stellenweise herunter getretene Maschendrahtzaun muss erneuert werden; zusätzlich wünschen sich die Erzieherinnen zwei Tore, eins am Zugang Abenteuerspielplatz und eins am unteren Ende. Der Kostenvoranschlag einer örtlichen Firma sei ernüchternd gewesen, erzählt Melanie Binz. Rund 8.000 Euro sollte der Zaun inklusive Aufstellung kosten – zu viel für den neu gegründeten Förderverein-

 

Damit die freien Kitas in Maintal die Elternbeiträge nicht über Gebühr erhöhen müssen, fordern sie höhere Zuschüsse von der Stadt. Finanz- und Sozialausschuss haben dem zugestimmt: Die Träger sollen 2026 insgesamt 2,9 Millionen Euro erhalten. Die Träger freier Kindertagesstätten benötigen einen höheren Betriebskostenzuschuss, um ihr Angebot 2026 und darüber hinaus ohne Erhöhung des Elternbeitrags aufrechterhalten zu können. Das Kalkulationsmodell der Stadt Maintal berücksichtige keinen Inflationsausgleich. Überdies seien die Werte für Sach- und Gebäudekosten nicht mehr zeitgemäß. en“, heißt es in einer Einen weiteren Faktor stelle der im kommenden Jahr stattfindende Tarifwechsel der Beschäftigten vom Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst dar. Eine erste Hochrechnung zeige, dass die „Personalkosten noch einmal deutlich steigen werden“, heißt es im Schreiben des Zweckverbands der evangelischen Kindertagesstätten im Kirchenkreis Hanau.

Der Betriebskostenzuschuss der Stadt decke nur noch 65 Prozent des Defizits. „Nach dem aktuellen Kalkulationsmodell würde der kirchliche Anteil weiterhin steigen.“

Nach Berechnungen der Stadt soll im kommenden Jahr der Betriebskostenzuschuss für die neun Einrichtungen, in denen aktuell insgesamt 354 Kinder betreut werden, um rund 472.000 Euro auf 2,72 Millionen Euro im Jahr steigen. Laut Böttcher liegt das Gesamtvolumen bei der Kinderbetreuung bei rund 30 Millionen Euro im Jahr. Der Platzmangel lasse den Eltern keine Wahl, für welchen Träger sie sich entscheiden. „Daher muss das Ziel der Stadt Maintal sein, die Elternbeiträge für einen Kinderbetreuungsplatz in allen Einrichtungen auf einem ähnlichen Niveau zu halten. Eine weitere Erhöhung der Elternbeiträge gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit der freien Träger“, heißt es in der Begründung.

 

 

 

Grundschulen

 

 

Der Schulwegabschnitt zwischen Heinrich-Heine-Weg und Adalbert-Stifter-Straße wird in den Osterferien saniert, verbreitert und die Beleuchtung erneuert. Die geplante Verbreiterung und Sanierung des 100 Meter langen Abschnitts, der Teil eines stark frequentierten Schulwegs ist, ist eine wichtige Maßnahme, um den Schulweg sicherer und attraktiver zu machen. Möglich wird die Verbreiterung auf künftig 3,70 Meter dadurch, dass der Main-Kinzig-Kreis Flächen der angrenzenden Erich-Kästner-Schule bereitstellt.

 

Die sogenannten Elterntaxis verhindern nicht nur, dass Kinder lernen, sich selbständig im Straßenverkehr zu bewegen und den Schulweg umweltfreundlich zu Fuß, mit dem Rad oder Roller zurückzulegen. Sie verursachen auch ein Verkehrschaos, in dem es für die laufenden Schüler gefährlich wird, die Lehranstalt zu erreichen. Dagegen gehen an vielen Schulen Eltern vor.

An der Waldschule hat sich mit diesem Zweck vor sieben Jahren eine Verkehrs-AG gegründet. Kürzlich ist der Gruppe um Initiatorin Denise Heumann ein Durchbruch gelungen: Auf dem Bürgersteig vor der Bischofsheimer Grundschule hat die Stadt vor einigen Wochen Poller installiert, die verhindern, dass Elterntaxis direkt vor dem Schultor parken.

Den Schulweg für Kinder sicherer machen, auch auf den letzten Metern, ist das Ziel der Arbeitsgemeinschaft. Um das zu erreichen, hat sie sich professionelle Unterstützung geholt: Gemeinsam mit dem Fachzentrum schulisches Mobilitätsmanagement für das Land Hessen hat die Verkehrs-AG einen Schulmobilitätsplan erarbeitet, den sie Schritt für Schritt umsetzen will.

Zwei bunte Verkehrsmännchen, sogenannte „Streetbuddys“, seien nach kurzer Zeit geklaut worden. Immerhin steht derzeit ein Geschwindigkeitsdisplay vor der Schule, das Autofahrer dazu anhalten soll, vom Gas zu gehen. Zudem zeige die Stadtpolizei phasenweise verstärkt Präsenz, wenn die Schule anfängt. Anfang des Jahres wurde der Eingang der Schule von der Siemensallee in die Wichernstraße verlegt. „Dort ist es noch enger. Da müssten dringend Poller hin, damit nicht alles zugeparkt wird.

Was wohl überall Wirkung zeigt, ist die Präsenz der Stadtpolizei. Um an allen Maintaler Grundschulen jeden Morgen und Mittag Stadtpolizisten zu postieren, dafür fehle jedoch das Personal. Dennoch ist es erklärtes Ziel der Stadt, dass die Uniformierten regelmäßig vor Ort sind. „Das reduziert Falschparken drastisch“, berichtet Bilz. Die Wirkung verpufft allerdings in dem Moment, in dem die Polizisten das Schultor verlassen.

Mittlerweile befindet sich der Haupteingang zu der Dörnigheimer Grundschule in der Wichernstraße. Auch dort gibt es nun Poller auf den Gehwegen und Halteverbotsstrecken. Diese sollten vor allem Platz schaffen und den Kindern freie Sicht auf die Fahrbahn bieten, damit sie die Straße sicher überqueren können. Schilder mahnen Autofahrer außerdem zur besonderen Rücksicht auf Kinder.

 „Wenn es unvermeidbar ist, den Schulweg mit dem Auto zurückzulegen, dann sollten die Eltern den Parkplatz an der Maintal-Halle anfahren“, bittet Kaiser daher.

Dass aber auch eine Hol- und Bringzone kein Allheilmittel gegen alle Elterntaxis ist, könne man am Bischofsheimer Schulzentrum beobachten. Einige fahren trotzdem bis ans Schultor.

 

Siemensschule:

Die Werner-von-Siemens-Schule lädt am Donnerstag, 20. November, um 18 Uhr alle Eltern und Erziehungsberechtigte von Schülern der vierten Klassen gemeinsam mit ihren Kindern zum Abend der offenen Tür in die Mensa herzlich ein. Während sich die Eltern und Erziehungsberechtigten über die Struktur und die pädagogischen Schwerpunkte der Haupt- und Realschule ab Klasse 5 informieren können und Antworten auf ihre Fragen erhalten, erwartet die zukünftigen Schülerinnen und Schüler eine spannende Rallye, bei der sie von Schülern der Werner-von-Siemens-Schule durch die einzelnen Stationen geführt werden.

Die Werner-von-Siemens-Schule lädt gemeinsam mit der Freiwilligenagentur - Maintal Aktiv alle bereits aktiven Lesehelferinnen, Lesehelfer, sowie Interessierte, die sich künftig in diesem Ehrenamt engagieren möchten, herzlich zum Lesehelfertreffen ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 27. November, von 14.30 bis 16 Uhr in der Mensa der Siemensschule statt.

Bei Kaffee und Kuchen steht neben dem persönlichen Austausch auch ein fachlicher Impuls im Mittelpunkt. Da in diesem Schuljahr wieder neue Lesehelferinnen und Lesehelfer hinzugekommen sind, möchten die Lehrkräfte Katja Wehrheim und Nicole Rücker einen Einblick in die Grundlagen des Schriftspracherwerbs geben. Vorgestellt wird unter anderem die Anlauttabelle, ein zentrales Arbeitsmittel, das den Kindern hilft, Laute zu erkennen und sie mit Buchstaben zu verbinden. Außerdem wird erläutert, wie im Unterricht Rechtschreibstrategien und -regeln eingeführt werden und wie Lesehelferinnen und Lesehelfer die Kinder in dieser wichtigen Lernphase gezielt unterstützen können.

 

Ein großartiges Beispiel für gelebten Umweltschutz hat sich kürzlich im Regenbogenhaus Maintal gezeigt: 14 Kinder der Betreuungseinrichtung an der Werner-von-Siemens-Schule engagierten sich aktiv für eine saubere Umwelt. Im Rahmen der Natur-AG zogen sie gemeinsam mit ihren Betreuerinnen los, um den Schulhof sowie den angrenzenden Spielplatz von Müll zu befreien. Ausgestattet mit Müllsäcken, Müllzangen und viel Tatendrang durchkämmten die kleinen Umweltschützer das Gelände und staunten nicht schlecht, wie viel Unrat sich in kurzer Zeit ansammelte.

 

Waldschule:

Das Zentrum für Kinder-, Jugend und Familienhilfe Main-Kinzig (ZKJF) meldet den Eltern der Waldschule in Bischofsheim eine Kostensteigerung für die Schülerbetreuung ab dem Schuljahr 2025/2026. Nach den neuen Richtlinien zur Durchführung des Pakts für den Ganztag im Main-Kinzig-Kreis sollen alle Betreuungsträger im Kreis ab dem kommenden Schuljahr Gebühren von Eltern erheben. Laut Volker Klug, ZKJF-Geschäftsführer, ist es das Ziel, die Betreuung an den Grundschulen kreisweit anzugleichen, um ein einheitliches Ganztagsmodell zu schaffen.

Insgesamt werden für den Ganztagspakt zwei Module an fünf Wochentagen angeboten, ein kürzeres und ein längeres, außerdem warmes Mittagessen und ein Betreuungsangebot für acht Ferienwochen. Das erste Modul ging bislang bis 14.30 Uhr inklusive Mittagessen. Es wird nun bis 15 Uhr erweitert und soll 80 Euro plus Essen kosten. Das Modul zwei geht bis 17 Uhr und wird mit 160 Euro plus Essen veranschlagt.

 

Wilhelm-Busch-Schule:

Seit November 2024 ist das Multifunktionsgebäude an der Wilhelm-Busch-Schule schon fertiggestellt – jetzt wurde es offiziell in Betrieb genommen. Bei der kleinen Feier überwog zwar die Freude über die Fertigstellung, zur Sprache kam aber auch, wie es künftig mit den steigenden Schülerzahlen in Maintal weitergehen soll. Insgesamt investiert der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger insgesamt 18 Millionen Euro in den Standort. Davon flossen sieben Millionen in das Multifunktionsgebäude, das als Mensa, aber auch als Aula fungieren soll. Doch mit den restlichen Bauarbeiten wird auch die Kapazitätsgrenze der Grundschule erreicht sein.

Daher sollen jetzt zum Sommer zwölf Hortplätze, die frei werden durch Wechsel auf die weiterführende Schule, nicht mehr besetzt, sondern in Kitaplätze umgewandelt werden. Es ist vorgesehen, dass zum 1. August eine Kitagruppe an den Start gehen kann.

 

Mit einer einfachen Geste ein Lächeln schenken das ist die Idee hinter dem neuen Spendenaufruf des Fördervereins der Wilhelm-Busch-Schule Maintal e.V. Unter dem Motto „Ein Pfandbon für ein Kinderlächeln“ ruft der Verein dazu auf, Pfandbons nicht einfach einzulösen, sondern für einen guten Zweck zu spenden. Dank einer engagierten Kooperation mit dem Lebensmitteleinzelhändler Aldi Süd hängt ein quietschgelber Briefkasten am Pfandautomaten der Filiale im Marie-Curie-Ring 6. Dort können Kundinnen und Kunden ihre Pfandbons einwerfen - und damit direkt die Grundschülerinnen und Grundschüler der Wilhelm Busch-Schule unterstützen. Die Liste der Ideen für zukünftige Projekte ist lang und bunt, genau wie der Schulalltag der Kinder. Mit den gespendeten Beträgen sollen unter anderem Lesebücher angeschafft werden, um die Freude am Lesen zu fördern, aber auch Pausenspiele, die Bewegung und Teamgeist stärken, Bastelmaterial, das Kreativität und Feinmotorik unterstützt, sowie viele weitere Dinge, die das Lernen und das soziale Miteinander bereichern.

 

Die Maintaler Wilhelm-Busch-Schule hat schon jetzt nicht genug Platz für alle Kinder. Durch die geplanten Neubaugebiete fürchten Schulelternbeirat und Schulleitung stark steigende Schülerzahlen in den kommenden Jahren und fordern vom Landkreis und der Kommune mehr Räume und ein tragfähiges Betreuungskonzept. Den Hort Berliner Straße wandelt die Stadt schrittweise in eine Kita um. Die dort bislang betreuten Hortkinder muss die Schulbetreuung zusätzlich aufnehmen – und das, obwohl die Zahl der Betreuungskinder schon seit Jahren steigt und ab 2026 ein Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz besteht.

Zurzeit besuchen rund hundert der 385 Schulkinder die Ganztagsbetreuung. 20 Kinder habe man in diesem Jahr ablehnen müssen, weil sie die Kriterien nicht erfüllen. Mit dem Rechtsanspruch, der ab 2026 gilt, fallen diese aber weg. Man habe außerdem mit der Stadt besprochen, die Bücherei und den Leihladen in der Maintal-Halle nutzen zu können. Die Schule auszubauen, sei nicht möglich, weil die Stadt das angrenzende Grundstück bebaut habe. Der Kreis rechnet in Dörnigheim mit rund hundert Grundschülern mehr bis 2030. „Diese Zahl rechtfertigt nicht den Bau einer neuen Grundschule, was entsprechend auch nicht geplant ist“, antwortet die Pressestelle.

Der Antrag der FDP zu einer neuen Grundschule in Dörnigheims Mitte mit der Fertigstellung des Quartiers auf dem Real-Gelände fand im Dezember im Sozialausschuss ohne Diskussion einmütige Zustimmung. Der Magistrat wird darin beauftragt, sich mit dem Main-Kinzig-Kreis  als Schulträger zusammenzusetzen. Weitaus mehr Diskussionsbedarf bestand hingegen über den Antrag der WAM, der die aktuelle Situation an der Wilhelm-Busch-Schule (WBS) aufgriff. Im November hatte der dortige Schulelternbeirat einen Hilferuf an die Stadtpolitik gerichtet. Die schon vorherrschende Platznot werde sich in den kommenden Jahren mit steigenden Schülerzahlen verschärfen, hieß es in dem Schreiben. Die WAM fordert deshalb zügig einen runden Tisch, aber zügig – für die Mehrheit im Ausschuss zu zügig.

Bürgermeisterin Monika Böttcher fand deutliche Worte zum Brandbrief des Schulleiters Wolfgang Müller: Er arbeite mit „sehr vielen Behauptungen und Unterstellungen“. Sie vermisse den verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema Kinderbetreuung, sagte sie und forderte zur Versachlichung auf. Die Stadt wolle sich nicht aus der Angelegenheit herausziehen, aber „in erster Linie ist es wichtig, dass sich der Schulträger dazu äußert“, fand Böttcher. Der Beitrag der Stadt könne lediglich darin bestehen, Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, soweit vorhanden.

 

Büchertalschule:

Einmal im Jahr findet an der Maintaler Büchertalschule eine Projektwoche statt. Die Grundschule zwischen Wachenbuchen und Mittelbuchen wird von rund 280 Schülerinnen und Schülern besucht. Sie ist zudem seit einigen Jahren „MINTfreundliche Schule“, fördert also insbesondere die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.. Der Titel eines dieser Projekte klingt trotzdem ungewöhnlich: „Antarktis und Amateurfunk“.

Auf diese interessante Kombination kam Helmut Müller, der Vater eines Viertklässlers. Er betreibt das Hobby Amateurfunk leidenschaftlich und hat unter anderem Kontakte zur deutschen Forschungsstation „Neumayer III“ in der Antarktis.

Vor kurzem war es dann so weit: Helmut Müller und seine Helfer hatte die portable Satellitenantenne auf dem Schulhof installiert. Das eigentliche Funkgerät wurde im Klassenzimmer aufgebaut. Am anderen Ende der Erde, rund 80.000 km Funkstrecke entfernt, wartete bereits Alexander Schengber, der als IT-Ingenieur und Funker die diesjährige Überwinterung auf der Forschungsstation betreut. Die Kinder stellten die Fragen, die die Gruppe vorher erarbeitet hatte: „Spricht etwas gesundheitlich dagegen, dass man für immer in der Antarktis lebt?

Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Kann man auch Ausflüge machen? Haben Sie mal einen Wal gesehen und wenn ja, welchen? usw.

Im vergangenen Jahr feierte „Die Häschenschule“ 100-jährigen Geburtstag. Die Klasse 1a der Büchertalschule bringt den Kinderbuchklassiker jetzt auf die Bühne. Das Musiktheater der Wachenbuchener Grundschule ist für die Lehrerinnen Andrea Herget und Michaela Primus ein Herzensprojekt. Das Musiktheater an der Wachenbuchener Grundschule ist ein gemeinsames Projekt von ihr und Michaela Primus, seit 2022 musikalische Koordinatorin der Schule. Zwei Stunden in der Woche singen und tanzen die beiden Lehrerinnen mit den Kindern. Für beide ist es ein Herzensprojekt.  Das Musiktheater ist ein pädagogischer Baustein der Büchertalschule, die seit 2014 das Zertifikat „Musikalische Grundschule“ trägt. Zum Selbstverständnis gehört, dass Musik nicht nur in AGen stattfindet. Sie durchdringt den gesamten Schulalltag. Ob Umwelt-Musical, Mitmachkonzert mit dem „Fahrenden Jazzclub“ oder die musikalische Pause, bei der irische Folk-Musik aus den Lautsprechern schallt und zum Singen und Tanzen einlädt

 

 

 

 

Weiterführende Schulen

 

Erich Kästner-Schule:

Die Bischofsheimer Erich-Kästner-Gesamtschule nimmt an „Mehr Räume für Bäume“ teil und hat 26 Bäume auf dem Schulgelände gepflanzt. 40.000 Bäume in Maintal sind das Ziel der städtischen Initiative. Die EKS möchte ihren Teil dazu beitragen und hat ihren Schulhof mit Purpur-Erlen, Amberbäumen, schmalkronigen Stadtulmen und japanischen Schnurrbäumen bereichert. Diese Bäume zeichnen sich durch Resistenz und Klimaverträglichkeit aus. Die Diversität sei auch ein Zeichen gegen Monokultur und fördere ein gesundes Umfeld für die heranwachsenden Pflanzen. Der Schulhof soll entsiegelt werden. Die grauen Betonplatten sollen einer grünen Wiese weichen, die für noch mehr Abkühlung und ein gesünderes Umfeld sorgen soll .

 

Die Erich Kästner-Schule in Maintal reaktiviert im April ihren Schulsanitätsdienst in Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Hanau und Main-Kinzig der Johanniter-Unfall-Hilfe. Ab sofort wird während des gesamten Schultages eine kompetente Präsenz gewährleistet, um die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Schüler zu erhöhen.

Mit insgesamt 14 engagierten Schülern, von denen bereits zehn bestens geschult sind, wird ein wichtiger Schritt in Richtung eines erhöhten Sicherheitsniveaus und Gesundheitsbewusstseins an der Schule unternommen. Der Schulsanitätsdienst        sorgt nicht nur für schnelle Hilfe im Falle von Verletzungen oder gesundheitlichen Problemen, sondern bietet den Schülern auch die Möglichkeit, wertvolle Fähigkeiten in der Ersten Hilfe zu erlernen und anzuwenden.

Neben der schnellen Reaktion im Notfall spielt der Schulsanitätsdienst auch eine präventive Rolle: Die Schüler werden für gesundheitliche Themen sensibilisiert, was zu einem bewussteren Umgang mit dem eigenen Körper und der Gesundheit führt. Die Teamarbeit innerhalb des Sanitätsdienstes stärkt zudem den Zusammenhalt und die Gemeinschaft an der Schule.

 

Stefanie Thor hat die Leitung der Erich-Kästner-Schule übernommen. Die neue Leiterin will die Schule auf einen zukunftsorientierten Kurs bringen. Die Erich-Kästner-Schule (EKS) hat mit Stefanie Thor eine engagierte und erfahrene Führungspersönlichkeit gewonnen. Die neue Schulleiterin ist bereits seit vier Jahren Teil der Schulgemeinschaft. Mit ihrem umfangreichen Ausbildungsrepertoire und ihrer tiefen Verwurzelung in der Maintaler Stadtgesellschaft bringe sie frischen Wind und innovative Ideen mit an die integrierte Gesamtschule, teilt die EKS mit.

Die Schulleiterin, die zuvor in der pädagogischen Koordination an der Gesamtschule in Nidderau tätig war, hat sich in ihrer bisherigen Zeit an der Erich-Kästner-Schule vor allem durch ihren Einsatz für Inklusion, die Leitung der fünften und sechsten Klassenstufe und Ganztagsangebote hervorgetan. Ihre Vision für die Zukunft der Schule ist klar: Sie möchte die bestehenden Stärken weiter ausbauen und die Lernenden in einem modernen, lebensnahen Umfeld fördern. Ein zentraler Aspekt ihrer Strategie ist die Medienbildung. Stefanie Thor bringt mehrere Jahre Erfahrung als Medienberaterin mit und ist sich der Bedeutung des verantwortungsvollen Umgangs mit digitalen Medien bewusst. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Integration von modernen Lehrmethoden, die Schülerinnen und Schüler aktiv einbeziehen und deren Interessen wecken.

 

Die diesjährige Maintaler Lehrstellenbörse findet am Samstag, 20. September, in der Erich Kästner-Schule statt. Unternehmen aus Maintal und der Region, die sich an der Lehrstellenbörse beteiligen möchten, können sich ab sofort dafür anmelden. Die Teilnahme ist für die Aussteller kostenlos. Schülerinnen, Schüler, sowie Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Firmen haben am 20. September von 11 bis 14 Uhr Gelegenheit, einander kennenzulernen. Die Jugendlichen können sich in ihrer gewohnten schulischen Umgebung zwanglos über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten und potenzielle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber informieren sowie erste Vorstellungsgespräche führen. Für Unternehmen wiederum bietet die Lehrstellenbörse Gelegenheit, um geeignete Bewerberinnen und Bewerber für offene Ausbildungsstellen zu finden und mit diesen persönlich ins Gespräch zu kommen. Die Maintaler Lehrstellenbörse findet alle zwei Jahre im Wechsel an den beiden weiterführenden Schulen Erich Kästner-Schule in Bischofsheim und Werner-von-Siemens-Schule in Dörnigheim statt. An der Messe nehmen regelmäßig rund 30 Firmen teil.

 

Weil die Schüler der Erich-Kästner-Schule in Maintal-Bischofsheim nicht mehr gerne auf ihre Schultoiletten gegangen sind, haben sie die Räume selbst gesäubert und frisch gestrichen.

Mit Edding vollgeschmierte Wände, blinde Spiegel und massig Staub auf den Gittern über den einzelnen Kabinen – so sahen die Toiletten an der Erich-Kästner-Schule aus. Doch jetzt erstrahlen nicht nur die Sanitäranlagen im Haupttrakt der Bischofsheimer Gesamtschule im neuen Glanz. „Auch Pausenhalle, Flur und einige Klassenzimmer haben einen neuen Anstrich erhalten“, erzählt Schulleiterin Stefanie Thor.

Darüber hinaus ließ die Schulleiterin drei Container aufstellen, damit mal richtig entrümpelt werden konnte. „Rausgeflogen sind beispielsweise altes, kaputtes Mobiliar wie Stühle oder halb zerfallene Schränke und Regale – und was sonst im Klassenraum so herumflog und nicht länger benötigt wurde. Und da hat sich in den letzten Jahrzehnten so einiges angesammelt“, sagt Thor.

An der Schule sind noch mehr Änderungen geplant. Denn die Schule hat sich einige Relikte aus dem einstigen Maintalbad sichern können, wie Fliesenreste, aus denen die Schüler ein Seepferdchen gestalten wollten, das später im Eingangsbereich des neuen Bades hängen soll. Auch die Uhr aus dem Freibad, Startblöcke und die berühmte, heiß begehrte Diskokugel sind nach dem Abriss des Schwimmbads in die Bischofsheimer Schule gewandert.

 

Die Mängelliste, die der Elternbeirat der Bischofsheimer Erich-Kästner-Schule zusammengetragen hat, ist lang. Ein frischeres Erscheinungsbild präsentiert sich den Besuchern, sobald sie die Pausenhalle des Haupttraktes der Erich-Kästner-Schule (EKS) betreten. In anderen Gebäudeteilen der Schule sieht es dagegen anders aus. So zeigen sich im ersten Stock an der Decke extreme Wasserflecken, an einigen Stellen fehlen die Paneele, sind gebrochen, beulen sich stark aus.

Der Trakt stammt aus dem Jahr 1969. Direkt daneben wurde erst der für rund fünf Millionen Euro teure naturwissenschaftliche Neubau eröffnet. Doch wie steht es um den Zustand der anderen Gebäude? Kurz vor den Sommerferien ist bereits ein Bericht mit Auflistung aller bestehenden Mängel an den Kreis gegangen, der Schulträger ist. Das reicht von losen Stromkabeln, aus der Wand hängenden Steckdosen, Löchern von Durchbrüchen über loses Linoleum, gebrochene Bodenplatten, Stolperfallen, mangelnden Hitzeschutz bis hin zum Wasserschaden an der Decke. Es sind über 20 schadhafte Steckdosen locker. Markant ist etwa der mangelhafte Hitzeschutz im Nebentrakt, in dem die jüngeren Schüler unterrichtet werden. Dort wurden einst Jalousien an die Fenster angebracht. Allerdings auf der Innenseite, so dass man die Fenster nicht mehr öffnen kann“, kritisiert er. Auch Kippen sei nicht möglich, weil sonst die Jalousien beschädigt würden.

Angesichts des Hitze-Atlas des Main-Kinzig-Kreises, der eine deutliche Temperatursteigerung zeigt, sei Handlungsbedarf. „Wir haben Messungen vorgenommen und mehrere Werte in Höhe von 38 Grad erfasst.“ Es könne nicht Sinn der Sache sein, die Schulzeit zu verkürzen und Unterricht deswegen ausfallen zu lassen. Die Wasserschäden an den Decken bestünden sogar noch länger: „Schon die kommissarischen Schulleitungen haben das moniert. Das wurde notdürftig geflickt.“ Dieses Frühjahr sei durch Starkregegen das Problem akut geworden, die Abdeckplatten hätten sich teils gelöst und seien herabgefallen. Der Schulelternbeiratsvorsitzende fordert, dass der Kreis sich der Sache annimmt und einen Generalsanierungsplan erstellt.

Die Pressestelle des Main-Kinzig-Kreises sagt, insgesamt 6,3 Millionen Euro sei seit 2016 in die EKS investiert worden, darunter rund fünf Millionen in den Wissenschaftsneubau. Das Gebäude sei bezüglich Brandschutz in mehreren Abschnitten saniert, Flachdächer ausgebessert, Arbeiten an der Fassade vorgenommen und Fenster getauscht worden. Jährlich nehme das Fachamt Schulbereisungen vor.

 

Immer mehr Eltern können sich das nötige Schulmaterial nicht leisten. Um betroffene Kinder zu unterstützen, hat die Erich-Kästner-Schule den „FairTeiler“ ins Leben gerufen; eine Sammelstelle, an der neue oder sehr gut erhaltene Hefte oder Stifte weitergegeben werden können.

Umgang mit Ressourcen die Schulleiterin. „Der Schrank steht allen offen. Wer etwas übrig hat, bringt es mit. Wer etwas braucht, darf es sich nehmen.“

 

 

Albert Einstein-Gymnasium:

In einer atemberaubenden Nacht der Superlative verwandelten Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums im Januar die Mathematik in ein mitreißendes Abenteuer. Die von den Mathematiklehrkräften Susanne Suckfüll und Magnus Wortmann orchestrierte lange Nacht der Mathematik sprengte alle Erwartungen und ließ die Grenzen des mathematischen Denkens regelrecht explodieren. Eine Mathematik-Performance, die Geschichte am Albert Einstein-Gymnasium schreibt: Über 100 junge Mathematik-Helden zwischen 10 und 18 Jahren, ab der 5. Klasse bis hin zur Oberstufe, und einige Eltern stürmten die Schulräume und lieferten sich einen mathematischen Wettkampf mit kniffligen Denkaufgaben. Zehn hochkomplexe Rätsel warteten auf die Nachwuchs-Genies - eine intellektuelle Herausforderung, die selbst Mathematik-Profis den Atem rauben würde!

 

Die Klasse 5E des Albert-Einstein-Gymnasiums nahm im Februar am Bundeswettbewerb „Mathe im Advent“ teil und erzielte herausragende Ergebnisse. Im Dezember lösten die Schüler täglich mathematische Aufgaben, die digital bearbeitet wurden. Die Klasse 5E erhielt drei Goldmedaillen, drei Silbermedaillen und fünf Bronzemedaillen. Das Albert-Einstein-Gymnasium wurde als bundesweit „engagierteste Schule“ ausgezeichnet. Die Schule wird in Berlin für ihre Leistungen geehrt.

 

Der Neubau des Gebäudes D, in dem künftig die naturwissenschaftlichen Fächer untergebracht werden, ist im März auf den letzten Metern zur Fertigstellung. Äußerlich kann man die Fortschritte erkennen. In den dreigeschossigen Neubau ziehen sämtliche Fachräume für die Naturwissenschaften. Im Erdgeschoss wird Biologie unterrichtet, im ersten Stock Physik und im zweiten Stock Chemie. Jedes Geschoss ist mit den entsprechenden Sammlungs- und Nebenräumen ausgestattet. Vom ersten Obergeschoss gelangt man über einen geschlossenen Steg in den östlichen Teil des Gebäudes B. Über einen Aufzug ist der Neubau barrierefrei zugänglich.

 

Ganze 17 Jahre lang war Bernhard Siever Lehrer am Maintaler Albert-Einstein-Gymnasium. Obwohl er seit 2023 krankheitsbedingt nicht mehr unterrichten konnte, hat ihm die Schulgemeinschaft einen herzlichen Abschied bereitet. Ungeachtet dessen, dass der 66-Jährige schon seit zwei Jahren krankheitsbedingt nicht mehr im Schuldienst aktiv war, haben viele Kollegen, ehemalige Schulleiter und Schüler an einer Feier im Atrium der Schule teilgenommen und Siever einen herzlichen Abschied in den Ruhestand bereitet.

 

Die Jahrbuch-AG des Albert-Einstein-Gymnasiums hat eine Schülerzeitung ins Leben gerufen. „AEGeflüster“ nennen die Schüler-Redakteure und -Layouter das Magazin, das sie jeweils vor den Ferien, also viermal pro Jahr, herausgeben wollen. Zusätzlich plant die junge Redaktion vor den Sommerferien ein Jahrbuch, das die wichtigsten Beiträge aus dem gesamten Schuljahr zusammenfasst und – wie ein klassisches Jahrbuch – auch Fotos aller Klassen enthält. Dies soll dann in gedruckter Form allen Schülern und Lehrern angeboten werden, berichten die Mädchen und Jungen in der Redaktionskonferenz, zu der sie sich die professionelle Unterstützung dieser Zeitung zu Hilfe geholt haben.

Bei der Namensgebung wurde sogar die gesamte Schülerschaft befragt. Viele gute Ideen kamen bei der Redaktion an, die sich letztlich für „AEGeflüster“ entschieden hat. Einen weiteren Namensvorschlag hat sie aber für die Bezeichnung einer festen Rubrik verwendet: Wichtige Infos der Schulleitung und Termine werden unter der Überschrift „Wörn Wills Wissen“ veröffentlicht. Schulleiter Claus Wörn hatte den Kindern und Jugendlichen übrigens direkt grünes Licht gegeben, als sie mit der Idee zu ihm gekommen waren, über die Schule in einer Schülerzeitung berichten zu wollen.

 

Seit dem 1. Mai sind sie in Deutschland: Deutsche und sri-lankische Austauschschüler mit ihren Begleitungslehrern vor dem Albert-Einstein-Gymnasium in Bischofsheim. Schüler und Lehrer des Albert-Einstein-Gymnasiums reisen regelmäßig nach Sri Lanka, um auf der Insel, die immer noch unter den Folgen der Tsunami-Katastrophe leidet, zu helfen. Jetzt ist eine Gruppe von 20 Schülern zum Gegenbesuch in Maintal.

Neben den Programmaktivitäten wie ein Ausflug in den Zoo, ein Besuch bei den Märchenfestspielen und dem geführten Rundgang durch die Altstadt von Gelnhausen, scheint alles aufregend für die ausländischen Jugendlichen. Beispielweise der Zug- und Bahnverkehr, oder die gemütlich eingerichteten Häuser, in denen sie bei ihren Austauschpartnerinnen und -partnern wohnen, seien neu für sie.

Auf die Frage, welcher der beste Ausflug gewesen sei, antwortet das Mädchen Vishmi Amasha grinsend: „Wir sind shoppen gegangen. Das war ziemlich erfolgreich.“ Doch das Hauptaugenmerk der Gäste aus Ski-Lanka liegt nicht nur auf der Kleidung, die es auf der Zeil und im Hessen-Center zu holen gibt. „Eins der Mädchen kam mit einem Korb voller Schokolade wieder.“ 20 Kilogramm haben sie insgesamt eingekauft. Sri Lanka habe zwar viele Kakao-Plantagen, doch der werde dort nicht verarbeitet. So komme es, dass eine einfache Tafel Schokolade in Sri Lanka über fünf Euro koste, erklärt der deutsche Lehrer.

 

Die Schule öffnet ab diesem Sommer an jedem ersten Freitag im Juni die Schule für Ehemalige. Zu diesem zwanglosen Treffen, zu dem man immer auch spontan dazustoßen kann, sind ALLE Ehemaligen, also Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler, herzlich eingeladen. Das erste Treffen findet in diesem Jahr am 6. Juni um 18 Uhr statt: Im Atrium und auf dem Schulhof gibt es Live-Musik der Schulbands, kleine Snacks und Getränke. Und Interessierte können auch an Führungen durch die neuen Räumlichkeiten der Schule teilnehmen. Eine tolle Gelegenheit, sich an die gemeinsame Schulzeit zu erinnern, alte Kontakte zu pflegen und neue zu finden. Das Team des Albert-Einstein-Gymnasiums freut sich auf viele bekannte Gesichter!

 

Die Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums stellen unter dem Titel „BegAEGnungen“ Kunstwerke im Historischen Rathaus aus. Die Vernissage findet am Freitag, 6. Juni, um 19 Uhr statt. Die Ausstellung ist bis zum 29. Juni immer Dienstag, Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Das Land Hessen hat mit dem Handyverbot an Schulen Fakten geschaffen. Das Maintaler Albert-Einstein-Gymnasium hat nun spezielle Taschen eingeführt, in denen die Schüler ihre Smartphones während des Unterrichts wegschließen. Dafür schaffte der Förderverein der Schule rund 1.100 Stück der sogenannten „Focus Pouches“ an. Diese können bei uns von Schülern oder Eltern für 13,50 Euro erworben werden. Um wieder an das Handy zu gelangen, wird ein Entsperrknopf benötigt, der sich etwa an den Ausgängen der Schule befinden. Werde jetzt ein Schüler auf dem Schulhof mit einem Handy erwischt, dann werde es direkt eingezogen. Die Regelung habe sich seit Schuljahresanfang verschärft. Es sind fünf Sozialstunden fällig, die der Schüler leisten muss. Das Handy wird erst nach Unterrichtsende nach 17.10 Uhr wieder ausgehändigt. Das steht in der Schulordnung, die von den Eltern unterzeichnet wurde.

Die Tasche sei bislang gut angenommen worden. Die Abdeckung in den unteren Jahrgängen liege bei fast 90 Prozent.

Während am Albert-Einstein-Gymnasium im August die Taschen eingeführt wurden, hat die Erich-Kästner-Schule schon vor den Sommerferien die Handy-Parkplätze testweise in die Klassenräume gestellt. Das sind Holzkästen mit mehreren Fächern, in die die Smartphones während des Unterrichts gesteckt werden. Mit Betreten des Klassenzimmers wandern die Handys direkt dahin oder verbleiben eben ausgeschaltet im Rucksack. Mit jedem Raumwechsel nehmen die Schüler ihr Gerät mit.

 

Am Albert-Einstein- Gymnasium fand im September der traditionelle Einstein Run statt. Bei strahlendem Sonnenschein und perfektem Laufwetter machten sich 207 motivierte Fünftklässler auf den Weg, die „Einstein-Meile“ zu bezwingen. Die Paten aus dem neunten Jahrgang standen ihren jüngeren Mitschülern zur Seite, zählten Runden und feuerten ordentlich an. Für Stimmung sorgte das Technikteam mit mitreißender Musik, während der Schulsanitätsdienst zuverlässig kleinere Blessuren versorgte. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: gegrillte Würstchen, Kuchen und erfrischende Getränke rundeten das Programm ab. Ein besonderer Glückwunsch geht an die Klasse 5F, die ein „gesundes Frühstück“ gewonnen hat – eine schöne Anerkennung für ihre Leistung!

 

„Leseland“ ist ein hessenweites Literatur-Fest, das gemeinsam vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, hr2 Kultur und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen ermöglicht und vom Hessischen Literaturforum im Mousonturm organisiert wird. Das Albert-Einstein-Gymnasium in Maintal ist erneut dabei und lädt das Publikum aus der Umgebung ein, gegen einen Kostenbeitrag von 4 Euro an den Lesungen teilzu-nehmen.

 

Vom 21. Oktober bis 4. November reisen Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums nach Sri Lanka. Sie wollen ihrer Partnerschule die hier gesammelten Spenden überreichen Das Hilfsprojekt „MKK hilft Beruwala“ geht in die nächste Runde. Für sieben neue Häuser hat die Schülergruppe schon fleißig Spenden gesammelt. Das gehört nämlich immer zu dem Ausflug dazu: Im Vorhinein finden zahllose Eis- und Kuchenverkäufe am Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) statt, und die Jugendlichen organisieren Spendenaufrufe. Ziel ist es, möglichst viel Geld für den anstehenden Schüleraustausch im Rahmen des Programms „MKK hilft Beruwala“ zu sammeln, bei dem die Schüler mithelfen. Nach einem 13-stündigen Flug wird die Reisegruppe in der Partnerschule, dem Wisdom International College Beruwala, begrüßt. Hier lernen die Schüler ihre Austauschpartner kennen, mit denen sie schon von Maintal aus Kontakt aufgenommen haben. Besonders die Planung der Rundreise, die im Anschluss, in der zweiten Woche folgt, habe viel Zeit beansprucht, berichten beide. Eine Safari, einige Wanderungen und Besuche in einer Elefanten- und einer Meeresschildkröten-Aufzuchtstation stehen auf dem Programm. Die Bischofsheimer Schüler wollen bei ihrem Austausch mit dem Wisdom International

Trotz der 13-stündigen Reise findet noch am Flughafen ein reger Austausch statt. Die Schüler haben sich einiges zu erzählen, bevor sie die Müdigkeit übermannt. Nach einem gemeinsamen Frühstück bei den Austauschpartnern zu Hause werden die Ankömmlinge in ihre Unterkünfte gebracht.

Am nächsten Tag warten viele neue Eindrücke auf sie. Im Wisdom-Kindergarten werden die Austauschpartner freudig empfangen. Angeführt von zwei Tänzern und zwei Trommlern in traditionellen Kleidern, folgen die Schüler, Matthias Zach, seine Frau Ursule Conen, der Schulleiter des Wisdom Colleges und einige Lehrer in einem großen Zug die Straße hinauf. Auch der Bürgermeister von Beruwala, Malasim Azahir, nimmt an der Parade teil, die aus einem Tanzschauspiel und Gesang besteht.

Auch bei der Begrüßungsfeier im Wisdom College werden Tänze aufgeführt, Lieder vorgetragen und Reden gehalten. Sogar ein Feuerschlucker tritt auf. Doch hauptsächlich wird das Programm von den Schülern vor Ort gestaltet. Zwei führen auf Deutsch und Englisch durch die Veranstaltung. Sie beginnen mit den Worten: „Unsere Herzen teilen das gleiche Lachen.“

Der Schüleraustausch findet dieses Jahr zum sechsten Mal im Rahmen des Projekts „Main-Kinzig-Kreis hilft Beruwala“ statt, das der ehemalige Landrat Karl Eyerkaufer nach der Tsunami-Katastrophe 2004 ins Leben gerufen hat. Seitdem wurden zahlreiche Spenden gesammelt, um den Menschen dort zu helfen und ihre Lebensumstände zu verbessern.

Nach dem herzlichen Empfang der Reise- und Schülergruppe aus dem Main-Kinzig-Kreis (MKK) und des Albert-Einstein-Gymnasiums (AEG), die derzeit auf Sri Lanka unterwegs ist, um den Menschen dort die hier gesammelten Hilfsgüter zu übergeben, besuchen die Maintaler Schüler ein Mädchen- und ein Heim für körperlich und geistig eingeschränkte Menschen.

 

Die nächste Station ist ein Mädchenheim. 26 Mädchen tanzen für den Besuch aus Deutschland, die Maintaler Schüler führen ihren Tanz zu „We will rock you“ auf. Dann schauen sie sich die Zimmer der Mädchen an, die in zwei großen Schlafsälen untergebracht sind, und die sanitären Anlagen. Spenden für insgesamt acht Häuser hat die Gruppe vor ihrem Abflug in Deutschland gesammelt. Aufgrund des starken Regens in den vergangenen Wochen konnten die Schülerinnen und Schüler jedoch bislang nur die Hälfte übergeben. Lustig, wenn auch ziemlich hektisch, verläuft die Brillenspende. Dafür hatte der MKK gebrauchte Brillen gesammelt und mit nach Sri Lanka gebracht.

In der zweiten Woche hatte sie gemeinsam mit den sri-lankischen Austauschpartnern die Insel bereist. Anusha Rajapakse, Lehrerin am International Wisdom College, Haziq Fowsar und Deutschlehrer Sangheeth Samarajeewa übernahmen Planung und Organisation – keine einfache Aufgabe, denn das Programm war eng getaktet. „Die Schüler sollen möglichst viel von der schönen Insel sehen. Wer weiß, ob sie je wieder nach Sri-Lanka kommen können“, erklärte Sandra Grösser-Pütz, die die deutsche Gruppe begleitete. Als Erstes stand ein Besuch in einer Meeresschildkröten-Aufzuchtstation an.

Nach einer Übernachtung in einem großen Luxushotel in Udawalawa ging es auf Safari. „Ich fand toll, dass die Elefanten uns so nah gekommen sind!“, erklärte die fünfzehnjährige Viktoria anschließend. Auf den Wanderungen zu den Gipfeln des Mini Adams Peaks und des Sigiriya Rocks sahen die Jugendlichen die schönsten Seiten, die Sri-Lanka zu bieten hat.

Die Gruppe hatte auch die Gelegenheit, verschiedene Städte zu sehen. Sie starteten von Beruwala nach Udawalawa. Von dort aus ging es zügig nach Ella, einer belebten Stadt voller Musik und Partyleben, deren leuchtende Straßen und kulinarische Vielfalt die deutschen Teenager beeindruckte. Von dort ging es im Zug nach Kandy, die zweitgrößte Stadt Sri-Lankas, direkt am gleichnamigen See gelegen. Hier befindet sich einer der größten buddhistischen Tempel der Insel. Zum Abschluss der Reise ging es in die Hauptstadt Colombo. Hier traf die Gruppe im Goethe-Institut auf den deutschen Botschafter Sri-Lankas.

 

Das Albert-Einstein-Gymnasium in Maintal lädt ab Montag, 27. Oktober wieder ein zur Reihe „Literatur im Gespräch“. Alle Veranstaltungen sind publikumsoffen und interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Maintal, dem Main-Kinzig-Kreis und dem Rhein-Main-Gebiet sind gegen einen Beitrag von 4 Euro herzlich eingeladen, die Vorträge und Lesungen zu besuchen, darunter zwei Abendveranstaltungen. Die Schule freut sich, dass der derzeitige Stadtschreiber von Bergen, José F.A. Olver, der schon einmal einen „Tag für die Literatur“ gestaltet hat, wieder nach Maintal kommen wird.

 

„In Auschwitz gab es keine Vögel“ ist eine Konzertlesung, eine Collage aus Text und Musik, die Gregor Praml und Monika Held zusammengestellt haben. Sie erinnert in berührender Weise an das dunkelste Kapitel unserer Geschichte und trägt zum Gedenken an die Opfer des Holocaust bei. Anstelle von Monika Held, die in Hamburg lebt, wird die Schauspielerin Anna Staab zusammen mit Gregor Praml am 3. November um 19 Uhr auf der Bühne im Atrium des Albert-Einstein-Gymnasiums in Maintal auftreten.

 

Lina Roumani macht sich für Mädchen aus Migrationsfamilien stark. Für ihr Engagement erhält die 16-Jährige im Dezember das Bundesstipendium des Start-Programms. Die 16-jährige Maintaler Gymnasiastin ist die erste Schülerin und derzeit einzige Stipendiatin des Start-Programms am Albert-Einstein-Gymnasium. Es fördert Kinder und Jugendliche mit Migrationsbezug, die sich in besonderer Weise sozial engagieren. Anders als viele ihrer Altersgenossen engagiert sie sich in ihrer Freizeit in besonderem Maße gesellschaftlich und sozial. Dafür erhält die junge Frau in diesem Jahr das bundesweite Stipendium des Start-Programms, das Kinder und Jugendliche aus migrantischen Familien fördert. Zusätzlich erhalten die Stipendiaten finanzielle Unterstützung in Form eines jährlichen Bildungsgeldes.

Chancengerechtigkeit und Feminismus sind Themen, für die sich Lina starkmacht. „Meine Mutter ist sehr modern, so hat sie mich erzogen. Ich möchte das gerne an andere Mädchen weitergeben“, erzählt sie. Auch muslimische Werte sind „Teil ihrer Kultur“. Ein Widerspruch ist das für die junge Frau nicht. „Ich bin gläubige Muslimin, ich bin gerne religiös. Das gibt mir ein Gefühl von Zusammenhalt, eine Verbindung zu meiner Familie“. Dennoch: Sie habe oft das Gefühl, sich anderen deswegen erklären zu müssen, dass man muslimischen Glaubens und trotzdem Feministin und politisch aktiv sein kann.

Auch politisch ist sie aktiv: Als Praktikantin hat sie 2024 hinter die Kulissen des Bundestagswahlkampfs geschaut und den Nidderauer SPD-Kandidaten Lennard Oehl unterstützt. „Ich bin ein politischer Mensch und finde, jeder sollte sich politisch einbringen und sich für die Gesellschaft engagieren“, sagt sie. Mitglied einer Partei ist sie allerdings nicht; sie verortet sich im linken Spektrum. Am Start-Stipendium schätzt sie vor allem die Vernetzung mit Gleichgesinnten und die Ausflüge in Theater, Museen, den hessischen Landtag, die die Stipendiaten zusammen unternehmen. Beruflich hat sie schon genaue Vorstellungen: Sie will Jura studieren mit dem Schwerpunkt internationales Strafrecht. Dann hätte das Stipendium sein Ziel erreicht: Berufe für Kinder aus migrantischen Familien zu öffnen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Linas Chancen stehen gut.

 

Die Klasse 6A des Albert-Einstein-Gymnasiums erlebte im Oktober einen aufregenden und lehrreichen Tag an der Goethe-Universität Frankfurt. Im Rahmen des Kinder-Uni-Programms nahmen die Schüler an der Vorlesung „Die Urzeitschlange auf Beutefang!“ teil, ein wissenschaftlicher Vortrag über Fossilienfunde aus dem UNESCO-Welterbe Grube Messel. Archäologische Entdeckungen wurden anschaulich präsentiert, und die Schüler erhielten faszinierende Einblicke in die Arbeit von Forschenden. Bildmaterial und ein interaktives Quiz rundeten die Veranstaltung ab. Das Albert-Einstein-Gymnasium setzt mit solchen Exkursionen auf außerschulische Lernorte, um das Interesse der Schüler an Wissenschaft und Forschung zu fördern

 

Elf Schüler der Klassen fünf bis sieben des Albert-Einstein-Gymnasiums nahmen im Dezember erneut erfolgreich an der U14 Futsal-Kreismeisterschaft des Main-Kinzig-Kreises in Steinau an der Straße teil. Betreut und trainiert wurde das Team von Kubsch und Markhof. Futsal, eine schnelle und technisch anspruchsvolle Form des Hallenfußballs, wird mit einem kleineren und sprungreduzierten Ball gespielt. Das Spiel verlangt präzises Passspiel, hohe Konzentration und schnelle Entscheidungen, da das Spielfeld kleiner ist und strengere Regeln gelten als im klassischen Fußball.

Im Turnierverlauf traf die Mannschaft auf mehrere Schulen aus dem Kreis und überzeugte auf ganzer Linie: Alle vier Spiele wurden souverän gewonnen, womit der Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt werden konnte. Besonders erfreulich ist, dass einige der Spieler regelmäßig an der Fußball-AG teilnehmen. Zusätzlich trug auch die Pausenliga wesentlich zur sportlichen Entwicklung der Schüler bei, da sie dort regelmäßig Spielpraxis sammeln und ihr Zusammenspiel verbessern konnten. Die starken Leistungen unterstreichen nicht nur das fußballerische Talent der Mannschaft, sondern auch das erfolgreiche Zusammenspiel von Schule und schulischen Sportangeboten

 

 

 

Jugend

 

Bereits seit 2002 sucht die Stadt Maintal jedes Jahr nach Jugendlichen oder Jugendgruppen, die sich ehrenamtlich engagieren für den Jugendpreis. Rebecca Lautenschläger von der KeWa Wachenbuchen schlug mit Finn Zeller (14 Jahre), Henrik Schmidt (18 Jahre), Ian Zilling (17 Jahre), Mika Kirchner (17 Jahre), Patrick Palermo (21 Jahre), Tim Brieder (26 Jahre) und Tim Eibelshäuser (24 Jahre) gleich sieben Jugendliche vor und nutzte dabei die komplette Altersspanne des Jugendpreises aus. Die Vorgeschlagenen sind alle aktive Spieler, die neben ihren eigenen Trainings und Spielen noch dreimal pro Woche Jugendmannschaften trainieren und deren Spiele coachen. Sie konzipieren die Trainingseinheiten, stellen die Mannschaften bei Spielen auf und übernehmen die Kommunikation mit den Eltern. Bürgermeisterin Monika Böttcher überreichte den Jugendpreis im Rahmen des Familienabends der KeWa im Bürgerhaus Wachenbuchen.

 

Einige Ehemalige Kinderclub und Bonis-Treff kamen im Januar zur Jubiläumsfeier anlässlich des 34-jährigen Bestehens. Dazu öffnete die Einrichtung ihre Türen am Nachmittag ganz weit für neue Interessierte, ehe am Abend das Ehemaligentreffen und eine Zaubershow auf dem Programm standen. Sportlich ausprobieren durften sich die Besucherinnen und Besucher im Fußballkäfig, am Boxautomat und im Fitnessraum. Kreativ ging es im Musikraum und Bastelkeller zu. Als Rahmenprogramm sorgte die Jugend-Musik- und Kunstschule Maintal unter Leitung von Rafael Lukjanik für eine Reise durch die Musikwelt – von bekannten Hits bis hin zu beliebten Klassikern. Der Abend stand ganz im Zeichen nostalgischer Momente. Es waren zahlreiche ehemalige Besucherinnen und Besucher gekommen. Einige waren sogar schon bei der Gründung der Einrichtung 1990 dabei gewesen. Neben einer großen Fotoausstellung mit Bildern aus den vergangenen 34 Jahren luden Flipperautomaten, die extra für das Event ausgeliehen worden waren, zum Spielen ein. Für Stimmung sorgte DJ Ferhat, ebenfalls ehemaliger Besucher, mit Hip Hop Old School Classics. Mit seinem Programm „Close Up – Magie Hautnah erleben“ sorgte Künstler Jaan Sarfraz für erstaunte und verblüffte Gesichter. Mit verschiedenen Zaubertricks verzauberte er den Abend.

 

Der Mädchenarbeitskreis Hanau und Main-Kinzig-Kreis veranstaltet am Samstag, 27. September, einen Mädchentag im Kinder- und Jugendhaus Bischofsheim. Von 13 bis 16 Uhr gibt es tolle Angebote und Mitmachaktionen. Spraypaint, ein Tanz-Workshop, Kreativangebote, ein Lipgloss-Workshop und ein Musik-und-Stimm-Angebot statt. Dazu gibt es eine Periodenbox und Infostände. Ebenso wird es eine „Teilecke“ geben. Dort können ungeliebte Sachen (u.a. frisch gewaschene Klamotten ohne Löcher) getauscht werden. Es können auch nur Sachen mitgenommen werden. Es ist keine Voraussetzung, dass Sachen mitgebracht wurden. An den kleinen Hunger und Durst wurde auch gedacht. Es wird Waffeln und Getränke für alle geben. Alle Angebote sind kostenlos. Weitere Informationen zu den Angeboten im Kinder- und Jugendhaus gibt es unter „www.kiju-maintal.com“ (27. September 2025, MB).

 

 

Frauen

 

Die Frauenselbsthilfe nach Krebs lädt für Dienstag, 4. Februar, zu einem Vortrag über die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) ein. Psychologin Karina Döbert-Haase erklärt im Gemeindesaal der Katholischen Kirchengemeinde Allerheiligen in Dörnigheim ab 14.30 Uhr, wie ACT hilft, psychische Flexibilität zu erhöhen und Herausforderungen besser zu bewältigen (1. Februar 2025, MB).

 

Die Maintaler Frauenwochen sind vielfältig. Der ökumenische Weltgebetstag der Frauen markiert traditionell den Start der Frauenwochen in Maintal. Den diesjährigen Schwerpunkt bilden die Cook-Inseln unter dem Motto „Wunderbar geschaffen!“. Am Freitag, 7. März, finden verschiedene Gottesdienste statt.

Am Equal Pay Day, dem Tag der Entgeltgleichheit und damit einen Tag vor dem Weltfrauentag können sich Interessierte am Freitag, 7. März, mit Bürgermeisterin Monika Böttcher und der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Annika Frohböse auf dem Wochenmarkt in Bischofsheim austauschen.

Mädchen ab zehn Jahren können sich in einem Upcycling-Workshop kreativ ausprobieren. Dieser findet am Samstag, 8. März, von 13 bis 16 Uhr im Kinder- und Jugendhaus Bischofsheim.

Die Frauenselbsthilfe Krebs nimmt sich in diesem Jahr mit Katharina Buld von der Seniorenberatung des Themas Demenz an. Ein Demenzparcours bietet am Dienstag, 11. März, ab 14.30 Uhr die Möglichkeit, sich in das Erleben und die Gefühlswelt von Menschen mit Demenz einzufühlen. Diese Veranstaltung ist nicht für Menschen mit (beginnender) kognitiver Einschränkung geeignet.

Am Donnerstag, 13. März, öffnet das Stadtteilzentrum Bischofsheim um 10 Uhr seine Türen und bietet bis 12 Uhr eine Veranstaltung zum Thema „Selbstbestimmt verhüten“ in Kooperation mit der pro familia in Hanau an. Hier können Frauen alle Fragen rund um Familienplanung, Verhütungsmethoden und Kinderwunsch diskutieren.

Die Stadt ehrt Maintalerinnen mit einer Baumpflanzung: Im Rahmen der Maintaler Frauenwochen wurde für Marion Herpich (60), Katharina Lüer (70) und Marianne Pitsch (87) im Frauenhain am Dörnigheimer Mainufer je ein Baum als sichtbares Zeichen ihres Engagements gepflanzt.

 

Einen Einblick in die Berufswelt erhalten und dabei Geschlechterklischees überwinden – das ist die Idee des Girls‘ und Boys‘ Days. Die Maintaler Stadtverwaltung beteiligt sich seit vielen Jahren an dem Aktionstag. Denn auch in der Verwaltung gibt es Berufe, die überwiegend durch Frauen oder Männer besetzt sind. Daher erhielten kürzlich 18 Mädchen und Jungen einen Einblick in den Berufsalltag der Verwaltung, des Eigenbetriebs Betriebshof und des ambulanten Pflegedienstes. Die Jugendlichen konnten in diesem Jahr die Vielfalt der Arbeitsplätze bei der Stadt Maintal kennenlernen. Im Stadtladen haben zwei Jungs zunächst viele Informationen über die Stadt Maintal gesammelt. In der IT haben zwei Mädchen gelernt, dass der Innenaufbau eines Computers ähnlich wie der eines Büros ist, mit verschiedenen Komponenten, die jeweils eine spezielle Funktion erfüllen.

 

Der Maintaler Frauenhain ist ein einzigartiges Projekt, das das ehrenamtliche Engagement von Frauen sichtbar macht. Ein neues Konzept soll sicherstellen, dass dort auch in Zukunft Bäume gepflanzt werden können. Seit 2001 werden am Dörnigheimer Mainufer jedes Jahr mehrere Bäume zur Anerkennung der oft unsichtbaren Leistungen von Maintaler Bürgerinnen gepflanzt. Spiralförmig sind die Pflanzen angeordnet, die dem kleinen Wald durch die mittige Lichtung und die Kreisform die besondere Atmosphäre eines Hains geben. Doch mittlerweile wird der Platz eng. Und auch die ursprünglich als Symbol dörflicher Gemeinschaft und Weiblichkeit bevorzugte Linde muss anderen Gehölzarten weichen, um der Ausbreitung des Lindenprachtkäfers die Nahrungsgrundlage zu entziehen.

Damit auch in Zukunft dort zur öffentlichen Ehre verdienter Maintalerinnen Bäume gepflanzt werden können, haben der Frauenbeirat der Stadt und das Frauen- und Gleichstellungsbüro ein neues Konzept zur Weiterentwicklung des Projekts entwickelt. „Die Idee dahinter ist: Wir wollen das Konzept erhalten, den Hain zugänglicher machen und die Aufenthaltsqualität erhöhen“, stellt Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Annika Frohböse das neue Konzept vor. Dazu sollen zum Beispiel mehr Bänke aufgestellt und neue Wege angelegt werden, damit man die einzelnen Bäume besser erreicht und sich an dem lauschigen Plätzchen ausruhen kann. Um Platz für weitere Pflanzungen zu schaffen, sollen die Bäume dichter als bislang gesetzt werden. Die Spiralform lässt sich nicht unbegrenzt fortsetzen.

Auch eine ausführlichere Beschilderung und eine offene Pergola mit einem Gründach auf einem kleinen Platz in der Mitte des Hains seien in Planung, verrät Lima Helmand, die das Projekt Wachstum und nachhaltige Erneuerung von städtischer Seite aus leitet. Im Rahmen des Förderprojekts sollen unter anderem das Mainufer in Dörnigheim, aber auch im Ortskern gelegene Grünflächen angelegt und aufgewertet werden. Bund und Land beteiligen sich zu zwei Dritteln an den Kosten. Gut 120.000 Euro will die Stadt in die Neugestaltung des Frauenhains investieren. Insgesamt soll der Zugang barriereärmer werden, neue Schilder sollen über das Projekt informieren, damit es bekannter wird. Weitere Mülleimer und Spender für Hundekotbeutel sollen ebenfalls aufgestellt werden.

 

Mit straff geschnürten Sportschuhen, Ausdauer und einer großen Portion Teamgeist waren Beschäftigte der Maintaler Stadtverwaltung wieder beim Hanauer Stadtlauf am Start. Gemeinsam liefen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung nicht nur für die gute Sache, sondern setzten auch ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Jeder gelaufene Kilometer stand dabei für Solidarität und für wertvolle Spenden, die den Frauenhäusern in Hanau und Wächtersbach zugutekommen.

 

Zum Auftakt des Brustkrebsmonats Oktober lädt die Frauenselbsthilfe Krebs zu einer Kerzenzeremonie (Lucia-Aktion) ein. 51 leuchtende Kerzen symbolisieren die Anzahl der Frauen, die täglich in Deutschland an Brustkrebs sterben. „In den Gruppen der Frauenselbsthilfe Krebs versuchen wir, die vorhandenen Defizite in der Versorgung abzumildern, indem wir die Betroffenen auffangen, informieren und begleiten. Wir machen ihnen Mut und zeigen, dass trotz einer Krebserkrankung weiterhin viel Lebensfreude möglich ist“. Betroffene Frauen sind eingeladen, zu einem der nächsten Treffen zu kommen und die Kraft der Gemeinschaft zu erleben. Die Gruppe Maintal trifft sich zur Aktion Lucia am Dienstag, 7. Oktober, um 14.30 Uhr in der Kirche der Katholischen Kirchengemeinde Allerheiligen in Dörnigheim,.

 

Das bundesweite Bündnis gegen Sexismus will aufklären und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Gesellschaft sich mit diesem Problem beschäftigen und umdenken muss. Denn was als Sexismus beginnt, kann in Frauenfeindlichkeit und in Extremfällen in Gewalt ausarten.

Mit dem Beitritt zum Bündnis gegen Sexismus bekennt sich die Stadtverwaltung Maintal zu Gleichberechtigung und Gewaltfreiheit. Die Ausstellung des Bündnisses ist noch bis 29. Oktober zu den Öffnungszeiten im Rathaus in Hochstadt zu sehen. Diese sind Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr sowie Montag und Mittwoch von 13 bis 18 Uhr. Die 12-teilige ansprechend gestaltete Plakatreihe bündelt Basisinformationen und Zahlen zu Sexismus, seinen Erscheinungsformen und Auswirkungen. - Am Dienstag, 4. November, geben zwei Mitarbeiterinnen des Vereins „Frauen helfen Frauen Hanau“ Einblicke in ihre alltägliche Arbeit im Frauenhaus Hanau sowie in der angegliederten Fachberatungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt.

 

Nachdem die Stadt Maintal in diesem Jahr keinen Standort für das Mammografie-Mobil finden konnte, soll das mobile Vorsorgeangebot für Frauen ab 2026 wieder einen festen Platz im Stadtgebiet finden. Ein Standort bei Hochstädter Feuerwehr ist möglich

 

Im November 2025 positioniert sich die Stadt Maintal mit vielfältigen Aktionen klar gegen sexualisierte und häusliche Gewalt. Unter Federführung der Fachdienste Kulturelle Bildung, Jugendarbeit sowie des Frauen- und Gleichstellungsbüros ist ein vielfältiges Programm entstanden, das sich mit diesen oft tabuisierten Themen auseinandersetzt.

Den Auftakt macht die Kunstausstellung „Kunst gegen Missbrauch“. Sie ist bis 30. Januar im Rathaus Hochstadt, Klosterhofstraße 4-6, zu sehen. Mit interaktiven Installationen und Fotografien wird das Thema sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen künstlerisch aufgearbeitet.

Der Frauenbeirat nutzt den Monat November, um erneut orangefarbene Stühle im Stadtgebiet aufzustellen, mit denen auf die Telefonnummer des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ aufmerksam gemacht wird. Unter der Nummer 116016 können Betroffene und Bekannte von Betroffenen rund um die Uhr in verschiedenen Sprachen Hilfe bekommen. Die Stühle werden unter anderem in Kitas, Geschäften, im Stadtteilzentrum und den Bürgerhäusern zu finden sein.

Ebenfalls Teil des Aktionsmonats ist eine Lesung mit Jutta Reichelt, die am Dienstag, 18. November, um 19 Uhr im Historischen Rathaus Hochstadt stattfindet. Die Autorin liest aus ihrem autobiografischen Essay „Mein Leben war nicht, wie es war“ und spricht über Traumata und Sprachlosigkeit.

Rund um den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am Samstag, 25. November, gibt es gleich drei Veranstaltungen. Im Kinder- und Jugendhaus Bischofsheim findet am Samstag, 22. November, ab 14 Uhr der Zivilcourage-Workshop „Alltagshelden“ mit der Tugce Albayrak-Stiftung statt. Jugendliche entwickeln aus Alltagssituationen ein Bühnenstück zum Thema Zivilcourage. Die öffentliche Aufführung ist um 18 Uhr, anschließend findet eine Podiumsdiskussion statt.

Im Globus Markt Maintal findet am Freitag, 21. November, von 14 bis 17 Uhr ein Kuchenverkauf durch das Frauen- und Gleichstellungsbüro, die Bürgermeisterin und die Frauenhäuser statt. Der Erlös geht an das Frauenhaus in Hanau. Vor Ort können sich Interessierte mit Mitarbeiterinnen des Frauenhauses unterhalten und Informationen zu Hilfsangeboten erhalten. Am Dienstag, 25. November, lädt der Frauenbeirat um 18 Uhr dazu ein, Gesicht zu zeigen und Maintal orange zu machen. Unter dem Motto „Orange your City - Nein zu Gewalt an Frauen“ trifft sich der Frauenbeirat vor dem Maintaler Rathaus in Hochstadt. Neben einem Impulsvortrag der Maintaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Annika Frohböse zum Thema „Häusliche Gewalt“ gibt es hier die Gelegenheit, die Mitglieder des Frauenbeirats kennen zu lernen.

 

 

Senioren

 

Die Bürgerhilfe Maintal lädt für Sonntag, 21. Januar, um 17 Uhr Senioren und Angehörige zu einer Infoveranstaltung zum Thema Betrugsmaschen im Rahmen der Präventionsoffensive „Gemeinsam sicher im Alter“ ein. Betrüger geben sich oft am Telefon als Polizeibeamte aus und fordern ihre Opfer auf, Geld oder Wertsachen zu übergeben, um sich vor Diebstahl zu schützen. Vorsicht ist auch an der Haustür geboten, da sich Personen Zugang zu Wohnungen verschaffen wollen, um zu stehlen. Manipulierte Telefonanrufe, E-Mails und QR-Codes sind weitere Maschen. Kriminelle ahmen E-Mails von vertrauenswürdigen Quellen nach und leiten Opfer auf gefälschte Anmeldeseiten weiter. Die Betrugsmaschen werden immer vielfältiger und professioneller, was es für Bürger schwieriger macht, richtig zu reagieren.

Manfred Birkenstock, Sicherheitsberater für Senioren, informiert über typische Vorgehensweisen der Trickbetrüger und gibt Verhaltenstipps. Im Anschluss gibt es Zeit für persönliche Fragen. Ort: Bürgerhilfe Maintal, Neckarstraße 13, Maintal.

 

In einer zunehmend digitalisierten und vernetzten Welt sind Sicherheit und Schutz vor Trickdiebstahl wichtige Themen, die uns alle betreffen. Betrüger und Diebe nutzen immer ausgeklügelter Methoden, um ihre Opfer zu täuschen und zu bestehlen. Daher ist es wichtig, sich gut zu informieren und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Hierzu übernehmen ehrenamtliche Sicherheitsberater Präventionsarbeit, um das Sicherheitsgefühl älterer Menschen zu stärken.

 

Letzte Hilfe-Kurse möchten dieser Hilflosigkeit begegnen, indem sie aufzeigen, wie wir Menschen am Ende ihres Lebens würdevoll begleiten können. Die Maintaler Seniorenberatung bietet einen solchen Letzte Hilfe-Kurs an: Am Freitag, 7. Februar, von 15 bis 19 Uhr im Sitzungssaal des Maintaler Rathauses (2. OG). Die Referenten sind der Facharzt für Palliativ-medizin Dr. Marcus Hecht (Praxis Maintal) und Uwe Engelter (Bereichsleiter Bildung bei der Johanniter Unfallhilfe

 

Ein bisschen Platz im Koffer – mehr braucht es oft nicht, um Gutes zu tun. Das zeigte Ellen Tappert auf ihrer Marokko-Reise. Sie brachte vor allem eines mit: dringend benötigte Kleidung für Kinder der Imazighen im Atlasgebirge. Die Imazighen, oft als „Berber“ bezeichnet, sind die indigene Bevölkerung Nordafrikas. Viele leben als Bauern oder Halbnomaden in den Bergen, wo sie unter schwierigen klimatischen Bedingungen arbeiten. Besonders in abgelegenen Dörfern fehlt es an Infrastruktur, medizinischer Versorgung und Schulen. Armut ist weit verbreitet.

 

Der 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Auch der Maintaler Inklusionsbeirat beteiligt sich an dem Aktionstag. Mit einem Informationsstand im Foyer des Rathauses in der Klosterhofstraße 4-6 in Hochstadt stellen die Mitglieder ihre Arbeit in der Woche vom 4. bis 9. Mai vor und sind am Freitag, 9. Mai, von 9 bis 12 Uhr auch persönlich vor Ort. Anlässlich des Europäischen Protesttags am Freitag, 5. Mai, informieren die Mitglieder an einem Info-Stand über ihre Projekte und Aktionen. Dort liegen auch Informationsblätter zum Mitnehmen aus.

 

Der Seniorenbeirat setzt sich kontinuierlich dafür ein, geeignete Standorte für neue Sitzgelegenheiten zu finden. Im Mai wurden zwei neue Stadtbäume gesetzt. Während am Mainufer eine Zerreiche wächst, wird in der „Grünen Mitte“ an einem beliebten Fuß- und Radweg in Zukunft ein Walnussbaum der nahen Bank Schatten spenden. Noch sind die jungen Bäume klein und wenig verzweigt. Doch sie werden wachsen. Bis zu 30 Meter kann die Walnuss werden und dabei ein Alter von mindestens 150 Jahren erreichen. Nach etwa zehn Jahren trägt sie das erste Mal Früchte. Die Zerreiche hingegen kann sogar bis zu 40 Meter hoch werden und gilt als besonders trockenheitsresistent – ein idealer Baum für das Klima der Zukunft. „

 

Viele engagierte Gruppen tragen mit ihren Ideen und Projekten dazu bei, das Leben in Maintal lebendig und lebenswert zu gestalten. Oft ist der Ideenreichtum weitaus größer als das zur Verfügung stehende Budget. An dieser Stelle setzen die Aktivitäten der Maintal ein: Sie fördert Projekte, die das Miteinander stärken und die Lebensqualität in der Stadt verbessern. Aktuell spendete

Die Bürgerstiftung Stiftung Maintal stiftete 2.700 Euro an den Seniorenbeirat für die Aufstellung von drei weiteren Ruhebänken. Ulf Krusewitz und Karl-Heinz Meyer kümmern sich seit vielen Jahren um geeignete Standorte für Ruhebänke und überprüfen regelmäßig deren Nutzung und Zustand. Mehr als 30 Bänke stehen entlang fußläufiger Wege zu den Einkaufsmärkten sowie entlang beliebter Spazierwege, um die Naherholungsbereiche Maintals und die Wegeverbindungen zwischen den Stadtteilen einladender und nutzerfreundlicher zu gestalten.

Deshalb finanzierte das Gremium kürzlich die Pflanzung von zwei Bäumen im Bereich zweier Ruhebänke in der „Grünen Mitte“ und am Mainufer. Ein Projekt, das nicht nur Zeit, sondern vor allem Geld gekostet hat.

 

Wird eine Person mit Pflegegrad im Alltag von privaten Helferinnen und Helfern unterstützt, besteht unter Umständen Anspruch aus dem sogenannten „Entlastungsbetrag“. Am Dienstag, 23. September, informiert die Seniorenberatung der Stadt Maintal zusammen mit dem MKK darüber, wie und unter welchen Voraussetzungen diese finanzielle Unterstützung genutzt werden kann. Nachbarschaftshilfe bedeutet, pflegebedürftige Menschen im Alltag zu unterstützen. Das können Einkäufe, Begleitung zu Arztbesuchen, Reinigung der Wohnräume, Reinigung der Wäsche und vielleicht auch die Zubereitung von Mahlzeiten sein. Menschen, die einen Pflegegrad haben und zu Hause leben, haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von 131 Euro monatlich. Dieser Entlastungsbetrag dient der Erstattung von Kosten, die zur Unterstützung im Alltag anfallen. Dafür müssen die Helferinnen und Helfer eine Anerkennung für die „Nachbarschaftshilfe“ haben. Auch private Unterstützer können eine solche Anerkennung bekommen. Sie kann beim MKK beantragt werden.

 

Die Veranstaltung der Seniorenberatung im September mit dem Titel „Perspektive Ruhestand“ richtete sich an Menschen, die entweder bereits im Ruhestand sind oder kurz davorstehen, das Berufsleben zu beenden. Im Sitzungssaal des Rathauses in Hochstadt konnten Interessierte den Ausführungen der verschiedenen Referierenden folgen.

Die Freiwilligenagentur–Maintal Aktiv, die auch die Veranstaltung organisiert hatte, stellte verschiedene ehrenamtliche Tätigkeitsfelder vor, die besonders für Menschen ab 60 Jahren interessant sind. Dazu zählen etwa Fremdsprachencafés, der Kulturtreff oder das Städtetouren-Team. Eine ehrenamtlich engagierte Leiterin der beliebten Senioren-Radtouren berichtete zudem von ihren persönlichen Erfahrungen. Katharina Buld von der Maintaler Seniorenberatung stellte Details zu Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten, dem Umgang mit Demenz und zum Beratungs- sowie Schulungsangebot der städtischen Seniorenberatung vor. Sie machte dabei deutlich, wie wichtig frühzeitige Vorsorge und Aufklärung sind.

Aufklärung betrieben auch die von der Polizei ausgebildeten ehrenamtlichen Maintaler Sicherheitsberater Manfred Birkenstock sowie Olaf Pielke.

 

Der ökumenische Seniorennachmittag bietet am 17. Dezember wird eine Fahrt zu den Weihnachtsmärkten nach Erbach und Michelstadt. Das Ambiente der Erbacher Schlossweihnacht erleben und im Anschluss lädt das Fachwerk-städtchen Michelstadt rund um das historische Rathaus zum Flanieren ein.

 

Dass Frank Sachse noch lebt, ist ein kleines Wunder. Im April erhält der Dörnigheimer die Diagnose myeloische Leukämie (AML). Er überlebt dank einer Stammzellenspende.

 

Weit weg von seiner Familie kämpft er gegen die akute myeloische Leukämie (AML), eine besonders aggressive Form von Blutkrebs. Doch Frank Sachse überlebt. Weil rechtzeitig ein passender Stammzellenspender gefunden wird.

Doch dann, knapp drei Wochen nach der Diagnose, erhält die Familie die erlösende Nachricht: Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) hat einen Spender gefunden. Er sei eine deutsche Kartoffel, sagt die Oberärztin. Ein typischer Durchschnittsmann, wie es im Register viele gibt.. Am 8. August erhält Frank Sachse schließlich die lebensrettende Stammzellenspende. Die Transplantation selbst ist unspektakulär: Über einen zentralen Venenkatheter an seinem Hals fließen die Stammzellen in seinen Körper. Eine grau-rosa Flüssigkeit. Ein Beutel voller Leben.

 

Vortrag über Arthrose:

Prof. Dr. med. Isabella Mehling informiert am Dienstag, 16. Dezember, um 16 Uhr über Therapiemöglichkeiten bei Arthrose der Hand im Gemeindesaal der Katholischen Kirchengemeinde Allerheiligen in Maintal-Dörnigheim, Eichendorffstraße 14. Die Veranstaltung der Frauenselbsthilfe Krebs bietet ab 14.30 Uhr die Möglichkeit zum Austausch bei Kaffee.

 

 

 

 


Religionsgemeinschaften

 

Kirchengemeinde Bischofsheim:

Mit einem Festgottesdienst mit feierlicher Musik für Posaune und Orgel wird die evangelische Kirchengemeinde Bischofsheim am Sonntag, 5. Januar das neue Jahr begrüßen. Ekkehard Graeser (Posaune) und Markus Noll (Orgel) werden u.a. bekannte Melodien wie das Trumpet Voluntary von Jeremiah Clarke spielen. Im Zentrum des Abendgottesdienstes, der um 18 Uhr in der evangelischen Kirche Bischofsheim beginnt, steht die Jahreslosung „Prüfet alles und behaltet das Gute“. Anschließend sind alle eingeladen, mit Sekt und Häppchen auf das neue Jahr anzustoßen.

 

Das neue Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Bischofsheim ist Anfang des Jahre fast fertig. Schon in wenigen Wochen, Ende März/Anfang April, sollen dort, direkt neben der Kirche am Marktplatz im Zentrum von Bischofsheim, die ersten Veranstaltungen stattfinden. Die offizielle Einweihung ist am Pfingstsonntag mit einem großen Fest rund um Gemeindehaus und Kirche geplant. Die Freude über den Umzug in das neue kirchennahe Domizil ist bei allen groß, verrät der Kirchenvorstand im Pressegespräch. Denn das alte Gemeindehaus ist nicht nur in die Jahre gekommen und bröckelt an allen Ecken und Enden. Es gehört auch nicht mehr der Gemeinde, seitdem die Stadt es gekauft hat, um den Standort des Montessori-Kindergartens zu sichern, bis der in den geplanten Neubau auf dem ehemaligen Festplatz umziehen kann. Mit dem Bau des neuen Gemeindehauses zum jetzigen Zeitpunkt, da ist sich der Kirchenvorstand sicher, ist die Gemeinde eventuellen Streichplänen der Landeskirche zuvorgekommen. Denn die Landessynode der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hatte im Frühjahr beschlossen, aus Kostengründen mindestens 30 Prozent ihres Immobilienbestands aufzugeben

Dass die Bischofsheimer auf eigene Kosten ein kleines und dadurch kosteneffizientes Gemeindehaus bauen und das alte Gemeindehaus wie auch das Pfarrhaus in der Berger Straße abgestoßen haben, dürfte einen Prozess, wie er sich etwa in Hochstadt zur Rettung des Gemeindehauses abspielt, verhindert haben.

 

Der ökumenische Seniorennachmittag im Haus der Begegnung in der Rhönstraße 13 in Bischofsheim findet wieder monatlich statt.

 

Die ökumenische Kantorei Bischofsheim startet am 15. Januar mit den Proben für die Matthäuspassion von J. Georg Kühnhausen. Hierfür werden noch 2 bis 3 Tenöre gesucht, die Lust hätten, die Passionsgeschichte am Karfreitag, 18. April, um 15 Uhr in der evangelischen Kirche Maintal-Bischofsheim mitzusingen.

 

Mutmachende Gospel und schwungvolle Spirituals erklingen am Sonntag, 2. Februar, um 18 Uhr im Gospelgottesdienst in der evangelischen Kirche in Bischofsheim. Der Projektchor „Come & Sing“ und Pfarrerin Anne-Christin Pforr laden ein, durch die unmittelbar ansprechende Musik und aufbauende Worte und Texte neue Kraft und Freude für den Alltag zu schöpfen.

 

Der international tätige Konzertorganist Detlef Steffenhagen wird am Sonntag, 26. Januar, um 17 Uhr ein Neujahrskonzert bei Kerzenschein in der evangelischen Kirche Maintal-Bischofs-

heim, Alt Bischofsheim 17, geben.

 

Die Bischofsheimer Kinder- und Jugendchöre beginnen ab Dienstag, 4. Februar, wieder mit regelmäßigen Proben unter der Leitung von Kantorin Andrea Tetens. Für neue Kinder ist das ein guter Zeitpunkt, einzusteigen. Beim Kinderchor steht das Singspiel „Die Schöpfung klingt“ von Peter Schindler im Mittelpunkt der Proben. Der Jugendchor „Young Voices“ probt für das Musical „Ernst ist tot! (Im Ernst?)“ mit bekannten Popsongs, zu denen die Jugendlichen eine eigene Geschichte geschrieben haben. Der Gospelchor „Good News“ trifft sich dienstags von 19.30 Uhr bis 21 Uhr.

 

Es wird romantisch in Bischofsheim, denn am Valentinstag laden Nicole Baumgart, Katharina Brückner und Katharina Gries ein zu „Music for my Valentine“. Zu hören sind All-Time-Hits und Balladen von ABBA, Queen, Münchner Freiheit, Rosenstolz, Pink, Jason Mraz, Meat Loaf und vielen mehr. Begleitet werden die drei Sängerinnen des Jugendchores „Young Voices“ von Kantorin Andrea Tetens am Piano, Dennis Lapp am E-Bass und Schlagzeuger Thomas Frömming. Verschiedene Attraktionen und Partnerspiele rund um den Valentinstag runden das Programm ab.

 

Zu einem stimmungsvollen Taizégottesdienst lädt die evangelische Kirchengemeinde Bischofsheim am Sonntag, 2. März um 18 Uhr ein. Die evangelische Kirche in Bischofsheim wird mit zahlreichen Kerzen und orangefarbenen Stoffbahnen geschmückt sein, die eine meditative und besinnliche Stimmung erzeugen. Statt der Predigt wird es eine Phase der Stille geben. Der vierstimmige, sich oft wiederholende Gesang macht diesen Abend zu einem Gottesdiensterlebnis der etwas anderen Art. Ein weiterer Gottesdienst dieser Art ist am Sonntag, 2. November um 18 Uhr .

 

Ab Freitag, 7. März , gibt es wieder die Orgelmusiken zur Marktzeit. Wieder gibt es einen Monat lang freitags von 10.10 Uhr bis10.45 Uhr Kirchencafé und Orgelmusik in der Kirche. Christoph Brückner wird am 7. März über den bekannten Choral „Ich singe dir mit Herz und Mund“ improvisieren. Am 14. März spielt Werner Röhm aus Meerholz romantische Orgelmusik von A. Guilmant und S. Karg-Elert. Orgelwerke von J. S. Bach und Zsolt Gárdonyi stehen am 21. März mit Bezirkskantorin Rike Alpermann aus Langenselbold auf dem Programm. Der spanische Organist Julián Andrés Bewig wird am 28. März Orgelwerke der Romantik von A. G. Ritter, L. Vierne und M. Dupré spielen.

 

Unter dem Motto „regional – saisonal – akustisch“ gibt es am Samstag, 15. März um 19 Uhr Folkmusik vom Feinsten in der evangelischen Kirche Bischofsheim. Liebe geht bekanntlich durch den Magen – bei Feinschmeckerfolk geht sie durch‘s Ohr! Delikat abgeschmeckte Arrangements, mal feurig, mal raffiniert und immer mit viel Liebe zum Detail serviert. Auf dem Menü stehen bekannte Klassiker, Lyrikvertonungen, Songs aus eigener Feder, von Bluegrass bis hin zu gehaltvollen Folksongs von der ein oder anderen Insel. Die Band Feinschmeckerfolk, bestehend aus Sonja Kruse: Viola & Gesang, Luise „Lui“ Schulte: Violine & Gesang, Bertram Bühner: Gitarre & Gesang sowie Klaus Döbel: Kontrabass & Gesang, freut sich, dass sie jetzt wieder in der evangelischen Kirche Bischofsheim, Alt Bischofsheim 17 auftreten können. Das Worscht, Weck & Woi Team W3 wird in der Pause passende Häppchen anbieten.

 

Ein harmonisches Probenwochenende verbrachte der Bischofsheimer Gospelchor Good News im Kloster Salmünster. Da dieses Mal kein großer Auftritt unmittelbar bevorstand, konnten die Sängerinnen und Sänger in entspannter Atmosphäre singen, spielen, feiern, lachen, sich gegenseitig besser kennenlernen und gemeinsame Aktivitäten unternehmen. Bei frühlingshaften Temperaturen durfte der Spaziergang nach Bad Soden ins Eiscafé oder in die Salzgrotte nicht fehlen. Zu den liebgewonnenen Traditionen gehört ebenso der abendliche Ausklang im historischen Gewölbekeller. Aber natürlich wurde auch viel gesungen und an den Liedern gefeilt.

 

Am Karfreitag, 18. April wird um 15 Uhr die Matthäuspassion von J. Georg Kühnhausen in der evangelischen Kirche Maintal-Bischofsheim in einer Passionsmusik zur Sterbestunde aufgeführt. In den Solorollen werden Philip Schauer (Evangelist, Tenor), Michael Wendt (Jesus-Worte, Bass) und Felicitas Baumann (Sopran) zu hören sein. Die Ökumenische Kantorei Bischofsheim singt die Choreinwürfe des Volkes. Die Leitung hat Andrea Tetens. Den Orgelpart übernimmt Christian Baumann. Die Liturgie gestaltet Pfarrerin Anne-Christin Pforr.

 

Grundschulkinder haben die Möglichkeit in einem Kinderchorprojekt bei dem nagelneuen Musical mitzusingen. Der bekannte Komponist Peter Schindler hat das Stück für die Kinderchöre der evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck komponiert. Die Uraufführung soll am Sonntag, 21. September beim Landeskinderchortag in Marburg sein. In Bischofsheim wird das Stück am Sonntag, 26. Oktober zum Erntedank aufgeführt. „Die Schöpfung singt“ erzählt, wie Kinder auf dem Heimweg von der Chorprobe zunächst unscheinbare Dinge am Wegesrand entdecken. Bei genauerem Hinschauen stellen sie aber schnell fest, wie großartig und wunderbar z.B. die verschiedenen Kräuter, Steine, Bäume, Vögel oder auch Regentropfen sein können.

 

Das biblische Ostern greifbar machen – das gelingt am besten in der Osternacht, findet Anne-Christin Pforr. Die 28-Jährige ist seit Mai 2024 Pfarrerin in Bischofsheim. Dass die Kirche zu den „normalen“ Gottesdiensten längst nicht so voll ist, stört die Pfarrerin nicht: „Gottesdienst ist ja nur eine Form, die nicht jeden anspricht. Wir probieren viele Alternativen. Letzten Endes geht es darum, miteinander in Kontakt zu kommen und Raum für gelebte Religiosität zu schaffen.“

 

Unter dem Motto „La Guitarra Pura – Von Bach bis Flamenco“ wird der Konzertgitarrist Wolfgang Mayer am Samstag, 3. Mai um 19 Uhr mit einer musikalischen Reise durch drei Jahrhunderte Gitarrenmusik in der evangelischen Kirche Maintal-Bischofsheim, Alt Bischofsheim 17, auftreten. Am Anfang lockt der Bach’sche Wohlklang, wir begegnen Werken von Heitor Villa Lobos, Isaac Albeniz, Joaquin Rodrigo und vielen anderen mehr. Am Ende der Reise erwarten uns Flamencorhythmen und spanische Leidenschaft.

 

Das beliebte Blockflötenensemble Windspiel ist am Sonntag, 4. Mai, um 18 Uhr wieder zu Gast in der evangelischen Kirche Bischofsheim (Alt Bischofseim 17) und bringt frühlingshafte Klänge mit: Unter dem Motto „Wie lieblich ist der Maien“ erwartet das Publikum ein farbenfrohes musikalisches Programm – von barocken Meisterwerken bis hin zu schwungvollen Swing-Melodien. Das Ensemble der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Bad Vilbel, unter der Leitung von Jutta Hahn, präsentiert mit Blockflöten aller Größen – vom zarten Sopranino bis zum tiefen Subbass – die beeindruckende Klangvielfalt dieses oft unterschätzten Instruments.

 

Viel Spaß hatten die Kinder des Bischofsheimer Kinderchors bei ihrer jährlichen Übernachtung im Gemeindehaus. Neben Spiel- und Bastelangeboten wurden die Lieder für die nächsten Auftritte und die ersten Szenen des neuen Musicals „Die Schöpfung singt“ geprobt, das mit mitreißenden Liedern und humorvollen Texten die Aufmerksamkeit auf die vielen kleinen und großen Wunder der Schöpfung lenken will. Bei der Einweihung des neuen Gemeindehauses am Pfingstsonntag, 8. Juni, werden die Kinder um 13.15 Uhr unter der Leitung von Andrea Tetens bereits eine kleine Kostprobe davon geben. Die Uraufführung findet am 21. September in Marburg unter Mitwirkung des Komponisten Peter Schindler statt.

Auch beim Jugendchor „Young Voices“ (ab 5. Klasse) besteht noch die Möglichkeit, miteinzusteigen. Die Jugendlichen proben das humorvolle Musical „Ernst ist tot! (Im Ernst?)“, das von Vertrauen, Wertschätzung, Wiedergutmachung und gegenseitiger Hilfe handelt, die Liebe kommt ebenfalls nicht zu kurz.

 

Lieblingsstücke aus Jazz, Chanson und Pop - blumig, taktvoll und mit Esprit interpretiert von Nina Wagner (Gesang) und Ron Bouras (Gitarre) erklingen am Sonntag, 1. Juni in der Abendandacht um 18 Uhr in der evangelischen Kirche Bischofsheim. Anschließend besteht die Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensein mit einem Imbiss vom Worscht, Weck Woi-Team W3.        

 

Die Aufführung des Musicals „Ernst ist tot“ (im Ernst?) findet am Sonntag, 7. September, um 17 Uhr in der evangelischen Kirche Bischofsheim in Alt Bischofsheim 17 unter der Leitung von Kantorin Andrea Tetens statt. Das Musical überzeugt durch viel Wortwitz und überraschende Wendungen sowie eine bunte Mischung aus fetzigen Rocksongs und emotionalen Balladen wie „Highway to Hell“ (AC/DC), „Crazy little thing called love“ (Queen), „Piano Man“ (Billy Joel), „Knocking on heavens door“ (Bob Dylan), „Hey Jude“ (Beatles), „Heaven can Wait“ (Meat Loaf), „The Rose“ (Bette Midler), „Stairway to heaven“ (Led Zeppelin) und vielen anderen mehr. Der Jugendchor „Young Voices“ wird begleitet von Rainer Wahl (Piano), Dennis Lapp (E-Gitarre und Bass) und Thomas Frömming (Schlagzeug). Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Deckung der Unkosten wird gebeten. In der Pause gibt es Sekt und Brezeln.

 

Zum Beginn der Herbstferien, am 5. Oktober um 18 Uhr, feiert die evangelische Kirchengemeinde Bischofsheim einen musikalischen Abendgottesdienst. Das große Erntedankfest wurde auf den Wahltag, den 26. Oktober, verschoben, aber auch an diesem Sonntag steht die Betrachtung der Natur und der Schöpfung im Mittelpunkt. Bald wird es Zeit für die Bäume, ihre Blätter abzuwerfen. Doch aus der Erfahrung des Frühlings wissen die Menschen: Das Leben wird zurückkehren. Musikalisch wird der Gottesdienst von Naomi Kreuder am Horn und Jonathan Kreuder an der Orgel gestaltet. Im Anschluss bietet das W3-Team kleine Speisen und Getränke mit Oktoberfest-Flair für einen gemeinsamen Abendausklang an

 

Seit 30 Jahren bereichert der Bischofsheimer Kinderchor das Gemeindeleben der evangelischen Kirche in Bischofsheim mit Musicalaufführungen. Zum Jubiläum werden die Kinder unter der Leitung von Andrea Tetens die Revue „Die Schöpfung singt“ am Sonntag, 26. Oktober, um 14 Uhr in der evangelischen Kirche in Alt Bischofsheim 17 aufführen. In der Geschichte entdecken die Kinder auf dem Heimweg von der Chorprobe erstaunliche und wundervolle Dinge am Wegesrand, im Wald und in der Natur. Die Aufführung findet im Rahmen des Erntedankfests statt, anschließend gibt es Kaffee und Kuchen im alten Teil der Kirche und einen Spielenachmittag für die Kinder. Der Eintritt ist frei (18. Oktober 2025, MB).        .

 

Andrea Tetens ist seit 30 Jahren Kantorin in der evangelischen Kirchengemeinde in Maintal-Bischofsheim. Direkt zu Beginn ihrer Amtszeit hat sie die Kantorei und einen Kinderchor gegründet. Mittlerweile gibt es fünf Chöre, die Tetens mit Hingabe leitet.

Wenn Andrea Tetens von ihrer Arbeit als Kantorin spricht, leuchten ihre Augen. Vor allem die Chöre sind ihre Passion. Seit 2023 ist sie Profilkantorin „Singen mit Kindern und Jugendlichen“. Seitdem ist sie nicht mehr bei der Gemeinde Bischofsheim selbst, sondern der Landeskirche angestellt. Vor 30 Jahren kam Tetens aus Baden-Württemberg, wo sie aufgewachsen ist und Kirchenmusik studiert hat, nach Hessen. In Bischofsheim, wo ihre Stelle neu geschaffen wurde, hat sie direkt in ihrem ersten Monat zwei Chöre auf die Beine gestellt: zum einen die Kantorei und einen Kinderchor, die beide zu Weihnachten ihre Premiere feierten.

Die Auswahl der Lieder habe sich über die Jahre leicht verschoben. „Während früher eher beim Jugendchor englische Lieder gesungen wurden, kommt bei den Dritt- und Viertklässlern doch mal der Wunsch nach einem bestimmten Song durch“, sagt die Kantorin. Eins aber ist geblieben: Nach wie vor sind es hauptsächlich Mädchen, die sich für das Singen begeistern.

Der Kirchenmusikerin fällt auf, dass die Konzentrationsspanne nicht mehr so groß ist wie früher. „Durch den Ganztag haben sie länger Schule, sind dadurch etwas müder. Wir hatten eine Zeit lang ein AG-Angebot an der Waldschule, aber das ging nach hinten los, weil ich so mehr Chormitglieder verloren, als gewonnen habe. Außerdem fehlt dann die kirchliche Bindung.“ Tetens erinnert sich, dass es früher drei große Singspiele im Jahr gab: „Einmal um Ostern herum, dann an Erntedank und natürlich zu Weihnachten“.

 

Die Ökumenische Kantorei Bischofsheim feiert ihr 30-jähriges Bestehen mit einem Konzert in der evangelischen Kirche in Bischofsheim, Alt Bischofsheim 17, am Samstag, 15. November, um 17 Uhr. Gesungen werden „Lieblingslieder“ von Bach, Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Rutter und anderen. An der Orgel und dem Piano spielt Laurin Zeißler, die Leitung hat Andrea Tetens. Der Eintritt ist frei.

 

Am kommenden Sonntag, dem Totensonntag, findet um 10 Uhr in der evangelischen Kirche Bischofsheim ein Gottesdienst statt, um gemeinsam an die Menschen zu denken, von denen man sich verabschieden musste. Für die Verstorbenen aus dem zu Ende gehenden Kirchenjahr werden Kerzen angezündet. Deren Familien und alle, die Zeit und Raum suchen, um gemeinsam mit anderen über Abschied, Trauer, Hoffnung und Leben nachzusinnen, sind willkommen

 

Im Rahmen des Bischofsheimer Weihnachtsmarkts werden Pfarrerin Anne-Christin Pforr und Kantorin Andrea Tetens die Abendandacht am Sonntag, 30. November um 18 Uhr in der ev. Kirche in Alt Bischofsheim 17 gemeinsam gestalten und laden alle zum Mitsingen ein. Am Samstag und Sonntag gibt es Weihnachtsmarktverkaufsstände sowie Kaffee und Kuchen im neuen Gemeindehaus und in der ev. Kirche Bischofsheim

 

Den Advent zu einer Zeit der kleinen Momente machen – dafür lädt die evangelische Kirchengemeinde Bischofsheim in den alten Teil der Kirche ein. Bei den Andachten, jeweils am Donnerstagabend, wird es ruhiger und es entsteht Raum zum Runterfahren inmitten des Vorweihnachtsrummels. Die Gemeinde freut sich auf alle, die auf leisen Sohlen ins Kirchenjahr starten. Die Andachten  erden am 11. und 18. Dezember, jeweils 19 Uhr von Pfarrerin Pforr und Pfarrerin Wehkamp im Wechsel gehalten.

 

Altbekannte und neue Advents- und Weihnachtslieder sowie schwungvolle Gospels erklingen im traditionellen Adventskonzert mit allen Chören der evangelischen Kirchengemeinde Bischofsheim am Sonntag, 14. Dezember, in der evangelischen Kirche Maintal-Bischofsheim, Alt Bischofsheim 17. Der Bischofsheimer Kinderchor, der Jugendchor „Young Voices“, die Ökumenische Kantorei und der Gospelchor „Good News“ haben unter der Leitung von Kantorin Andrea Tetens von „Süßer die Glocken nie klingen“ bis „Joy to the world“ ein bunt gemischtes, abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und freuen sich, dieses am dritten Adventssonntag um 18 Uhr in der mit Kerzen stimmungsvoll beleuchteten Kirche im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders aufführen zu können. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Kirchenmusik wird gebeten.

 

Der Bischofsheimer Kinderchor wird das Krippenspiel „Kommt mit nach Bethlehem“ am Heiligen Abend, 24. Dezember aufführen. Der Familiengottesdienst beginnt um 15 Uhr in der evangelischen Kirche Maintal-Bischofsheim, Alt Bischofsheim 17. Die Kinder werden die Weihnachtsgeschichte erzählen, singen und spielen. Begleitet werden sie von Silvana Tetens mit der Querflöte und Kantorin Andrea Tetens am Piano.

Der Jugendchor „Young Voices“ wird in der Christvesper um 17 Uhr die Weihnachtsgeschichte in einer ganz besonders klangschönen Fassung für Vibraphon, Querflöte und Piano singen. Passende Bilder dazu hat Katharina Gries gestaltet. Teile aus dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Satins erklingen in der Christmette um 22 Uhr mit Felicitas Baumann (Sopran), Philip Schauer (Tenor) und Christian Baumann (Orgel). Pfarrerin Anne-Christin Pforr wird alle Weihnachtsgottesdienste halten und darauf eingehen, was die Weihnachtsbotschaft für uns heute bedeuten kann.

Der Gospelchor „Good News“ wird am 1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember den Festgottesdienst um 10 Uhr in der evangelischen Kirche Bischofsheim mitgestalten. Dabei werden besinnliche und schwungvolle Gospels wie „Joy to the world“, „God rest you merry gentleman“ und „Caroling, Caroling“ unter der Leitung von Kantorin Andrea Tetens erklingen. Pfarrerin Johanna Wehkamp wird den Abendmahlsgottesdienst halten (20. Dezember 2025, MB).

 

Unter dem Motto „In mir klingt ein Lied“ wird das traditionelle Silvesterkonzert am 31. Dezember, um 22 Uhr in der evangelischen Kirche Bischofsheim, Alt Bischofsheim 17 stattfinden. Für einen schwungvollen Jahresausklang mit dem Strauß-Walzer, Anatevka, My Fair Lady, Memory, Moon River, West Side Story, Entertainer, Nussknacker und anderen bekannten Melodien aus Musical, Film und Klassik wird Pianistin Sofia Moev sorgen. Sie absolvierte ihr Studium am Staatlichen P.-I.-Tschaikowski Konservatorium mit Hauptfach Klavier und Kammermusik. Viele Jahre arbeitete sie als Klavierpädagogin und Chorleiterin in Frank-furt und im Rheingau. Als Solistin, Chordirigentin und Liedbegleiterin tritt sie regelmäßig in Deutschland und im Ausland auf.

 

Weihnachtslieder machen am meisten Freude, wenn sie gemeinsam gesungen werden. Am vierten Advent (21. Dezember) treffen sich die Teilnehmer um 15.30 Uhr auf dem Kirchplatz zwischen Kirche und neuem Gemeindehaus in Bischofsheim zum Weihnachtslieder-Rudelsingen . Kantorin Andrea Tetens hat eine bunte Mischung klassischer und moderner Weihnachtslieder vorbereitet. Die Pfarrerinnen Pforr und Wehkamp verbinden Gesang mit andächtigen Momenten. Alle sind eingeladen, die Stimmen vor Weihnachten zu wärmen und die Hände an der Feuerschale.

 

Hochstadt:

Am Samstag, 10. Mai, findet von 10 bis 16 Uhr ein Flohmarkt im Gemeindehaus statt. Angeboten werden Kleidung, Schmuck, Technik, Bücher, Haushaltswaren, Spiele, Accessoires, Kunsthandwerk und mehr. Das Veranstalterteam der Sängervereinigung Hochstadt bietet zudem Kaffee, Kuchen und eine Suppenküche an

Um mehr Familien für Kirche zu begeistern, bieten die evangelische Gemeinde Hochstadt und die katholische Gemeinde St. Edith Stein in Dörnigheim ein neues buntes, ökumenisches Gottesdienst-Konzept an. Wie bleibt Kirche attraktiv, wie kann man Menschen wieder dafür gewinnen? Diese Frage stellt sich sowohl der katholischen als auch der evangelischen Kirche gleichermaßen. In Maintal haben die katholische Gemeindereferentin Bianca Bastian der Gemeinde St. Edith Stein in Dörnigheim und die evangelische Pfarrerin Annegret Zander aus Hochstadt etwas Neues ausprobiert. „Die Ökumene in Maintal funktioniert wirklich sehr gut“, betont Bianca Bastian. Daher fand kürzlich eine neue Form des Familiengottesdienstes statt – mit dem Ziel, diesen künftig zu etablieren.

Dazu hatten die beiden mehrere Stationen mit Helfern aufgebaut. „Es gibt schon seit einigen Jahren die ‘Kirche Kunterbunt‘ in Deutschland, die Ideen und Inspirationen für neue Formen des Gottesdienstes umsetzt und weitergibt“, berichtet die Gemeindereferentin. Im Fokus stehen speziell Familien, aber auch Alleinerziehende, Alleinstehende und Menschen, die sonst nicht viel mit Kirche zu tun haben.

An einem Samstag trafen sich die Familien auf dem Außengelände der Allerheiligen-Kirche in Dörnigheim. „Wir haben mit den aufgebauten Stationen eine Ostergeschichte erlebbar gemacht.“ Das Motto lautete „mutig und stark“. Dazu hatten die Organisatorinnen das zweieinhalbstündige Treffen in fünf Zeiten aufgeteilt: „Die ‚Kirche Kunterbunt‘ beginnt mit der Willkommenszeit, an die sich die Aktivzeit mit dem Durchlaufen der Stationen anschließt. Danach folgt mit der Feierzeit ein kleiner, kurzer und lebendiger Gottesdienst. Während der Essenszeit wird ein Picknick geteilt. Zum Schluss gibt es noch die Tschüss-Zeit zum Verabschieden“, erläutert Bastian.

 

Die neu gebildete Steuerungsgruppe zur Zukunft des evangelischen Gemeindehauses in Hochstadt verkündet hat: Das Haus bleibt 2025 offen. „Wir haben festgestellt, dass wir die laufenden Kosten abdecken können. Aber dazu braucht es viel dauerhaftes Engagement“, erklärt Pfarrerin Annegret Zander. Denn zum einen sei es gelungen, die Fixkosten zu senken, und zum anderen rechne man durch mehr Vermietungen und Spenden mit höheren Einnahmen. Dass die Fixkosten sinken, ist durch einen neuen, günstigeren Gasvertrag möglich, der voraussichtlich 4.000 Euro einspart, und weil man die Personalkosten halbieren kann. Dazu müssten aber viele Arbeiten im und am Haus von Ehrenamtlichen übernommen werden, berichtet die Steuerungsgruppe. „

Die Steuerungsgruppe selbst führt Regie und koordiniert die Ehrenamtseinsätze über eine Online-Plattform, auf der sich alle Freiwilligen für bestimmte Dienste und Aktionen melden können. Doch nicht nur durch tatkräftige Mithilfe, auch Spenden und Anmietungen von Vereinen und Gruppen oder für Familienfeiern und Trauercafés helfen bei der Rettung des für den Stadtteil wichtigen Hauses. Rund 14.000 Euro Miete hat die Gemeinde 2024 eingenommen. Neu ist, dass nun auch das „Cafair“ für kleinere Feiern, Versammlungen oder Kurse gemietet werden kann. Für die Baumaßnahmen wolle man Sponsoren gewinnen und Spenden akquirieren – auch eine zeitfressende Aufgabe, für die die Steuerungsgruppe Ehrenamtliche sucht. „Wir haben lauter Arbeitsgemeinschaften gebildet“, erklärt Beate Grebhardt: Arbeitsgemeinschaften für Finanzen, Service, Bau, Garten und „Cafair“.

Zwischenzeitlich hatte sich auch die Politik eingeschaltet und mit einem Antrag auf FDP-Initiative hin die Stadt beauftragt, den Kauf des Gemeindehauses zu prüfen. Sie sei derzeit noch mit der „Bestandsaufnahme und Bewertung des Gebäudes“ beschäftigt, antwortet die städtische Pressestelle auf Anfrage. Durch Feste und Aktionen soll weiteres Geld in die Kasse fließen. So plant die Steuerungsgruppe ein Heringsessen am 9. März. Beim Haus- und Hofflohmarkt soll das Gemeindehaus allen offenstehen, die Dinge verkaufen wollen, aber selbst keinen Hof haben, in dem sie dies tun können.

Auf Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde Hochstadt und der Initiativgruppe Evangelisches Gemeindehaus hat im Juni ein Benefizkonzert für das Evangelische Gemeindehaus mit der Band The Blue Note Four stattgefunden. Der Eintritt zu der Veranstaltung im Kirchgarten war frei, Spenden waren erwünscht. Zudem bot die Initiativgruppe zur Erhaltung des Gemeindehauses kleine Speisen und Getränke an.

 

Im Hochstädter Gemeindehaus geht es weiter: Sowohl für die notwendige Renovierung des Gebäudes als auch für den Betrieb stehen derzeit Mittel bereit. Wie die Interessengemein-schaft (IG) Gemeindehaus, die sich aus Gemeindemitgliedern und Aktiven aus den das Haus nutzenden Vereinen gegründet hat, als die Zukunft des Gemeindehauses auf der Kippe stand, mitteilt, haben Ehrenamtliche jüngst umfangreiche Renovierungsarbeiten am und im Gemeindehaus vorgenommen:

Die Fassade im Außenbereich, in dem das „Cafair“ stattfindet, hat einen neuen Anstrich erhalten. Das Foyer wurde ebenfalls gestrichen und der alte Teppichboden durch einen Vinylboden ersetzt. Dadurch, erklärt Karlheinz Grebhardt von der IG Gemeindehaus, erstrahle das Foyer nicht nur in „neuem Glanz“. Der Vinylboden sei auch leichter und zeitsparender zu reinigen. Dies sei ein großer Vorteil für alle Ehrenamtlichen, die auch den Putzdienst übernommen haben.

Mit Beginn des Jahres waren Tätigkeiten wie die Vermietung und Verwaltung des Hauses sowie Reinigungs- und Gartenarbeiten in Abstimmung mit dem Kirchenvorstand auf Ehrenamtliche übertragen worden, um Kosten einzusparen und es zu ermöglichen, dass die laufenden Kosten für den Unterhalt des Gemeindehauses gesenkt werden können.

Möglich wurde die Finanzierung der Kosten für die jetzt durchgeführten Renovierungsarbeiten durch zweckgebundene Spenden und Erlöse aus Veranstaltungen, die vom „Cafair“-Team und der Interessengemeinschaft veranstaltet wurden. „Die finanzielle Unterstützung durch Privatpersonen und Firmen zeigt, dass in der Bevölkerung ein großes Interesse daran besteht, das evangelische Gemeindehaus in seiner jetzigen Form zu erhalten“, erklärt Grebhardt für die IG und bittet um weitere Spenden, damit die begonnenen Renovierungsarbeiten fortgesetzt werden können.

Eine Spende hat die IG vom Maintaler Gewerbeverein erhalten. Der Verein will damit weitere Renovierungsmaßnahmen ermöglichen. Vorsitzender Jan Sarigiannidis betonte bei der Übergabe, wie wichtig es sei, das Vereinsleben in Maintal zu bewahren und das Engagement lokaler Vereine zu unterstützen: „Die Arbeit der Interessengemeinschaft Gemeindehaus trägt wesentlich dazu bei, das Vereinsleben unserer Stadt lebendig zu halten. Dies möchten wir mit unserer Spende ausdrücklich würdigen und fördern.“

Zusätzlich hat der Magistrat der Stadt beschlossen, der evangelischen Kirchengemeinde Hochstadt für das Haushaltsjahr 2025 einen Betrag in Höhe von bis zu 18.000 Euro als Sicherheitspuffer zur Verfügung zu stellen, falls durch unvorhergesehene Einnahmeausfälle beim Betrieb des Gemeindehauses Hochstadt ein bisher nicht kalkuliertes Defizit auftritt. Beantragen muss die Kirchengemeinde die Inanspruchnahme des Sicherheitspuffers bis Ende Januar 2026.

 

Die Stadt kauft das Hochstädter Gemeindehaus nicht – zumindest nicht jetzt und nicht zu dem Preis, den das Ortsgericht dafür geschätzt hat. Grundlage für diese Entscheidung ist der Prüfbericht eines Hanauer Baubüros, das die Kaufoption für die Stadt prüfen sollte. Die Aussage der Prüfer ist klar: Das Gebäude habe seine „wirtschaftliche Gesamtnutzungsdauer bereits überschritten“, eine Sanierung sei nicht wirtschaftlich und ein Kauf daher nicht zu empfehlen. Dem hatten sich die Stadtverordneten angeschlossen. Der Prüfbericht lässt nämlich kaum ein gutes Haar an der Immobilie: Die Fensterfronten böten keinen Schutz vor Wärme, der Geruch im Untergeschoss deute auf Feuchtigkeit hin, selbst eine umfassende Sanierung sei daher im Verhältnis zu einem Neubau „unwirtschaftlich“, heißt es.

Doch neben dem baulichen Zustand kritisiert der Prüfbericht auch den Verkehrswert der Immobilie: Knapp 2,5 Millionen Euro weist das Ortsgericht dafür aus. Dieses Bewertungsergebnis sei „nicht nachvollziehbar“, schreibt das Prüfbüro. „Das ist so nicht korrekt“, entgegnet die geschäftsführende Pfarrerin Annegret Zander. Der Verkehrswert sei 2023 durch das Ortsgericht erstellt worden. In der Schätzungsurkunde liege der Wert des Hauses bei etwa 1,5 Millionen Euro. „Das hatte uns damals selbst überrascht.“ Die Grundstücksfläche von 1.888 Quadratmetern und der pauschal angesetzte Wert der Außenanlagen wären zusammen eine weitere Million Wert.

Zu diesem Preis kauft die Stadt das Gebäude nicht, lautet der aktuelle Beschluss. Wichtig war dem zuständigen Bauausschuss außerdem, einen Bebauungsplan aufzustellen, den es bislang für das Grundstück nicht gab. Der regionale Flächennutzungsplan ordnet die Fläche nämlich dem Siedlungsbereich „Wohnen“ zu. Rund um das Gemeindehaus stehen Wohnhäuser. „Es ist denkbar, dass die Kirche das Gebäude und Gelände dem freien Markt überlassen wird“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Götz Winter.

Um dies zu verhindern, um das „Filetstück“ vor der „Spekulation“ zu bewahren, wolle man einen B-Plan als sogenannte Gemeinbedarfsfläche „im bisherigen Sinne“ aufstellen, führt der Baujurist aus. „Damit bleibt die Stadt im Spiel – auch wenn sie momentan kein Geld hat, das Gebäude selbst zu kaufen oder ein neues zu bauen“, sagt Winter. Mit dem Beschluss wollten die Stadtverordneten zum einen ihrer Wertschätzung für das „Ehrenamt par excellence“ (Katharina Puppe, Grüne), das in dem Gemeindehaus beheimatet ist, aber auch ihrer Hoffnung Ausdruck verleihen, dass das Haus noch länger betrieben wird.

Und auch sonst geht es voran: Für die Jugendarbeiterin, die Anfang des Jahres zur Stadt gewechselt ist, wird eine neue Besetzung gesucht. Die Förderung als Familienzentrum durch das Land Hessen sei für dieses Jahr gesichert. „Die Förderung ist spät gekommen, aber sie ist da“, kann Zander Entwarnung geben. 18.000 Euro spült diese gute Nachricht in die Kasse der Kirchengemeinde, die in ihren Räumen neben Gottesdiensten, Trauercafés, Suppentreff und Veranstaltungen auch Angebote für Familien sowie musikalische und sportliche Angebote für Kinder, Erwachsene und Hochbetagte ermöglicht.

 

 

Dörnigheim

Gemeinsam singen, beten, essen und ins Gespräch kommen, darum geht es beim Feierabendmahl. Das besondere Gottesdienstform stammt vom Evangelischen Kirchentag und wurde in Dörnigheim bereits mehrfach anlässlich der Kirchentage in Frankfurt gefeiert. In Vorbereitung auf den Kirchentag in Hannover findet es am 16. Februar um 17 Uhr wieder im Evangelischen Gemeindezentrum statt, zu dem der Kirchenkreis Hanau herzlich einlädt.

Wie zeigen wir uns einander, in welchen Bildern stellen wir uns Gott vor und wie sieht Gott uns? Mit all diesen Fragen haben sich die Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinden Bischofsheim und Dörnigheim während ihrer Konfi-Freizeit auf der Burg Rieneck beschäftigt. Die farbenfrohen Ergebnisse und Gedanken der Jugendlichen sind in den Gottesdienst eingeflossen, den die Konfirmanden mit allen feiern wollen und mit dem sie sich vor ihrer Konfirmation vorstellen. Wer dabei sein möchte, ist eingeladen: Sonntag, 30. März, 10 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Dörnigheim.

Auch in diesem Jahr verwandelt sich der Platz rund um das Evangelische Gemeindezentrum beim Septemberfest am Samstag, 13. September, ab 15 Uhr wieder in einen lebendigen Treffpunkt der Kulturen und Nationen. In Maintal leben Menschen aus mehr als 120 verschiedenen Nationen. Vielen davon kann man beim Septemberfest in ganz verschiedenen Formen begegnen.

„Justgospel Frankfurt“ kommt am Samstag, 15. November, zu einem Benefizkonzert nach Dörnigheim. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Alten Kirche am Main, Kirchgasse 20. Einlass ist ab 17.30 Uhr. Die rund 20 Sänger bieten seit vielen Jahren mitreißende Gospelmusik mit Groove, Gefühl und Tiefgang. Unter der Leitung von Christoph Kuhn bringt der Chor gemeinsam mit einer kleinen Combo schnelle Songs und gefühlvolle Balladen, bekannte und unbekannte Gospelsongs auf die Bühne.

Den Advent zu einer Zeit der kleinen Momente machen – dafür lädt die Kirche in den alten Teil der Kirche ein. An drei Andachten, jeweils am Donnerstagabend, wird es ruhiger und es entsteht Raum zum Runterfahren inmitten des Vorweihnachtsrummels. Die Teilnehmer können auf leisen Sohlen ins Kirchenjahr starten durch die Andachten mit den Pfarrerinnen Pforr und Wehkamp.

 

Es ist eine gute Tradition, dass die Evangelische Kirchengemeinde im Rahmen des Dörnigheimer Weihnachtsmarktes am Wochenende des dritten Advents ein Benefizkonzert veranstaltet. In diesem Jahr konnte der Bischofsheimer    Gospelchor „Good News“ unter der Leitung von Andrea Tetens gewonnen werden, um am Samstag, 13. Dezember, um 18 Uhr in der Alten Kirche am Main ein Konzert zu geben. . Für den Förderkreis des Evangelischen Kinder- und Jugendzentrums ist dieses Konzert eine Möglichkeit, allen Spendern zu danken, die auch in diesem Jahr mit zum Erhalt des JUZ beigetragen haben. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 15.000 Euro gespendet. Im Anschluss an das Konzert lädt der Förderkreis für das JUZ auf dem Kirchhof zu Punsch und Bratwurst ein. Mit dem Erlös aus dem Benefizkonzert wird die neue Sammelaktion eröffnet.

 

Malgruppe der Kirchengemeinde Dörnigheim zeigt ihre Werke:

In der Kunstausstellung „Zeit nehmen“ präsentiert die Malgruppe des Evangelischen Gemeindezentrums Dörnigheim ihre eindrucksvollen Werke. Die Vernissage findet am Freitag, 5. Dezember, um 19 Uhr im Historischen Rathaus Hochstadt statt. Die Ausstellung ist bis zum 21. Dezember immer Dienstag, Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Am Wochenende des Hochstädter Weihnachtsmarkts (6. und 7. Dezember) ist die Ausstellung bis 20 Uhr geöffnet.

 

Wachenbuchen:

Die Landeskirche hat ein Gebäudekonsolidierungskonzept entwickelt und von den Gemeinden eine Einschätzung abgefragt. Der Kirchenvorstand der Gemeinde Buchen ließ die Frist aber verstreichen. Und das aus gutem Grund: „Wir wollten erst einmal die Situation genau analysieren und nichts überstürzt verkaufen“. Zwei Informationsveranstaltungen fanden daher in der Kirchengemeinde schon statt. Bei der dritten Veranstaltung jetzt sind alle Wachenbuchener und Mittelbuchener aufgefordert, ihre Ideen einzubringen, wie die Gebäude kostendeckend betrieben werden könnten.: Kinderdisko, Kino in der Kirche, Jugendtreff, Café, Events sind erste Ideen, die Geld bringen sollen. Aber es gibt noch mehr: Die Nutzung erneuerbarer Energien wie Photovoltaik werden angeregt, um Mittel zu sparen und zu verdienen. Ein Vorschlag auf einer anderen Karte lautet, sich als „eigene Gemeinde“ von der Landeskirche abzuspalten, wie eine Freikirche. Von Stiftung ist die Rede, Förderverein, Ehrenamt. Finanzieren kann die Gemeinde die Gebäude selbst nicht. Sie hat jährlich aktuell 110.000 Euro an Ausgaben, denen lediglich 50.000 Euro Einnahmen gegenüberstehen. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise, standesamtliche oder freie Trauungen in der Kirche zu ermöglichen, diese als Festsaal für Events, Tagungen oder Hochzeitsfeiern zu nutzen. Daher habe es im Kirchenvorstand schon die Idee gegeben, die verrückbaren Kirchenbänke gegen eine Bestuhlung zu tauschen, um flexibler zu werden.

 

 

Katholische Kirche:

Die Akteure der Bühnenschopper Sankt Theresia proben seit Januar das Passionsspiel „Der Einzug Jesu in Jerusalem“. Die Aufführung findet am Sonntag, 6. April, im Abendgottesdienst um 18 Uhr statt. Die elf Laienspieler suchten lange nach einem geeigneten Bühnenstück für den Gottesdienst. Die Idee entstand vor zwei Jahren mit Heller und Tetens. Nach intensiven Recherchen und dem Lesen christlicher Theaterstücke wurden Lothar und Anja Lamp bei den Werken von Rolf Krenzer, Liedtexter und Buchautor, fündig. Das Stück entstammt dem Buch „Wir spielen unseren Glauben“, weitere Texte stammen aus Hilmar Dutines Buch „Die Bibel führt Regie“. Das Leiden Jesu wird mit Liedern von Rolf Krenzer untermalt. Inspiriert durch Besuche bei Passionsspielen in Oberammergau, Sömmersdorf, Neumarkt und Windrich, war es Lothar und Anja Lamp ein Anliegen, in Bischofsheim ein Spiel vom Leiden Christi aufzuführen.

Der diesjährige Martinsumzug der Katholischen Pfarrei Sankt Theresia wird wie in den vergangenen 26 Jahren von den Akteuren der Bühnenschopper unterstützt. Sie präsentieren nach dem Laternenlauf eine neue Geschichte um die Legende von Sankt Martin in der Kirche. Unter dem Motto „Martin und die Nachtwächter“ interpretieren sie seit Ende August das Bühnenstück von Hilmar Dutine. Im Anschluss laden sie zu einem kleinen Martinsfest vor der Sakristei ein.

 

Wenige Tage vor Weihnachten geht in der katholischen Pfarrgemeinde St. Theresia vom Kinde Jesu in Maintal-Bischofsheim eine Ära zu Ende. Nach 36 Jahren als Gemeindepfarrer in Bischofsheim geht Hans-Hermann Klüh in den Ruhestand. Die gute Nachricht für die Gemeindemitglieder ist, dass er in Bischofsheim bleibt.

Die Pfarrgemeinde St. Theresia vom Kinde Jesu hat 2.500 Mitglieder aus 40 Nationen. Die Mitglieder kommen aus Deutschland, Ghana, Japan, Polen, Vietnam, Südeuropa, Südamerika und weiteren Ländern. Zusätzlich zu seinen Aufgaben als Priester einer internationalen Gemeinde hat Hans-Hermann Klüh 30 Jahre lang bis zum Freitag, 13. März 2020, in der Grundschule Villa Kunterbunt katholische Theologie unterrichtet. Nach der Pandemie ist er nicht mehr in die Schule zurückgekehrt.

Für den in Ruhestand gehenden Pfarrer Hans-Hermann Klüh wird es keinen Nachfolger geben. Die Gottesdienste werden nun von den neun Priestern der neuen Großpfarrei rotierend gehalten. Die katholische Gemeinde St. Theresia in Maintal-Bischofsheim wird Teil einer Großpfarrei. Neun Priester halten die Gottesdienste künftig rotierend. Einen Nachfolger vor Ort für den scheidenden Hans-Hermann Klüh gibt es mangels Nachwuchs nicht. Die katholische Pfarrgemeinde Bischofsheim, deren Kirche vor 65 Jahren am vierten Adventsonntag eingeweiht wurde, wird als eine von zwölf Pfarreien Teil der neuen Großpfarrei St. Klara und Franziskus am Main. Diese reicht von Großkrotzenburg bis Frankfurt/Bergen-Enkheim und soll 27.000 Katholiken in acht Kirchorten umfassen. Bis 2030 sollen sechs selbstständige Pfarrgemeinden (ehemals zwölf Gemeinden) zu einer einzigen zusammenwachsen und die Kirche im Bistum zukunftsfähig neu aufgestellt werden

Künftig werden die Gottesdienste von neun Priestern der Großpfarrei rotierend gehalten. Begonnen wurde damit am ersten Advent 2025. So können die Priester die Gemeinden der Großpfarrei und die Gemeinden die Priester kennenlernen. In der neuen Großpfarrei hat ein Pfarrer die Oberleitung mit allen juristischen Vollmachten und acht sind mitarbeitende Priester. Die Gottesdienste in St. Theresia werden weiterhin samstags um 18 Uhr und sonntags um 10 Uhr stattfinden.

Die Kirche und das Haus der Begegnung (HdB) bleiben bestehen. Das Pfarrbüro heißt künftig Kontaktstelle und hat ihren Sitz in der ehemaligen Hausmeisterwohnung des HdB. Pfarrsekretärin Tanja Niethammer ist dienstags von 9.30 bis 12 Uhr und mittwochs von 14 bis 17 Uhr vor Ort. An den beiden Tagen ist zugleich das von Organist Peer Reis vor einem Jahr gegründete Café Kanne geöffnet. Für alle im HdB aktiven Gruppen ändere sich nichts.

 

Gemeindemitglieder der katholischen Kirche St. Theresia in Bischofsheim und die Fair Trade Steuerungsgruppe Maintal laden für Samstag, 18. Oktober, um 18 Uhr zum Gottesdienst in die katholische Kirche St. Theresia ein. Thema ist der faire Handel. Vor und nach dem Gottesdienst können in der Kirche faire Produkte wie Kaffee und Tee erworben werden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, im Café Kanne im Haus der Begegnung bei Tee und Gebäck zusammenzukommen.  

 

Ahmadiyya-Gemeinde:

Die Maintaler Ahmadiyya-Gemeinde hat im Mai ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit ihrer Stadt gesetzt: Sie pflanzte auf dem Spielplatz an der Brüder-Grimm-Straße in Dörnigheim einen Amberbaum. Er wird im Sommer Schatten spenden, im Herbst mit leuchtenden Farben den „Indian Summer“ nach Maintal bringen und zu mehr Klimaschutz beitragen. Vor allem aber ist der Baum Sinnbild für ein friedliches Miteinander, für das sich die muslimische Glaubensgemeinschaft einsetzt.

Die Männerorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat hatte die Baumpflanzung in Abstimmung mit Jochen Pfeifer vom städtischen Fachdienst Stadtentwicklung und Stadtplanung organisiert – nicht zum ersten Mal. Bereits 2015 wurde ein Baum am Bürgerhaus Hochstadt gesetzt. Auch dieses Mal waren viele Vertreter zur Pflanzung gekommen, ebenso wie Imam Sajil Malik, der zweisprachig Verse aus dem Koran zitierte, in denen der Baum als Sinnbild des Lebens beschrieben wurde.

 

 

Organisationen

 

Schwere Zeiten für den VdK Dörnigheim:

Der VdK Dörnigheim sieht sich mit großen Herausforderungen konfrontiert. Vor allem das Engagement der Mitglieder fehlt, wie die Vorsitzende des Ortsverbands im Rahmen des Mitgliederfrühstücks erläuterte. Noch existiert der VdK-Ortsverband Dörnigheim und hat einen aktiven Vorstand. Für die beiden Sozialverbände in Hochstadt und Bischofsheim dagegen fand sich niemand mehr, der für den Vorstand kandidieren wollte. Sie werden daher durch den Kreisverband betreut. An diesem Punkt hätten die Dörnigheimer auch schon fast gestanden, doch im letzten Moment ist ein Vorstand zustande gekommen. Seit Mai vergangenen Jahres ist Kathrin Balogh die Vorsitzende.

Zwar habe der Sozialverband 665 Mitglieder und sich auch verjüngt. Das Problem sei aber fehlendes Engagement. „Es sind Menschen ab 50 dabei. Aber die meisten werden nur Mitglieder, zahlen ihre Beiträge und sind in Erwartungshaltung, dass ihnen der Vdk helfen muss“, sagt die Vorsitzende. Bei den gesellschaftlichen Anlässen seien viele nicht dabei, von ehrenamtlichen Engagements sei nicht viel zu spüren. Früher habe es mehr Ausflüge und Kurzreisen gegeben. Doch gekürzte Finanzmittel und geänderte Verhältnisse in punkto Versicherung würden das Ganze erschweren.

Viermal im Jahr richtet der Ortsverband Infoveranstaltungen aus. „Im vergangenen Jahr hatten wir beispielsweise jemanden von der Polizei da, der uns Interessantes zum Thema Sicherheit in der Wohnung erzählt hat. Die Feuerwehr war auch zu Gast und hat verschiedene Tipps gegeben. Seitdem haben wir privat einen Feuerlöscher im Haus“, sagt Balogh. Das Thema Sicherheit ist auch Frauenbeauftragte Elisabeth Hoffmann wichtig, weswegen sie eine Veranstaltung in diesem Jahr zum Thema „Sicher vor Betrug und Trickdiebstahl“, zu der auch Männer willkommen sind, eingeplant hat.

 

 

Kerb in Wachenbuchen:

Das langersehnte Kerbwochenende in Wachenbuchen rückt näher. Vom 8. bis 11. August ist der kleinste Stadtteil Maintals im Ausnahmezustand. Seit Monaten werden Kerbsitzungen abgehalten, um das große Fest unter dem Motto „Kerbliebe“ zu planen. Veranstalter ist das Blasorchester Wachenbuchen. Am Freitag wird die Kerb von der Band „Fayette“ eröffnet. Einlass ist um 19 Uhr, der Eintritt beträgt 10 Euro. Der Samstagnachmittag ist der jüngsten Kerbgeneration gewidmet. Am Familiennachmittag bieten verschiedene Maintaler Vereine Aktivitäten für Kinder an. Die Kinder können ab 14.30 Uhr ihr Kerbabzeichen machen. Weiter geht es am Samstagabend mit einer Warm-up-Party mit „Nilsen & Jannicksen“. Im Anschluss heizen „Buffalo & Wallace“ bei der 90er- und 2000er-Party ein. Einlass ist ab 18.30 Uhr, der Eintritt beträgt 15 Euro.

Am Sonntag beginnt um 10 Uhr der Zeltgottesdienst. Danach spielt zum Frühschoppen die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Bruchköbel. Um 15 Uhr startet der Spielenachmittag mit Bingo und Kartenspielen für Jung und Alt im Festzelt. Am Sonntagabend ab 19 Uhr spielen die „Alpenfuzzis“. Der Eintritt ist kostenlos. Ein Höhepunkt der Kerb wird der Kerbmontag sein. Ab 10 Uhr lädt das Blasorchester Wachenbuchen zum Frühschoppen ein. Zum Abschluss spielt am Montagabend ab 19 Uhr „Eine Band namens Wanda“. Auch hier ist der Eintritt kostenlos. Das Blasorchester Wachenbuchen freut sich auf eine tolle Kerb und bedankt sich für die Unterstützung befreundeter Vereine.

 

Wachenbuchener Landfrauen feiern ihr 70-jähriges Bestehen:

Im Juni feierten die Wachenbuchener Landfrauen ihr 70-jähriges Bestehen. Die Gründung des Vereins geht auf die Initiative von Annemarie Irle, einer Lehrerin der Landwirtschaftsschule Hanau, zurück. 1955 gründete sie den Landfrauenverein Wachenbuchen. Kätha Emmerich wurde zur Vorsitzenden gewählt, während Gretel Edel als stellvertretende Vorsitzende und Kätha Reichling als Schriftführerin fungierten. Ursprünglich war das Angebot des Vereins stark landwirtschaftlich geprägt, doch im Laufe der Jahre öffnete sich der Verein für alle Frauen auf dem Land. Das Jahresprogramm wurde um Fachvorträge, Handarbeiten und Ausflugsfahrten erweitert. 1981 organisierte der Verein gemeinsam mit dem Geflügelzuchtverein das erste Wachenbuchener Straßenfest, das bis heute jährlich gefeiert wird.

Zur akademischen Feier kamen zahlreiche Landfrauenvereine aus dem Bezirk Hanau sowie Vertreter der Politik, darunter Landrat Thorsten Stolz und Bürgermeisterin Monika Böttcher. Die Vorsitzende Carmen Büsgen begrüßte die Gäste und betonte die Bedeutung des Vereins. Bürgermeisterin Böttcher lobte Büsgen für ihr Engagement. Nach einem Sektempfang und einem kalten Buffet folgte eine Chronik  der Vereinsgeschichte, präsentiert von Petra Arnhofer. Fünf Mitglieder wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Zudem wurde das erste Kochbuch der Landfrauen vorgestellt. Clara und Hella sorgten mit einem humorvollen Auftritt für Unterhaltung. Der Abend endete mit Vorfreude auf den Jubiläumsfrühschoppen am nächsten Morgen, der mit Weißwurst, Leberkäse und Bier gefeiert wurde (26. Juli 225, MTA).

 

 

Flugtag in Maintal: Modellbauclub lädt zum Tag der offenen Tür ein:

Im Rahmen des Regionalparkfestes „Hohe Straße“ veranstaltet der Flug- und Modellbauclub Maintal am Sonntag, 7. September, von 11 Uhr bis etwa 18 Uhr seinen Tag der offenen Tür auf dem Modellfluggelände „An der kleinen Loh“ oberhalb von Maintal-Wachenbuchen.

Die Besucher haben an diesem Tag die Gelegenheit, selbst ein Modellflugzeug im Lehrer-Schüler-System zu fliegen. Dabei sind zwei Fernsteuerungsanlagen verbunden, und bei einem Flugfehler kann der erfahrene Lehrermodellpilot eingreifen und das Modellflugzeug sicher weiterfliegen.

Jüngere Besucher können in der Bastelecke ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen und unter Anleitung ein kleines Segelflugmodell aus Depron bauen. Die Bauzeit beträgt etwa 20 Minuten. Das benötigte Material wird vom Verein kostenlos bereitgestellt.

Besucher können mittels einer Videobrille mit der FPV-Technik das Gelände aus der Vogelperspektive beobachten, als säßen sie selbst im Modellflugzeug.

Die Live-Band „Bommi-M“ sorgt ab 13 Uhr für musikalische Unterhaltung.

Informationen zum Verein und zur Veranstaltung gibt es auf der Vereinshomepage: „http://www.fmcm.eu“ und beim Vorsitzenden Thomas Kaufeld unter Tel. 06182/68139 (6. September 2025, MB).

 

Krankenpflegeverein Wachenbuchen lud zum Kaffeenachmittag ein:

Ein geselliger Kaffeenachmittag des Krankenpflegevereins Wachenbuchen (KPV) hat im evangelischen Gemeindezentrum stattgefunden und war mit 65 teilnehmenden Mitgliedern gut besucht. Der Vorsitzende Werner Huhn begrüßte die Teilnehmer und wies darauf hin, dass fast alle Kuchen von Mitgliedern des KPV gebacken wurden.

Äußerst informativ wurde der Kaffeenachmittag durch einen Vortrag eines Mitarbeiters vom Deutschen Roten Kreuz ergänzt. Thema war der Notfallknopf fürs Handgelenk. - Mitglieder des Hanauer Märchenerzählkreises entführten ihr Publikum in die Welt von Grimms Märchen. Der Klassiker „Aschenputtel“ wurde gemeinsam mit den Besucherinnen und Besucher als Theaterstück inszeniert.

Werner Huhn wies darauf hin, dass der KPV wieder am Wachenbucher Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende teilnehmen wird und dass ein Adventskaffeenachmittag am Samstag, 13. Dezember, geplant ist. Der KPV erhebt für Mitglieder den geringen Jahresbeitrag von acht Euro. Dafür stehen jedoch den Mitgliedern viele Dienste zur Verfügung. Dazu gehören Betreuungs-, Besuchs- und Begleitdienste sowie Kranken- und Krankenhausbesuche. Auch die kostenlose Verleihung von Hilfsmitteln wie Rollatoren und Rollstühle für maximal ein Jahr steht auf der Serviceliste. Die examinierte Krankenschwester Karla Srostlik steht den Mitgliedern für kleine medizinische Hilfeleistungen zur Verfügung.

Der Beisitzer Rudolf Ziegler ist der Ansprechpartner für die Hilfsdienste des Vereins. Der Verein weist darauf hin, dass es keinen Rechtsanspruch auf diese Serviceleistungen gibt, da die Hilfsdienste abhängig sind von den Mitteln und Möglichkeiten des Vereins. Deshalb wirbt der Verein für weitere Mitstreiter. Ehrenamtliche, die sich gerne im sozialen Bereich engagieren wollen, mögen sich bei Werner Huhn, Telefon 06181 85463, melden. Sämtliche Dienste werden ehrenamtlich und kostenlos für die Mitglieder erbracht  (2. Oktober 2025, MTA).

 

Reisevortrag von Michael Weil: Roadtrip nach Südfrankreich und Spanien:

Michael Weil berichtet von seiner Reise mit dem Wohnmobil im März und April entlang der spanischen Südküste und durch Südfrankreich. Er besuchte faszinierende Orte wie den Pont du Gard, die Papststadt Avignon, Aigues-Mortes mit seiner Saline, die Camargue, die mittelalterliche Altstadt von Carcassonne, Barcelona mit der Sagrada Familia, Valencia und das Cabo de Gata.

Auch der Caminito del Rey, die Perlen Andalusiens wie Granada, Cordoba, Sevilla, Cadiz, Ronda und die weißen Dörfer sowie das Ebro-Delta standen auf dem Programm. In den Pyrenäen besuchte er die Klöster St. Michel de Cuxa und Saint Martin du Canigou. Der Vortrag findet im Bürgerhaus Maintal-Bischofsheim am Samstag, 1. November, um 19.30 Uhr statt. Der Eintritt kostet sechs Euro.

 

Vortrag von Herbert Oberheim: Spurensuche in Frankfurt über die Stadtentwicklung:

Frankfurt entwickelte sich in den letzten Jahrhunderten von einer Messestadt zu einer Großstadt, wobei viele Baumeister ihre Spuren hinterließen. In den letzten Jahrzehnten fand ein gewaltiger Umbruch statt. Viele alte Gebäude wurden abgerissen und durch moderne ersetzt. Besonders auffällig sind die Veränderungen im Bankenviertel, aber auch das Zentrum hat an einigen Stellen ein neues Gesicht erhalten, wie an der Hauptwache, dem Thurn und Taxis-Areal, der Neuen Altstadt oder der Erweiterung des Historischen Museums. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand unter Bürgermeister Ludwig Landmann und Architekt Ernst May bahnbrechender Städtebau für einkommensschwache Bürger. Im Bauhaus-Stil entwickelte sich das Neue Bauen Frankfurt, und die berühmte „Frankfurter Küche“ wurde erfunden. Ungewöhnliche Orte ergaben sich aus dem Wandel von verarbeitender Industrie hin zur Dienstleistung. Viele dieser Fabriken blieben dank Bürgerinitiativen und Fotografen erhalten. Auch die neuen Wolkenkratzer und Glaspaläste bieten mit ihren Spiegelungen zahlreiche Motive. Durch den Einsatz von Spezialobjektiven ergeben sich oft futuristische Sichten.

Herbert Oberheim aus Dörnigheim ist diesen Spuren über viele Jahre nachgegangen und hat vieles auf Bildern festgehalten. Durch Recherchen und das Einholen von Fotografier-Erlaubnissen erfuhr er viel Wissenswertes über die Geschichte der Stadt. All dies präsentiert er in einem Live-Vortrag im Rahmen der Fototage der Foto-Amateure Maintal im Bürgerhaus Maintal-Bischofsheim am Sonntag, 2. November, um 13.30 Uhr. Eintritt: 5 Euro (18. Oktober 2025, MB).

 

Preise für beispielhafte Social-Media-Beiträge vergeben:

Der Wettbewerb „#SocialVoiceForChange“ initiiert vom Bündnis für Demokratie, endete mit einer feierlichen Preisverleihung. Der Lions Club Maintal stiftete das Preisgeld von 600, 300 und 100 Euro, das von Präsident Thorsten Kolb an die Gewinner übergeben wurde. Die Jury, bestehend aus Jugendlichen im Alter von 15 bis 23 Jahren, zeichnete Jessica Pilz, Lina König

und Viktoria Brückner für ihre kreativen Beiträge aus.

Das Konzept des Wettbewerbs wurde von fünf jungen Menschen eigenständig entwickelt und umgesetzt. Unterstützt wurden sie von Herbert Begemann und Kai Sennewald vom Bündnis sowie Katharina Kächelein von der städtischen Freiwilligenagentur. Die Bürgerstiftung Maintal half, die Kosten des Projekts zu decken. Gabriele Nomine lobte die Teilnehmer für ihr Engagement und ihre Kreativität. Bürgermeisterin Monika Böttcher und Erster Stadtrat Karl-Heinz Kaiser schlossen sich dem Lob an. Ob der Wettbewerb zur Tradition wird, bleibt offen, doch das Thema Demokratie bleibt aktuell (25. Oktober 2025, MB)

 

Modellbau-Flohmarkt in Maintal:

Der Flug- und Modellbauclub Maintal veranstaltet am Sonntag, 23. November, im Bürgerhaus Maintal-Wachenbuchen seinen Modellbauflohmarkt für ferngesteuerte Flugmodelle und Zubehör. Die Öffnungszeiten sind von 9 bis 12 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt zwei Euro; für Kinder bis 14 Jahre ist der Eintritt frei. Direkt vor Beginn der winterlichen Bausaison wird ein großer Andrang erwartet. Modellbauer suchen passende Bauprojekte für die langen Winterabende, während andere einen Teil ihrer Modelle der vergangenen Flugsaison verkaufen, um Platz für neue Projekte zu schaffen. Angeboten, gehandelt, gekauft, verkauft und gefachsimpelt wird reichlich.

Ein solches Treffen dient auch dem Gedankenaustausch, der Gewinnung neuer Freunde und möglicherweise neuer Vereinsmitglieder. Interessenten können sich während der Veranstaltung bei den anwesenden Vereinsmitgliedern über den Flug- und Modellbauclub Maintal informieren. Besonders für Neueinsteiger bietet der Modellbauflohmarkt die Gelegenheit, mit erfahrenen Modellsportlern zu sprechen und kostengünstig in das Hobby einzusteigen.

Weitere Informationen zum Flohmarkt und zum Verein erhalten Sie auf der Homepage des Vereins unter „www.fmcm.eu“ oder bei dem ersten Vorsitzenden, Thomas Kaufeld, unter Tel. 06182/6813 (22. November 2025, MB).     

 

 

Vereine allgemein

 

Landfrauenverein unterstützt „Löschzwerge“:

Mitglieder des Vorstandes des Landfrauenvereins Hochstadt besuchten kürzlich die Freiwillige Feuerwehr in Maintal-Hochstadt, um eine Geldspende an die „Löschzwerge“ zu übergeben. Die Löschzwerge sind die kleinste Abteilung der Feuerwehr und bestehen derzeit aus zwölf Kindern zwischen sechs und zehn Jahren.

Unter Leitung von Frau Schirmer und weiteren engagierten, ehrenamtlichen Feuerwehrleuten treffen sich die Nachwuchsbrandschützer regelmäßig im Feuerwehrhaus zu Übungen. In ihren kleinen Uniformen und mit großer Begeisterung werden sie altersgerecht an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt. Die Förderung junger Mitglieder ist für die Feuerwehr und somit für die Gemeinde von großer Bedeutung, denn es sichert den Nachwuchs für die Einsatzkräfte von morgen.

Schirmer nahm die Geldspende, von den Landfrauen, vertreten durch Michaela Keller und Esther Reissmann-Landolfo, mit Freude entgegen und bedankte sich herzlich. Für die Löschzwerge gab es zum Abschluss auch noch eine süße Überraschung. Mit ihrer Unterstützung wollen die Landfrauen einen Beitrag zu der so wichtigen Nachwuchsförderung leisten (25. Februar 2025, MB).

 

Jungangler engagieren sich für Vogelschutz:

Die Jungangler des ASV Maintal haben die Nistkästen rund um den Angelsee in Bischofsheim gereinigt und neue gebaut. Um die Nistkästen vor Waschbären zu schützen, wurden die Bäume im unteren Bereich mit Folie verkleidet. In den kommenden Wochen treffen sich die Jugendlichen alle zwei Wochen zum Angeln. Das Pfingstzeltlager des Verbands hessischer Fischer findet vom 7. bis 9. Juni am Gartensee des ASV Maintal statt. Jugendliche aus ganz Hessen werden erwartet, um neben dem Angeln auch die Gewässerkunde zu erleben (12. April 2025, MB).

 

Landfrauen besuchten Radiosender FFH:

Die Landfrauen Wachenbuchen unternahmen ihren ersten Ausflug des Jahres nach Bad Vilbel, um den Radiosender FFH zu besuchen, der täglich etwa drei Millionen Hörer erreicht. Nach einem informativen Vortrag über die verschiedenen Bereiche des Senders, darunter Planet Radio, Radio Harmony und FFH digital, wurden die fast 50 Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt, um eine Führung zu erhalten. Sie besichtigten die Verwaltungsetage, ein Großraumbüro der Redaktion und die Studios. Besonders interessant war die Erklärung der farblich sortierten Verkehrsnachrichten: Weiß für Staus, Gelb für Gegenstände auf der Fahrbahn und Rot für Geisterfahrer. Die Landfrauen hatten die Gelegenheit, mit der Harmony-Moderatorin Trixxi Teffner zu sprechen, was den Besuch unvergesslich machte. Ein Highlight war der Blick durch eine Glasscheibe im Fußboden auf die 800 Kilometer Kabel im Sendehaus. Der Ausflug endete mit einem Besuch im Restaurant „Alte Mühle“ (19. April 2025, MB).

 

Kerb in Wachenbuchen:

Die Kerb in Maintal-Wachenbuchen findet vom 8. bis 11. August statt. Veranstalter ist das Blasorchester Wachenbuchen. Eröffnet wird das Fest am Freitagabend von der Live-Band „Fayette“. Am Samstag gibt es einen Kindernachmittag und abends Party mit den DJs „Buffalo and Wallace“. Am Sonntagabend sorgen die „Alpenfuzzis“ für Wies’n-Stimmung. Der traditionelle Frühschoppen wird vom Blasorchester selbst gestaltet. Zum Abschluss spielt „Eine Band namens Wanda“. Unterhaltung ist an allen Tagen garantiert (26. April 2025, MB).

 

Sieben Hochstädter Vereine rufen zur DKMS-Registrierungsaktion auf:
Der Karnevalverein Käwer Hochstadt hat sich mit sechs weiteren Hochstädter Vereinen zusammengetan und lädt gemeinsam zu einer Registrierungsaktion für die DKMS ein. Was haben die Käwern, der 1. FC Hochstadt, der HMV, der Winzerverein, die Feuerwehr, die Radballer und der Hochstädter Turnverein gemeinsam? Sie sind alle in Hochstadt ansässig und rufen am kommenden Sonntag, 25. Mai, zur Registrierung in der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) im Hochstädter Bürgerhaus auf.

Ziel ist es, mit dieser gemeinsamen Aktion möglichst viele Vereinsmitglieder und alle, die den Vereinen nahestehen, in die Datenbank aufnehmen zu lassen, damit vielen an Blutkrebs Erkrankten mit einer Stammzellenspende geholfen werden kann. Unter der Überschrift „Närrisch für das Leben“ werben die Käwern dafür, sich am Sonntag mit einem einfachen Abstrich im Mund registrieren zu lassen. „Jemand in meinem beruflichen Umfeld ist an Leukämie erkrankt und war von jetzt auf gleich auf eine Knochenmarkspende angewiesen“, erzählt Nicole Maier, aktives Mitglied und Trainerin bei dem Hochstädter Karnevalsverein, wie sie auf die Idee zu der gemeinsamen Registrierungsaktion gekommen ist.

Denn das Problem ist: Viele an Blutkrebs Erkrankte finden keinen passenden Stammzellenspender. Deshalb ist es Ziel der DKMS, immer mehr potenzielle Spender zu erfassen, um im Ernstfall schnell einen „Match“ zu finden. Dazu wollen die sieben Hochstädter Vereine mit ihren Mitgliedern, deren Familien und Freunden beitragen.

„Wir erhoffen uns hier auch einen Multiplikationseffekt“, erklärt Nicole Maier, die durch ihren Mann Markus schnell den 1. FC Hochstadt an Bord hatte. Auch von den anderen fünf Vereinen – Humor-Musik-Verein (HMV) Edelweiß, Erster Hochstädter Winzerverein, Freiwillige Feuerwehr, Radball- und Hochstädter Turnverein – waren auch „direkt dabei“, erzählt die Initiatorin. „Unsere Initiative finden alle toll. So ist die kleine Idee groß geworden. Es ist schön, dass wir als Hochstädter Vereine etwas gemeinsam auf die Beine stellen.“

Um ihre Mitglieder und Fans zu aktivieren, haben die sieben Vereine ein Video gedreht und über sämtliche Kanäle und sozialen Netzwerke verteilt. „Dafür haben wir ein kurzes Drehbuch geschrieben und den bekannten Werbeslogan `Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein` auf alle Akteure verteilt“, erzählt Nicole Maier. Wichtig ist ihr: Es können alle kommen und sich registrieren lassen, auch über die Vereine hinaus. „Je mehr, desto besser.“

Die Organisation haben die Käwern übernommen. Sie nehmen alle, die sich registrieren lassen wollen, an die Hand und helfen Schritt für Schritt dabei, den Abstrich vorzunehmen und einzupacken. Im Anschluss schickt der Verein alle „Stäbchen“ gesammelt an die DKMS. Dass der Termin auf das Wochenende fällt, an dem die Käwern samstags ihr Erdbeer-Spargel-Fest feiern, ist kein Zufall, verrät Maier.

Am Samstag steigt die Party im Käwernhof, am Sonntag treffen sich die Aktiven zum Aufräumen und zum Helferfest – direkt im Anschluss an die Registrierungsaktion. Da jede Registrierung bei der DKMS 50 Euro kostet, sind über den Abstrich hinaus auch Geldspenden willkommen. Für den Bekannten, dem Nicole Maier eigentlich ursprünglich helfen wollte, konnte übrigens schon ein passender Stammzellenspender gefunden werden.

Mitmachen kann bei der Typisierungsaktion jeder, der zwischen 17 und 55 Jahre alt ist. Möglich ist dies am Sonntag, 25. Mai, von 9 bis 12 Uhr im Bürgerhaus Hochstadt, Ringstraße Süd 21. Die Erfassung in die DKMS erfolgt über einen einfachen Abstrich mit einem Wattestäbchen an der Wangenschleimhaut. Die DKMS wertet die relevanten Gewebemerkmale im Labor aus und stellt das Ergebnis der Probe pseudonymisiert für den weltweiten Spendersuchlauf zur Verfügung. Stimmen die Merkmale mit denen eines Patienten überein, folgen weitere Tests (21. Mai  2025, MTA) .

 

ASV Maintal lädt ein Forellen und Musik am Vatertag:

An Himmelfahrt, Donnerstag, 29. Mai, veranstaltet der ASV Maintal auf seinem Vereinsgelände am Bahnhof Bischofsheim seine Vatertagsfeier. Die Bischofsheimer Angler bieten den Besuchern ein reichhaltiges kulturelles und kulinarisches Programm. Los geht es mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel um 10.30 Uhr mit Pfarrerin Anne Pforr. Ab 11.30 Uhr unterhält das Musikcorps Bischofsheim die Besucher mit beschwingten Melodien. Um 14.30 Uhr wird das Musikcorps von der „Linsengerichter Versuchung“ abgelöst, die alte und neue Hits spielen. Über den ganzen Tag werden Floßfahrten auf dem See angeboten, der Erlös kommt den Kinderengeln Rhein Main zugute. Die Kinderengel veranstalten für die kleinen Besucher diverse Kinderspiele und bringen Tattoos auf. Das kulinarische Angebot der Angler ist auch dieses Jahr reichhaltig. Neben frisch geräucherten Forellen werden Steaks, Brat- und Rindswürste, Fischbrötchen, Pommes und Handkäs mit Musik angeboten.

Ab 14 Uhr gibt es ein großes Angebot an Kuchen, die von den ASV-Mitgliedern und den Mitgliedern des Gesangvereins Eintracht gebacken wurden. Die Getränkeauswahl reicht von Benediktiner Hell über Benediktiner Weizen, Apfelwein und diverse antialkoholische Getränke bis zu Prosecco, Hugo, Cocktails und Eierlikör. Bei hoffentlich schönem Wetter werden viele Besucher aus nah und fern erwartet, die am idyllischen See feiern möchten (24. Mai 2025, MB)

 

Landfrauen Wachenbuchen erkunden Eppstein:

Den zweiten Ausflug im Jubiläumsjahr verbrachten 43 Landfrauen aus Wachenbuchen in der Burgstadt Eppstein im Taunus. Dort wurden sie von der Autorin Brina Stein, die Landfrauenkrimis schreibt und kürzlich eine Autorenlesung in Wachenbuchen gehalten hatte, und dem Bürgermeister von Eppstein vor dem Rathaus empfangen. Im Anschluss führte die Autorin die Gruppe zum Gottfriedplatz, wo ein Fremdenführer und zwei Pressedamen der Eppstein Zeitung auf sie warteten. Die Vorsitzende Carmen Büsgen wurde interviewt und es wurden Pressefotos gemacht. Danach besichtigten die Landfrauen die mittelalterliche Talkirche und lauschten der Geschichte der Herren von Eppstein. Der Aufstieg zur Burg war steil, aber die Aussicht über Eppstein war beeindruckend. Die Burg und das Museum wurden besichtigt und einige Damen erklommen den Burgturm.

Nach einem Picknick auf der Burg spazierten die Landfrauen zur Wooganlage, wo sie von zwei Herren des TSG Eppstein mit Wein und Süßigkeiten empfangen wurden. Hier konnten sie sich im Boulespielen versuchen. Anschließend stand eine Wanderung durch den Bergpark bis zum Neufville-Turm auf dem Programm. Die Landfrauen wanderten mit einer Naturpädagogin auf steilen Wegen vorbei an imposanten Bauten und seltenen Bäumen. Für einige Landfrauen, denen die Tour zu anstrengend war, gab es eine Kaffeepause mit Kuchen. Zum Ab-

schluss des Ausflugs, den Brina Stein speziell für die Landfrauen zusammengestellt hatte, besuchten sie ein italienisches Restaurant, um die Schauplätze der Eppstein-Krimis bei einem Glas Wein Revue passieren zu lassen. Im Mai steht ein Weinseminar von einem Winzer aus Rheinhessen auf dem Programm und im Juni wird das 70-jährige Bestehen der Wachenbuchener Landfrauen groß gefeiert (31. Mai 2025, MB).

 

VdK-Ortsverband Wachenbuchen: Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Der VdK-Ortsverband Wachenbuchen lädt seine Mitglieder und alle interessierten Maintaler Bürger zu einer Info-Veranstaltung für Donnerstag, 18. September, um 16.30 Uhr in den Seminarraum im Bürgerhaus Wachen-buchen, Schulstraße 15, ein. Rechtsanwalt und Notar a. D. Eberhard Uhlig informiert in seinem Vortrag zum Thema „Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung“ über die wichtigsten Aspekte dieser Vorsorgemöglichkeiten. Dabei geht er darauf ein, warum es entscheidend ist, frühzeitig die eigenen Wünsche und Vorstellungen festzulegen.

Durch eine rechtzeitig erstellte Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung können persönliche Wünsche und Vorstellungen auch dann respektiert werden, wenn man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist. Auch im Notfall sind Angehörige auf die Vorsorgevollmacht angewiesen, wenn ein Mensch ins Koma fällt oder unerwartet stirbt. Ohne entsprechende Vorsorgeregelungen ist der Zugang zu Krankenhäusern, Immobilien oder Konten nur mit hohem bürokratischem Aufwand möglich. In solchen Situationen kann die Vorsorgevollmacht zum wichtigsten Dokument im Leben werden – ein wertvoller Schutz für einen selbst und die Liebsten. Angehörige, Ehepartner oder sonst nahestehende Personen sind nicht automatisch berechtigt, die Rechte und Interessen des Betroffenen wahrzunehmen. In Deutschland besteht kein allgemeines Vertretungsrecht des Ehegatten oder Lebenspartners. Vielmehr muss das Betreuungsgericht einen Betreuer bestellen, wenn der Betroffene seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann. Durch Vorsorgevollmachten können kostenintensive Anordnungen staatlicher Betreuung vermieden werden.

Der Vortrag gibt wertvolle Hinweise, wie man rechtzeitig die richtigen Vorsorgemaßnahmen ergreifen kann, und klärt dabei Fragen wie: Gilt die Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung auch beim Urlaub im Ausland? Was ist eine rechtliche Betreuung? Welche Alternativen gibt es zu einer Betreuerbestellung durch das Gericht? Wer sucht eine Pflegeeinrichtung aus? Welche Rolle spielt das Vorsorgeregister bei der Umsetzung der Vorsorgeregelungen? Muss ich regelmäßig aktualisieren? Wann und wer kann zum Betreuer bestellt werden? Was passiert bei Demenz? Mit seinen umfangreichen Erfahrungen und anschaulichen Beispielen bietet Rechtsanwalt und Notar a. D. Eberhard Uhlig einen aufschlussreichen Einblick in dieses wichtige Thema (13. September 2025, MB).

 

Städtische Vereinsbetreuung lädt für 25. September zu einem kostenlosen Impulsvortrag ein:

Viele Vereine stehen vor großen Herausforderungen: Die Aufgaben und Erwartungen steigen, doch Zeit und Personal sind knappes Gut. Da kann es hilfreich sein, bestehende Strukturen zu überdenken. Die Vereinsbetreuung der Stadt Maintal lädt unter dem Titel „Sportvereine neu denken“ für Donnerstag, 25. September, um 19 Uhr zu einem Impulsvortrag ins Rathaus ein.

In Kooperation mit dem Sportentwickler Christian Hein möchte die städtische Vereinsbetreuung mit diesem Impulsvortrag neue Perspektiven für eine moderne und zukunftsorientierte Vereinsarbeit bieten. „Sportvereine sollen starke Lernorte sein – mit Haltung, Vision und Zukunft“, so der Referent Christian Hein. Er zeigt auf, wie Sportvereine lebendige Orte des Engagements bleiben bzw. wieder werden.

Themen des Vortrags

sind:

•          Veraltete Strukturen erkennen und gezielt aufbrechen

•          Junge Generationen ansprechen und aktiv einbinden

•          Ehrenamtliche gewinnen und langfristig binden

•          Den Verein sichtbar positionieren und stärken

•          Konkrete Ideen für eine nachhaltige Vereinsentwicklung

Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zu Fragen, Austausch und Diskussion, um individuelle Herausforderungen und Perspektiven einzubringen.

Der kostenlose Impulsvortrag findet von 19 Uhr bis 21 Uhr im Rathaus Hochstadt (Klosterhofstraße 4-6) statt. Alle, die in Maintaler Sportvereinen gestalten, entscheiden, bewegen und Verantwortung übernehmen, sind herzlich eingeladen. Sollten Plätze frei bleiben, können sich auch Verantwortliche anderer Maintaler Vereine anmelden.

Anmeldungen nimmt der Fachdienst Kulturelle Bildung bis zum 18. September online unter „maintal.de/anmeldung-impulsvortrag“ entgegen. Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Anika Hoppe-K.C., erreichbar unter Telefon 06181 400-726 und per E-Mail an „vereinsbetreuung@ maintal.de“ (20. September 2025, MB).

 

Neue Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen belasten Vereine:

Nach Terroranschlägen auf Weihnachtsmärkte und Demonstrationen hat auch die Stadt Maintal die Satzung für Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen wie dem Kerbplatz in Wachenbuchen geändert. Die ausrichtenden Vereine müssen künftig ein Sicherheitskonzept vorlegen.

Die Stadt Maintal hat die Satzung für Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen geändert. Die ausrichtenden Vereine müssen künftig ein Sicherheitskonzept vorlegen. Vor allem finanziell sind die Vorgaben eine Belastung.

Die Sicherheitsvorkehrungen bei Publikumsveranstaltungen im öffentlichen Raum stellen für Vereine offenbar eine immer größere Herausforderung dar. Bereits im Sommer hatte die FDP davor gewarnt, dass es mit einer „Satzung zur Nutzung öffentlicher Veranstaltungsflächen“ immer komplizierter wird, Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Auslöser war damals auch die wegen Sicherheitsbedenken damals abgesagte Fahrrad-Großveranstaltung Kinzigtal-total.

Für die Karnevalisten hat die Vorbereitung auf den Umzug am Faschingssamstag Mitte Februar kommenden Jahres bereits Ende Oktober angefangen, berichtet Rolf Lanio, Vorsitzender des Karnevalszug-Vereins auf Anfrage dieser Zeitung. Die Vorbesprechung sei mit allen Behörden und Institution erfolgt, wie Stadt, Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr. „Mit knapp 20 Personen haben wir darüber gesprochen, was beim diesjährigen Umzug besser, was schlechter gelaufen ist“, sagt Lanio. Das vom Verein vorgelegte Sicherheitskonzept habe „schon ein unwahrscheinlich hohes Niveau“ für den närrischen Lindwurm auf der rund zweieinhalb Kilometer langen Strecke durch den Stadtteil Dörnigheim, heißt es.

Bereits in diesem Jahr seien die Sicherheitsvorkehrungen hoch gewesen. Nach der Amokfahrt während des Rosenmontagsumzugs in Fulda hat das Hessische Innenministerium die Anforderungen verschärft. Für Karnevalsumzüge in Hessen und Rheinland-Pfalz gibt es ein gemeinsames, verstärktes Sicherheitskonzept, das unter anderem die Prävention vor Terroranschlägen beinhaltet, so Lanio.

Der Aufwand schlägt sich jedoch in den Kosten nieder, die „enorm gestiegen sind“. Drängelgitter oder Zufahrtssperren mit schweren Fahrzeugen etwa vom Bauhof treiben unter anderem die Rechnung hoch. Letztere auch, weil zu jedem Fahrzeug ein Fahrer über die gesamte Veranstaltungsdauer zugegen seien muss, für den Notfall. „Der Verein kann die Ausgaben nicht mehr bestreiten“, bemerkt Lanio. „Die Stadt hat den Etat für Sicherheit verdreifacht, das ist entscheidend.“ Der Karnevalszug ist zudem offenbar immun gegen das städtische Haushaltsdefizit. „Der Verein hat mit der Stadt einen Vertrag geschlossen, damit ist der Zuschuss keine Leistung, die ohne weiteres gestrichen werden kann“, sagt Lanio.

In dieser gesicherten Lage befand sich das Blasorchester Wachenbuchen, das Mitte August die über die Stadtgrenzen hinaus beliebte Kerb im Ort ausrichtete. An den vier Tagen sind laut Verein insgesamt rund 10.000 Besucher gezählt worden. „Mit dieser Zahl ist die Kerb an ihre Grenze gestoßen“, sagt Stefan Schmidt, Vorsitzender des Blasorchesters. Das Traditionsfest sei schon ohne die Aufstellung und Umsetzung eines Sicherheitskonzepts ein Kraftakt, den ein Verein ohne die Unterstützung der anderen Vereine nicht stemmen könnte, allein schon um die rund 600 Dienste während der Kerb zu besetzen.

Dennoch kann Schmidt resümieren: „Wir hatten dieses Jahr eine sehr ruhige und harmonische Kerb.“ Das sei im Jahr davor wegen zwei Zwischenfällen nicht so gewesen. Damals hatten die Freiwilligen Feuerwehren das Fest organisiert, das sie zugleich mit ihrer Feier zum 50-jährigen Bestehen verband. Um das Risiko in diesem Jahr zu minimieren, habe es intensive Vorbesprechungen gegeben. Hierbei habe es „einen sehr konstruktiven Austausch mit der Landespolizei gegeben“. Darin sei etwa erörtert worden, welchen Gefahrenlagen sich ergeben könnten, sagt Schmidt.

Zu den Maßnahmen zählten etwa erstmalige Zufahrtssperre am Hanauer Weg mit 1,2 Tonnen schweren Wassersäcken, 200 Meter Bauzaun mit Durchgangsschleuse – auch gegen Wildpinkler und Drogendealer – sowie mehr Beleuchtung. „Dunkle Ecken gab es nicht“, sagt Schmidt. Überdies sei, neben der Stadt- und Landespolizei, die mit 16 Kräften zugegen waren, nach den Vorkommnissen im Vorjahr „diesmal die Security hoch gerüstet worden“. Die Bändchenausgabe nach Alter der Zeltgäste am Freitag- und Samstagabend habe sich bewährt, um die 18-Jährigen entsprechend dem Jugendschutzgesetz rechtzeitig nach Hause zu schicken. Der sogenannte Muttizettel sei nicht mehr akzeptiert worden, auch wegen des Aufwands.

Allein für die Security seien nunmehr Kosten in Höhe von rund 25.000 Euro angefallen, heißt es. Finanzielle Hilfe von der Stadt gebe es keine. Schmidt betont jedoch, dass die Stadt mit sachlicher Leistung und Manpower unterstütze. Ob der Ausgaben müssten auch Sicherheitsüberlegungen hinsichtlich der Witterung getroffen werden, heißt es. In der Geschichte der mehr als hundert Jahre alten Kerb war in der zweiten August-Woche nicht immer nur Sonnenschein. Vorsorge gegen die Auswirkungen etwa eines Platzregens wurden in diesem Jahr etwa mit Lkw-Ladung von Rindenmulch und 160 Überfahrplatten gemacht. „Bei Einnahmeausfällen zahlt keine Versicherung, das Risiko und die Kosten bleiben beim Veranstalter hängen“, sagt Schmidt

Bei den nächsten Massenveranstaltungen, den Weihnachtsmärkten in den Stadtteilen, wurden nach Absprache mit den Veranstaltern, die Sicherheitsmaßnahmen aus dem Vorjahr übernommen, heißt es von der Stadt auf Anfrage. Was über das bereits Angewandte hinausgeht, sei weder vereinbart noch angeordnet worden. Die neuen Überfahrsperren werden jedoch erst in der Adventszeit 2026 zur Verfügung stehen. Eine gute Botschaft hat die Stadt hinsichtlich des Preises: „Sie stellt den Veranstaltern für 2025 im Vergleich zum Vorjahr keine höheren Kosten in Rechnung“ (6. November 2025, MTA).

 

 

 

 

Feuerwehr

 

Maintaler Feuerwehr: Tragende Säule für Stadt und Kreis:

Der Dank für das außergewöhnliche Engagement der Maintaler Feuerwehrfrauen und -männer stand bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der vier Stadtteil-Wehren im Mittelpunkt. Ein Zahlenfeuerwerk brannten die vier Stadtteil-Wehren bei ihrer gemeinsamen Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus Bischofsheim ab: Fast 160 Aktive haben 2024 in ganz Maintal rund 450 Einsätze bewältigt – das sind acht pro Woche – und insgesamt 9.460 Personalstunden geleistet, hatte Stadtbrandinspektor Holger Martiker ausgerechnet. Nicht mehr in die Uniform schlüpfen die 87 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung. Die Feuerwehrleute haben sich in 8.168 Stunden in 46 Lehrgängen auf Landes-, 91 auf Kreis- und zehn Seminaren auf Stadtebene aus- und weitergebildet. „Tagsüber ist am meisten los“, kommentierte Martiker die knapp 700 Alarmierungen, Beteiligungen in Nachbarstädten eingeschlossen.

Über 13-mal pro Woche, statistisch gesehen, mussten die Einsatzkräfte ausrücken. „Hilfeleistungen wie Türöffnungen sind unser täglich Brot“, resümierte Martiker. Kleinere Einsätze in der Silvesternacht, am Main musste das Hochwasser kontrolliert werden und im Januar mussten die Maintaler die Mühlheimer Kollegen unterstützen, als in der Schleuse ein Schiff leckgeschlagen war, gab Martiker einen Überblick über die Einsätze im vergangenen Jahr. Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden die Kräfte im Mai gerufen. Im Juli brannte ein Elektroverteilkasten in einem Wohnhaus in Bischofsheim, im November in einem Keller in Dörnigheim. Ein Rettungshubschrauber musste in einer Julinacht auf einem Sportplatz in Bischofsheim landen, um einen Verletzten mit Verbrennungen aufzunehmen.

Einen Überblick über die technische Ausstattung gab Stefan Koller. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor zählt rund 50 Fahrzeuge zum Fuhrpark der Freiwilligen Feuerwehr. Die Stadt hat drei gebrauchte Stapler für verschiedene Standorte und fünf neue Mannschaftstransportfahrzeuge beschafft, die alte Wagen ersetzen. Nach langer Planungszeit verfügen die Wehren nun über ein geländegängiges Tanklöschfahrzeug zur Bekämpfung von Bränden in Wald und Feld. Ein Gerätewagen Logistik 2 für Hochstadt wird erwartet, das Fahrzeug befinde sich seit einem Jahr im Ausbau. Ebenfalls „in Beschaffung“ sei ein Gerätewagen Logistik 1 für die Wasserrettung und ein Audi Q5 für den Führungsdienst in Bischofsheim. Die weitere Planung sieht Ersatz für einen Einsatzleitwagen vor, einen Abrollbehälter Gefahrgut für den Kreis, weitere Löschfahrzeuge und eine Drehleiter.

Koller berichtete außerdem von der Umstrukturierung der Atemschutz-Werkstatt und einer neuen Lufterkundungstruppe mit Drohne. Das Team beteilige sich an Suchaktionen und Einsätzen bei Dachstuhl- und Großbränden. Auch eine neue Schlauchwaschanlage haben die Bischofsheimer in Betrieb genommen.

Die Jugendfeuerwehr habe mit 57 Schülern und zehn Schülerinnen ihre Größe gehalten. Sie trafen sich zu über 300 Stunden zur Ausbildung und 117 Stunden „allgemeiner Jugendarbeit“. Zeltlager, Ausflüge, der Berufsfeuerwehrtag, gemeinsame Übungen und die Tannenbaum-Sammelaktion standen auf dem Programm. Die Disziplinen der Jugendflamme haben alle 30 Teilnehmenden in Bischofsheim erfolgreich absolviert. Der Dank galt den Betreuern und Helfern.

59 Mitglieder besuchen die Kinderfeuerwehren, neun sind zur Jugendfeuerwehr gewechselt. Stadt-Kindergruppenleiterin Anne Jentoch registrierte 13 Aus- und 25 Eintritte. Ein Besuch der Atemschutzstrecke, Tannenbaum-Verbrennen, Kegeln, Gaudi-Wettkämpfe, Kürbis-Schnitzen und Weihnachtsfeier seien „wichtige Beiträge zur Nachwuchsgewinnung“

„Was sie leisten, ist außerordentlich“, lobte Bürgermeisterin Monika Böttcher. Die Verantwortung der Brandschützer liege „weit über dem in anderen Bereichen“. Oft seien es ganze Familien, in denen das Engagement weitergegeben wird. Die Stadt habe eine Tagesstaffel aufgebaut, denn „Stabilität ist für die Feuerwehr ganz wichtig“ – ebenso wichtig wie die Nachwuchs- und Öffentlichkeitsarbeit. Dazu zählte die Bürgermeisterin das Jubiläum 50 Jahre Maintaler Feuerwehr zur Kerb Wachenbuchen, aber auch das Stickerstar-Sammelbuch für Kinder.

„Ihre Ausstattung soll auf dem neuesten Stand sein, damit sie heil und sicher zu ihren Familien zurückkehren“, sprach Böttcher den Aktiven Dank und Anerkennung aus, dem sich Landrat Thorsten Stolz anschloss. Er sieht in der Maintaler Feuerwehr „eine tragende Säule“, auch für den Landkreis. Die Aktiven hätten ihren Teil zur 50-jährigen Erfolgsgeschichte der Stadt beigetragen, erkannte der Kreischef. Sie schulterten eine „enorme Belastung im Ehrenamt“ bei unterschiedlichen Herausforderungen. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr führe viele Nationalitäten zusammen, die Fördervereine leisteten für die Geselligkeit einen unverzichtbaren Dienst.

Kreisbrandmeister Andreas Matz dankte besonders allen, die sich in der Kinder- und Jugendfeuerwehr engagieren, und vergab Gold-, Silber-, Bronze- und Floriansmedaillen. Der Nachwuchs sei ein wichtiger Faktor in der Sicherheitsarchitektur des Kreises. Bürgermeisterin Böttcher zeichnete langjährige Aktive aus. Das Brandschutzehrenzeichen in Gold überreichte Matz an Brandmeister Carsten Langner, in Silber an Dennis Kuhn, Uwe Eibelshäuser und Martin Walzer. (4. April 2025, MTA).

 

Für wachsende Aufgaben gerüstet: Hochstädter Feuerwehr weiht Fahrzeughalle ein:

Drei Jahre Warten, Diskussionen und Planungen hat es gedauert, doch beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Hochstadt konnte am Sonntag die neue Fahrzeughalle offiziell eingeweiht werden. Letztlich in nur einem Jahr Bauzeit ist am bestehenden Standort der Feuerwache an der Hanauer Straße ein Anbau für vier Einsatzfahrzeuge und Materiallager entstanden. Schon Stadtbrandinspektor Holger Martiker wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass die Hochstädter Wehr in den vergangenen Jahren Aufgaben für alle Maintaler Stadtteile übernommen und auch der Kreis den Hochstädtern weitere Zuständigkeitsbereiche zugewiesen habe. Deshalb sei der Anbau an die bestehende Fahrzeughalle dringend notwendig gewesen.

„Vor 26 Jahren ist das Feuerwehr-Gerätehaus in Hochstadt eröffnet worden. Das ist noch gar nicht so lange her, und trotzdem reicht der Platz nicht mehr aus. Daran kann man gut ablesen, wie das Einsatzspektrum der Feuerwehren größer und breiter geworden ist“, stellte Bürgermeisterin Monika Böttcher fest. Denn in den vergangenen 26 Jahren sei auch die Bevölkerung Maintals und des Stadtteils Hochstadt gewachsen. Und es sei vorrangige Aufgabe der Stadt, für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürgern zu sorgen. Dazu gehöre nun mal in erster Linie der Brand- und Katastrophenschutz.

„Die Stadt muss für den Anbau rund 1,5 Millionen Euro investieren. Gerade einmal fünf Prozent der Kosten steuert das Land Hessen bei. Aber aus Wiesbaden kommen die Bestimmungen und Vorschriften, die von den Kommunen umzusetzen sind. Nur bei den hierfür notwendigen Mitteln klafft zuungunsten von Maintal eine sehr große Lücke“, kritisierte Böttcher. Auch dass die Untere Naturschutzbehörde ein Jahr lang gebraucht habe, um den Baugrund zu untersuchen und sich dadurch der Baustart verzögert habe, sei bei Rathaus-Chefin nicht gut angekommen.

„Jetzt ist der Anbau aber fertig, und die Hochstädter Wehr hat nun auch die räumlichen Voraussetzungen, ihren gewachsenen Aufgaben nachkommen zu können“, schloss Böttcher. „Es hat sehr viele interne Sitzungen, Diskussionen und Absprachen mit den zuständigen Stellen der Stadt und dem Bauplanungsbüro gebraucht, um zu dem Ergebnis zu kommen, das wir nun hier sehen. Aber es hat sich gelohnt“, stellte der Hochstädter Wehrführer Lukas Nöthlich fest. Die Planung habe sich zwar hingezogen. Aber dafür sei es mit dem Bau „sehr flott“ gegangen: Vom Spatenstich bis zur Einweihung habe es nur ein Jahr gedauert. Der Wehr stünde nun eine zusätzliche Fahrzeug- und Materialhalle mit vier Stellplätzen auf 20 mal 20 Metern zur Verfügung.

Zusätzlich gebe es einen kleinen Anbau an der Rückseite. Auf den 4.000 Quadratmetern Grundfläche ließen sich die in den Jahren immer größer gewordenen Einsatzfahrzeuge optimal abstellen und einsatzbereit halten. Diese Entwicklung könne man schön an der Höhe und Breite der Hallentore ablesen, fügte Nöthlich hinzu. Die Dachfläche sei bereits für den Bau einer Solaranlage vorbereitet. Abschließend lud der Wehrführer alle ein, den Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Hochstadt zu genießen (23. September 2025, MTA).

 

Neues Tanklöschfahrzeug für Hochwasser-Einsätze:

Kann in Hochwasser bis zu 1,20 Meter Tiefe zu Bränden fahren: das neue Tanklöschfahrzeug 3000-V, das die Freiwillige Feuerwehr Bischofsheim erhalten hat. Das neue Einsatzfahrzeug stärkt die Freiwillige Feuerwehr Maintal-Bischofsheim bei Waldbränden und wird künftig auch im Main-Kinzig-Kreis eingesetzt.

Mit dem neu in Dienst gestellten Tanklöschfahrzeug (TFL) 3000-V ist die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Maintal nun für den Hochwasserschutz, Wald- und Vegetationsbrände bestens ausgerüstet. Beim Tag der offen Tür der Feuerwehr Bischofsheim wurde das Fahrzeug offiziell übergeben. In Zukunft wird es aber nicht nur in der Stadt eingesetzt, sondern ist Bestandteil der Waldbrandeinsatzgruppe des Main-Kinzig-Kreises.

Erst am vergangenen Donnerstag kam das TLF 3000-V nach einer letzten Mängelbeseitigung durch den Hersteller in Bischofsheim an, berichtete Stadtbrandinspektor Holger Martiker. Bereits 2022 habe man die Ausschreibung auf Grundlage des 2014 beschlossenen Bedarfsplans mit allen Anforderungsdetails erstellt und ein Jahr später den Auftrag an die Firma Rosenbauer vergeben. Noch ein Jahr Wartezeit sei notwendig gewesen, bis das aufwändige Unimog-Fahrgestell vom Hersteller geliefert worden sei. Den feuerwehrtechnischen Aufbau habe die Firma Rosenbauer in ihrem neuen Werk in Slowenien realisiert, sodass man zur Rohbau- und Endabnahme erstmals das Flugzeug zur An- und Abreise benutzen musste, erklärte Martiker bei der feierlichen Übergabe.

Das neue Tanklöschfahrzeug 3000-V auf Unimog-Fahrgestell wird von einem 230-PS-Motor angetrieben, ist 6,20 Meter lang, 2,50 Meter breit, 3,30 Meter hoch und kann Straßen bis zu 1,20 Meter Überflutungstiefe befahren. Die Kreiselpumpe schafft bis zu 3500 Liter pro Minute, der eingebaute Tank fasst 3.000 Liter. Neben weiteren Ausstattungsmerkmalen wie die Sonderbeladung für Wald- und Vegetationsbrände verfügt das Fahrzeug auch über eine Selbstbergewinde zur Eigenbergung oder zum Bergen eines anderen Fahrzeugs.

Nach der Anlieferung des TLF 3000-V im April habe die Ausbildung der Bedienmannschaft stattgefunden. Bei der technischen Erprobung auf Herz und Nieren seien einige kleinere Fehler entdeckt worden, die vom Hersteller noch behoben wurden. „Mit dem neuen Fahrzeug ist es der Wehr nun möglich, bei Hochwasser auch über stark überflutete Straßen an Einsatzorte zu gelangen. Beim Hochwasser im Ahrtal ist zum Beispiel der Fall eingetreten, dass ein Gebäude in Flammen aufgegangen ist und die Feuerwehr wegen überfluteter Straße nicht an den Brandherd fahren konnte“, berichtete Martiker.

Auch bei Wald- und Vegetationsbränden sei die Feuerwehr aufgrund des speziellen Fahrwerks nun in der Lage, auch in schwierigem Gelände zu den Brandherden zu kommen.  Die Stadt 480.000 Euro in das neue Einsatzfahrzeug investiert. Die Kosten rührten auch daher, hat dass ein erklecklicher Teil der Summe die Beschaffung des Unimogs verschlungen habe, fügte Holger Martiker hinzu.

„Die Stadt ist immer bemüht, die Feuerwehren so optimal auszustatten, dass sie ihre Aufgaben erfüllen können und die ehrenamtlichen Wehrleute gesund von den Einsätzen zurückkommen. Die Ausgaben für Gebäude, Fahrzeuge und Material belasten den städtischen Haushalt nicht unerheblich, sind aber eine kommunale Pflichtaufgabe und werden leider von Bund und Land zu wenig finanziell unterstützt“, stellte Bürgermeisterin Monika Böttcher bei ihrer Ansprache fest. Eine gute Ausrüstung und Ausbildung seien aber notwendig, denn Maintal verzeichne nach Hanau die meisten Einsätze der Feuerwehr im Kreis.

Böttcher dankte allen Ehren- und Hauptamtlichen, die an der Beschaffung des neuen TLF 3000-V beteiligt waren. Ihr besonderer Dank galt darüber hinaus den Familien der Wehrleute, ohne deren Verständnis es schwierig sei, eine ausreichende Anzahl von Feuerwehrleuten für den Dienst an der Allgemeinheit zu motivieren. Aus der Hand der Bürgermeisterin erhielten anschließend der Bischofsheimer Wehrführer Herwig Stöhr und sein Stellvertreter Marc Breunung den symbolischen Schlüssel für das neue Fahrzeug.

Doch mit der Übergabe des neuen Fahrzeugs an die Bischofsheimer Wehr sind die Anschaffungen neuer Einsatzfahrzeuge für die Maintaler Feuerwehr noch nicht beendet, stellte Stadtbrandinspektor Holger Martiker im Gespräch mit dieser Zeitung fest. Im Oktober werde das neue Kommandofahrzeug für die Stadtbrandinspektion ausgeliefert, und noch in diesem Jahr bekommt die Hochstädter Wehr nach zwei Jahren Wartezeit endlich den sehnlichst erwarteten Gerätewagen Logistik.

In Sachen Neubau oder Erweiterung von Gebäuden sei man zusammen mit der Stadt Hanau weiterhin auf Standortsuche für ein gemeinsames Feuerwehr-Gerätehaus für Wachenbuchen und Mittelbuchen. Federführend für diese Voruntersuchung sei jedoch Hanau, stellte Martiker klar. In Dörnigheim müsse man die Fertigstellung der neuen Unterkunft für Geflüchtete im Gewerbegebiet Ost, den Umzug und die weiteren Planungen zum Eigenbetrieb Betriebshof der Stadt abwarten; dann könne man auch für die neue Feuerwache für Maintals größten Stadtteil in die Vorplanung gehen. (1. Oktober 2025, MTA).

 

Millionenschaden nach Großfeuer – Rauchsäule kilometerweit zu sehen:

Ein Feuer zerstörte eine Lagerhalle im Rhein-Main-Gebiet. Die Feuerwehr kämpft stundenlang gegen die Flammen. Der Schaden beträgt rund eine Million Euro. Ein Großfeuer hat am Donnerstagabend (6. November) eine Lagerhalle eines Garten- und Landschaftsbauunternehmens in Maintal-Bischofsheim (Main-Kinzig-Kreis) vollständig vernichtet. Der Brand entstand gegen 19 Uhr in dem Gebäude in der Straße „In der Kirschschal“ aus bislang ungeklärten Gründen. Das meldet die Polizei.

Bereits wenige Minuten nach Ausbruch des Feuers entwickelten sich massive Flammen und eine weithin sichtbare Rauchsäule. Die Feuerwehr rückte mit zahlreichen Kräften an, um eine Ausweitung auf benachbarte Bereiche zu verhindern. Als die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Maintal eintraf, stand das Gebäude südlich der Bahnlinie bereits in Vollbrand, wie Stefan Koller, stellvertretender Stadtbrandinspektor der Stadt Maintal, berichtet. Rund 60 Brandschützer, die nach und nach aus allen vier Maintaler Stadtteilen und aus Hanau alarmiert wurden, konnten verhindern, dass die Flammen auf weitere Gebäude übergriffen.

Trotz der schnellen Reaktion der Einsatzkräfte konnte das komplette Niederbrennen der rund 190 Quadratmeter großen Halle nicht verhindert werden. Die Löscharbeiten zogen sich bis etwa 1 Uhr in der Nacht zum Freitag (7. November) hin. Am Freitagmorgen waren erneut Feuerwehrleute zur Nachschau an der Brandstelle, um sicherzustellen, dass sie alle Glutnester gelöscht hatten. Neben der Feuerwehr war auch die Polizei vor Ort im Einsatz.

Während der Löscharbeiten seien in der Halle mehrere Propan-Gasflaschen explodiert, berichtet Polizeisprecher Thomas Leipold. Die Halle sei nämlich sowohl zur Lagerung von Baumaterialien, als auch als Werkstatt genutzt worden, erklärt Koller.

Erschwerend sei hinzugekommen, dass der nächste nutzbare Hydrant etwa einen Kilometer entfernt gewesen sei. Zur Nutzung des Hydranten in Nähe der Lagerhalle hätte nämlich die Bahnstrecke zeitweise gesperrt werden müssen. Deshalb hätten zur Wasserversorgung mehrere Tanklöschfahrzeuge und Abrollbehälter im Pendelverkehr eingesetzt werden müssen. Zur Brandbekämpfung sind acht Strahlrohre - größtenteils durch Atemschutztrupps – und die Drehleiter mit einem Wenderohr eingesetzt worden.

Die Stabilität der verbliebenen Gebäudeteile ist durch das Feuer beeinträchtigt worden. Eine genaue Begutachtung der Schäden soll bei Tageslicht erfolgen. Ein Feuerwehrmann erlitt während der Löscharbeiten eine leichte Handverletzung, die jedoch noch vor Ort versorgt werden konnte. Er habe sich einen Finger gequetscht, aber die Löscharbeiten fortsetzen können, gibt der stellvertretende Stadtbrandinspektor der Stadt Maintal Stefan Koller Entwarnung. Sonst wurde niemand verletzt.

Erste Schätzungen beziffern den entstandenen Sachschaden auf rund eine Million Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei übernommen. Zeugen, die Hinweise zum Feuerausbruch geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06181 100-123 zu melden ((7. November 2025, MTA).

 

 

 

Sport

 

Fußball:

Am Samstag, 24. Januar steigt in der Sporthalle der Werner-von-Siemens-Schule in Dörnigheim das große Mädchen-Hallenfußballturnier „Girls United Maintal“.

Ab 12 Uhr verwandelt sich die Sporthalle in eine Arena voller Energie, Fairplay und sportlicher Mädchenpower. Teilnehmen können alle Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren, ganz egal, ob sie schon Fußball spielen oder einfach mal ausprobieren möchten, wie viel Spaß ein Team-Turnier machen kann.

Über Pfingsten sind vier Jugendmannschaften aus Hochstadt und Dörnigheim gemeinsam mit zahlreichen Eltern und Betreuern zum jährlichen Fußballturnier ins französische Luisant, Maintals Partnerstadt bei Chartres, gereist. Mit dabei waren zwei U13-Teams und ein U11-Team des FC Hochstadt sowie ein U13-Team der Germania Dörnigheim. Untergebracht waren die Mannschaften gemeinschaftlich in der Sporthalle direkt am Sportplatz - eine besondere Erfahrung, die den Teamgeist noch zusätzlich stärkte. Das eigentliche Turnier wurde am Sonntag mit rund 50 teilnehmenden Teams aus der Region bis Paris ausgetragen. Ein besonderes Highlight aus Maintaler Sicht war das Freundschaftsspiel am Ende des Turniers: Trainer, Betreuer, Eltern und Kinder aus den deutschen Mannschaften und vom AC Luisant traten zum Abschluss in einem Freundschaftsspiel gegeneinander an. Das spaßbetonte Match endete unentschieden mit einem 4:4. Die Fußballer des FSV 07 Bischofsheim und die Handballer der HSG Maintal haben anlässlich der Einweihung der neuen Flutlichtanlage in Bischofsheim ein Benefizspiel veranstaltet. Bei sommerlichen Temperaturen sammelten sie Spenden für die Bürgerhilfe Maintal.  Am Ende kamen insgesamt 400 Euro zusammen.

 

Kunstrasenplätze am Sportzentrum Dicke Buche gesperrt

Die beiden großen Kunstrasenplätze sind seit September gesperrt, ein Spielbetrieb nicht möglich. Schuld ist das Granulat, das aufgrund der Hitze im Sommer verklebt.

Die Stadt hat dargelegt, welche Gründe wohl für das Verkleben des Granulats auf den sieben Jahre alten Kunstrasenplätzen verantwortlich sind: „Temperaturen von weit über 30 Grad Celsius – und das an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen – haben den Kunstrasenplätzen (...) zugesetzt. Dort ließ die Hitze das Granulat verklumpen. Wegen eines möglichen Verletzungsrisikos im Trainings- und Spielbetrieb hat die Stadt die beiden Großspielfelder bis zur Klärung des Sachverhalts gesperrt“.

Unmittelbar nachdem die Verwaltung Kenntnis von dem hitzebedingten Problem mit dem Granulat erhalten hat, habe sie sich mit einer Fachfirma für Pflegekonzepte von Sportanlagen und -belägen ausgetauscht. Auch mit dem Hersteller des Kunststoff-Granulats habe bereits ein Vor-Ort-Termin stattgefunden, bei dem Proben des Verfüllmaterials entnommen wurden.

Seinen Optimismus hat er dennoch nicht verloren: „Wir haben Corona überlebt, wir werden auch diese Krise hinter uns bringen“, sagt er und weiß, dass es viele Vereine in Europa gibt, die genau mit diesem Granulat-Problem konfrontiert sind. Aus diesem Grund blickt Tolga Cimen nicht so optimistisch in die Zukunft. Er sieht zum Beispiel bei den notwendigen Fahrdiensten Probleme auf den Verein zukommen. Oder bei den Umständen, unter denen auf anderen Plätzen trainiert werden muss, ohne dort die Infrastruktur oder das Trainingsmaterial nutzen zu können.

Die Sanierung der Kunstrasenplätze auf der Sportanlage „Dicke Buche“ in Dörnigheim ist Mitte Oktober abgeschlossen. Durch einen schnellen Austausch mit dem Hersteller des Granulats sowie mit Fachfirmen für Sportstättensysteme und Experten für Sportstätten konnte zügig mit der aufwändigen Sanierung der Plätze begonnen werden. Dabei wurde das Kunststoffgranulat maschinell aus dem Belag gearbeitet. Anschließend wurden die Plätze mit Quarzsand verfüllt.

Bischofsheimer Naturrasenplatz erhält Flutlicht:

Nach intensiver Planung und anspruchsvoller Umsetzung ist die neue Flutlichtanlage für den Naturrasenplatz des FSV Bischofsheim am Fechenheimer Weg fertiggestellt. Die Installation einer Flutlichtanlage auf einem Naturrasenplatz ist mit anderen bautechnischen Voraussetzungen verbunden als bei einem Kunstrasenplatz. Neben der Baustatik und Elektrotechnik gilt es, den Immissionsschutz zu berücksichtigen. Daher kann ein solches Projekt nur von einem Spezialisten für Sportstättenbeleuchtung nachhaltig und klimafreundlich erarbeitet werden. So mussten die Standorte der Mastfundamente exakt geplant und tief gegründet werden, um Bodenbewegungen und Feuchtigkeitseinflüssen dauerhaft standzuhalten – und das angesichts schwieriger Baugrundverhältnisse, wie ein Bodengutachten ergab. Nicht nur die Nähe zum Main, sondern auch sandige Bodenbereiche und oberflächennahes Grundwasser erforderten eine aufwändige Gründung für die Masten.

Deshalb hätten zum Beispiel die Standorte der Mastfundamente exakt geplant und tief gegründet werden müssen, um Bodenbewegungen und Feuchtigkeitseinflüssen dauerhaft standzuhalten – und das angesichts schwieriger Baugrundverhältnisse, wie ein Bodengutachten ergeben hätte. Nicht nur die Nähe zum Main, sondern auch sandige Bodenbereiche und oberflächennahes Grundwasser hätten eine aufwändige Gründung für die Masten erfordert, heißt es in der Mitteilung.

 

Turnverein Hochstadt:

Selbstverteidigung beim TV Hochstadt: Von Mai bis Juli bietet der TV Hochstadt acht Kurseinheiten Selbstverteidigungstraining für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren an. Der Kurs ist offen für externe Teilnehmer. Dieser Kurs richtet sich an alle, die Abwehr- und Angriffssequenzen für Notfallsituationen erlernen möchten, um sich im öffentlichen Raum sicher zu bewegen. Es geht schwerpunktmäßig um konsequente Selbstverteidigung in psychischen und körperlichen Bedrohungssituationen. Ziele und Inhalte: rechtliche Aspekte kennenlernen; Schutzhaltungen einüben und Gegenwehrstrategien entwickeln; effektive Schläge und Tritte aus dem Karate lernen und anwenden; mit Pratzen- und Trittpolster trainieren; legale „Alltagswaffen“ (Rucksack, Jacke, Stift, Schirm etc.) im Notfall für Verteidigung und Angriffe verwenden; Fitness (Kraft- und Ausdauer) für Kampfsituationen aufbauen. Die Kurse finden freitags von 20 bis 21 Uhr in der Fritz-Schubert-Halle, Bücherweg 19, 63477 Maintal-Hochstadt statt. Die Kursleitung übernimmt Andreas Mudrak, der den 5. DAN-Grad im Shotokan-Karate innehat.

Seit dem 2. Dezember hat der geschäftsführende Vereinsvorstand wieder das Büro für seine Mitglieder geöffnet. Hier können persönliche Anliegen direkt geklärt werden. Die Öffnungszeiten sind jeweils am ersten Montag von 10 bis 12 Uhr und jeden dritten Donnerstag von 16 bis 18 Uhr eines Monats. Zu erreichen ist die neue Geschäftsstelle unter der Adresse „Am Rathaus 4“ in Maintal/Hochstadt.

Im März 2021 gründete Ta’id Holmes mit Holger Meyer die Abteilung „Schach“ beim TV 1887 Hochstadt. Als Kursleiter betreuen die beiden Gründer zurzeit elf Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren. In den Trainingsstunden lernen die Kinder unter anderem, taktische Grundlagen in der Eröffnung, dem Mittel- und Endspiel sowie den Umgang mit der Schachuhr und die Notation. Neben den fachlichen Aspekten des Schachs werden auch soziale und persönlichkeitsbildende Kompetenzen wie Gemeinschaft in einer Gruppe und der respektvolle Umgang miteinander, Fairness sowie logische Denkprozesse vermittelt. Eigens für das Schachtraining hat der TVH auch Schachausrüstungen angeschafft. Jeden letzten Mittwoch eines Monats finden Vereinswettkämpfe statt.

Die noch recht junge Abteilung des TVH kann schon mit guten Erfolgen aufwarten. Im März 2024 hatten jeweils vier Spieler aus den Altersklassen U 10 und U 12 am 37. Gründaupokal, einem 5-Minuten Blitzturnier für Jugendliche und Schüler/innen, teilgenommen. Mit spannenden Partien hatte sich Daniel Christ (U 12) einen hervorragenden 4. Platz erkämpft und konnte einen Pokal mit nach Hause nehmen.

Im September standen dann die hessischen Meisterschaften (U 10) im Mannschaftswettbewerb in Bad Homburg an. Mit einer kompletten Mannschaft aus Hochstadt und einer gemischten Mannschaft aus (TVH Hochstadt/SK Gründau) traten die U 10 Spieler gegen 19 andere Teams aus Hessen an, für die meisten das erste große Turnier. Umso bemerkenswerter war es, dass Benjamin Michel mit 7,5 von insgesamt 9 möglichen Punkten herausragender Spieler des TVH war, und in der Einzelwertung mit ganz vorne bei den hessischen U 10- Spielern stand.

Der Turnverein Hochstadt bietet Basketball für junge Leute an. Los geht es im Februar mit einem Schnuppertraining. Der Spaß steht im Vordergrund. Hallenschuhe, Sportkleidung, Trinken und ein Handtuch werden benötigt. Gespielt wird in der Turnhalle der Fritz Schubert-Schule in Hochstadt, Bücherweg 19, jeden Dienstag um 21 Uhr.

Auf einem Aktionstag des TV Hochstadt im Sommer 2000 begann alles: Thomas und Ina Mechthold, die regelmäßig mit den Freizeit-Volleyballern aus Fechenheim spielten, hatten auf der Wiese vor der Halle der Fritz-Schubert-Schule ein Außennetz zum Volleyballspielen aufgebaut. Während des Nachmittags fanden sich große und kleine interessierte Sportlerinnen und Sportler, die gemeinsam Volleyball spielten. Ob in Sportkleidung oder im Kleid, jeder hatte Spaß und es wurden auch ein paar ehemalige Wettkampfspieler und Wettkampfspieler mit ins Boot geholt. So fand sich am Ende des Nachmittags eine kleine Gruppe Sportlerinnen und Sportler zusammen, die beschloss, auf dem jährlich ausgetragenen Freiluft-Volleyball-Turnier in Nieder-Erlenbach eine Mannschaft zu stellen – die Geburtsstunde der Freizeit-Mixed-Mannschaft

Schon zwei Jahre nach Gründung meldeten sie eine Mannschaft bei der Freizeit-Mixed-Wettkampfrunde des Turngau Offenbach-Hanau, die seitdem jedes Jahr in den Wintermonaten stattfindet. Hier gibt es in der Regel vier Sonntage, an denen sich zehn bis zwölf Mannschaften treffen und gegeneinander spielen. Auch im Jubiläumsjahr sind sie stolz darauf, eine Mannschaft melden zu können.

Auch wenn einige Spieler in den vergangenen Jahren aus Alters- oder gesundheitlichen Gründen verlassen mussten, freuen sie sich sehr, dass immer wieder jüngere Spieler den Weg zu ihnen finden. Das Angebot eines Trainings und anschließendem Spiel ist im Freizeitbereich sehr selten, aber gerade das scheint die Mannschaft besonders wertzuschätzen, sodass auch in den nächsten Jahren an diesem Konzept sicher nicht gerüttelt wird.

 

Schachklub Bischofsheim

Im Maintaler Schachklub Bischofsheim war die Freude groß, da nach vielen Jahren wieder Jugendliche beim Gründau-Pokal gemeldet werden konnten und gute Platzierungen im Mittelfeld erzielten. Die Jugendarbeit war während und nach der Coronazeit schwierig, doch nun verzeichnet der Verein einen starken Zulauf von Kindern und Jugendlichen. Der Vorsitzende Artur Tews äußerte sich erfreut über die große Gruppe, die vom erfahrenen Trainerteam betreut wird.

 

Turngemeinde Dörnigheim :

Start ins das Jahr 2025 mit einer Schnupperstunde „Gymnastik nach Krebs“ :am 9. Januar, von 9.30 bis 10.30 Uhr in Maintal-Dörnigheim, Bahnhofstraße 64.

Das Wochenende vom 25. und 26. Januar stand ganz im Zeichen des ersten Bundesqualifikationsturnieres der Senioren des neuen Jahres im Florett. Ein Florettfechter der TG Dörnigheim gewinnt das Bundesqualifikationsturnier.

Die Florettfechter der Turngemeinde Dörnigheim (TGD) nehmen regelmäßig am Hessischen Ranglistenturnier des Merck-Jugendpokal teil, so auch dieses Jahr am 15./16. Februar. Dabei waren die Altersklassen von U9 aufwärts bis inklusive U15 vertreten.

Bei den Landesmeisterschaften der Senioren erzielten die Fechterinnen der TG Dörnigheim einen historischen Erfolg. Durch den Titelgewinn qualifizierten sie sich auch gleichzeitig für die Teilnahme an den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Tauberbischofsheim.

Die TGD konnte mit zwei Mannschaften antreten und sogar auch den zweiten Platz erfechten.

Auch im Einzelwettbewerb war die TGD gut vertreten. Hessische Meisterin wurde Kseniia Klimuk (TFC Hanau) vor Alexandra Wall (FC Marburg).  Bei den Herren konnten die Florettfechter der TGD auch in diesem Jahr den Titel sowohl im Einzel als auch in der Mannschaft für sich gewinnen.

Die Turngemeinde Dörnigheim (TGD) hat zur Jahreshauptversammlung eingeladen, an der knapp 30 Mitglieder teilnahmen. Der Vorsitzende Michael Zanner berichtete über die rückläufige Mitgliederentwicklung und die digitale Transformation in der Verwaltung. Notwendige Sanierungen in der Vereinsgaststätte wurden durchgeführt, weitere Reparaturen stehen noch aus. Zanner betonte die Bedeutung von Engagement und Kommunikation und möchte Schulen stärker in den Sportbetrieb einbinden.

Bei den Landesmeisterschaften der Senioren erzielten die Fechterinnen der TG Dörnigheim einen historischen Erfolg. Durch den Titelgewinn qualifizierten sie sich auch gleichzeitig für die Teilnahme an den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Tauberbischofsheim. Es wurde auch bei den Herren die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft erreicht. Die beiden Spitzenfechter Alexander Kahl als amtierender Deutscher Meister und Tom Löhr waren krankheitsbedingt und wegen eines Weltcupstarts in Lima nicht dabei.

Am 13. und 14. September startete die neue Fechtsaison in Hessen mit dem FTV-Jugendcup in Frankfurt. Die Jugend der TG Dörnigheim präsentierte sich dabei in hervorragender Form und sicherte sich zahlreiche Spitzenplätze.

Ein intensives Fechtwochenende erlebte die Maintalhalle: Die TG Dörnigheim richtete gleich zwei traditionelle Turniere im Florettfechten aus – das Hugo-Ehlen-Turnier mit Wettbewerben der Altersklassen U20 und U13 sowie das beliebte Mannschaftsturnier um die „Goldene Maske von Maintal“ für gemischte Schülermannschaften U11 und jünger.

Beim Hugo-Ehlen-Turnier feierten die Dörnigheimer Fechterinnen und Fechter zahlreiche Erfolge. Beim parallel ausgetragenen Mannschaftsturnier um die „Goldene Maske von Maintal“ setzte sich die Startgemeinschaft MTV Gießen/Darmstädter FC durch und verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr.  Am kommenden Wochenende steht für die Dörnigheimer Fechter bereits das nächste Highlight an: Die Herrenflorett-Mannschaft der TG Dörnigheim tritt beim Europacup in Heidenheim gegen die besten Vereinsmannschaften Europas an – als Qualifikant dank ihres zweiten Platzes bei den Deutschen Meisterschaften im Rahmen von „Die Finals“ in Dresden.

Die Turngemeinde Dörnigheim veranstaltet ihre traditionelle Weihnachtsfeier für ältere Mitglieder in der vereinseigenen Sporthalle. Der Vorsitzende Michael Zanner begrüßt rund 170 Teilnehmer und verspricht ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Die Chorgemeinschaft Chorfeo, bestehend aus dem Jungen Chor TGD und dem Gesangsverein Oberdorfelden, beeindruckt unter der Leitung von Simone Huber

 

Sonntag, 7. Januar: Tanzvielfalt querbeet“ im Bürgerhaus Hochstadt

Dienstag, 9. Januar,: Senioren ab 60 Jahren im Bürgerhaus Bischofsheim

Jeden Donnerstag: Bachata im Bürgerhaus Bischofsheim

Jeden Montag: Salsa-Kurs im Bürgerhaus Bischofsheim und in der Erich-Kästner-Schule

Workshop  Cha Cha Cha und Langsamer Walzer unter der Leitung von Anne Schwarzhaupt,

der neuen Trainerin der Latein- und Standardtänzer für die Dienstagsgruppen

Ab Mittwoch, 7. Mai, ist ein Einsteiger- und Wiedereinsteiger-Workshop für Discofox.

Projekt „Tanz-Vielfalt“, bei dem aktive und ehemalige Tanzpaare die Möglichkeit haben, ihre Erinnerungen aufzufrischen und gemeinsam zu tanzen. Die wöchentlichen Treffen jeden Dienstag um 11 Uhr im Bürgerhaus in Hochstadt

 

Der 1. Maintaler Tanzsportclub (MTSC) lädt für Dienstag, 30. April, zum Tanz in den Mai findet im Bürgerhaus Bischofsheim ein.

Die Jahreshauptversammlung des 1. Maintaler Tanzsportclub (MTSC) fand im April in den Räumlichkeiten der Turngemeinde Dörnigheim statt. Der Verein blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück, das im Zeichen des 40-jährigen Bestehens stand. Zahlreiche Veranstaltungen und Workshops zogen viele neue Tänzer an. Der MTSC verzeichnete einen bemerkenswerten Mitgliederzuwachs und zählt aktuell 285 Mitglieder, im Juli erfolgt die Aufnahme des 300. und 301.

Dance Fitness-Kurs: Dieses Angebot richtet sich an Menschen jeden Alters und Fitnesslevels.

Ausflug im Juli zur Keltenwelt am Glauberg. Das Team der Keltenwelt begrüßt die Gruppe herzlich und bietet eine faszinierende Führung durch das Museum.

Vierteiliger Salsa-Workshop im September für Anfänger mit Grundkenntnissen

Workshop im Latein-Tanz unter der fachkundigen Anleitung von Anne Schwarzhaupt

„Goldener Oktober“: Vorstellung vor befreundeten Vereinen-

 

Herbstball am 25. Oktober ins Bürgerhaus Bischofsheim mir der Galaband Manhattan Six

Ein besonderes Highlight war die Turniergruppe des Vereins mit einer mitreißenden Choreografie zu den zeitlosen Hits der legendären Pop-Band ABBA. Den krönenden Abschluss bildete Anne Schwarzhaupt mit ihrem Partner, die mit einer spektakulären Lateinshow das Publikum in ihren Bann zogen.

 

Der 1. Maintaler Tanzsportclub Blau-Weiss (1. MTSC) kann auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken. Im ablaufenden Jahr waren die Turnierpaare des 1. MTSC außerordentlich erfolgreich. Im Gesellschaftstanz bietet der Verein ein breit gefächertes Angebot in Standard und Latein, ergänzt durch Discofox, Bachata sowie Salsa, Dance-Fitness, Lady-Latin-Dance, Senioren 60+ und Tanzvielfalt. Das Programm richtet sich an alle Altersklassen und Niveaus – Tanzangebote für Paare und Singles sind im Angebot enthalten, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Hervorzuheben sind die Gruppe „Tanz-Vielfalt“, die ehemaligen Tanzpaaren aller Altersklassen einen Wiedereinstieg ermöglicht, und die Gruppe „Seniorentanz 60+“, die Senioren im Single-Tanz motiviert, Tanzschritte und Tanzfiguren zu reaktivieren.

Der Maintaler Tanzsportclub Blau-Weiß krönte das Jahr mit einem unvergesslichen Silvesterball und schloss damit sein 40-jähriges Jubiläumsjahr auf höchstem Niveau ab. Unter der charmanten Moderation von Conny Griebel erlebten die Besucher ein abwechslungsreiches Programm, das keine Wünsche offen ließ. Die Live-Band „Manhattan Six“ sorgte mit ihrer mitreißenden Musik für eine ausgelassene Stimmung.

 

Budokan:

Die Maintaler Internistin Alexandra Borgmann ist seit Anfang des Jahres Verbandsärztin des Deutschen Ju-Jutsu Verbands und betreut als solche den Nationalkader bei Wettkämpfen weltweit. Auch auf der Matte ist sie ein Naturtalent: In ihrem ersten Wettkampf holt sie in der Gewichtsklasse bis 70 Kilo den Europameistertitel, wenige Monate später krönt sie sich zur Weltmeisterin.  Die Erlebnisse vor Ort entschädigen für den Aufwand hinter den Kulissen. Im Juli 2023 reist Borgmann als Teamärztin für die deutsche Mannschaft zum European Youth Olympic Festival nach Maribor (Slowenien). Mehr als 2500 Athleten aus 48 Ländern treten in elf Disziplinen gegeneinander an.

Bei den Deutschen Meisterschaften im Ju-Jutsu der U21 und Erwachsenen in Norderstedt ist der SC Budokan Maintal e.V. mit drei starken Kämpfern angetreten. Am Ende des Tages konnten die Athleten zwei Gold- und eine Bronzemedaille mit nach Hause nehmen.

Unter der Betreuung von Trainer Rado Mollenhauer zeigten Max Häusser, Dominik Krause und Can Rasch beeindruckende Leistungen auf nationaler Bühne.

 

Freie Turnerschaft Dörnigheim:

Die Mitgliederversammlung der Freien Turnerschaft Dörnigheim (FTD) findet am 25. April, 19 Uhr in der August-Roth-Halle des FTD-Vereinsheims. Der Vorstand zeigte sich mit dem vergangenen Vereinsjahr sehr zufrieden, insbesondere aufgrund des starken Mitgliederzuwachses im Kinder- und Jugendbereich. Der Verein setzte kleinere Arbeiten am Vereinsgebäude um und plant für das laufende Jahr die Umstrukturierung des Dachbodens.

Nach einer erfolgreichen Karnevalskampagne freut sich die Showtanzgruppe Moskitos der Tanzsportabteilung der Freien Turnerschaft Dörnigheim auf den Trainingsbeginn für die kommende Saison. Trainiert wird in der August Roth-Halle, Uferstraße 4 in Maintal-Dörnigheim. Die Showtanzgruppe            Moskitos steht für kreative Tänze mit selbst ausgedachten Geschichten mit Tiefgang. Abwechslungsreiche Bilder- und Formationswechsel in den Tänzen unterstreichen die Choreografie und die Dramaturgie der Geschichte. Die Tänzerinnen und Tänzer erarbeiten gemeinsam ihre Kostüme, den Bühnenvorhang und die Requisiten.

Am Sonntag, 2. November, ab 18 Uhr, veranstaltet die Freie Turnerschaft 06 Dörnigheim ihren diesjährigen Laternenlauf. Treffpunkt ist auf dem Vereinsgelände in der Uferstraße 4. Der Streckenverlauf ist entlang des Mains. Auf alle Teilnehmer warten ein Lagerfeuer, Musik, leckere Verpflegung und Kinderpunsch. Außerdem wird der Lauf erstmalig von zwei Pferden angeführt. Kinder, Eltern und Angehörige aus Maintal und Umgebung sind herzlich eingeladen (25. Oktober 2025, MB).

 

Vatertagsfest der FTW in Wachenbuchen;

Am 29. Mai laden die Freie Turnerschaft und der Gesangverein Vorwärts Wachenbuchen zu ihrem Vatertagsfest am evangelischen Gemeindehaus Wachenbuchen ein. Zu Beginn findet um 10 Uhr ein Gottesdienst statt, dessen musikalische Gestaltung der Vorwärts-Chor über-nimmt. Ab etwa 11 Uhr beginnt das bunte Familienfest mit einem Frühschoppen. Um 13.30 Uhr öffnet zudem die Kaffee- und Kuchentheke (24. Mai 2025, MB)   

 

Duschen in der Maintal-Halle seit einem Jahr gesperrt:

Frust bei den Sportlern, die in der Maintal-Halle trainieren. Wegen Legionellen im Wasser sind die Duschen der Sportstätte zum Teil seit einem Jahr gesperrt. Alle bisherigen Maßnahmen der Stadt, das Problem zu beheben, schlugen fehl. Vor mehr als einem Jahr wurden in den Wasserleitungen der Maintal-Halle im Stadtteil Dörnigheim bei einer „routinemäßigen Trinkwasseruntersuchung“ eine Verkeimung mit Legionellen festgestellt, wie es von der Stadt heißt. Bislang konnte die Kontaminierung nur zum Teil behoben werden. Das Stäbchen-

bakterium kann eine Legionellose auslösen, die zu hohen Fieber bis zu hin zu einer Lungenentzündung führen kann. Während die Frauen nach einer negativen Trinkwasserprobe bereits seit Ende Juli in der Maintal-Halle wieder unter die Dusche können, bleibt dies den männlichen Sportlern im eigenen Waschraum bis heute aus Sicherheitsgründen verwehrt. In der Wasserleitung der Herrendusche halten sich die Bakterien ungeachtet verschiedener technischer Maßnahmen hartnäckig.

 

Ironman:

Beim 23. lronman-Triathlon ist es in Frankfurt und Umgebung wieder extrem sportlich zugegangen. Über 3.000 Athleten aus den verschiedensten Ländern nahmen daran teil. lronman Frankfurt, das hieß: 3,8 Kilometer Schwimmen im Langener Waldsee, 180 Kilometer Fahrradfahren durch das Frankfurter Umland und 42 Kilometer Laufen am Ufer des Mains. Der Start der Strecke war wie jedes Jahr der Langener Waldsee. Dort absolvierten die Sportler zuerst die Schwimmstrecke, bevor es mit dem Fahrrad weiterging. Als einer der Hotspots für lronman-Zuschauer gilt „The Hell" in Hochstadt. Die 400 Meter lange Bergauf-Kopfsteinpflasterstrecke verläuft vorbei an historischen Fachwerkhäusern und anderen Gebäuden. Durch die Verengung der Wettkampfstrecke entsteht eine echte Tour-de-France-Atmosphäre. Vor Ort gab es auch wieder eine Bühne, auf der Musik gespielt und die Athleten angefeuert wurden.

Sieger nach 7:25:57 Stunden wurde mit Kristian Blummenfelt der Topfavorit schlechthin. Damit verteidigte der Norweger eindrucksvoll seinen Titel aus dem Vorjahr. Er verbesserte den Streckenrekord um rund eineinhalb Minuten. Die Plätze 2 und 3 belegten Kristian Hogenhaug (Dänemark/ +2:35 Minuten) und Casper Stornes (Norwegen/+3:51 Minuten).

Als bester Deutscher durfte sich der Butzbacher Jonas Hoffmann über einen starken fünften Platz freuen (+9:58 Minuten). Auf Rang 10 landete der Darmstädter Paul Schuster (+17:46 Minuten).

 

Schützenvereine weiter ohne Trainingsmöglichkeiten:

Die Schließung der maroden Schießstände in der Maintal-Halle stellt die Maintaler Schützenvereine vor große Herausforderungen. Ohne Trainingsmöglichkeiten fürchten die Vorsitzenden das Abwandern ihrer Mitglieder. Die Maintaler Schützenvereine kämpfen sprichwörtlich seit der Schließung der Schießstände in der Maintal-Halle um ihre Existenz. Damit gehen teilweise weite Fahrtwege und hohe Mieten einher. Für die finanziell schwächer aufgestellten Vereine ist somit ein geregelter sportlicher Wettkampfbetrieb fast ausgeschlossen.

Dabei hatten die Schießsportler selbst ein Konzept vorgelegt, mit dem sie die Mittel zur Sanierung der Schießstände in der Maintal-Halle einnehmen wollten: Eine Vermietung an die Polizei und Sicherheitsdienstleister und die Pachtverträge, mit denen die Vereine über eine Laufzeit von 25 Jahren jährlich 10.000 Euro aufbringen wollten, sollte den Umbau zu einer Mehrdistanz-Schießanlage nach Polizeirichtlinien ermöglichen und so den Schießsport in Maintal langfristig absichern. Doch daraus wird nichts. Die avisierten Mieter haben kein Interesse. Der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft hatte schnell abgesagt. Auch das Polizeipräsidium Südosthessen hat kein Interesse, auf der Maintaler Anlage zu schießen.

 

Der 1. Sportschützenverein Maintal feiert 50. Geburtstag in schwierigen Zeiten. Vor allem die Schließung der Schießstände stellt für die Mitglieder ein großes Problem dar. Auch der fehlendem Nachwuchs bleibt eine Herausforderung. Mit einem Ausflug nach Mainz mit Besuch im Fastnachtsmuseum, einer Sektkellerei und gemeinsamen Abendessen hat der 1. Sportschützenclub (SSC) Maintal, der am 23. Mai 1975 aus der Taufe gehoben wurde, seinen 50. Geburtstag gefeiert.  Schließlich habe man bei der Schützengemeinschaft Hainburg-Hainstadt eine neue Trainings- und Wettkampfmöglichkeit gefunden .

Erfolgreiche Ausstellungen mit Schießvorführen mit dem Bogen zur Mitgliedergewinnung, Teilnahme an Trimm-dich-Aktionen des Deutschen Sportbundbunds am Kerbumzug in Wachenbuchen mit den Bogensportlern in weißer Kleidung, Präsenz bei weiteren Umzügen und Festen, Ausrichtung des Kreisschützenballs, Fahrradtouren, Wanderungen, Mehr- und Eintagesfahrten, Nikolaus-, Weihnachts- und Jahresabschlussfeiern, Grillfeste und größere Festivitäten zum zehn- und 25-jährigem Jubiläum künden von vielen gesellschaftlichen Aktivitäten. Den Mitgliedern sei die Geselligkeit neben den sportlichen Erfolgen immer sehr wichtig gewesen, kommentierte Jaroslav Tichy.  Ein Höhepunkt der Vereinsgeschichte war die Verleihung der Ehrennadel der Stadt Maintal im Jahr 2000 an verdiente Mitglieder des 1. SSC.

 

Am 23. Oktober 2023 wurden die Schützenvereine von der Stadtverwaltung mit der Nachricht konfrontiert, dass die Aufsichtsbehörde des Main-Kinzig-Kreises eine Fristverlängerung zur Nutzung des Schießstands in der Maintal-Halle abgelehnt habe. Dem Schließungsbeschluss war ein Vor-Ort-Gespräch am 19. Oktober 2023 zwischen Vertretern der Gesellschaft Maintaler Schützenvereine (GMS), der Stadtverwaltung und des Main-Kinzig-Kreises vorausgegangen, bei dem keine Lösung zur Behebung der festgestellten Mängel gefunden wurde. Der Schießbetrieb wurde daraufhin zum 31. Oktober 2023 in der Maintal-Halle eingestellt.

Derzeit hätten die fünf Maintaler Schützenvereine immerhin noch die Möglichkeit, den Vorraum des Schießstands in der Maintal-Halle zur Lagerung von Vereinsmaterial, für Vorstandssitzungen und Schulungen zu nutzen.

Auf zwei Aspekte, die aus Sicht von Ullrich Laupus nicht vergessen werden dürfen, weist der GMS-Vorsitzende schließlich noch hin: „Das Maintaler Schützenwesen wurde vor knapp zehn Jahren von der Unesco in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen – eine Tatsache, die auch dem Magistrat der Stadt Maintal bekannt ist.“ Darüber hinaus halte die Verfassung des Landes Hessen in Artikel 26g eindeutig fest, dass Sport den Schutz und die Förderung des Staates, der Gemeinden und Gemeindeverbände genieße.

Vor diesem Hintergrund erscheint es widersprüchlich, wenn die Stadt Maintal den traditionsreichen Schießsport, der fest in der hessischen Vereinslandschaft verankert ist, weder schützt

noch fördert, sondern stattdessen die infrastrukturelle Grundlage abbaut“, kritisiert Laupus das endgültige Aus der Schießanlage in der Maintal-Halle.

 

Die Stadt Maintal ehrt ihre erfolgreichsten Sportlerinnen:

Anlässlich der Sportlerinnen-Ehrung zeichneten Bürgermeisterin Monika Böttcher, Erster Stadtrat Karl-Heinz Kaiser und Stadtverordnetenvorsteher Martin Fischer erfolgreiche Athletinnen aus Maintal oder aus Maintaler Vereinen aus. Vergeben wurden die Ehrungen an Einzelsportlerinnen und Mannschaften. Vereine hatten dazu im Vorfeld die Möglichkeit, der städtischen Vereinsbetreuung Mitglieder zu nennen, die den ersten bis dritten Platz bei Landes- oder länderübergreifenden Regionalmeisterschaften oder den ersten bis dritten Platz bei Deutschen Meisterschaften erzielt oder an Olympischen Spielen, Europa- und Weltmeisterschaften teilgenommen haben. Kinder und Jugendliche erhalten die Ehrenurkunde auch für Siege  bei Kreis- und Bezirksmeisterschaften. Anlässlich der Sportlerinnen-Ehrung überreichten Bürgermeisterin und Erster Stadtrat eine Urkunde und ein kleines Präsent.

Besonders stark vertreten waren die Fechterinnen der Turngemeinde Dörnigheim (TGD) und die Ju-Jutsu-Abteilung des Sport Clubs Budokan Maintal. Aber auch der MSCW Schaafheim im ADAC, die Abteilung Turnen der TGD, das Tria-Team Bruchköbel und der TSV Pfungstadt sind Heimat erfolgreicher Maintaler Sportlerinnen, die an diesem Abend als Einzelsportlerinnen ausgezeichnet wurden. Zu den geehrten Teams gehörten der Turnier-Tanz-Club Fortis Nova Maintal, die weibliche C-Jugend der Handballspielgemeinschaft (HSG) Maintal, die Hanauer Rudergesellschaft, die Fecht-Abteilung der TG Dörnigheim und der 1. Maintaler Tanzsportclub Blau-Weiß. Für herausragende Erfolge wurde zusätzlich die Maintal-Nadel verliehen.

Der Altlandrat und erfolgreiche Mittelstreckenläufer Karl Eyerkaufer stand wieder auf der Bühne im Bürgerhaus Bischofsheim und erhielt selbst eine besondere Auszeichnung: Bürgermeisterin, Erster Stadtrat und Stadtverordnetenvorsteher verliehen ihm die Ehrenmedaille der Stadt Maintal. Er nahm die Auszeichnung mit großer Dankbarkeit an und betonte seine Verbundenheit zur Stadt Maintal, in deren Goldenes Buch er sich anschließend eintragen durfte. Nach dem Ende des offiziellen Bühnenprogramms nutzten einige Gäste noch die Möglichkeit

 

Betreiber kündigt Pachtvertrag: Bischofsheimer Golfplatz weicht Gewerbegebiet:

Seit Ende 2024 ist der Golfplatz in Bischofsheim geschlossen. Die Gerüchteküche brodelt. Der Betreiber hat den Pachtvertrag mit der Stadt nach vielen Querelen auf eigenen Wunsch vorzeitig gekündigt. Das Grundstück wird Teil eines Gewerbegebiets.

Die Sonne strahlte am vergangenen Wochenende über der „Maindrive Driving Range“. Blauer Himmel, Windstille – das perfekte Wetter, um ein paar Bälle zu schlagen. Doch die Golfer, die den Weg auf sich genommen hatten, wurden enttäuscht: Der Golfplatz am Rande des Bischofsheimer Gewerbegebiets in der Bruno-Dreßler-Straße ist geschlossen. Auf einem Zettel, der auf den 30. Dezember 2024 datiert ist, erklärt der Betreiber, warum: „Durch Beschluss des Main-Kinzig-Kreises wurde ein Nutzungsverbot für den Golfbetrieb ausgesprochen“, heißt es dort. Der Beschluss sei mit sofortiger Wirkung erfolgt, man habe das Grundstück der Stadt Maintal überlassen.

Dass der Landkreis ein Nutzungsverbot für den Golfsportbetrieb ausgesprochen habe, stimme nicht, erklärt Pressesprecher Frank Walzer. Richtig sei, dass der Betrieb einer Golfanlage, die seit 2008 existiert, von Beginn an nur eine Ausnahmegenehmigung erhalten habe. Da die Driving Range an ein Naturschutzgebiet grenzt, habe der Kreis eine befristete Baugenehmigung erteilt. „Diese war befristet auf zwei Jahre und wurde danach regelmäßig für weitere zwei Jahre verlängert, letztmalig bis zum Auslaufen der Frist Ende 2021“, erklärt Walzer.

Für das Jahr 2022 habe der Betreiber, Unternehmer Jürgen Reichert, dann keine erneute Verlängerung beantragt. „Der Betrieb hätte eingestellt und das Gelände geräumt werden müssen“, sagt Walzer. Doch der Betreiber habe den Golfbetrieb auch in den Jahren 2022, 2023 und 2024 weiterlaufen lassen – trotz abgelaufener Baugenehmigung. Der Kreis habe daraufhin ein ordnungsbehördliches Verfahren eingeleitet. Nachdem Reichert erneut einen Bauantrag eingereicht habe, sei dieser im Mai 2024 erneut für zwei weitere Jahre genehmigt worden, erklärt Walzer. Dennoch habe der Betreiber der Anlage Ende vergangenen Jahres angekündigt, den Betrieb seinerseits einzustellen und das Gelände zu verlassen.

Dies bestätigt Jürgen Reichert auf Anfrage unserer Zeitung. Im Jahre 2017 hatte der Bischofsheimer die Anlage von der Turngemeinschaft Bornheim (TGB) gekauft. Der Verein hatte die Driving Range 2011 übernommen und betrieben. Das Grundstück selbst gehörte zum damaligen Zeitpunkt einem Kiesgrubenbesitzer, vor zweieinhalb Jahren habe es die Stadt Maintal erworben. Aus heutiger Sicht würde Reichert, der auch Besitzer und Präsident des Golfklubs Schotten ist, die Anlage nicht noch einmal kaufen: „Ich hatte nur Ärger mit der Baubehörde.“ Dass er als Besitzer alle zwei Jahre eine neue Baugenehmigung beim Kreis beantragen muss, will er beim Kauf nicht gewusst haben. Dennoch habe er vorschriftsmäßig alle zwei Jahre einen Antrag gestellt.

Dass er einmal vergessen habe, zu verlängern, räumt Reichert ein. „Es war Corona. Man hat auf den Ämtern niemanden erreicht“, versucht er sein Versäumnis zu erklären. Bis heute kann der Bischofsheimer nicht nachvollziehen, weshalb der Kreis die Anlage, die aus einer Wiese, einem Zaun und einem Eingangsgebäude in Containerbauweise besteht, alle zwei Jahre durch einen Architekten habe überprüfen lassen. Zwischen 500 und 600 Euro habe ihn das jedes Mal gekostet – viel Geld für einen Betrieb, der ohnehin nur rote Zahlen geschrieben habe: etwa 10.000 Euro Verlust pro Jahr, sagt Reichert.

Ein Schreiben des Kreis-Bauamtes von Anfang Dezember 2024 habe schließlich das Fass zum Überlaufen gebracht. Darin wird Reichert aufgefordert, eine sogenannte Ersatzleistung von rund 1.600 Euro zu zahlen – eine Kompensationsmaßnahme, weil der Golfplatz an das Naturschutzgebiet grenzt und damit einen Eingriff in die Natur darstellt. Weil Reichert das Geld nicht innerhalb der Frist gezahlt habe, beabsichtige die Behörde, „ein Nutzungsverbot mit sofortigem Vollzug auszusprechen“. Reichert sagt, er habe von einem ausstehenden Ersatzgeld erst in dem Schreiben erfahren. „Den Golfplatz gibt es an der Stelle seit 2008. Und plötzlich soll die Anlage die Vögel beinträchtigen und ich muss zahlen“, sagt Reichert aufgebracht. Mehr möchte er zu dem Thema nicht sagen. Mittlerweile hat er einen Aufhebungsvertrag mit der Stadt abgeschlossen, Ende März endet das Pachtverhältnis. „Es ist schade für Maintal“, sagt Reichert. „Aber das Ende habe nicht ich provoziert.“

Auf Facebook kocht derweil die Gerüchteküche: Der Platz würde von der Stadt gebraucht, um eine neue Flüchtlingsunterkunft zu bauen, mutmaßten einige Nutzer; andere waren sich sicher, dass auf der Fläche das nächste Baugebiet entstehen wird. Auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt die Stadt die Ausweisung eines Gewerbegebietes auf dem Grundstück. Mit der Vorentwurfsplanung sei bereits begonnen worden. Welches Gewerbe angesiedelt wird, sei noch nicht entschieden. Nur so viel: Rechenzentren und Logistik würden nicht angestrebt. „Wünschenswert aus unserer Sicht sind lokale, arbeitsplatzintensive Unternehmen, die den Anforderungen an nachhaltige Unternehmen entsprechen“, teilt die Stadt mit. Sie betont außerdem, „dass von Anfang feststand, dass die Nutzung des Geländes zeitlich begrenzt ist, da es Teil der Fläche für das geplante Gewerbegebiet an der Grünen Mitte ist.“

Für Jürgen Reichert ist das Kapitel „Maindrive“ abgeschlossen. Spieler, die noch Guthaben auf der Ballkarte haben, können sich das Geld auszahlen lassen oder im Golfklub Schotten abspielen. Voraussichtlich Ende Februar soll die Angelegenheit abgewickelt sein (22. Januar 2025, MTA).

 

Lauftreff Maintal:

Der Lauftreff beginnt ab Freitag, 4. April, um 18 Uhr an der Sportanlage „Dicke Buche“ in der Wilhelmsbader Straße in der Dörnigheimer Waldsiedlung und dauert eine Stunde durch den idyllischen, naturbelassenen Maintaler Wald. Die Teilnahme ist kostenlos und jede Laufgruppe wird von erfahrenen Betreuern begleitet. Die unterschiedlichen Laufuntergründe, die Natur und das Ausweichen vor Hindernissen machen in Gesellschaft Spaß, trainieren die Gelenke, erhöhen die Ausdauer und stärken das Immunsystem.

Seit der Sport auf die erweiterte Sportanlage an der Dicken Buche konzentriert wurde, hat sich die Parksituation dort erheblich verschärft. Es gibt keine Parkplätze mehr. Lauffreunde, die mit dem Auto kommen, finden keine Parkplätze mehr, drehen um und kommen nach ein paar vergeblichen Versuchen nicht wieder. Um sich aus diesem Dilemma zu befreien, trifft sich der Lauftreff ab Freitag, 30. Mai, um 18 Uhr auf dem Parkplatz an der Maintalhalle, Berliner Straße 64.

Der Lauftreff Maintal lädt für Samstag, 20. Dezember, zur Weihnachtsfeier an die „Dicke Buche“ ein. Beginn ist um 16 Uhr. In vorweihnachtlicher Atmosphäre können Teilnehmer das Jahr ausklingen lassen. Nach dem Lauf um 16 Uhr gibt es kulinarische Leckereien.

 

 

Fastnacht

 

Närrischer Lindwurm mit Elefant in Maintal:

Der diesjährige Karnevalszug zieht am Fastnachtssamstag, 1. März, durch Dörnigheim – in diesem Jahr mit „bewegtem Elefanten“, wie Heiko Koch, zweiter Vorsitzender des Karnevalszug-Verein-Maintal (KVM), verheißungsvoll ankündigt. Damit knüpft der ausrichtende KVM an lang vergangene Jahre an, in denen die großen Dickhäuter des in Maintal überwinternden Zirkus Franz Althoff beim Fastnachtsumzug mitgelaufen waren. Aus dieser Zeit stammt auch der markante KVM-Motivwagen mit dem Elefanten Tuffi als Galionsfigur des Dörnigheimer Zugs. Der kann sich mit 75 gemeldeten Zugnummern auch in diesem Jahr wieder sehen lassen.

Neu ist in diesem Jahr allerdings, dass sich die ersten Zugnummern schon eine halbe Stunde früher, gegen 13.30 Uhr, vom Opel-Kreisel aus Richtung Siemensallee in Bewegung setzen und von dort aus dann um 14.11. Uhr loslaufen. „Damit wollen wir kompakter, ohne lange Standpausen, mit dem Zug über die ganze Strecke kommen, ohne dass er irgendwo abreißt“, erklärt Koch den neuen Plan, den der KVM in diesem Jahr erstmals erproben will, auch wenn dadurch die Berliner Straße zeitweise auf beiden Seiten nicht befahrbar ist.

Die Strecke des Zuges führt durch die Berliner Straße, Ecke Siemensallee/Bahnhofstraße, Backesweg, Schubertstraße, Bahnhofstraße, Zeppelinstraße. An der Ecke Eichwald-/Zeppelinstraße steht wie in den vergangenen Jahren die Tribüne für die Ehrengäste. Auf der Strecke ist der KVM wieder wie gehabt mit eigenen Verpflegungsständen unterwegs. Am Ende der Zeppelinstraße, um den „Opel-Kreisel“ in der Berliner Straße, löst sich der Zug auf.

Am 14. Februar 2026 soll Marcel Frischkorn als Zugpräsident Marcel I. den Karnevalszug durch Dörnigheim führen. Gekürt wurde er beim traditionellen Start in die Fastnachtskampagne 2025/2026. Unter dem Motto „Ob’s warm, ob’s kalt in jedem Fall, Narren gibt’s nicht nur im Karneval“ hat der Karnevalszug-Verein Maintal (KVM) seine diesjährige Kampagne eröffnet. Begleitet von elf Schlägen war die bisherige Zugpräsidentin Melanie I. (Melanie Mandler-Rohrbach) mit dem KVM-Vorstand um 11.11 Uhr in die Halle der Turngemeinde Dörnigheim eingezogen. Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Andreas Haupt übernahm der zweite Vorsitzende Heiko Koch die Moderation des Bühnenprogramms, das der KVM dank der Unterstützung vieler befreundeter Vereine auf die Beine stellen konnte. Danach gehörte die Bühne den Tänzern der „Aascher Schnooke“, der Kinder-Showtanzgruppe

 

Ministerpräsident Boris Rhein dankt Fastnachtern für ehrenamtliches Engagement;

Ministerpräsident Boris Rhein und seine Frau Tanja Raab-Rhein empfangen m Februar im Schloss Biebrich in Wiesbaden Prinzessin Emilia I. und Prinz Elias I. von der Karnevalsabteilung „Blau Weiß“ der Freie Turnerschaft Dörnigheim; Emilia Reitz und Elias Keith. Zu den Gästen gehörte auch Zugpräsidentin Melanie I. vom Karnevalszug-Verein Maintal, das Kinderprinzenpaar Prinz Julian I. und Prinzessin Emilia I. von der Karneval-Gesellschaft „Käfer“ Hochstadt und Prinzessin Emilia I. und Prinz Elias I.von der Karnevalsabteilung „Blau Weiß“ der Freie Turnerschaft Dörnigheim.

 

Humor- und Musikverein Hochstadt:

„Fastnacht beim HMV“ ist eine tolle Sache – das bewies der Nachwuchs des Humor-Musik-Vereins „Edelweiß“ (HMV), der mit einer großartigen Show aus Musik, Tanz und gesprochenen Vorträgen die Gäste im ausverkauften Hochstädter Bürgerhaus unterhielt. Man merkte gleich, dass das Programm nicht nur von Kindern aufgeführt, sondern von ihnen selbst ausgedacht und mitgestaltet wird. Eröffnet wurde die Kindersitzung von Alexander Hahn, der mit dem HMV-Klassiker „Heut ist Karneval im Bürgerhaus in Hochstadt“ schon mal für beste Stimmung im Saal sorgte, die auch das ganze Programm anhalten sollte. Anschließend übernahmen die beiden Sitzungspräsidentinnen Clara Koffler und Franziska Zerbian und führten souverän und mit viel Witz durch das Programm.

Der Fastnachtsverein öffnete am vergangenen Wochenende die Pforten seiner Geschäftsstelle für die Öffentlichkeit und lud ein zum großen Kostümverkauf. Zu erstehen gab es viele gut erhaltene Fastnachtskostüme für Jung und Alt – von Perücken und Hüten über Accessoires bis zu opulenten Kleidern, die Auswahl war groß. Ob Prinzessin, Astronaut, Seefahrer oder Clown: Für das närrische Herz war alles dabei.

Verantwortlich für die Kostüme ist die Nähgruppe des HMV: Christine Misiewicz, Daniela Sessner, Margit Heide, Angela Cercas, Laura Rodriguez, Dagmar Klyn und Christina Koffler. Die Dienstältesten Christine Misiewcz und Daniela Sessner nähen schon seit über 30 Jahren für den Verein. Vor Beginn und während der Karnevalssaison trifft sich die Nähgruppe regelmäßig an den Wochenenden in der HMV-Geschäftsstelle im neuen Bau. Sie arbeiten teilweise bis spät in die Nacht. Gemeinsam produzieren sie einen Großteil der Kostüme, die die Aktiven dann auf der Bühne bei den Sitzungen tragen.

 

Der Fastnachtsverein öffnete m Februar die Pforten seiner Geschäftsstelle für die Öffentlichkeit und lud ein zum großen Kostümverkauf. Zu erstehen gab es viele gut erhaltene Fastnachtskostüme für Jung und Alt – von Perücken und Hüten über Accessoires bis zu opulenten Kleidern, die Auswahl war groß. Ob Prinzessin, Astronaut, Seefahrer oder Clown: Für das närrische Herz war alles dabei.

Verantwortlich für die Kostüme ist die Nähgruppe des HMV: Christine Misiewicz, Daniela Sessner, Margit Heide, Angela Cercas, Laura Rodriguez, Dagmar Klyn und Christina Koffler. Die Dienstältesten Christine Misiewcz und Daniela Sessner nähen schon seit über 30 Jahren für den Verein.

Vor Beginn und während der Karnevalssaison trifft sich die Nähgruppe regelmäßig an den Wochenenden in der HMV-Geschäftsstelle im neuen Bau. Sie arbeiten teilweise bis spät in die Nacht. Gemeinsam produzieren sie einen Großteil der Kostüme, die die Aktiven dann auf der Bühne bei den Sitzungen tragen.

Die Herausforderung ist groß. Denn die Wünsche und Themen der Tänzer fallen oft ganz unterschiedlich aus: Pool-Party, Steampunk, Antarktis oder New Yorker Bauarbeiter – die Nähgruppe setzt alle Ideen um. So kann es schon vorkommen, dass pro Faschingssaison 60 bis 80 Kostüme angefertigt werden müssen. „Wie viel Zeit wir in diese Arbeit stecken, das können wir gar nicht sagen. Es ist schon sehr viel zu tun, aber wir machen das auch sehr gerne,“ resümiert Margit Heide.

Mit einer knalligen Bühnenshow und der besonderen Portion Satire hat der Hochstädter Humor-Musik-Verein „Edelweiß“ dreimal im restlos ausverkauften Bürgerhaus sein Publikum unterhalten. Die Humoristen zeichnen sich bei den Vorträgen aus durch Zeitkritik und einen wachen Blick auf das, was in und um Maintal vor sich geht. Sie ließen auch in diesem Jahr keine Wünsche offen. Sei es der fulminante politische Solo-Vortrag von „Windsling“ Colin Stein, das einschlägigen TV-Formaten nachempfundene „Hochstädter sucht Frau“ von Isabel Alvarez und René Kröller – fleißig unterstützt durch Nachwuchskellner Jacob Burger – , eine Unterwasserwelt à la Arielle in einem Gruppenstück mit vielen Maintaler Bezügen oder eine aktuelle Publikumsumfrage, die Sitzungspräsident Thorsten Heide auswertete: Die Gäste wurden wie immer auf originelle Weise überrascht.

Apropos Altersspanne: Im erneut aufwändig gestalteten Gemeinschaftstanz, einem alters- und gruppenübergreifenden Tanzprojekt, zeigte der Humor-Musik-Verein gleich eingangs der Sitzungen, was Zusammenspiel der Kräfte konkret heißt. Sie zeigten in „Steampunk“, wie man eine visuell, technisch, tänzerisch und narrativ fein abgestimmte Show abliefert – der perfekte Vorgeschmack auf die Programmpunkte, die darauf folgten.

Der Humor-Musik-Verein Edelweiß (HMV) zieht m Mai eine positive Bilanz des vergangenen Vereinsjahres. Der Vorsitzende Andreas Koffler und sein Vorstandsteam zeigten sich zufrieden mit der Entwicklung des Vereins, der trotz wirtschaftlicher Herausforderungen stabil bleibt. Ein Höhepunkt des Jahres waren die Kabarett- und Fastnachtsveranstaltungen sowie eine mitreißende Kindersitzung, die alle vor ausverkauftem Haus stattfanden. Diese Erfolge unterstreichen die hohe Qualität der Programme und das Vertrauen des Publikums. Die florierende Jugendarbeit des Vereins, mit Aktionen wie einer erlebnisreichen Freizeit und einer kreativen Dichterwerkstatt, begeistert junge Menschen und bindet sie auch langfristig an den Verein. Ein besonderes Zeichen lebendiger Vereinsarbeit ist die Fortführung der traditionsreichen Hochstädter Kreppelzeitung, die fast 125 Jahre alt ist.  

 

Käwern:

er offizielle Startschuss in die Karnevalssaison 2025/26 fiel bei den Käwern vier Tage nach dem 11.11. Am 15. November wurde mit der „Nacht der Tollitäten“ der gemeinsame Start in die fünfte Jahreszeit gefeiert. Seinen Höhepunkt erreicht der närrische Wahnsinn dann mit den Sitzungswochenenden Mitte Januar im Hochstädter Bürgerhaus, inklusive der traditionellen Bembelsitzung. Der Protokoller ist das ganze Jahr unterwegs, um aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft in seine Büttenrede einzubauen – natürlich immer mit einer ordentlichen Prise Humor. Auch die Garden, Solistinnen und Tanzgruppen starten schon kurz nach Ende einer Kampagne mit den Vorbereitungen auf die nächste.

Spätestens im Sommer geht es dann richtig los, dann treffen sich auch die restlichen Gruppen, wie die Young Beetles, die Sketch-Teams für Sitzungen und Kinderfasching sowie die Vereinsmusiker, die Worschtler. Gemeinsam werden Ideen gesammelt, neue Nummern einstudiert und Kostüme oder Requisiten vorbereitet, damit zum Start der heißen Phase Anfang des Jahres alles perfekt sitzt. Kurz gesagt: Nach dem Fasching ist bei den Käwern schon wieder vor dem Fasching – und genau das macht den Verein aus. Dafür braucht es natürlich auch die nötige Manpower. Rund 150 bis 180 der insgesamt rund 400 Mitglieder tragen Jahr für Jahr dazu bei, dass der Hochstädter Fasching zu dem wird, was ihn ausmacht.

Die Sitzungen sind der Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Käwern.

15. November: Nacht der Tollitäten

22. November: Kartenvorverkauf im Bürgerhaus

03. Januar: Fahnenhissung mit dem Prinzenpaar Prinzessin Christina I. vom Hochstädter Stöffchen, tanzende Majestät seit den Tagen der Minigarde, reisefreudige Baroness der weiten Welt, glanzvolle Botschafterin des Maintaler Frohsinns, und Prinz Markus II. aus den Dörnigheimer Gefilden, Hüter von Maß und Zahl aus ehrwürdigem Familienhandwerk, sportvernarrter Graf sämtlicher Spiele, fröhlicher Neuling im närrischen Bereich

17. Januar: Handwerkersitzung

18. Januar: Frauenfrühstück

23. Januar: „Die Stehung“, Hochstadts schnellste Sitzung

24. Januar: Bembelsitzung

25. Januar: Kindersitzung 17. Februar: Kinderfasching

21. Februar: Kehraus mit der Verabschiedung des Prinzenpaares  

 

 

Faschingssitzungen der Rot-Weißen Wachenbuchen:

Die Faschingssitzungen der Rot-Weißen sind erfolgreich gemeistert. Neu bei den Rot-Weißen sind die Gastgeber: Angelika Jungmann, Katja Wild und Jan-Niklas Hude führten als Moderatoren Trio gekonnt und sympathisch durch das Programm. Sie eröffneten den bunten Reigen und zündeten die Faschingsfeuerwerk zu Beginn mit der Musicalgruppe „ShowACT“. Einzug hielt im Anschuss der Karneval mit dem 11er Rat, den Garden und dem Prinzenpaar. Prinz Alex I. und Prinzessin Anou I. richteten ihre Worte an das Narrenvolk und erzählten mit viel Witz und Charme von ihren Erlebnissen als Prinzenpaar. Linus Kopetsch schlüpfte in seiner Büttenrede in die Rolle eines „Erockstar“, Absolut niemanden hielt es auf den Sitzen bei den „Schoppies“, den Stimmungssängern der Rot-Weißen. Anne Friedrich und Annabell Korn widmeten sich in ihrer Bütte den Wechseljahren

Den zweiten Teil des Abends eröffnete Bernd Hude in der Bütt. Er schlüpfte in seiner Rolle nicht wie teils vermutet in einen verlorenen Village People, sondern zeigte sich als Bodo der Baustellenleiter. Bei Bernds Rede kamen auch so einige Bekannte ins Radar, aber auch das aktuelle Zeitgeschehen fand Platz in seiner Rede. „Heartbeatz“ nahm das Publikum mit in den Dschungel und zeigte ein buntes Farbenfeuerwerk. Sexy wurde es mit dem Männerballett.

Als letzter Tanz des Abends wartete ein Highlight auf das Publikum. Eyecatchers nahm das Publikum mit in die Unterwasserwelt nach Atlantis. Herausragende Akrobatik, eine Gänsehaut Stimmung, tolle Musik und eine schnelle phantastische Choreographie, synchron dargeboten: Die Gruppe um Sandra Benning zeigte einen herausragenden Showtanz.

Das Finale übernahm traditionell die Hitparade, die in bekannter Art und Weise die Weltstars auf die Wachebücher Bühne holt, die sich in rasantem Tempo das Mikrofon in die Hand geben. Die jüngste Garde der Rot-Weißen, die Stöpselgarde eroberten ebenso die Herzen des Publikums im Nu. Die FTW lädt zum Kinderfasching am 2. März, ab 14 Uhr ins Bürgerhaus Wachenbuchen.

 

 

Karnevalsabteilung Blau Weiss FTD Dörnigheim:

Zum ersten Mal wurde die Eröffnungsfeier der Karnevalsabteilung Blau Weiss direkt am 11. November gefeiert. Die Termine der Sitzungen: Die Kostümsitzungen sind am 17., 23., 24. und 30. Januar sowie am 7. Februar. Die Hexennacht am 12. Februar der Freien Turnerschaft Dörnigheim war bereits Wochen im Voraus ausverkauft. Die Veranstaltung hat sich weit über die Grenzen von Maintal hinaus einen Namen gemacht. Die kreativ verkleideten Frauen feierten ausgelassen auf ihrer Weiberfaschingsparty.

Aufgrund der Feierlichkeiten zum Jubiläum der Karnevalsabteilung Blau Weiss der Freien Turnerschaft Dörnigheim wird eine besondere Show geboten. Erleben Sie den einzigartigen Humor von und mit Ciro Visone. In seinem Soloprogramm erzählt der Pizzabäcker von seinem Leben in und um die Pizzeria. Trotz der geringen Besucherzahl von etwa 70 verkauften Karten war die Stimmung hervorragend. In der Pause äußerte sich Ciro Visone begeistert über die Atmosphäre: „So etwas habe ich noch nie erlebt, eine solche Stimmung in einem so kleinen Kreis.“ Auch im zweiten Teil seiner Show wurde er enthusiastisch gefeiert. Die Show endete gegen 11 Uhr, und Ciro Visone stand seinen Fans für Fotos und Autogramme zur Verfügung.

Am Samstag, 6. Dezember, fand der Vorverkauf der Karnevalsabteilung Blau Weiss und der Tanzsportabteilung der Freien Turnerschaft statt. Zahlreiche Kartenkäufer versammelten sich in der August Roth Halle, um ihre Namen in eine Lostrommel zu geben. Die Lose wurden vom Jugendprinzenpaar Mario I und Mara I gezogen, unterstützt vom großen Prinzenpaar der Blau Weissen, Flo I und Svenja I.

 

Kappenabend des FSV Bischofsheim;

Der Kappenabend beginnt am Samstag, 1. März, um 17 Uhr im Vereinshaus, Fechenheimer Weg 70. Es wird wieder DJ Frank auflegen, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei

 

 

 

Bürgerhilfe

 

 

Die Wandergruppe war auf dem Buchberg, rund um Bruchköbel, von Gettenbach nach Haitz,

Hahnenkamm, Lohrberg, Großkrotzenburg und Kahl, Rödermark und Dietzenbach, Vorspessart, Dietesheimer Steinbrüche, von Somborn zum Buchberg

 

 

 

 

 

Veranstaltungen

17. Februar und 24. März, Workshop  Achtsamkeit lernen und Resilienz,.

Kaffeeklatsch mit Heringsessen und weitere Veranstaltungen

Informationsabende über Künstliche Intelligenz mit einem besonderen Blick auf ChatGPT

„Gemütliche Radfahrer“, und „Gemütlichen Spaziergänger“

Infoabend zum Thema Künstliche Intelligenz (am Freitag, 13. Juni, um 19 Uhr

 

Neues Zuhause für die Bürgerhilfe Maintal:

Die Bürgerhilfe Maintal schlägt ein neues Kapitel auf: Nach 14 Jahren am bisherigen Standort zieht der Verein nach Bischofsheim um. Der Mietvertrag mit der Stadt ist unterschrieben und gilt ab dem 1. April. Der eigentliche Umzug ist im Herbst geplant, sobald die notwendigen Umbauten abgeschlossen sind. Von Anfang an sei allerdings klar gewesen, dass die Anmietung des städtischen Gebäudes in der Neckarstraße zeitlich begrenzt sein würde. Daher hatte die Bürgerhilfe bereits vor einigen Jahren mit der Suche nach einer passenden Alternative begonnen. Trotz kräftiger Unterstützung des Magistrats der Stadt Maintal habe sich diese aber alles andere als einfach erwiesen, wie der Vorstand der Bürgerhilfe mitteilt. Inzwischen drängte die Zeit, denn die Stadt plant auf dem städtischen Grundstück den Bau des neuen Feuerwehrgebäudes.

Hauptmieter der im Privatbesitz befindlichen ehemaligen Schlecker-Filiale ist die Stadt Maintal. Sie hat die Immobilie für zehn Jahre angemietet und an den Verein untervermietet – und übernimmt einen Großteil der Mietkosten. Der Verein möchte unverzüglich mit dem notwendigen Innenausbau beginnen. Das Büro, ein Veranstaltungsraum sowie alle Einrichtungen wie Tafel, Textilshop und Kinderladen sollen in der rund 300 Quadratmeter großen Immobilie ihren Platz finden. Auch mit der Lage des neuen Standorts zeigt sich der Vereinsvorstand zufrieden: Alt Bischofsheim sei zentral gelegen, und eine Bushaltestelle befände sich direkt vor der Tür.

 

Bürgerhilfe feiert Jubiläum: Einladung zur Feier am 25. April:

Am 25. April feiert die Bürgerhilfe Maintal ihr 25-jähriges Bestehen mit ihren Mitgliedern und geladenen Gästen. Vor 25 Jahren, am 29. März 2000, wurde die Bürgerhilfe Maintal mit 82 Mitgliedern gegründet. Inzwischen auf rund 2.300 Mitglieder angewachsen, setzt sie sich seitdem für die Menschen in Maintal ein und bietet Unterstützung, Begegnung und vieles mehr. Alle Mitglieder sind zur Jubiläumsfeier am 25. April von 17 bis 20 Uhr eingeladen. Es gibt festliche Rückblicke, kurzweilige Worte, musikalische Unterhaltung und ein hessisches Buffet. Vor allem möchte der Verein mit den Anwesenden ins Gespräch kommen und auf die nächsten Jahre anstoßen. Gefeiert wird im neuen Domizil der Bürgerhilfe – Alt Bischofsheim 37, 63477 Maintal-Bischofsheim – auch wenn der Verein dort erst gegen Ende des Jahres einzieht.

 

Bürgerhilfe Maintal präsentiert Jahresbericht;

Die Bürgerhilfe Maintal zieht Bilanz: Der frisch gedruckte Jahresbericht 2024 gibt einen kompakten Überblick über das vergangene Jahr, zeigt die Vielfalt der Vereinsarbeit und wagt einen Blick nach vorn. Mit ihren vielfältigen Einrichtungen, Hilfsangeboten und Veranstaltungen war die Organisation auch 2024 eine wichtige Stütze für die Gemeinschaft. Ehrenamtliche leisteten insgesamt rund 14.000 Stunden Unterstützung für Menschen in Notlagen, während über 100 Veranstaltungen mehr als 1.800 Gäste anzogen. Besonders beliebt waren Outdoor-Angebote wie Wandern, Radfahren und Waldbaden. Aber auch Infoabende und Workshops, Spieletreffs und die Café-Nachmittage erfreuten sich großer Nachfrage. Die beiden Secondhand-Läden der Bürgerhilfe, der Textil-Shop und der Kinder-Shop, gewinnen zunehmend Kundschaft und tragen so aktiv zur Wiederverwendung von Kleidung bei. Herausfordernder bleibt die Situation der Tafel Maintal. Durch Veränderungen in der Handelsbranche sind die Lebensmittelspenden um etwa die Hälfte gesunken. Dennoch gelingt es der Tafel, mit großem Engagement weiterhin eine verlässliche Versorgung sicherzustellen.

           

Versammlung der Bürgerhilfe Maintal:

Die Bürgerhilfe Maintal lädt ihre Mitglieder zur Jahresmitgliederversammlung am Dienstag, 6. Mai, um 19 Uhr im Bürgerhaus Bischofsheim, Dörnigheimer Weg 21, ein. Auf der Tagesordnung stehen der Bericht zum vergangenen Geschäftsjahr, die Wahl eines neuen Vorstandes, eine Satzungsänderung und die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages.

 

Umzug des Textilshops:

Wegen des bevorstehenden Umzugs der Bürgerhilfe Maintal mit all ihren Einrichtungen an den neuen Standort nach Alt-Bischofsheim nimmt der Textilshop ab sofort vorübergehend keine Kleiderspenden mehr an. Der Laden in der Neckarstraße 13 bleibt jedoch bis Freitag, 12. Dezember, weiterhin für Besucher geöffnet, die Lust auf schöne Secondhand-Stücke haben. Die Wiedereröffnung am neuen Standort ist für Mittwoch, 21. Januar, kommendes Jahr geplant.

 

Adventsfeier der Bürgerhilfe:

Wenn Kerzenlicht und Plätzchenduft die Vorweihnachtszeit einläuten, lädt die Bürgerhilfe Maintal ihre Mitglieder zu einem stimmungsvollen Adventsnachmittag ein. Die Feier findet am 2. Dezember von 15 bis 17 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum statt. Eintrittskarten sind am Mittwoch, 12. November, von 10 bis 12 Uhr im Büro der Bürgerhilfe erhältlich. Jedes Mitglied kann bis zu vier Karten bekommen. Wer das Kuchenbüfett mit einer süßen Spende bereichern möchte, ist eingeladen, sich im Büro der Bürgerhilfe zu melden (8. November 2025, MB).
 

565 Euro für Kinderbescherung der Tafel:

Beim Maintaler Suppenfest, das Ende Oktober im Kinder- und Jugendhaus Bischofsheim stattgefunden hat, kam einiges zusammen: Insgesamt 565 Euro spendeten die Besucherinnen und Besucher für die Kinderbescherung der Maintaler Tafel. Diese Spenden übergaben nun zwei Vertreterinnen der Freiwilligenagentur–Maintal Aktiv, die das Suppenfest organisiert hatte, an Mitglieder des Vorstands der Bürgerhilfe Maintal sowie Heike und Karl-Heinz Lutz, die gemeinsam die Tafel Maintal leiten.

 

 

Flüchtlinge, Ausländer, Integration, Arbeitskreis

 

Integreat App Maintal wird zwei Jahre alt:

In der Integreat-App werden auf 180 Seiten alle Informationen in Kategorien wie Alltag, Sprache, Familie, Gesundheit etc. bereitgestellt. Das Besondere: Die Informationen sind übersichtlich gebündelt, mit regionalen Kontaktadressen versehen und stehen in zehn verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Mit wenigen Klicks kann eine Seite in einer anderen Sprache angezeigt werden.

 

Weihnachtshaus des AK Asyl-Vielfalt in Maintal:

Die Idee, ein Weihnachtshaus für alle zu gestalten, ist inzwischen schon zu einer kleinen Tradition geworden und auch dieses Jahr kamen am ersten Adventssonntag viele Familien, junge und alte Menschen, um gemeinsame am Lagerfeuer oder im warmen Haus Glühwein oder Tee zu trinken, köstliche Waffeln zu essen oder Würstchen zu grillen und sich dabei zu unterhalten. Eine gute Gelegenheit, sich im alten Jahr noch einmal zu treffen und die Vorweihnachtszeit zu genießen. Der Nikolaus beschenkte eine internationale Kinderschar, die sich gerne mit dem Mann im roten Mantel fotografieren ließ.

 

Wird Maintals Ausländerbeirat ersetzt?

Der Magistrat will den Ausländerbeirat 2026 durch eine Integrationskommission ersetzen. Die Stadtspitze erhofft sich damit ein pluralistischeres, aktiveres Gremium. Der Beirat lehnt diesen Vorschlag allerdings mehrheitlich ab. Möglicherweise wird es im April kommenden Jahres keine Wahl zum Ausländerbeirat geben, und damit auch nicht mehr das seit gut vier Jahrzehnten bestehende Gremium. Der Magistrat der Stadt will stattdessen die seit 2020 in Hessen mögliche Option einer Integrationskommission etablieren.

In Maintal lebten Menschen aus 120 Nationen mit unterschiedlichen Lebensperspektiven, die der Ausländerbeirat mit Mitgliedern aus sechs Nationen nicht abbilden könne. Bei der Wahl 2021 wurden Kandidaten aus zwei Listen aufgestellt: „Ausländer Gemeinsam in Maintal“ (AGM), die mit acht Sitzen die Mehrheit inne hat, sowie die „Internationale Liste Maintal“ mit drei Sitzen. Zwar stieg die Wahlbeteiligung gegenüber 2015 von 1,63 auf 7,39 Prozent deutlich, die absoluten Zahlen blieben hingegen ernüchternd. Von den 9.199 Wahlberechtigten gaben lediglich 680 ihre Stimme ab. Bürgermeisterin Böttcher sah aber auch in anderer Hinsicht mehr Pluralität gefordert. Eine Integrationskommission müsse zu 50 Prozent aus weiblichen Mitgliedern bestehen, wenn es ausreichend Bewerberinnen gibt, sagte sie. Von den elf Mitgliedern im Maintaler Ausländerbeirat sind drei Frauen.

In seiner Stellungnahme fordert der langjährige Vorsitzende Tasdirek, den „Jahrzehnte funktionierenden Ausländerbeirat“ beizubehalten, der ein wichtiges und sichtbares Gremium sei, das über ein „gut funktionierendes Netzwerk“ verfüge. Überdies bilde der Beirat „ein starkes Zeichen gegen Rechtspopulismus“.

Von den acht anwesenden Mitgliedern am Montagabend votierten die fünf anwesenden Mitglieder von AMG, der Tasdirek angehört, für den Erhalt des Ausländerbeirats. Die drei Vertreter der Internationalen Liste enthielten sich der Stimme. Im Anschluss der Sitzung äußerten sie im Gespräch mit unserer Redaktion Kritik am Beirat, der entgegen Tasdireks Darstellung nicht ausreichend funktioniere. Zu viele Sitzungen würden ausfallen oder verschoben, die Anwesenheit sei ungenügend, Vorschläge auf der Tagesordnung würden zwar angenommen, aber nicht umgesetzt, hieß es. Zudem würde nicht immer eine andere Meinung toleriert. Und auch, dass der Beirat zu oft mit den politischen Gremien der Stadt auf Konfrontation aus sei, sei aus Sicht der Internationalen Liste wenig produktiv.

Der Ausländerbeirat der Stadt Maintal wird nicht zugunsten einer Integrationskommission abgeschafft. Zu diesem Ergebnis kam im Februar der Haupt- und Finanzausschuss. Sebastian Maier (SPD) schloss sich den Argumenten der FDP an und betonte, „Kritik am Ausländerbeirat darf niemals Grund dafür sein, ihn abzuschaffen“. Überdies bestehe in Maintal nicht die Situation, für die die Landesregierung vor einigen Jahren die Option einer Integrationskommission geschaffen habe, etwa dass sich beispielsweise wegen fehlender Kandidaten kein Ausländerbeirat konstituieren konnte, um der nicht-deutschen Bevölkerung eine Interessenvertretung zu bieten. In Maintal gebe es jedoch ein funktionierendes Gremium. Die CDU stimmte den Ausführungen von FDP und SPD uneingeschränkt zu.

Böttcher hatte zuvor in der Erläuterung zur Vorlage noch behauptet, die Intergrationskommission sei als „gleichwertig zu betrachten wie ein Ausländerbeirat“. Allerdings gingen einer Kommissionsbildung keine Wahlen voran, bemerkte sie. Sachkundige Bürger könnten sich bewerben und würden dann von der Stadtverordnetenversammlung berufen. Damit könne mehr Pluralität bei den Nationen und der Besetzungen mit Frauen und Männern hergestellt werden, nannte sie als Vorteil. Die ebenfalls elfköpfige Kommission wird jedoch nicht komplett mit Bewerbern besetzt, denn rund die Hälfte der Sitze sollen Mandatsträger aus dem Stadtparlament erhalten. Böttcher lobte dies als kurzen Draht in die Stadtpolitik.

Vielleicht liegt das auch daran, dass die Stadt eine Integrationsbeauftragte angestellt hat, die sich um die vielfältigen Belange der Ausländer in Maintal kümmert. Tasdirek kritisiert, dass es eine Deutsche ist. „Jemand mit Migrationshintergrund kann die Probleme von Ausländern viel besser verstehen“ und auch unangenehme Themen gegenüber der Verwaltung zur Sprache bringen, so wie es der Beirat getan habe, etwa als es Beschwerden über Ordnungsbeamte gab, die sich gegenüber Ausländern arrogant verhalten haben sollen.

 

Maintaler Integrationsbeauftragte führt Interviews mit den Kindern von Zugewanderten:

Wie hat diese zweite Generation ihre Kindheit erlebt? Darum geht es in einem neuen Projekt der Maintaler Integrationsbeauftragten Verena Strub. Im Jubiläumsjahr der Stadt Maintal 2024 erzählten 13 Menschen, wie und warum sie nach Deutschland gekommen sind - um Geld zu verdienen, der Liebe wegen oder auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung in der Heimat. Gemeinsam ist ihnen, dass sie geblieben sind und sich in Maintal ein neues Leben aufgebaut haben. Zu diesem Leben gehören meist auch Kinder, die in Deutschland geboren, mit deutschen Freunden, der deutschen Sprache und Kultur aufgewachsen sind. Gleichzeitig sind sie mit der Muttersprache ihrer Eltern und deren Kultur großgeworden.

Die Präsentation ist bereits die zweite ihrer Art. „Im vergangenen Jahr haben wir anläßlich des 50-Jahr-Jubiläums der Stadt Maintal im Projekt Zuwanderungsgeschichten 13 Menschen interviewt, die vor über fünf Jahrzehnten eingewandert sind.

Während die erste Einwanderergeneration noch bewusste Erinnerungen an ihr Heimatland hat, kennen deren Kinder es meist nur aus dem Urlaub. Aufgewachsen mit der Muttersprache und der Ursprungskultur im Elternhaus, gleichzeitig mit der deutschen Sprache, mit hiesigen Gepflogenheiten in Kita und Schule konfrontiert, sind diese Menschen parallel in zwei Kulturen groß geworden. Als Kinder mussten sie ihren Eltern häufig als Dolmetscher dienen, was sich oft nicht nur auf die Sprache bezog. Ob im Umgang mit Ärzten, Ämtern, Steuern oder dem deutschen Schulsystem – für Einwanderer ist vieles neu und fremd. Durch den Schulbesuch und den Kontakt mit Gleichaltrigen lernten ihre Kinder schneller die deutsche Sprache, wurden leichter integriert und mussten ihren Eltern vieles erklären. Dazu gab es auch eine  Ausstellung im Maintaler Rathaus

 

Arbeitskreis Asyl feuert Sommerfest:

„Vielfalt in Maintal „feierte sein Sommerfest mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, Freunden und Familien. Für die Kinder wurde ein Naturbingo organisiert, bei dem sie mit Eierkartons auf dem Gelände nach Naturgegenständen suchten. Ein vollständig gefüllter Karton wurde mit einem Eis belohnt. Die Erwachsenen nutzten die Gelegenheit, um sich bei Leckereien auszutauschen. Christine Mayer-Simon, Sprecherin des Arbeitskreises, freute sich über die Fortschritte der Kinder und die Leistungen in Kitas und Schulen. Birgit Gutberlet, die sich in der Lernhilfe engagiert, ergänzte dies. Die nächste Veranstaltung findet am 24. September um 19.30 Uhr im Begegnungshaus, Klingstraße 4, statt. Im Rahmen der Interkulturellen Wochen laden der Arbeitskreis Asyl-Vielfalt und das Stadtteilzentrum Bischofsheim zu „Mode trifft Rhythmus“ ein, einem Abend mit Tanz und traditioneller Kleidung aus aller Welt .

 

Frauen aus sieben Ländern präsentieren traditionelle Kleider:

Es waren farbenfrohe Bilder am vergangenen Mittwoch im Begegnungshaus Klingstraße. Im Rahmen der Interkulturellen Wochen hatten der Arbeitskreis Asyl–Vielfalt in Maintal, das Stadtteilzentrum Bischofsheim und die Maintaler Integrationsbeauftragte zur Veranstaltung „Mode trifft Rhythmus“ eingeladen. Frauen aus sieben Ländern zeigten traditionelle Kleider zu landestypischer Musik. Stolz erzählten die Frauen von den Anlässen, zu denen die Kleider getragen werden, von der Handwerkskunst des Nähens, Stickens oder der Herstellung der Stoffe.

 

Sechstägige Fahrradkurse: Die Freiheit auf zwei Rädern:

In einem Kurs des Arbeitskreises Asyl im Oktober lernten fünf Frauen jetzt, wie sich die Freiheit auf zwei Rädern anfühlt. In Afghanistan dürfen sie nicht Radfahren. Der Arbeitskreis Asyl–Vielfalt in Maintal bietet den Fahrradkurs für Frauen bereits zum dritten Mal an. Gefördert wird er vom hessischen Förderprogramm „Sport integriert Hessen“ über die Hessische Sportjugend und ist deshalb für die Frauen kostenfrei. Um die Grundlagen zu legen, arbeitet Christina Rhodes an den ersten beiden Kurstagen mit Rollern.

 

Suppenfest in Bischofsheim:

Am Samstag, 25. Oktober, findet dann das Maintaler Suppenfest statt. Von 16 bis 19 Uhr präsentieren Vereine, Organisationen und Initiativen ihre ehrenamtliche Arbeit. An den Ständen gibt es jedoch nicht nur Infomaterial und herbstliche Dekoration, sondern vor allem große Töpfe mit verschiedensten Suppen. In diesem Jahr haben sich 13 Organisationen zum Suppenfest angemeldet. So steuern u.a. der Maintaler Seniorenbeirat, die Bürgerhilfe Maintal und die Sängervereinigung Hochstadt eine Suppe bei und stellen ihre Arbeit vor. Auch die Erich Kästner-Schule und Vertreterinnen und Vertreter der Maintaler Kindertagespflege werden einen Stand haben, ebenso wie das Stadtteilzentrum Bischofsheim und das Demokratiebündnis „Maintal steht zusammen“. Ergänzt wird die Runde durch das Team des Leihladens, den AK Asyl-Vielfalt in Maintal und den Fachdienst Kulturelle Bildung der Stadt Maintal. Auch die Jugend- Musik- und Kunst-Schule steuert eine Suppe bei und sorgt für die musikalische Begleitung. Kinder können sich auf ein herbstliches Bastelangebot freuen.

 

Septemberfest in Maintal-Dörnigheim:

Bei durchwachsenem Spätsommerwetter verwandelte sich der Platz rund um das Evangelische Gemeindezentrum in Dörnigheim in der Berliner Straße in ein farbenfrohes Zentrum der Begegnung. Das traditionelle Septemberfest der Evangelischen Kirchengemeinde Dörnigheim lockte zahlreiche Besucher aus Maintal und Umgebung an. Seit 43 Jahren ist das Septemberfest ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Maintal.

Auf der Bühne präsentierten sich verschiedene Gruppen mit Musik, Tanz und anderen Darbietungen.

 

 

 

Schönfeldforum

 

 

Im Januar singt Daniel Kempin, musikalisches Multitalent und Brückenbauer im interkonfessionellen Dialog, am Sonntag, 2. Februar, um 17 Uhr, jüdische Lieder über Exil und Emigration. Das vom Maintaler Brüder-Schönfeld-Forum organisierte Konzert findet im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Hochstadt am Wallgraben statt.

 

Im Januar waren in Maintal kleine Gruppen unterwegs, die zum diesjährigen Holocaust-Gedenktag etliche der in den Stadtteilen verlegten „Stolpersteine“ blankgeputzt haben. Dabei geht es nicht so sehr um Schmutz, der sich im Laufe der Zeit ansammelt, sondern um die Beseitigung des dunklen Oxyds auf den Messingflächen, welches die Inschrift mehr oder weniger unlesbar macht. Die Aktion war getragen vom Maintaler Bündnis für Demokratie und dem Verein Brüder-Schönfeld-Forum. Etwa ein Drittel der Erinnerungssteine an die Opfer der NS-Herrschaft sind jetzt wieder im gewollten Zustand. Die restlichen der insgesamt 85 „Stolpersteine“ werden nach und nach abgearbeitet.

 

Ganz im Gegensatz zu der eher pessimistischen Stimmung, die sich in den Medien verbreitet, erfährt der Maintaler Verein Brüder-Schönfeld-Forum gegenwärtig einen auffallend guten Zuspruch. Wie Vorsitzender Herbert Begemann berichtet, hat es seit der Gründung des Vereins vor 15 Jahren keine Periode gegeben, in der die Bereitschaft zum Engagement so auffällig war, wie momentan. Egal ob es um Anträge auf Mitgliedschaft, Angebote für das „Stolperstein-Putzen“ oder um eine Kooperation mit hiesigen Schulen geht. „Wir haben Mühe, der Nachfrage gerecht zu werden, denn mehr Aktivitäten erzeugen mehr zeitlichen und organisatorischen Aufwand“, so Begemann.

 

Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung des KZs „Katzbach“ im März gibt es darüber hinaus eine umfangreiche Veranstaltungsreihe, an der auch Maintal mitwirkt. Gemeinsam mit dem Brüder-Schönfeld-Forum lädt der Fachdienst Kulturelle Bildung für Dienstag, 25. März, um 19.30 Uhr ins Evangelische Gemeindezentrum, Berliner Straße 58 in Dörnigheim, ein. Der Schauspieler Yannick Sturm wird Passagen aus dem Buch „Von der Wahrscheinlichkeit zu überleben“ von Janusz Garlicki vorlesen. Garlicki war Häftling im KZ der Adlerwerke und überlebte den Todesmarsch.

 

Frauen- und Gleichstellungsbüro und Verein Brüder-Schönfeld-Forum bieten Exkursion an

Die Frauen- und Gleichstellungsbüros der Städte Maintal und Neu Isenburg sowie der Verein Brüder-Schönfeld-Forum laden für Donnerstag, 13. März, von 13.30 bis 16.30 Uhr zu einer Exkursion ins Bertha Pappenheim-Haus in Neu Isenburg ein. Das Haus beherbergt eine Ausstellung zu Leben und Werk der jüdischen Frauenrechtlerin. Weil zwei der Frauen, die mit ihren Kindern zeitweise im Neu Isenburger Heim Zuflucht fanden, aus Hochstadt kamen, haben sich die Frauenbeauftragten von Neu Isenburg und Maintal mit dem Maintaler Brüder-Schönfeld-Forum zusammengetan, um einen Ausflug ins Bertha Pappenheim-Haus zu organisieren.

 

Der Verein Brüder-Schönfeld-Forum und das Bündnis für Demokratie–Maintal steht zusammen bieten am 17. Mai ein ganztägiges Argumentationstraining an.

Realisiert wird es vom bundesweiten Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“, der auf solche Workshops spezialisiert ist. Der Workshop findet im Begegnungshaus Klingstraße 4 in Maintal-Hochstadt statt und dauert von 10 bis 17 Uhr.

 

Mit einem „Stolperstein“ an der Adresse Hauptstraße 43, der in Anwesenheit von Nachfahren und Schülerinnen und Schülern des Albert-Einstein-Gymnasiums der Öffentlichkeit über-geben wurde, wird zukünftig an den einzigen Wiederkehrer im heutigen Stadtgebiet Maintal erinnert. Das Projekt wurde vom Verein Brüder-Schönfeld-Forum angeschoben und in Kooperation mit Eva Förster-Geiß vom Albert-Einstein-Gymnasium realisiert.

 

Im Rahmen der Stolperstein-Serie hat Herbert Begemann, Vorsitzender des Brüder-Schön-    feld-Forums, das Schicksal des Dörnigheimer Metzgers Josef Stern recherchiert. Er wohnte in Dörnigheim. Schwanengasse 4. Im Jahre 1942 wurde dieser in Dachau von den Nationalsozialisten ermordet. Die in der Frankfurter Wohnung verbliebenen Familienmitglieder mussten am 15. September 1942 den Zug nach Theresienstadt besteigen. Dort starb Josef Sterns Ehefrau Bertha am 5. März 1944. Tochter Selma Strauß und Schwiegersohn Josef wurden weiter nach Auschwitz verschleppt, wo sie zu einem unbekannten Zeitpunkt starben. Einzig Lothar, der wie die Eltern zunächst in Auschwitz inhaftiert war, überlebte – als Zwangsarbeiter des Konzentrationslagers Dachau, in das man seinen Großvater zuvor deportiert hatte.

 

Im November hatte sich Yohanan Hauben, ein Enkel des Mazzenbäckers Robert Reinhardt aus Wachenbuchen, mit seiner Frau Irit zu einem eintägigen Besuch angesagt. Yohanan Hauben hatte bis zu seinem 82. Lebensjahr gezögert, ins Land der Nationalsozialisten zu reisen.

Reiner Zufall war das zeitliche Zusammentreffen mit den Beratungen der Maintaler Gremien zur vorgeschlagenen Rückbenennung der Kleinen Hainstraße in Reinhardtstraße. Die Besucher aus Israel hatten darüber bereits im Internet gelesen und zeigten sich gut informiert.

Man muss dazu aber wissen, dass die Straßenbenennung von 1922 sich nicht auf die Bäckersfamilie bezieht, es sich also um eine zufällige Namensgleichheit handelt.

 

Mit Tova Philipp ist die letzte Holocaust-Überlebende aus Maintal gestorben. Ihre Eltern hatten einst in der Hanauer Landstraße in Wachenbuchen ein kleines Geschäft für „Manufakturwaren“. Das Brüder-Schönfeld-Forum erinnert an die Emigration der Familie.

 

Die Stimmen derer, die als unmittelbare Zeitzeugen erzählen können, werden immer weniger. Mit Tova Philipp ist am 6. November nun die letzte Holocaust-Überlebende aus dem heutigen Maintal in Israel verstorben. Dies teilt der Verein Brüder-Schönfeld-Forum mit. Tova Philipp wurde 94 Jahre alt. Als Thea Schönfeld in Wachenbuchen geboren, verbrachte die Verstorbene im damaligen Dorf ihre frühe Kindheit. Damals betrieben die Eltern Hermann und Rosa Schönfeld im Haus Hanauer Landstraße 3 ein kleines Geschäft für „Manufakturwaren“, also Textilien des alltäglichen Gebrauchs.

 

Die Kleine Hainstraße in Wachenbuchen soll wieder Reinhardtstraße nach dem ehemaligen Vorsteher der jüdischen Gemeinde heißen. Damit macht die Stadt Maintal die Umbenennung durch die Nationalsozialisten von 1938 rückgängig. Nach einer für Maintaler Verhältnisse außergewöhnlich ruhigen, sachlichen, fast feinfühligen Beratung haben die Stadtverordneten in ihrer Sondersitzung am Dienstagabend für die Rückbenennung in Reinhardtstraße gestimmt. Sie nehmen damit die Umbenennung aus dem Jahr 1938 zurück. Leicht taten sich die Stadtverordneten mit der Entscheidung trotzdem nicht. Das lag vor allem an einer Informationsveranstaltung im Herbst 2024, bei der sich alle Bewohner der Straße gegen die Umbenennung ausgesprochen hatten. Die Straße soll wieder Reinhardstraße heißen und ein Hinweisschild bekommen, das die Umstände der Umbenennung erläutert.

Die CDU hatte versucht, dem Willen der Anwohner Rechnung zu tragen, die den Organisationsaufwand der Adressummeldung fürchten, Rechnung zu tragen und hatte vorgeschlagen, statt der Umbenennung eine Straße im Neubaugebiet am Berghof nach Abraham Reinhardt zu benennen – ein Antrag, der „Grummeln im Bauch erzeugt, aber auch niemanden ungerechnet behandelt zurücklässt“, bekannte Fraktionsvorsitzender Götz Winter, der den Zwiespalt zwischen dem Bekenntnis zur Erinnerungskultur und der Verpflichtung, sich für den Willen der betroffenen Bürger einzusetzen, darstellte.. „Wir tragen eine Verantwortung dafür, dass diese Namen in unserem Stadtbild bestehen bleiben“, erklärte Sebastian Maier und konnte dem CDU-Antrag nichts abgewinnen, den Namen Reinhardt dort wiederzubeleben, wo er gewünscht ist. „Er soll dort klingen, wo er herkam, wo er hingehört“.

 

 

 

Freiwilligenagentur

Die Aktivitäten liefen wie in den Vorjahren weiter: Reparatur-Café, Städtetouren (Gelnhausen, Wiesbaden, Idstein. Ingelheim, Heidelberg), , Wandergruppe, Erste Hilfe-Basislehrgang am Samstag, 17. Mai, Demokratiewerkstatt, Exkursion durch den Hirzwald „Heimische Wildpflanzen“

Seit über zehn Jahren sind die Senioren-Radler eine feste Größe für alle, die Spaß am gemeinsamen Radfahren haben. Zweimal pro Monat, meist donnerstags, zieht es die sportbegeisterte Gruppe aufs Rad, egal ob E-Bike oder klassisches Fahrrad, wobei eine deutliche Tendenz zum E-Bike vorliegt. Mittlerweile zählt die WhatsApp-Gruppe, in der unter anderem über die Termine informiert wird, rund 47 Mitglieder, von denen viele regelmäßig dabei sind. Organisiert werden die Touren ehrenamtlich von engagierten Radlern. Insgesamt stehen dann jedes Jahr rund 16 Touren auf dem Programm. Im Laufe des Jahres wird das Niveau dann gesteigert. Es gibt sowohl anspruchsvollere Touren zwischen 50 und 80 Kilometern als auch leichtere Strecken, die für jeden gut zu bewältigen sind.

 

Das Maintaler Bündnis: „Maintal steht zusammen“ hat zur anstehenden Wahl eine Kampagne gestartet: „Unsere Stimmen für Demokratie“. 5.000 Flyer sowie hunderte Plakate wurden dafür gedruckt – und müssen nun verteilt werden: in Geschäften, Vereinen, Kirchen und in den Briefkästen. Auch auf den Sozialen Medien will das überparteilich Bündnis mit seiner Aktion gegen den Rechtsruck wirken.

 

Die Freiwilligenagentur–Maintal Aktiv lädt mit der Volkshochschule der kreiseigenen Bildungspartner Main-Kinzig alle Interessierten zur Demokratiewerkstatt ein – diesmal für Dienstag, 29. April, ab 18 Uhr im Stadtteilzentrum in Bischofsheim ein. Die Demokratiewerkstatt bietet allen interessierten Maintalern die Möglichkeit, sich mit anderen über historische, aktuelle politische oder wirtschaftliche Themen auszutauschen. Dabei kann sowohl über Weltpolitik als auch über lokale Ereignisse gesprochen werden. Ziel ist es immer, den politischen Diskurs in der Gesellschaft zu fördern.

 

Im September ziehen die Fremdsprachen-Cafés für Englisch und Französisch von der Neckarstraße in die Kirchgasse 7 in Dörnigheim um. Das erste Fremdsprachencafé in den Räumen des Verwaltungsstandorts in der Kirchgasse findet am Donnerstag, 4. September, auf Englisch statt. Danach wechseln sich die Sprachen Französisch und Englisch im wöchentlichen Rhythmus ab. Neben diesen beiden Sprachcafés unter der Leitung von Carol Preininger, Edwin Henkel sowie Silvia Brecht gibt es zwei weitere Fremdsprachen-Cafés in italienischer und spanischer Sprache im Stadtteilzentrum in Bischofsheim.

 

Am Sonntag, 19. Oktober, findet von 14 bis 18 Uhr im Stadtteilzentrum Bischofsheim eine Pilzberatung statt. Marc Mittler und Tobias Wötzel, erfahrene Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, nehmen sich Zeit für mitgebrachte Pilze, geben Tipps zur sicheren Bestimmung und beantworten Fragen rund um essbare und giftige Arten. In einer kleinen Ausstellung werden zudem heimische Speise- und Giftpilze vorgestellt – eine wertvolle Ergänzung auch für alle, die ohne eigene Funde vorbeikommen.

Eine Woche später, am Sonntag, 26. Oktober, heißt es dann: Ab in den Wald! Um 10 Uhr startet in Maintal eine Pilzwanderung, ebenfalls geleitet von Tobias Wötzel, der sein Fachwissen direkt im Gelände weitergibt.

 

Das Stadtteilzentrum Bischofsheim lädt für Donnerstag, 18. Dezember, gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Maintal herzlich zu einem vorweihnachtlichen Adventssingen ein. Unterstützt und musikalisch begleitet wird das gemeinsame Singen von der Kantorin der evangelischen Kirchengemeinde Bischofsheim, Andrea Tetens. Eingeladen sind alle, die Freu-de am Singen haben und sich gemeinsam auf Weihnachten einstimmen möchten. Gesungen werden die schönsten Advents- und Weihnachtslieder aus verschiedenen Ländern.

 

 

 

Computerclub

 

Computer-Club Maintal: Grundlagen CAD

Januar: Welt des 3D-Designs und -Drucks, Grundlagen der CAD-Modellierung

Januar: Umgang mit dem iPhone:

Februar und April: Kurs zu Windows 11

Februar 2026: Smartphone-Kurs für Anfänger:

 

 

Kultur     Siehe auch Kulturvereine

 

 Ausstellungen im Alten Rathaus Hochstadt:

Januar:  In ihrer Ausstellung „Das Wesen der Natur“ beschäftigt sich Beate Jagla-Rupprecht auf ganz individuelle Art und Weise mit der Darstellung der Natur. Inspiration für ihre Arbeit findet sie sowohl in Reiseskizzen und Beobachtungen als auch in ihren Erinnerungen.

Oktober: In der Kunstausstellung „Drinnen & Draußen – Malerei und mehr“ im Historischen Rathaus Hochstadt präsentiert die Künstlerin Brigitte Zips farbintensive Arbeiten aus aller Welt von drinnen und draußen. Die Vernissage findet am Freitag, 31. Oktober, um 19 Uhr statt.

 

Ausstellungen im Maintaler Rathaus:

Die Ausstellung „Es gibt hier keine Kinder“ zeigt Bunt- und Bleistiftzeichnungen von Thomas Geve, der 1943 als 13-Jähriger ins KZ Auschwitz gebracht wurde. Seine Erlebnisse in den Konzentrationslagern Birkenau, Auschwitz, Groß-Rosen und Buchenwald hat er unmittelbar nach der Befreiung durch die Amerikaner für die Nachwelt festgehalten, als er krankheitsbedingt noch einige Zeit im KZ Buchenwald bleiben musste. Die kindlichen Bilder zeugen vom Alltag im Lager, zeigen Lagerpläne, Appelle, Selektionen, Krankenstation, Sklavenarbeit, Prügelstrafen und das Krematorium.

Der Fachdienst Kulturelle Bildung der Stadt Maintal hat die Wanderausstellung „Kunst gegen Missbrauch“ ins Rathaus geholt. Bis zum 30. Januar haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, das oft im Verborgenen bleibt: sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen.

Die offizielle Eröffnung findet am Donnerstag, 13. November, um 19 Uhr im Rathaus der Stadt Maintal statt. Dabei wird Künstlerin Nezilla persönlich ihr Werk vorstellen und über die Intention hinter der Ausstellung sprechen. Außerdem wird Marcel Kuring, Kriminalhauptkommissar des Polizeipräsidiums Südosthessen, einen Vortrag zum Thema „Sexualisierte Gewalt an Kindern – Prävention und Handlungsmöglichkeiten“ halten.

 

Vorbereitung für das Offene Atelier 2025 startet – Planungstreffen am 10. März:

Ende Juni öffnen sich ein Wochenende lang die Türen von Maintaler Ateliers. Kunstschaffende laden am 28. und 29. Juni im Rahmen des Offenen Ateliers Interessierte ein, einen Blick in ihre Kunstwerkstatt zu werfen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Fachdienst Kulturelle Bildung freut sich über alle teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler, und lädt für Montag, 10. März, um 18 Uhr zu einem Vorbereitungstreffen in den Sitzungssaal des Rathauses ein.

 

Jugend- Musik- und Kunstschule Maintal:

Seit über 50 Jahren ermöglicht die Jugend-Musik- und Kunstschule Maintal Kunst- und Instrumentalunterricht zu erschwinglichen Gebühren – mit großem Erfolg: Das Interesse Kindern und Jugendlichen ist groß. Instrumentalunterricht ist an vielen Musikschulen ein Privileg für Kinder aus höheren Häusern – nicht in der Jugend-Musik- und Kunstschule (JMKS) Maintal. Mit ihrem Organisationsmodell als gemeinnütziger Verein hat die JMKS übrigens ein Alleinstellungsmerkmal inne, zumindest in Hessen, erklärt Vorsitzender Christian König.

Die Honorare der Dozenten sind entsprechend niedrig, da diese das Konzept der JMKS voll und ganz unterstützten.

Räume nutzt die JMKS von der Stadt, etwa im Keller der Maintal-Halle oder im Kinder- und Jugendhaus Bischofsheim, und von der evangelischen Kirchengemeinde. Aber die Dozenten kooperieren auch mit Schulen und bieten dort Instrumentalworkshops für die Schüler an.

Das Angebot ist groß und reicht von der musikalischen Früherziehung über Instrumentalunterricht auf Flöte, Schlagzeug, Gitarre, Bass, Geige, Klavier oder Keyboard und Akkordeon bis hin zu Comiczeichnen, Töpfern und Aquarellkursen. Auch die Möglichkeit, ein Instrument erst einmal drei Monate lang kostenlos auszuleihen und nicht direkt selbst mitunter größere Summen investieren zu müssen, entlaste die Mitglieder finanziell. Das Material in den Kunstkursen wird ebenfalls zur Verfügung gestellt. Der Verein zähle „immer so um die 400 Mitglieder“ und gehöre damit zu den größten in Maintal. Viele Schüler aus früheren Jahren würden mittlerweile ihre Kinder zu den Kursen anmelden.

Unter dem Titel „Tierisch gut“ ist im März eine Ausstellung von Schülerinnen und Schülern der Jugend- Musik- und Kunstschule Maintal aus den Kursen des Grafikers und freischaffenden Künstlers Edi Hermann im Historischen Rathaus Hochstadt zu sehen. Die Vernissage findet am Freitag, 7. März, um 19 Uhr statt. Die Ausstellung ist bis zum 30. März immer Dienstag, Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Jugend-, Musik- und Kunstschule Maintal lädt für Sonntag, 2. November, zu einem Tag der offenen Tür in die Maintal Halle in Dörnigheim, Berliner Straße 64, ein. Von 14 bis 16 Uhr können Interessierte verschiedene Instrumente wie Klavier, Keyboard, Schlagzeug, Gitarre und Akkordeon kennenlernen und ausprobieren. Kinder und Jugendliche gestalten ein Musikprogramm mit Unterstützung ihrer Dozenten Rafael Lukjanik, Alfia Bieber und Dieter Borchert. Am Samstag, 1. November, findet um 17 Uhr ein Konzert der Schüler im Kinder- und Jugendhaus in Bischofsheim, Bertha von Suttner Weg 2, statt. Rafael Lukjanik und Dennis Lapp gestalten zusammen mit jungen Musikern ein abwechslungsreiches Programm.

 

Maintaler Autor Ewart Reder legt neue Glossensammlung vor:

Das neue Buch von Ewart Reder ist lesenswert und sei allen zur Lektüre empfohlen, die sich für unterhaltsame Kurztexte begeistern. Der aus Berlin stammende Bischofsheimer hat in „Komisch, dass wir nicht merken, dass wir komisch sind“ Glossen und Kolumnen gesammelt, die er zwischen 2011 und 2024 unter anderem für die Frankfurter Rundschau, das Neue Deutschland, diverse Zeitschriften und Online-Magazine geschrieben hat.

 

 Gedenken an unschuldige Opfer des Frankfurter Homosexuellenprozessen von 1950:

Der Roman „Judasengel“ von  Horst Riethausen basiert auf den Frankfurter Homosexuellenprozessen von 1950.  Jetzt will der Dörnigheimer Autor Horst Riethausen mit einer Führung an die Opfer der Verfolgung erinnern. Als der Dörnigheimer, der bereits mit „Giftige Tränen“ einen schwulen Kriminalroman verfasst hatte, bei einer Stadtführung durch die Frankfurter Geschichte von den groß angelegten Homosexuellenprozessen 1950 erfuhr, war sein Interesse geweckt. Insgesamt sieben Jahre durchforstete er Meldeverzeichnisse und Zeitungsarchive aus den Jahren 1949 bis 1952 in der Hoffnung, noch Zeitzeugen zu finden. Erst der Kontakt mit dem ehemaligen Rechtsmediziner Prof. Dr. Dr. Reinhard Redhardt im Januar 2013 brachte für sein Werk „Judasengel“, einem Roman, der auf Tatsachen beruht, den entscheidenden Schritt vorwärts.

 

Fabienne Schnitzler und Shiting Chen erfolgreich bei „Jugend malt“:

Die Jugend-, Musik und Kunstschule Maintal beteiligt sich mit ihren Schüler/ innen regelmäßig am Wettbewerb „Jugend malt“ des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (HMWK) sowie der Kinder-Akademie Fulda  und das mit großem Erfolg. Immer wieder sind Schüler/ innen von Christine Herkommer - bildende Künstlerin und Kunstpädagogin aus Hochstadt - unter den Ausgezeichneten. Auch in diesem Jahr fanden die eingesandten Bilder zum Thema „Energie“ große Beachtung: Fabienne Schnitzler gewann mit ihrer Zeichnung der durch Radfahren angetriebenen Glühlampe einen der fünf Hauptpreise in ihrer Altersgruppe, und auch Shiting Chens „Unterhaltung“, mit Ölkreide gemalt, wurde mit einer Urkunde sowie einem Sachpreis gewürdigt.

 

Hochstädter Künstler Raimer Jochims wird 90:

Der Hochstädter Künstler Raimer Jochims wird 90. Aus diesem Anlass präsentiert der ehemalige Städelschul-Rektor gemeinsam mit zwei ehemaligen Schülern die Ausstellung „Wege von Farbe“ in Frankfurt. Ein Atelier-Besuch. Noch immer interessiert ihn die Grundfrage: Wie verhält sich ein Bild im Raum? Bekannt wurde er durch seine Farbverläufe: Gelb, Blau, Magenta, Grün fließen auf elliptischen Formen oder in Formaten mit abgebrochenen Kanten ineinander. Es sind Flächen, die nicht stillstehen, sondern sich optisch wölben, pulsieren, atmen. Seine Bilder sind weder Abbild noch Dekor, sondern Versuchsanordnungen: Farbe als Lebenselement.

Neben der Malerei hat ihn früh die Weltkunst fasziniert. Gemeinsam mit seiner Frau begann er, im Eliashof eine Sammlung aufzubauen, die von präkolumbianischen Federn über Ikonen bis zu afrikanischen Skulpturen reicht. Besonders begeistert ihn die Schönheit früher Formen: „Faustkeile sind Werkzeug und Kunstwerk zugleich. Ihre ältesten Funde in Afrika sind fast zwei Millionen Jahre alt – und doch wirken sie zeitlos modern.“

Am 11. September wird außerdem „Meisterklasse“ gezeigt, ein Film des Wiener Künstlers Manfred Makra über Jochims – ein Porträt, das den Lehrer und Suchenden ins Licht rückt. Und die Ehrungen reißen nicht ab: Im Juni wurde Jochims gemeinsam mit den Maintaler Kollegen Hans Ticha und Herbert Begemann mit der Goldenen Nadel der Stadt Maintal ausgezeichnet.

 

 

Kulturvereine

 

Heimatmuseum hofft auf Neuanfang:

Einige Monate war es stillgeworden um das Heimatmuseum in Hochstadt. Das hatte einen Grund: Der Trägerverein hatte zwischenzeitlich seine Gemeinnützigkeit verloren. Nun steht der Verein vor der Wiedergründung. Und auch ein Umzug soll endlich stattfinden. Es ist schon fast eine unendliche Geschichte, die Bemühungen, die umfangreichen Sammlungen des Heimatmuseums Maintal im Ganzen zu erhalten und einen dauerhaften, zukunftssicheren und barrierefreien Standort zu finden. Und gleichzeitig engagierte Bürger zu finden, die sich in der Vereinsarbeit einbringen. Derzeit warten die Verantwortlichen des Trägervereins auf die Zustellung der Unterlagen über die Gemeinnützigkeit, um wieder vollumfänglich geschäftsfähig zu sein.

Doch der Aufruf von Wally Pedd-Vida und verbliebenen Mitgliedern des Vereins fruchtete und so trafen sich Ende des Jahres 2023 über 20 Interessierte, um den Trägerverein des Heimatmuseums neu zu beleben und sich für die Zukunft der Einrichtung zu engagieren. Bei dieser Zusammenkunft wurde ein neuer, vorläufiger dreiköpfiger Vorstand gewählt und so die drohende Auflösung abgewandt. Das Führungsteam bilden seither Ioannis Sarigiannidis, der die Funktionen Vorsitzender und Kassierer innehat, sowie Wally Vida-Pedd und Michael Crass.

 

Gesangverein Eintracht Bischofsheim:

Die Chorproben des Gesangvereins Eintracht Bischofsheim beginnen im neuen Jahr am Freitag, 10. Januar, am gewohnten Ort und an jedem folgenden Freitag im Gemeindehaus Rhönstraße 2 unter neuer Leitung mit Pavlina Georgiev. Zunächst probt ab 18 Uhr der neu gegründete Männerchor, gefolgt um 19 Uhr vom traditionellen Chor. Am Samstag, 11. Januar, proben ab 15 Uhr die „Voices of Harmony“, ein gemischter Chor. Diese Proben finden alle

zwei Wochen statt, also auch am 25. Januar. Neben den Chorproben spielt das gesellige Beisammensein bei der Eintracht eine wichtige Rolle. Die Aktivitäten im neuen Jahr beginnen mit dem Filmabend der Erinnerungen am Freitag, 3. Januar, ab 18 Uhr im Gemeindehaus.

 

Die Veranstaltungen im jährlichen Veranstaltungskalender begannen am 5. Januar mit dem Filmabend, der sich immer großer Beliebtheit erfreute. Im Februar folgte das ebenso beliebte Heringsessen. Am Maintaler Liederabend Mitte März beteiligten sich beide Chöre der Eintracht. Ein würdiger Auftakt zum Vereinsjubiläum war die Akademische Feier mit vielen prominenten Gästen, wie die Vorsitzende hervorhob. An der Feier zum 50-jährigen Bestehen der Stadt Maintal wirkten die „Voices of Harmony“ mit.

Ein Ausflug im Juni an den Mittelrhein verlief wegen des Hochwassers nicht ganz so wie ursprünglich geplant. Aber schon am nächsten Tag traten beide Chöre beim Sommerfest des Musikkorps am Gänseweiher auf. Der 26. Oktober blieb ein besonderes Datum in der Vereinsgeschichte, denn mit dem Jubiläumskonzert verabschiedete sich nach 30 Jahren Sergio Goldberg als Leiter beider Chöre.

Es gab nicht nur den Rückblick, sondern zugleich einen Neuanfang. Gabriele Herzog konnte als neue Dirigentin Pavlina Georgiev willkommen heißen. Unter ihrer Leitung erklangen weihnachtliche Lieder, vorgetragen vom Traditionschor und in kürzester Zeit einstudiert von der neuen Chorleiterin. Letztlich galt besonderer Dank allen fleißigen Helfern, wobei die Vorsitzende die Erarbeitung der hervorragend gelungenen Festschrift hervorhob, für die Johannes Becherer den Inhalt gestaltete und Kurt Schneitzer einen wesentlichen Anteil für die Anzeigenbeschaffung beigetragen hatte. Nicht zu vergessen ist, dass Wolfgang Thiele alle Ereignisse in zahllosen Bildern festhielt. Bevor der Nikolaus kam, wurden einige stimmungsvolle Kurzgeschichten vorgetragen und gemeinsam Weihnachtslieder gesungen. Dank und zahlreiche Geschenke konnte er an viele aktive Mitglieder übermitteln, ohne die das Vereinsleben nicht möglich wäre. „www.gesang

 

Pavlina Georgiev ist eine vielseitige Künstlerin mit beeindruckender Vita. Die gebürtige Bulgarin erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik in Plovdiv und startete ihre Karriere am Operettentheater in Kardjali sowie an der Staatsoper Plovdiv. Seit 1990 lebt sie in Deutschland und hat ihre Gesangstechnik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt weiter verfeinert. Als Sopranistin war sie bei verschiedenen Tourneeproduktionen im Einsatz, sang unter anderem beim Johann-Strauss-Orchester Frankfurt. Neben ihrer klassischen Ausbildung begeistert sie auch als Entertainerin und musikalische Motivatorin. „Musik ist eine Kunst mit viel Seele. Es ist meine Aufgabe, die Herzen und Stimmen der Choristen dafür zu öffnen. Denn man kann viel erreichen, wenn man mit den Menschen liebevoll umgeht, wobei besonders Lob die Sängerinnen und Sänger motiviert, alles zu geben“, beschreibt Georgiev ihre Philosophie.

Seit mehr als 25 Jahren ist Georgiev als professionelle Gesangslehrerin und Chorleiterin in der Region tätig. Sie leitet unter anderem den Frauenchor „Canto Felice“ der Sängervereinigung Hausen, die „Melo Divas“ in Großkrotzenburg sowie den Männerchor der Sängervereinigung Oberrodenbach. Mit ihrer Erfahrung und Leidenschaft möchte sie nun auch in Bischofsheim neue Akzente setzen. Die Freude am gemeinschaftlichen Singen, die Geselligkeit und das Bedürfnis, altes Kulturgut mit moderner Musik zu verbinden, sind seit über 150 Jahren das Fundament des Vereins. Das Konzert findet am 26. April um 20 Uhr in der Turnhalle der Turnerschaft 1886 am Festplatz im Fechenheimer Weg 68a statt.

Der Chor des GV Eintracht Bischofsheim und die „Voices of Harmony“ laden für Samstag, 14. Juni, zum gemeinsamen Singen ein. Beginn ist um 15 Uhr im Gemeindehaus Rhönstraße

 

Ehrenvorsitzender Egon Schneider dankte im April allen, die sich im vorangegangenen Jubiläumsjahr besonders engagiert hatten. Der Dank galt vor allem der Vorsitzenden Gabriele Herzog, aber auch dafür, dass es so schnell gelungen war, mit Pavlina Georgiev als Chorleiterin eine Nachfolge für Sergio Goldberg zu finden.

Große Beachtung fand die Akademische Feier zum Jubiläumsjahr unter der Schirmherrschaft von Landrat a. D. Karl Eyerkaufer und unter Teilnahme von Landrat Torsten Stolz, Stadtverordnetenvorsteher Martin Fischer, Bürgermeisterin Monika Böttcher, Erstem Stadtrat Karl-Heinz Kaiser und dem Kulturbeauftragten der Stadt Jochen Spaeth. Am Festprogramm des Stadtjubiläums „50 Jahre Maintal“, am 27. April, beteiligte sich der Chor „Voices of Harmony“. Der Jahresausflug im Juni ging an den Rhein und dessen Ablauf war vom Hochwasser beeinflusst.

Nach der Beteiligung am Frühjahrskonzert des Musikcorps hatte die Eintracht ein Sommerfest am 7. Juli. Das Jubiläumskonzert am 27. Oktober war zugleich Abschied von Sergio Goldberg. Pavlina Georgiev, die neue Dirigentin, stellte sich am 16. November vor. Totengedenken am 24. November und der Familienabend am 3. Advent beendeten den Reigen eines ereignisreichen Vereinsjahres. Eine eigene Zeitkapsel des Vereins lagert unter dem geographischen Stadtmittelpunkt in Hochstadt seit dem 20. Dezember 2024.

 

Veranstaltungen:

Herings-Essen 15. März, ab 19 Uhr im Gemeindehaus, Rhönstraße 2,

Die Jahresmitgliederversammlung ist am 5. April.

Im Juni gab es wei Tage der offenen Tür.

Im November Ausflug nach Würzburg mit Singen in der St. Stephanskirche.

Gedenken an die verstorbenen Mitglieder am Totensonntag in der Bischofsheimer Trauerhalle Vorweihnachtlichen Feier der Bürgerhilfe Maintal. mit dem Männerchor

Familienabend am dritten Advent mit Auftritten des Männerchors und des traditionellen Chors

Teilnahme am Bischofsheimer Weihnachtsmarkt mit einem eigenen Stand.

 

Am 21. Dezember, dem vierten Advent, findet in St. Theresia, der katholischen Kirche in Bischofsheim, ein Chorkonzert des Gesangvereins Eintracht statt. Es beginnt um 17 Uhr unter Leitung der Dirigentin und Sopranistin Pavlina Georgiev. Es singen alle Chöre des Vereins: der Traditionschor, die „Voices of Harmony“ und der Männerchor. Stan Petrov wird den instrumentalen Beitrag mit Saxophon und Klavier hinzufügen.

 

Vokalchor TonArt:

Das alljährliche Adventskonzert der Ton-Art findet nach alter Tradition im Rahmen des Hochstädter Weihnachtsmarktes am Samstag des 2. Adventswochenendes in der ev. Kirche in Hochstadt statt. Am ersten Adventssamstag beweist der Chor bereits sein Können in der ev. Kirche in Bischofsheim im Rahmen des dortigen Weihnachtsmarktes. 2025, MB).   

 

 

 

 

 

Chorfeo Dörnigheim-Oberdorfelden:

Ein Wochenende voller Musik und intensiver Proben liegt hinter Chorfeo, der Kooperation des Gesangvereins Oberdorfelden und des Jungen Chores der Turngemeinde Dörnigheim. Vom 7. bis 9. Februar verbrachten die Sängerinnen und Sänger ein produktives Probenwochenende auf der malerischen Burg Breuberg, um ihr Repertoire für kommende Auftritte zu verfeinern. Unter der Leitung von Simone Huber widmeten sich die Teilnehmer mit großer Leidenschaft anspruchsvollen Stücken aus Pop, Musical und moderner Chormusik. Neben den intensiven musikalischen Einheiten kam auch das Gemeinschaftsgefühl nicht zu kurz: ein gemeinsamer Spieleabend sorgte für gute Stimmung und Geselligkeit. Diese intensive Probenarbeit hat den Chor musikalisch vorangebracht und die Gruppe, die sich im vergangenen Jahr erst neu gebildet hat, noch enger zusammengeschweißt.

Chorfeo blickt nun voller Vorfreude auf die bevorstehenden Veranstaltungen, bei denen das Publikum die Früchte dieses erfolgreichen Wochenendes erleben kann. Bereits am 29. März steht der traditionelle Maintaler Liederabend auf dem Programm, der in diesem Jahr erstmalig vom Jungen Chor der Turngemeinde Dörnigheim ausgerichtet und in der Halle der Turngemeinde Dörnigheim stattfinden wird.

Einen Monat später lädt der Chor ein zu seinen Frühlingskonzerten am 26. April ein. Unter der Leitung von Simone Huber präsentieren sich der neuformierte Gesangverein Oberdorfelden und der Junge Chor der TG Dörnigheim mit einem Programm aus Pop, Musical und traditionellem Liedgut. Musikalisch begleitet werden sie von Florian Aul (Bass), Alexander Jacobi (Klavier), Jasper Hanel (Schlagzeug) und Valentin Huber (Saxophon).

 

Blasorchester Wachenbuchen:

Beim Blasorchester Wachenbuchen herrscht motivierte Aufbruchsstimmung. Nach dem Weggang von Dirigent Patrick Günther freut man sich, mit Christoph Bernius so schnell und unkompliziert einen versierten und erfahrenen Nachfolger gefunden zu haben, der das Blas-orchester mit neuem Schwung und empathischer Kompetenz langfristig leiten und begleiten will. Bei der ersten Probe des Blasorchesters im Januar wurde der neue Dirigent vorgestellt, der den Musikern kein Unbekannter ist, da er bereits seit April vergangenen Jahres als aktiver Musiker an der Klarinette mitspielt. Außerdem hatte er kurzfristig bereits das Dirigat für das Kirchenkonzert vor Weihnachten übernommen.

Seit 1988 ist Bernius im Bereich der symphonischen Blasmusik tätig und verfügt über ein breit gefächertes Repertoire, das von traditioneller Blasmusik über moderne Unterhaltungsmusik bis hin zu klassischen und symphonischen Werken reicht. Im Rahmen seiner Dirigentenarbeit – unter anderem beim Blasorchester Babenhausen (1997 bis 2011) bis zur Stadtkapelle Bad Vilbel (2011 bis 2017) und nun in Wachenbuchen – legt er Wert auf eine durchdachte Programmgestaltung, die sowohl den musikalischen Ansprüchen des Orchesters als auch den Erwartungen des Publikums gerecht werden soll. Die Motivation der Musiker und die konsequente Pflege eines nachhaltigen Spaßfaktors sind zentrale Elemente seines künstlerischen Schaffens.

Neuwahlen und Jahresberichte prägten die Jahreshauptversammlung des Blasorchesters Wachenbuchen im April. Der Vorsitzende Stefan Schmidt wurde im Amt bestätigt und wird den Verein weitere zwei Jahre leiten.

Bei der ersten Probe des Blasorchesters Wachenbuchen in 2025 wurde auch der neue Dirigent vorgestellt: Christoph Bernius wird ab sofort die musikalischen Geschicke des Stammorchesters leiten. Den Musikern ist er jedenfalls kein Unbekannter, so spielt er seit April letzten Jahres bereits als aktiver Musiker an der Klarinette mit. Und er hatte auch bereits interimsmäßig das letzte Kirchenkonzert vor Weihnachten geleitet. Nach intensiven Gesprächen noch im altem Jahr und auch in den letzten Tagen ist es dem Vorstand gelungen, den neuen musikalischen Leiter längerfristig zu binden.

Das Frühjahrskonzert findet am Samstag, 26. April, um 20 Uhr in der Turnhalle der Turnerschaft 1886 am Festplatz im Fechenheimer Weg 68a statt Neben Klassikern der Popmusik, des Swing und des Jazz werden auch traditionelle Märsche, Polkas und Walzer zu hören sein. Beliebte Melodien wie der „Mussinan Marsch“ von Carl Carl, die „Amboss Polka“ von Johann Strauß (Sohn) und „Das goldene Flügelhorn“ von Walter Grechening stehen auf dem Programm. Auch das Volkslied „Kein schöner Land“ wird in einer Vertonung für Blasorchester dargeboten. Die Dirigentin Jasmin Brechtel und die Musiker bleiben ihrem Stil treu und bieten auch moderne Pop-Balladen wie „All you need is love“ von den Beatles und „Tage wie diese“ von den Toten Hosen. n diesem Jahr werden nicht nur die Tritsch-Tratsch-Polka, sondern viele andere populäre Melodien der volkstümlichen Musik zu hören sein. So zum Beispiel „Das Goldene Flügelhorn“ von Walter Grechenig und den Fegerländern.

 

Musik-Korps Bischofsheim:

Ehrenamtliche Mitarbeit wird beim Musik-Corps Bischofsheim nicht nur gebraucht, sondern auch geschätzt. Deswegen hat der Maintaler Verein Joy Coulton für ihre langjährige ehrenamtliche Mitarbeit geehrt. Coulton war zehn Jahre im Vorstand des Vereins und als Jugendwartin zuständig für die Nachwuchsarbeit. Sie hat Kontakt aufgebaut zur Waldschule und zur Erich-Kästner-Schule aber auch zu Musikschulen in Bergen-Enkheim und Dörnigheim. An dem alljährlichen Weiherfest hatte Coulton eine Tombola aus Spenden organisiert oder Musikinstrumente als Spende für den Verein gesammelt. Der Vorsitzende des Musik-Corps Bischofsheim, Gerald Vandamme, bedankte sich mit einer Urkunde bei Joy Coulton und würdigte in seiner Rede ihr ehrenamtliches Engagement.

Der „Lebendige Adventskalender“ ist in Bischofsheim zu einer Tradition geworden. Das Musik-Corps Bischofsheim lädt am Freitag, 19. Dezember, um 19.30 Uhr am Haus der Begegnung (Katholische Gemeinde Bischofsheim, Rhönstraße 13) zu einem besonderen Moment des Innehaltens ein. Besucher sollten eine Tasse oder einen Becher für warme Getränke mitbringen. Am 31. Dezember um 15 Uhr verabschiedet das Musik-Corps das Jahr mit dem traditionellen Turmblasen auf dem Turm der Evangelischen Kirche (Alt-Bischofsheim, gegenüber dem Marktplatz). Auch hier wird um das Mitbringen einer Tasse oder eines Bechers gebeten

Das Musik-Corps Bischofsheim lädt am 22. November, um 20 Uhr ein ins Bürgerhaus Bischofsheim zu seinem Herbstkonzert. Es gibt eine Klangreise ein, die von Amerika über Europa bis hin zum entfernten Persien führt.

 

Posaunenchor Hochstadt:

Der Posaunenchor Hochstadt lädt für Sonntag, 15. Juni, um 16 Uhr in die Hochstädter Kirche zum diesjährigen Sommerkonzert ein. Bereits zu Beginn dürfen sich die Besucher auf ein besonderes Arrangement freuen: „Shallow“ aus dem Film „A Star Is Born“ beginnt zart mit einem Flötensolo, zu dem sich nach und nach Hörner, Saxophone, Trompeten und schließlich das ganze Ensemble gesellen. Auch klassische Kirchenmusik bekommt einen frischen Anstrich: In der Fantasie über den Choral „Lobe den Herren, den mächtigen König“ von Christian Sprenger entdecken die Zuhörer bekannte Melodien in neuem Gewand. Mit dem Stück „Tessiner Frühling“ erwartet die Besucher zudem stimmungsvolle Marschmusik. Ein besonders berührender Moment des Konzerts ist das Stück „To a Wild Rose“ von Edward MacDowell.

Der Posaunenchor Hochstadt lädt am Sonntag, 30. November, von 16 bis 18 Uhr zu seinem Weihnachtskonzert ein. Die festlich geschmückte Kirche bietet den stimmungsvollen Rahmen für ein Programm, das Brücken schlägt – von barocken und alten Klängen bis hin zu modernen und neuen Kompositionen. Bekannte Melodien wie „Stille Nacht“ oder „O du fröhliche“ erklingen dabei in alten Rhythmen als auch in neuen, ebenso wie selten gehörte Stücke, etwa eine Sonate aus der berühmten „Hora Decima“ oder Werke zeitgenössischer Komponisten wie Michael Schütz und Christian Sprenger.

Unter der Leitung von Marcel See präsentierten rund 30 Bläser nach intensiver Vorbereitung ein Programm, das mit der „Festival Intrada“ von Michael Schütz begann und das Publikum sofort in seinen Bann zog. Der erste Stadtrat Karl-Heinz Kaiser war ebenfalls anwesend und unterstrich die Bedeutung des Konzerts. Das Konzert bot eine Mischung aus klassischen Advents- und Weihnachtschorälen sowie Neuinterpretationen bekannter Melodien. Besonders beeindruckend war die Darbietung von. Ein Höhepunkt war der Schlusschoral aus Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium, der das Können des Chors eindrucksvoll unter Beweis stellte. Ein besonderer Höhepunkt bildet die vielschichtige Aufführung von „O du fröhliche“: Das Lied entfaltet sich in mehreren Teilen – beginnend mit einer festlichen Intrade von Janko Bellmann, über kunstvolle Begleitsätze von Horst Karl Hessel, bis hin zu einem strahlenden Choral mit Trompeten und Pauken. Am Ende laden die Musiker alle Gäste ein, gemeinsam die Strophen zu singen. 

 

 

Maintaler Liederabend begeistert:

Ende März präsentierten neun Formationen in der vollbesetzten Vereinshalle der Turngemeinde Dörnigheim die große Bandbreite der Maintaler Chorlandschaft. Obwohl sich die Anzahl der Chöre in Maintal in den vergangenen zehn Jahren deutlich reduziert hat, konnten die verbliebenen Ensembles ihr Niveau sicht- und hörbar steigern. Besonders Dörnigheim als größter Maintaler Stadtteil hatte in den vergangenen Jahren Federn lassen müssen. Die Entscheidung des Jungen Chores der Turngemeinde Dörnigheim, eine Kooperation mit dem Gesangverein Oberdorfelden einzugehen und fortan unter dem Namen „Chorfeo“ aufzutreten, erwies sich als goldrichtig. Chorleiterin Simone Huber hat dabei hervorragende Arbeit geleistet und beide Chorgruppen zu einer Einheit verschmolzen.

Es wirkten mit:  „Chorfeo“, Ökumenische Kantorei Bischofsheim, Sängervereinigung Hochstadt, die drei Chorgruppen des Gesangvereins Eintracht Bischofsheim, „Buchentöne“ Wachenbuchen, Gesangverein „Vorwärts“ Wachenbuchen, Männerchor des Gesangvereins Eintracht.

 

Kultur- und Musikverein Dörnigheim:

Der Kultur- und Musikverein Dörnigheim hat sich in Kultur- und Musikverein Maintal umbenannt. Im vergangenen Jahr feierte der Verein mit einem Sommerfest am Main das 50-jährige Jubiläum der Stadt Maintal. Über 1500 Gäste genossen Konzerte von lokalen Musikern. Ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Vereins wurde bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im September beschlossen. Die Mitglieder stimmten für die Namensänderung, um alle Maintaler Bürger noch mehr anzusprechen. Der Verein plant weiterhin Konzerte für alle Maintaler Bürger und darüber hinaus, mit einem Fokus auf die Förderung junger Musiker.

Das erste Konzert des Vereins in diesem Jahr fand am 12. April in der Alten Kirche am Main statt. Die Musikerin Yuner Li (Querflöte) und der Pianist Jan Feltgen beeindruckten das Publikum mit virtuoser klassischer Musik und Melodien aus ihren Heimatländern.

Am 3. Mai, um 19.30 Uhr war ein Konzert mit dem Ensemble Exprompt in die Alte Kirche am Main in Dörnigheim. Das aus Russland stammende Ensemble trat mit klassischer und folkloristischer Musik auf.

Am 6. September spielt das Akkordeon Duo „Duo con:trust“ am Mainufer in Dörnigheim. Am 18. Oktober präsentieren Jonas Campos-Siebeck (Cello) und Sara Isabell Ispas (Geige) „Cello trifft Geige“ in der Alten Kirche. Zum Saisonabschluss am 22. November bieten Oli Bott und Anna Carewe mit „Trance & Rhythm“ ein besonderes Hörerlebnis.

Für das Konzert am  Samstag, 1. November, 19 Uhr in der Alten Kirche am Main konnten

wieder zwei junge Musiker, Jonas Campos-Siebeck (Cello) und Sara Isabelle Ispas (Geige),

verpflichtet werden.

„Cello trifft Geige“ heißt es am Samstag, 1. November, ab 19 Uhr, in der Alten Kirche am Main in Maintal-Dörnigheim. Das Konzert war ursprünglich für den 18. Oktober geplant und wurde verlegt. Der Kultur- und Musikverein Maintal hat hierfür erneut zwei junge Musiker, Jonas Campos-Siebeck (Cello) und Sara Isabelle Ispas (Geige), gewinnen können.

 

Tag des offenen Denkmals:

Der Geschichtsverein Dörnigheim beteiligt sich am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Dieser steht unter dem Motto „Wertvoll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ Der Verein beschäftigt sich mit den Ehrenmälern auf dem alten Friedhof und den historischen Grabmälern auf dem Kirchhof der alten Kirche am Main. Treffpunkt ist am Sonntag, 14. September, um 14 Uhr am Eingang Backesweg auf dem alten Friedhof in Dörnigheim.

 

Kabarettgruppe „Mikrokosmos“ feiert 20 Jahre Leidenschaft auf Bühne

Seit 2005 bringt „Mikrokosmos“ mit ihren Kabarett-Aufführungen in Maintal Menschen aller Generationen zum Nachdenken und Lachen. Ob Themen aus der Kommunalpolitik, Nachbar-

schaft oder der Welt – die Maintaler Kabarettgruppe „Mikrokosmos“ des Humor-Musik-Vereins Edelweiß (HMV) versucht, jede Generation anzusprechen. Die vier Mitglieder Gisela Jeske, Pia Jost, Isabella Isabella und Frank Walzer spielen seit der ersten Stunde und feiern in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum.

Wer die Texte schreibt, komme immer auf das Thema an. „Manchmal habe ich eine Idee, aber bringe sie nicht zu Papier und weiß nicht, wie ich sie lustig machen kann“, sagt Gisela Jeske. Frank Walzer ist beim Schreiben immer dabei. „Bei uns gibt es keine Grüppchen. Jeder agiert mit jedem. Wir unterstützen uns, obwohl wir so unterschiedlich sind“, sagt Jeske. Während der Proben geben sich die Mitglieder ehrliches Feedback. Manchmal werden dabei Teile sogar ganz herausgestrichen aus dem Konzept. Entwickelt sich etwas kurz vor der Aufführung, wird es noch hinzugefügt.

Zum 20-jährigen Jubiläum stehen die vier Gründungsmitglieder nicht allein auf der Bühne: Gemeinsam mit sieben weiteren „Kosmonauten“ präsentieren sie das neue Programm „Nix reimt sich uff zwanzisch“, das den besonderen Anlass feiert. Zu den Bühnenaktiven gehören außerdem Brigitte Rosanowitsch-Galinski, Monika Heiser, Wolf Heiser, Colin Jeske, Stefan Lohr, Pia Jost, Anika Waider und Marcus Wigh. Sie werden im Hintergrund von gut einem Dutzend weiterer Helfer unterstützt.

Mit unveränderter Spielfreude und Leidenschaft zeigen die „Kosmonauten“ auch nach 20 Jahren, dass Humor keine Frage des Alters, sondern der Haltung ist – und dass der Mikrokosmos des HMV bis heute voller Leben steckt. An fünf Abenden im Oktober und November treten sie auf, vier Aufführungen sind bereits ausverkauft. Für Freitag, 31. Oktober, 20 Uhr, gibt es noch Restkarten, die in der Physio „Zum Neuen Bau“ erhältlich sind

Kinderbetreuung ist eins der zentralen Themen des Jahres 2025 in Maintal. Deshalb hat die Kabarettgruppe Mikrokosmos des Humor-Musik-Vereins (HMV) Edelweiß die „Mikro KiTa“ eröffnet – mit kürzerer Warteliste. Die Gäste der Aufführung mit dem Programmtitel „Nix reimt sich uff zwanzisch“ zum 20-jährigen Jubiläum der Gruppe könnten ihre Kinder einfach auf der Bühne abgeben. In mehreren kurzen Sketchen behandeln die Hochstädter Kabarettisten das Thema Kitabetreuung.

In den Abend steigen Monika Heiser und Colin Jeske ein, die ein Bewerbungsgespräch in einer Firma für Bord-Computer-Entertainment-Systeme führen. Was Jeske besonders wichtig ist: eine Vier-Tage-Woche. Aber nicht etwa mit 40 Stunden, sondern 36. Monika Heiser macht ihm mehrmals deutlich, dass sie dringend jemanden in Vollzeit brauchen, Colin Jeske besteht aber auf vier Tage. Heiser bietet ihm sogar ein Auto mit Zugriff auf Streaming-Plattformen, aber nichts hilft. Es entsteht eine Diskussion, in der sie sich auf eine Viereinhalb-Tage-Woche einigen, was einige Lacher aus dem Publikum erhält, besonders als Jeske das Stück mit einem Ja zur neuen Einigung abschließt, „aber bitte nicht freitags“.

Einige der fast dreißig Sketche beschäftigen sich mit dem Thema Kinderbetreuung. So bringt Pia Jost ihren Sohn Finn-Theo in einen neuen Kindergarten, wo Anika Waider ihr direkt das neue Programm Elite-Spielpartner vorstellt. „Alle elf Sekunden sorgt sich ein Maintaler Elternteil“, sagt sie und stellt Jost euphorisch ein Formblatt vor, auf dem die Eltern unter anderem den gewünschten Beruf ihres Kindes angeben können. Zudem kann der Suchraum eingegrenzt werden, um „niveaulose Stadtteile“ auszuschließen. Für Finn-Theo gibt es direkt einen passenden Spielpartner: einen dreijährigen Unternehmersohn.

Doch die Kosmonauten finden nicht nur die perfekten Freunde für ihre Kinder, sondern auch eine Lösung für den Fachkräftemangel in den Maintaler Kindertagesstätten. Dazu gehen Isabella Isabella und Monika Heiser die Kinder durch, die erkrankt sind. Der eine hustet, Sofie-Shakira aus der Erdmännchengruppe hat sich übergeben. Gemeinsam tüfteln sie aus, wie viele Kinder sie gleichzeitig anstecken könnten, damit sie mit ihren wenigen Fachkräften hinkommen. Ein Kind mit Läusen soll in die Kuschelecke gesteckt werden: „Und wer sich bis morgen nicht juckt, muss ein Kuscheltier mit nach Hause nehmen!“

 

 

Theater und Film

 

 

Volksbühne Maintal:

Seit Dezember 2018 sind die Lüers federführend im Vorstand des Vereins, der damals kurz vor der Auflösung stand, weil lange Zeit niemand in Sicht war, der den vakanten Vorsitz übernehmen wollte. Lüer. Im Fokus steht dabei immer die Organisation von wohnortnahen und preiswerten Kulturveranstaltungen – insbesondere Theateraufführungen in Maintal. Kultur für alle, das ist und bleibt das Ziel des Vereins. In enger Kooperation mit der Stadt Maintal bespricht man sich und stimmt sich ab. Insgesamt trägt die Stadt rund ein Drittel der Kosten.

Im Moment läuft es optimal für den Verein. In der vergangenen Saison hat die Besucher-Auslastung bei 83 Prozent gelegen. Allerdings sind die Kosten in den vergangenen Jahren rund um den Einkauf und die Umsetzung von Veranstaltungen um 25 Prozent gestiegen. Bekannte Tournee-Bühnen und andere Kulturschaffende aus dem deutschsprachigen Raum sind zu Gast. So ein Theaterabend ist alles in allem mit 13.000 bis 15.000 Euro ein ordentlicher Kostenfaktor- Ein relevanter Aspekt für eine gewisse Ersparnis sei auch die produktive Kooperation mit der Volksbühne Hanau. Dadurch, dass die Tourneebühnen in direkter Abfolge in Hanau und Maintal auftreten, verringern sich die Kosten, etwa für die Anfahrt. Eine „tolle Kooperation“ pflege man auch mit „Junges Theater Buchen“, der Theatergruppe um Christoph Goy.

 

Programm:

7. Februar: Die Tanzstunde“ mit der Komödie am Kurfürstendamm, Berli

27. März: „Das perfekte Geheimnis“ . mit dem A.Gon Theater München,

5. April: Leipziger Pfeffermühle mit „Durch die Mühle gedreht“ (zum 70-jährigen Jubiläum)

5. Mai: „Weinprobe für Anfänger“, mit der Komödie am Kurfürstendamm

September: „Komödie im Dunkeln“ mit den Theatergastspielen Fürth

Oktober: „Schatzinsel“ mit dem Jungen Theater Bonn, Schüleraufführung

28. Oktober; „Die Streiche des Scapin“ von Moiliere mit dem Neue Globe Theater Potsdam

18. November: „Eingeschlossene Gesellschaft“ nach dem Buch von Jan Weiler,.

3. Dezember: Popkabarett von HR-Moderator und Comedian Bastian Korff

19. Dezember: Musikshow mit Hits aus der Komödie „Sister Act“ und anderen.

 

Neujahrskonzert und Kindermusical:

Auch im neuen Jahr macht die Volksbühne Maintal keine Pause. Zwei musikalische Höhepunkte stehen auf dem Programm. Das Neujahrskonzert beginnt mit dem Johann-Strauss-Orchester Frankfurt und der Solistin Jennifer Zein. Das Orchester und seine Sopranistin bereisen musikalisch die Städte Wien und Hollywood. Die Filmstadt steht für viele Melodien, die das Publikum aus beliebten Filmen kennt und gerne wieder hört.

Kinder und Erwachsene dürfen sich auf die Aufführung von „Emil und die Detektive“ freuen. Die kleine Oper Bad Homburg ist zu Gast in Maintal und bietet den als Musical interpretierten Buchklassiker um Emils Abenteuer in Berlin. Diese Aufführung wird von der Sparkasse Hanau gefördert.

 

Spielgemeinschaft „Haus der Begegnung“:

Am zweiten Advent ging es um Pinocchios Sehnsucht nach Menschsein. Der Spielgemeinschaft HdB ist es erstmals gelungen, eine Kindergeschichte in ein Musical einzubetten, mit passenden Melodien, Gesang, Tanz und farbenfrohem, abwechslungsreichem Bühnenbild.

Nach dem Stück gab es eine Überraschung: Die Kinder durften sich über den Besuch des Nikolaus freuen. Da alle Aufführungen ausverkauft waren, ist im Januar eine zusätzliche Vorstellung geplant. Die Einnahmen gingen an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei DKMS.

 

Junge Theater Wachenbuchen:

Das Junge Theater Wachenbuchen führt vom 9. Bis 11. Mai und im September „Die Vögel“ auf. Regisseur Christoph Goy hat die Komödie des antiken Dichters Aristophanes so bearbeitet, dass sie das aktuelle Erstarken rechtsextremer Parteien thematisiert. Das dreizehnköpfige Team im Alter von 15 bis 70 Jahren arbeitet seit gut einem Dreivierteljahr an dem Stück. Goy klar stellt. „Das Tragische ist: Wir müssen, was die politische Lage angeht, gar nicht nur in die USA schauen. In Deutschland laufen zurzeit auch viele Dinge schief.“

Im Dezember wird das Kammerspiels „Fremdenzimmer“ von Peter Turrini aufgeführt. Das Ensemble, das 2026 sein 25-jähriges Bestehen feiert, ist zu einer lebendigen Theaterfamilie mit rund 80 Mitwirkenden herangewachsen. Das Gemeindehaus Wachenbuchen ist dabei die zentrale Bühne, während die Sommermonate den Pfarrgarten in Mittelbuchen in ein atmosphärisches Open-Air-Theater verwandeln.

 

Wachenbücher Weltbühnchen:

Im Januar bringt das Wachenbücher Weltbühnchen die deutsche Erstaufführung der Aschenputtel-Version des französischen Kultautors Joel Pommerat auf die Bühne. Entstanden ist eine einfallsreiche wie moderne Inszenierung. „Zum Glück haben Irrtümer ein Ende“, lautete das Fazit von Helene Schadt-Przylas, die in der Rolle der Erzählerin durch das Theaterstück „Aschenputtel“ führte.

Für den 8. und 9. November lädt das Wachenbücher Weltbühnchen zu einem unterhaltsamen Indien-Abend ein. Das Ensemble möchte seine Faszination für ein spannendes Land zwischen Tradition und Moderne mit seinem Publikum teilen und bietet dabei beste Unterhaltung: Mit Tanz, Musik, kleinen Sketchen und Erlebnisberichten über Indiens Religion und Feste, Land und Leute, Filmkultur und Kulinarisches. Einige der Mitwirkenden haben das Land mehrfach bereist oder Familie in Indien. Mit kurzweiligen Erlebnis-Berichten werden die Besucher mitgenommen in den Himalaya, in das traditionelle Rajastan, zum Taj Mahal oder in den Nordosten Indiens bis nach Nepal. Mit indischen Speisen, die während des Abends serviert werden, möchte das Ensemble seine Gäste verwöhnen. Für Stimmung sorgt die FTW-Showtanzgruppe Heartbeatz mit Bollywood-Tänzen.

 

 

Reihe „Kino vor Ort“:

15. Januar: Neujahrskonzert mit dem Johann Strauß-Orchester Frankfurt

16. Januar : „Riefenstahl“ und  „Konklave“

20. März, „Juror #2“ und „Emilia Pérez“ um 20 Uhr

14. August :Open-Air-Kino am Dörnigheimer Mainufer Bohemian Rhapsody“,

30. August, Open-Air-Kino am Dörnigheimer Mainufer mit der Komödie „Wunderschöner“.

16. Oktober: The Life of Chuck“ (Steven King) und „Die Rosenschlacht

6. November: 22 Bahnen“ und „Leibniz - Chronik eines verschollenen Bildes“

4. Dezember: „Amrum“ und „Jane Austen und das Chaos in meinem Leben“

8. Januar 2026:  „Stiller“ und „Dann passiert das Leben“.

 

 

Verkehr

 

Ideen für Mainbrücke zwischen Dörnigheim und Mühlheim:

Architektur-Studierende der Hochschule Darmstadt haben sich im Januar Gedanken gemacht, wie das aussehen könnte. Sie sind erst im dritten Semester ihres Studiums im Fachbereich Architektur der Hochschule Darmstadt. Umso bemerkenswerter sind die zehn Entwürfe für eine barrierefreie Fuß- und Radgängerbrücke zwischen Mühlheim und Dörnigheim, die 20 Studierende jeweils in Zweierteams im Rahmen ihres Semesterprojekts am Computer gezeichnet haben. Wie fantasievoll die Anforderung der Barrierefreiheit einer Brücke umgesetzt werden kann, zeigen beispielsweise die Entwürfe der Teams Luc Wiesner und Lennart Hammerschmidt sowie Melanie Mayer und Marius Noe. Letztere führen Radfahrer und Fußgänger über zwei im Wasser platzierte Spiralen auf die notwendige Brückenhöhe, während sich Wiesner und Hammerschmidt für eine Hängebrückenkonstruktion entschieden haben, die sich S-förmig über den Main schwingt. Die filigrane Konstruktion ist jeweils einseitig aufgehängt. Bei ihren Entwürfen mussten die Studierenden selbstverständlich alle Vorgaben zur erforderlichen Brückenhöhe und Durchfahrtsbreite für den Schiffsverkehr einhalten.

 

Keine Zugverbindungen zwischen Hanau und Frankfurt:

Weil die Brücke am Hanauer Hauptbahnhof abgerissen wird, entfallen in der Zeit zwischen dem 14. und 24. Februar die Züge der Linie RB 58 zwischen Hanau Hauptbahnhof und Frankfurt Süd. Dies betrifft auch Fahrgäste, die an einem der beiden Maintaler Haltepunkte zusteigen. Die Hessische Landesbahn bietet in diesem Zeitraum einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen an. Auch die Busverbindungen des Stadtverkehrs Maintal können eine Alternative sein.

 

Kilometerlanger Umweg wegen Baustelle auf der Hohen Straße:

Seit wenigen Tagen ist die Hohe Straße bei Bischofsheim wegen einer Großbaustelle gesperrt. Weder die Stadt noch der Verein Regionalpark Hohe Straße waren offenbar von dem Auftraggeber darüber informiert worden. Bis voraussichtlich 2. Mai bleibt der Höhenweg im Bereich Hühnerberg/Große Loh dicht. Dort wird eine Hochspannungstrasse verlegt, eine Hochvolt-Gleichstromtrasse von der Nordsee bis ins Südhessische, um ein neues Rechenzentrum in Frankfurt-Fechenheim an das Umspannwerk Karben anzubinden“. Die ausgeschilderte Umleitung soll rund 2,5 Kilometer betragen, heißt es von der Stadt.

 

Mehr als 200 Verkehrszeichen im Stadtgebiet sind  teilweise oder gänzlich unkenntlich;

In den vergangenen Monaten hat die Maintaler Ordnungsbehörde im Stadtgebiet eine erhebliche Zahl beklebter Verkehrsschilder festgestellt. Mitunter werden bereits kurz nach einer Reinigung wiederholt Aufkleber angebracht. Das ist nicht nur verboten und kann teuer werden, sondern kann die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Mehr als 200 solcher Verkehrszeichen hat eine KI-Software, die unter anderem die Ordnungsbehörde nutzt, im Stadtgebiet identifiziert.

 

Seit einigen Wochen die Software Vialytics innerhalb der Stadtverwaltung Maintal im Einsatz. Neben dem städtischen Eigenbetrieb Betriebshof nutzen die Fachbereiche Stadtentwicklung, Sicherheit und Ordnung sowie Umwelt und Infrastruktur das Tool zur Ehrhebung, Kategorisierung und Pflege von Daten. Vialytics erleichtert es, die Zustände von Straßen, Kanalschächten, Abflüssen und Verkehrszeichen zu erfassen, um Schäden festzustellen und Reparaturen zu planen. Dazu erstellt die Kamera während der Autofahrt alle vier Meter ein Foto. Die gesammelten Daten werden zur Auswertung auf den Server des Anbieters geladen.

 

Trotz Tempolimit: Anwohner im Fechenheimer Weg klagen über Raser:

Eigentlich sollte das Tempolimit im Fechenheimer Weg in Bischofsheim endlich für Ruhe sorgen. Glaubt man den Anwohnern, zeigt die Maßnahme jedoch so gut wie keine Wirkung. Vor allem Eltern mit Kindern sorgen sich um die Sicherheit und fühlen sich von der Stadt nicht ernst genommen. Keinen Autofahrer interessiere Tempo 30. „Man wird sogar angehupt oder überholt, wenn man sich an Tempo 30 hält. Trotz häufiger Kontaktaufnahme mit dem Ordnungsamt, anonymen Messungen und mobilen Blitzern, die nur alle Quartal einmal stehen, ändere sich für die Betroffenen nichts. „Uns wird gesagt, dass die Messungen nicht unserer Wahrnehmung entsprechen würden. Tatsache ist aber, dass die Fenster wackeln, wenn Busse und Lkw ab der Ecke Hochstraße beschleunigen und über die Ampel in Richtung Turnhalle brettern“, berichtete die Mutter vor Ort. Abgebremst werde erst, wenn es aufgrund von Gegenverkehr nicht anders geht.

Dass der Fechenheimer Weg mit Verkehr hoch belastet ist, zeigen Messergebnisse der Stadt aus dem vergangenen Jahr: Innerhalb von 27 Tagen wurden am Standort an der Einmündung der Friedhofstraße über 127.00 Fahrzeuge gezählt, davon 1.270 Busse sowie 1210 Lkw und Sattelzüge. Auffälligkeiten in Sachen Geschwindigkeitsüberschreitungen habe es allerdings nicht gegeben, leitet das Ordnungsamt aus den Messungen ab. Es gäbe also keinen Grund, weitere Maßnahmen zu ergreifen, wie etwa einen von den Anwohnern geforderter stationären Blitzer zu installieren.

Was allerdings die Anrainer des Fechenheimer Wegs auch nicht verstehen, ist, dass eine fertige Straße, die durch das Gewerbegebiet führt, nur für Anlieger freigegeben worden ist. „Seit drei Jahren gäbe es die Möglichkeit, den Schwerlastverkehr über die neu gebaute Zufahrt zur Gutenbergstraße vor der Brücke über die A66 direkt zum Industriegebiet zu lenken. Damit wäre uns schon sehr geholfen“, stellt Julia Weber fest. Aber angeblich sei die Ampelanlage an der Auffahrt zur Autobahn nicht geeignet, um zusätzlichen Verkehr zu bewältigen, hieß es aus dem Ordnungsamt. „Warum baut man eine Straße, wenn man sie nicht nutzt?“, fragt sich nicht nur Familie Weber.

 

Wer fuhr den BMW?

Einen Sachschaden von etwa 14.000 Euro verursachte ein bislang unbekannter  Unfallverursacher, als dieser am Samstag, 19. April gegen 1.50 Uhr, drei geparkte Fahrzeuge beschädigte. Nach ersten Ermittlungen soll ein etwa 50 Jahre alter Mann in einem grauen BMW mit MKKKennzeichen auf der Berger Straße in Richtung Ortsmitte gefahren sein. Im Bereich der 20er Hausnummern kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte einen dort abgestellten blauen VW Caddy am Fahrzeugheck. Am Caddy entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von 8.000 Euro.

 

Stadt- und Landespolizei machen es Fahrraddieben schwer mit einer Codier-Aktion:

Gleich 27-Mal haben im Mai die Stadtpolizei Maintal und die Schutzfrau vor Ort der Polizeistation Maintal, Heike Lachmann, Dieben kürzlich das Leben schwer gemacht. Gemeinsam hatten sie eine Codier-Aktion für Fahrräder vorbereitet, um durch die individuelle Kennzeichnung der Räder Diebe abzuschrecken und bei aufgefundenen Fahrrädern eine Zuordnung zum Eigentümer zu ermöglichen.

Karl-Heinz Kaiser (10. Mai 2025, MB).

 

Mainfähre: „Aktueller Zustand ist unzumutbar“:

Geduldig warten die rund 80 Teilnehmer auf das Startsignal der Fahrraddemo des ADFC und der BI Mainfähre, die auf die Erforderlichkeit einer Elektrofähre über den Main aufmerksam machen soll. Zu einer Fahrraddemo haben der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Maintal und Mühlheim und die Bürgerinitiative (BI) für eine Mainfähre im Mai aufgerufen. Rund 80 Bürger kamen, um ein Zeichen für eine Mainquerung zu setzen.

Für Radler komme noch erschwerend die Treppenanlage an der Staustufe hinzu. Für sie betrage der Umweg rund 20 Minuten. Autofahrer brauchen zwischen 15 und 20 Minuten länger. Für den ADFC beinhalte eine gute Lösung „eine Fuß- und Radwegbrücke, die direkt und auf kurzem Weg die beiden Städte verbindet.“ Diese können rund um die Uhr genutzt werden und funktionieren auch bei Hochwasser. Eine weitere Lösung aus ADFC-Sicht „ist die Wiederherstellung des alten Zustands mit der Reaktivierung einer Fährverbindung.“ ADFC-Mitglied Roland Hahn schlägt eine per Knopfdruck zu startende oder anzufordernde Schwebefähre vor. Sensoren überprüften bei diesem „horizontalen Fahrstuhl“, ob der Main gefahrlos überquert werden könne, sprich kein Schiff auf dem Fluss unterwegs ist. „Diese Lösung ist extrem energieeffizient und wäre sicherlich eine Touristenattraktion.“

 

Online-Umfrage zur Mobilität an den Maintaler Bahnhöfen:

Vom 1. bis 28. September sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich an einer Online-Umfrage zur Verbesserung des Mobilitätsangebotes an den Maintaler Bahnhöfen zu beteiligen. Die Stadt Maintal führt die Befragung in Kooperation mit der „Infostelle Fahrradparken“ der Deutschen Bahn durch. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Inhaltlich geht es um die Nutzung der Bahnhöfe im Alltag, die Wahl des Verkehrsmittels für den Weg dorthin sowie die Kombination aus Bahn und Fahrrad. Darüber hinaus haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, individuelle Verbesserungsvorschläge einzubringen und ihren Bedarf an Fahrradabstellmöglichkeiten zu äußern.

 

Machbarkeitsstudie zur Mainfähre vorgestellt: Defizit unvermeidbar:

Die Stadtwerke Mühlheim haben die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Wiederbelebung der Fährverbindung von Mühlheim nach Dörnigheim präsentiert. Das Ergebnis war zu erwarten: Der volkswirtschaftliche Nutzen ist hoch, ein finanzielles Defizit aber unvermeidbar.

Um das zu errechnen, hat das beauftragte Büro unter anderem ein standardisiertes Bewertungsverfahren angewandt, bei dem neben verkehrlichen und wirtschaftlichen Aspekten auch mögliche Auswirkungen auf das Klima berücksichtigt werden.

Den deutlich größten Anteil an den laufenden Kosten machen derweil die Aufwendungen fürs Personal aus. Laut Studie wären – mit Ausfall- und Krankheitszeiten – 3,5 Vollzeitstellen und eine Teilzeitkraft für einen reibungslosen Ablauf notwendig. Kostenpunkt: mehr als 400.000 Euro im Jahr. Allerdings gilt es hierbei zwei verschiedene Szenarien zu berücksichtigen. Denn sollte die Fähre statt die ganze Woche über an Sonn- und Feiertagen nicht fahren, würden auch die Personalkosten knapp 100.000 Euro niedriger ausfallen. „

Nach der standardisierten Bewertungsmethode ergibt sich somit ein Kosten-Nutzen-Verhältnis mit dem Faktor drei. Das bedeutet, dass das Vorhaben aus gesamtwirtschaftlicher Betrachtung sinnvoll und zudem durch das Land Hessen förderfähig wäre.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht bleibt bei geschätzten jährlichen Erlösen aus dem Verkauf von Fahrkarten in Höhe von rund 300.000 Euro je nach präferiertem Betriebskonzept entweder ein Defizit von knapp 260.000 oder 160.000 Euro übrig – Musik in den Ohren von Jürgen Ries, Fraktionsvorsitzender der Bürger für Mühlheim. Er sieht darin die Bestätigung, dass eine baldige Rückkehr der Fähre realistisch ist: „Wenn alle Beteiligten jeweils nur 50.000 Euro dazugeben, wären wir schon gut dabei.“.

Fraktionsvorsitzender Michael Bill kritisierte etwa, dass knapp 25 Prozent der im angewandten Bewertungsverfahren aufgeführten Co2-Einsparungen auf PKW entfielen, die aufgrund der Maßnahme theoretisch gar nicht erst produziert und gekauft würden. „Wir reden hier von einer Fähre, die zu 90 Prozent von Autofahrern genutzt wird – das ist doch nicht realistisch und vollkommen absurd“, gab er zu bedenken und ergänzte: „Lässt man diesen Punkt weg, sieht die Bewertung schon ganz anders aus.“

 

Pendler gelangen über die Bahnhofstraße und ein Firmengelände zu den Stellplätzen:

Die Zufahrt auf den P+R-Parkplatz am Ende der Max-Planck-Straße ist ab September ausschließlich über die Bahnhofstraße und das angrenzende Firmengelände möglich. In Kooperation mit dem anliegenden Unternehmen „Maschinenbau Schmitt & Co.“ wurde ein Gestattungsvertrag abgeschlossen. Dieser ermöglicht es, dass die Zu- und Abfahrt zum P+R-Parkplatz ab sofort über das Betriebsgelände der Firma erfolgt. Pendlerinnen und Pendler gelangen von der Bahnhofstraße aus durch das breite Zufahrtstor von Maschinenbau Schmitt & Co. auf den dahinterliegenden Parkplatz.

 

Bushaltestelle in der Kennedystraße beschädigt:

Jede Menge Scherben und gut 500 Euro Sachschaden hat ein bislang Unbekannter im September an einer Bushaltestelle in der Kennedystraße, Ecke Kreuzgartenstraße hinterlassen. Die Polizei sucht nun nach dem Mann, der als 20 bis 30 Jahre alt beschrieben wurde und einen auffälligen orangefarbenen Pullover trug. Außerdem war er mit einer Schirmmütze, einer kurzen schwarzen Hose sowie weißen Schuhen bekleidet.

 

Rollerfahrer von Opel-Fahrer abgedrängt:

Ein Rollerfahrer, welcher am Freitagmorgen des 19. Septembers, auf der Landesstraße 3268 in Richtung Maintal Bischofsheim unterwegs war, stürzte, nachdem ihn ein unbekannter Opel-Fahrer abgedrängt haben soll. Nach derzeitigen Erkenntnissen überholte der Fahrer eines braunen Opels gegen 7.30 Uhr einen Linienbus. Beim Einscheren vor dem Bus übersah der überholende Opel-Lenker vermutlich den 20-Jährigen auf seinem schwarzen Kleinkraftrad, welcher direkt vor dem Bus fuhr. Der Rollerfahrer geriet mit seinem Gefährt ins Rutschen und landete im Graben neben der Fahrbahn. Durch den Sturz zog sich der junge Mann Verletzungen im Hüftbereich zu. Am schwarzen Yamaha-Roller entstand ein Sachschaden von etwa 50 Euro.

 

Verkehrsberuhigte Bereiche sind keine Spielstraßen:

Verkehrsberuhigte Bereiche sind keine Spielstraßen. Darauf weist die  Stadt hin. Vielmehr kommen hier alle Verkehrsteilnehmer zusammen. Dies erfordert die Einhaltung der geltenden Regeln und gegenseitige Rücksichtnahme. Immer wieder kommt es zu Missverständnissen und gefährlichen Situationen in sogenannten „verkehrsberuhigten Bereichen“, die oft fälschlich als „Spielstraße“ bezeichnet werden. Die Ordnungsbehörde der Stadt Maintal weist deshalb im Oktober eindringlich darauf hin, dass in diesen speziell ausgewiesenen Zonen klare Verkehrsregeln gelten. Diese sind einzuhalten.

Ein verkehrsberuhigter Bereich ist durch ein eigenes Verkehrszeichen gekennzeichnet. Es zeigt in weißen Piktogrammen spielende Kinder, ein Auto und ein Haus auf blauem Untergrund. Diese Darstellung veranschaulicht das Miteinander aller Verkehrsteilnehmerinnen

und Verkehrsteilnehmer in diesen Bereichen, die gemäß Straßenverkehrsordnung mit der Einhaltung klarer Regeln verbunden ist:

•          Für Fahrzeuge gilt Schrittgeschwindigkeit.

•          Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer dürfen Fußgängerinnen und Fußgänger

weder gefährden, noch behindern und müssen gegebenenfalls warten.

•          Umgekehrt dürfen auch Fußgängerinnen und Fußgänger den Fahrzeugverkehr nicht

unnötig behindern.

•          Parken ist nur innerhalb gekennzeichneter Flächen erlaubt. Eine Ausnahme gilt zum

 Aussteigen sowie zum Be- und Entladen.

•          Fußgängerinnen und Fußgänger dürfen die Straße in ihrer ganzen Breite nutzen. Auch    Kinder dürfen überall spielen.

•          Verkehrsberuhigte Bereiche sind keine Tempo 30 Zonen.

•          In verkehrsberuhigten Bereichen gilt grundsätzlich rechts vor links für alle am    

 Straßenverkehr teilnehmenden Fahrzeuge

Viele Navigationssysteme oder Online-Kartenplattformen geben statt „Schrittgeschwindigkeit“ teilweise fälschlich höhere Geschwindigkeiten an. Doch wer sich auf das Navi verlässt und dabei gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt, trägt die volle Verantwortung. Daher sollte sich der Blick der fahrenden Verkehrsteilnehmer auf die jeweils gültige Beschilderung konzentrieren und nicht auf die Geschwindigkeitsanzeige im Navi. Bei Kontrollen kann dieses Missverständnis teuer werden. Der Begriff „Spielstraße“ ist rechtlich irreführend. Denn eine echte Spielstraße wäre für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt. In verkehrsberuhigten Bereichen darf zwar auch gespielt werden, hier sind aber ebenfalls Fahrzeuge erlaubt.

 

Freie Fahrradboxen an den Maintaler Bahnhöfen:

Sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sind ein wichtiger Bestandteil, um den Weg zum Bahnhof mit dem Rad und die Weiterfahrt mit dem Zug optimal zu verbinden. Die Stadt Maintal hat daher die Fahrradboxen an den Bahnhöfen Maintal-Ost und Maintal-West in-

standgesetzt: defekte Schlösser wurden ausgetauscht, der Grünbewuchs zurückgeschnitten und die Entfernung von Graffiti in Auftrag gegeben. Um das Rad abzustellen, können Boxen angemietet und kostenfreie Stellplätze genutzt werden. Der Mietpreis beträgt 60 Euro im Jahr.

Die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an den Maintaler Bahnhöfen sind auch Gegenstand einer Online-Umfrage, die bis Ende September mit Unterstützung der „Infostelle Fahrradparken“ der Deutschen Bahn stattfindet. Zielsetzung ist, zu ermitteln, mit welchem Verkehrsmittel die Teilnehmenden an der Umfrage zum Bahnhof gelangen, wohin und wie oft sie mit der Bahn fahren und wie sie das Fahrradparken an den Bahnhöfen nutzen und beurteilen.

 


13-Jährige fährt betrunkenen Vater durch die Gegend

ie die Polizei im Oktober mitteilte, fiel der Polizei ein  Fahrzeug durch eine unsichere Fahrweise auf. Bei der anschließenden Kontrolle staunten die Einsatzkräfte nicht schlecht: Am Steuer saß ein 13-jähriges Mädchen. Ihr 34-jähriger Vater befand sich auf dem Beifahrersitz – mit 1,03 Promille Atemalkohol. Das Mädchen selbst war laut Polizei nüchtern. Da weder die Minderjährige noch ihr alkoholisierter Vater das Fahrzeug weiterführen durften, wurde ein Bekannter verständigt, der beide sowie das Auto abholte. Die Polizei belehrte das Mädchen eindringlich über die Gefahren und die Illegalität des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Darüber hinaus wurden das zuständige Jugendamt sowie die Führerscheinstelle über den Vorfall informiert.

 

Fähre Mühlheim:

Bereits vorab über die Änderungen verärgert ist die Bürgerinitiative (BI) Fähre Mühlheim-Maintal. Die sieht mit den Eingaben nämlich die Pläne zur Wiedereinführung der Fährverbindung „torpediert“. Sie bezieht sich damit auf einen Punkt, der die noch eingetragene, aber seit 2017 nicht mehr aktive Fährverbindung streichen soll. Auch die Verlängerung der Mühlheimer Straße soll gestrichen werden, heißt es im abweichenden Magistratsbeschluss. Eine weitere Änderung soll die Kennzeichnung der Mühlheimer Straße als regionale Straße herausnehmen.

 

Sperrungen wegen Schwertransport:

Weil Ende Oktober ein Schwertransport durch Maintal geführt wird, kommt es bis Montag zu Verkehrsbehinderungen. Die B8/ L3268 ab der Kreuzung Rumpenheimer Fähre bis zur Kreuzung L3268/ L3195 (Querspange) in Fahrtrichtung Dörnigheim ist noch bis Montag, 27. Oktober, 5 Uhr, voll gesperrt. Der Verkehr von Dörnigheim nach Frankfurt ist davon nicht betroffen. Die Umleitungsstrecke verläuft über die B8 in Richtung Bischofsheim, auf die A66 und von dort über die Ausfahrt Maintal-Hochstadt/ Maintal-Dörnigheim wieder auf die L3195. Der Schwertransport selbst findet in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober in der Zeit zwischen 19 Uhr und 6 Uhr statt. Er führt über die B 8 auf den Kreuzstein und über die Berger Straße weiter nach Kilianstädten.

 

Entscheidung zur Mainfähre wird verschoben:

Trotz des Grundsatzbeschlusses aus dem Dezember 2023 sind sich die Maintaler Stadtverordneten keineswegs darüber einig, dass sie die Fähre nach Mühlheim wirklich wieder einführen wollen. Eine Grundsatzdiskussion darüber wurde einmal mehr im zuständigen Fachausschuss für Mobilität und Digitalisierung eröffnet. Auslöser war die bereits in Mühlheim vorgestellte Kosten-Nutzen-Berechnung, die der Wiederbelebung der Schiffsverbindung unter dem Strich einen gesamtwirtschaftlichen Nutzen attestiert, auch wenn Investitionen und Betrieb von beiden Mainseiten bezuschusst werden müssten. Er sei nicht mit einer betriebs-, sondern einer gesamtwirtschaftlichen Betrachtung beauftragt worden, erklärte Hendrik Ilcken vom Planungsbüro Habermehl und Follmann, der die Ergebnisse bereits in Mühlheim vorgestellt hatte.

Ein weiterer, immer wieder angebrachter Knackpunkt ist nämlich: Können die in der jüngsten Berechnung einkalkulierten 3,5 Fährführer gefunden werden? Fachkräfte für ein festes, sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu finden, sei einfacher, als etwa auf Minijobber zu setzen. Zudem gäbe es bereits Elektrofähren, die zumindest teilautomatisch fahren.

Radfahrer seien allerdings in der Kosten-Nutzen-Berechnung überhaupt nicht berücksichtigt worden. Auch die negativen Auswirkungen der Fähre auf die Naherholungsqualität das Mainufers am Fähranleger sei unbeachtet geblieben. Zudem seien die Zufahrtswege zu schmal.

Die Kosten-Nutzen-Berechnung allein will die IG als Grundlage nicht gelten lassen, da sie aus ihrer Sicht „zentrale Aspekte“ nicht berücksichtigt, „darunter die nahegelegene Rumpenheimer Fähre als alternative Querungsmöglichkeit sowie die ökologischen und volkswirtschaftlichen Auswirkungen eines Eingriffs in das Naherholungsgebiet am Mainufer“. Beide Anträge stehen nun zum Beschluss in der Stadtverordnetenversammlung, die am kommenden Montag, 3. November, ab 18 Uhr im Bürgerhaus Bischofsheim stattfindet

 

Fahrzeug-Crash in Maintal – BMW prallt in parkende Autos:

Ein Unfall mit mehreren Beteiligten hat sich am späten Mittwochabend (5. November) sich im Dörnigheimer Weg mit drei Fahrzeugen ereignet. Der Unfall geschah gegen 23 Uhr auf Höhe des Bürgerhauses. Ein BMW ist am späten Abend in zwei parkende Autos gekracht. Nach Angaben der Polizei verlor ein 26-jähriger BMW-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in zwei geparkte Autos. Die Wucht des Aufpralls ließ zwei Fahrzeuge ineinander verkeilt auf dem Gehweg stehen. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

 

Raser aus dem Verkehr gezogen:

Gegen 03.15 Uhr ist am Samstag, 1. November ein schwarzer SUV aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in Maintal aufgefallen und sollte daher in der Kennedystraße kontrolliert werden. Der Fahrer des AMG gab jedoch Vollgas und flüchtete zunächst über die A 66 in Richtung Hanau. Nur wenige Minuten später konnte das Fahrzeug in der Steinheimer Straße in Hanau erneut gesichtet und anschließend gestoppt werden. Aus dem Fahrzeug des 20-jährigen Hanauers kam den Beamten eine Cannabiswolke entgegen. Neben einer Blutprobe musste der Fahrer des AMG auch seinen Führerschein und betreffendes Gefährt abgeben.

 

Neuer Verkehrsplan in Arbeit:

Die neue Führungsspitze des Stadtverkehrs Maintal wurde jetzt im Fahrgastbeirat vorgestellt. Grundsätzlich sei die Struktur des öffentlichen Nahverkehrs gut, sagte Bürgermeisterin Monika Böttcher. Um Verbesserungen umzusetzen, wurde ein Planungsbüro ins Boot geholt.

Laut Tobias Kesseböhmer, der bei der Stadt Maintal als Nahverkehrskoordinator arbeitet, seien dieses Jahr in zwei Workshops verschiedene Punkte erarbeitet worden. Aufgenommen wurde dabei, dass Gehweg-Parken verhindert werden soll, Querungshilfen an stark befahrenen Straßen ergänzt werden könnten, der öffentliche Nahverkehr in den einzelnen Stadtteilen verbessert und die Ausweitung des Nachttaxis zu einem Anruf-Sammeltaxi oder einem Nachtbus zum Diskurs gestellt werden soll.

In der Sitzung stellte die Bürgermeisterin den Teilnehmern auch ein neues Führungsduo beim Stadtverkehr Maintal (SVM) vor. Seit September hat Markus Kaiser (37) die Betriebsleitung inne, sein Kollege Carlos Matos (32) hat die Fahrdienstleitung übernommen und ist damit für das operative Geschäft zuständig.

 

Verkehrsschau in Maintal bei Nacht:

Das Team der Maintaler Straßenverkehrsbehörde unternahm kürzlich eine Verkehrsschau bei Nacht und überprüfte die Sicherheit auf Maintals Straßen bei Dunkelheit. Mit Einbruch der Dämmerung streiften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Maintaler Straßenverkehrsbehörde kürzlich ihre neongelben Warnjacken und  Warnwesten über und begaben sich auf eine Verkehrsschau bei Nacht. Ihr Ziel: Die Überprüfung der Sicherheit auf Maintals Straßen bei Dunkelheit. Denn unzureichende Beleuchtung, schlechte Sichtverhältnisse oder die mangelhafte Reflexion von Verkehrszeichen und Markierungen zeigen sich nur unter realen Bedingungen.

Ergänzend zur Verkehrsschau, die je nach Bedeutung der Straße oder Unfallhäufigkeit jährlich bzw. alle zwei Jahre erfolgen muss und in Maintal zuletzt 2023 stattfand, unternahm das Team erstmals eine Verkehrsschau bei Nacht, um die Sicherheit auf Maintals Straßen aus einer neuen Perspektive zu beurteilen. Denn in der Dunkelheit können sich Gefahrenstellen ergeben, die bei Tageslicht nicht als solche identifizierbar sind.

 

In 15 Minuten in die Frankfurter Innenstadt:

Die Nordmainische S-Bahn kommt! Nach jahrzehntelanger Planung ist der Startschuss endlich gefallen. Mit dem offiziellen Spatenstich im Sommer wurde das wichtigste Infrastrukturprojekt der Region auf die Schiene gesetzt. In Maintal haben die vorbereitenden Arbeiten bereits begonnen. Ab Anfang der 2030er-Jahre soll die neue S-Bahn Maintal in der Hauptverkehrszeit im 15-Minuten-Takt mit Frankfurt und Hanau verbinden.

Um Platz für die zwei zusätzlichen Gleise zu schaffen, werden in der Max-Planck-Straße derzeit Leitungen für Wasser, Gas, Strom und Abwasser neu verlegt. Die Bauarbeiten dazu haben bereits begonnen und sollen bis Sommer 2026 abgeschlossen sein. In dieser Zeit ist die Durchfahrt der Max-Planck-Straße nur eingeschränkt möglich. Außerdem entfallen die Park-and-Ride- Stellplätze (P+R) entlang der Max-Planck-Straße. Als Ersatz steht ein P+R-Parkplatz am Ende der Max-Planck-Straße zur Verfügung. Die Zufahrt ist über die Bahnhofstraße und das Betriebsgelände von Maschinenbau Schmitt & Co. möglich.

Sobald die Deutsche Bahn (DB) mit den eigentlichen Bauarbeiten auf dem Maintaler Abschnitt beginnt, stehen die beiden Maintaler Bahnhöfe im Mittelpunkt. Während die Station  „Main-tal-Ost“ modernisiert wird, erhält „Maintal-West“ einen neuen Mittel-Bahnsteig an neuer Stelle.  Beide Stationen werden barrierefrei ausgebaut und mit Wetterschutz, modernen Beleuchtungs- und Beschallungsanlagen, neuen Informationssystemen sowie Blinden- und Wegeleitsystemen aus gestattet.

Zusätzlich erneut oder erbaut die Bahn sechs Brücken neu:

•          Brücke Dörnigheimer Weg: Die Straßenüberführung wird neu gebaut, um Platz für die neuen Gleise zu schaffen. Der Bau startet voraussichtlich 2026.

•          Bahnübergang Buchenheege: Hier entsteht eine neue Brücke für den Fuß- und Rad-verkehr.

•          Bahnübergang Eichenheege: Dieser wird geschlossen und zurückgebaut. Der motorisierte Verkehr wird künftig über die „Querspange“ (L 3195) geführt. Fußgängerinnen und Radfahrerinnen können die Unterführung in der Verlängerung der Bahnhofstraße nutzen, die ausgebaut und mit Aufzügen sowie neuen Treppenanlagen ausgestattet wird.

•          Brücken über den Braubach: Die Brücke am Surfsee wird verbreitert, während die Eisenbahnüberführung östlich der Gewölbebrücke sowie die Wegbrücke neu entstehen.

 

Entscheidung zur Mainfähre wird verschoben:

Dass die Kosten-Nutzen-Analyse die Rumpenheimer Fähre nicht berücksichtigt, ist ein Argument gegen die Reaktivierung des Betriebs in Dörnigheim. Die Stadtverordneten warten auf die Brückenstudie des Regionalverbands. Die Kosten-Nutzen-Berechnung zur Mainfähre bleibt umstritten. Die Stadtverordneten haben in ihrer Sondersitzung im Dezember den Maintaler Grundsatzbeschluss zur Mühlheimer Fähre auf einen unbekannten Zeitpunkt verschoben. Nach einer emotionalen Diskussion hatte die SPD beantragt, das Ergebnis der Machbarkeitsstudie des Regionalverbands Frankfurt-Rhein-Main abzuwarten, bevor man sich weiter mit der Wiederbelebung der Fährverbindung zwischen Dörnigheim und Mühlheim befassen will. Der untersucht seit 2021 die Möglichkeit einer Mainquerung im Korridor zwischen der Carl-Ulrich-Brücke zwischen Fechenheim und Offenbach sowie der Steinheimer Brücke in Hanau.

Zweifel an berechnetem Nutzen. Im Mai hatte der Regionalverband mitgeteilt, die Studie untersuche keine Autobrücke mehr, sondern die Machbarkeit und einen möglichen Standort für eine feste Querung für Radfahrer und Fußgänger, um Maintal und Mühlheim nicht mit zusätzlichem Autoverkehr zu belasten.

Mit dem Beschluss revidiert die Maintaler Stadtverordnetenversammlung ihr grundsätzliches Ja zur Wiederaufnahme einer Fährverbindung aus dem Dezember 2023. Ausgelöst hatten die aktuelle Debatte zwei ähnlich lautende Anträge von Grünen und WAM, die den Magistrat der Stadt zu Verhandlungen mit Mühlheim und den beiden Landkreisen Main-Kinzig und Offenbach zur Wiederbelebung der Fähre auffordern. Wichtig sei eine schnelle Lösung, erklärte Grünen-Fraktionsmitglied Hartmut König, der ebenfalls Mitglied der Bürgerinitiative ist, die sich für die Mainfähre einsetzt. Die jüngst vorgestellte Kosten-Nutzen-Berechnung belege den volkswirtschaftlichen Nutzen. Die Kosten ließen sich sogar noch senken, betonte König, etwa indem man weniger Personal einplane und die Betriebszeiten einschränke.

 

Mehr Sicherheit an den Maintaler Bahnhöfen:       

Mit einer gemeinsamen Aktion im Rahmen der Sicherheitsinitiative KOMPASSbahnhof zeigten vor wenigen Tagen Stadt- und Bundespolizei gemeinsam Präsenz an den beiden Maintaler Bahnhöfen. Bahnhöfe haben nicht immer einen guten Ruf. Bürgerbefragungen im Rahmen der Sicherheitsinitiative KOMPASS des Hessischen Innenministeriums haben ergeben, dass sich viele Menschen an Bahnhöfen unsicher fühlen. Das Projekt KOMPASSbahnhof hat daher zum Ziel, mit Maßnahmen das Sicherheitsempfinden und die Attraktivität in diesen Bereichen weiter zu steigern. Maintal gehört zu den sechs Pilotkommunen und zeigte kürzlich im Rahmen einer gemeinsamen Aktion von Stadt- und Bundespolizei deutlich Präsenz.

Anfang der Woche waren Stadt- und Bundespolizei mit insgesamt neun Einsatzkräften in den frühen Morgenstunden an beiden Maintaler Bahnhöfen mit einer konzertierten Aktion präsent. Dabei sammelten sie wichtige Eindrücke vor Ort. Durch die Vereinbarung im Rahmen der hessischen Initiative KOMPASSbahnhof kann die Stadtpolizei stellvertretend für die Deutsche Bahn das Hausrecht umsetzen. Damit ist sie unter anderem befugt, Ordnungsvorschriften der DB nach der Hausordnung durchzusetzen oder Platzverweise auszusprechen. Für die Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten ist weiterhin ausschließlich die Bundespolizei zuständig.

 

 

Unfälle

 

Schulkind von Auto erfasst – Mitschüler helfen ihm, Fahrer flüchtet:

Ein Achtjähriger erlitt im Februar Verletzungen, als er auf dem Weg zur Schule mit einem fahrenden Auto kollidierte. Laut polizeilichen Angaben ereignete sich der Vorfall gegen 7.30 Uhr auf dem Fahrradweg in der Berliner Straße. Der Junge war mit seinem Tretroller unterwegs, als er in Höhe der Hausnummer 124 von einem vorbeifahrenden Auto gestreift wurde und stürzte.

 

War Alkohol im Spiel? Schwer verletzter E-Scooter-Fahrer gefunden:

Schwer verletzt worden ist ein 41-Jähriger bei einem mutmaßlichen Alleinunfall in Maintal. Da der Mann nach Alkohol roch, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Zeugen hatten den Mann kurz nach 3 Uhr am Sonntagmorgen auf der Hanauer Landstraße in Maintal aufgefunden. In Höhe der Hausnummer 11 lag er schwer verletzt neben seinem E-Scooter.

 

Sicheres Verhalten bei Begegnung mit Wildschweinen:

Gerade in urbanen Gebieten können sich durch das enge Zusammenleben von Menschen und Wildtieren allerdings auch Konfliktsituationen ergeben. In Wohngebieten, die an den Wald angrenzen, kann es insbesondere im Herbst zu Begegnungen etwa mit Wildschweinen kommen.

Besonders im Herbst begeben sich die Tiere intensiv auf Nahrungssuche, um sich für den Winter Fettreserven anzufressen. Wenn Wildschweine sich nicht bedroht fühlen, geht von ihnen aber keine Gefahr aus. Daher ist es wichtig, Abstand zu halten und auf gar keinen Fall sollten sie erschreckt oder in die Enge getrieben werden.

„Wir haben bereits in der Vergangenheit Stadtjäger mit der Bitte um eine wohnungsnahe Bejagung der Wildschweine angefragt. Allerdings lehnen diese eine Jagd aufgrund der Nähe zur Bebauung ab. Denn Abschüsse von Wildtieren in unmittelbare Nähe der Wohngebiete sind mit einem zu hohen Risiko verbunden. Auch eine Einfassung des Waldes durch einen Zaun ist nicht umsetzbar“, erläutert der Erste Stadtrat als zuständiger Ordnungsdezernent. Daher informiert die Stadt unter anderem auf ihrer Webseite unter www.maintal.de/wildschweine“ über das richtige Verhalten bei der Begegnung mit den Tieren.

Dazu gehört:

- Ruhe bewahren: Wildschweine sind normalerweise nicht aggressiv. Ruhiges Verhalten signalisiert dem Tier, dass keine Gefahr besteht.

-  Abstand halten: Nähern Sie sich den Tieren nicht an. Halten Sie ausreichend Abstand – empfohlen werden mindestens 25 Meter - und sorgen Sie für einen Fluchtweg für die Wildschweine.

- Keine plötzlichen Bewegungen oder lautes Rufen. Hektik kann die Tiere verunsichern und zu unvorhersehbarem Verhalten führen. Ziehen Sie sich langsam und ruhig zurück.

- Hunde anleinen: Freilaufende Hunde können Wildschweine provozieren, insbesondere Bachen mit Frischlingen.

- Nicht füttern: Das Füttern von Wildtieren führt dazu, dass auch Wildschweine regelmäßig in Wohngebiete gehen, weil sie dort Nahrung erwarten.

- Müll sichern: Mülltonnen stets geschlossen halten, Essensreste nicht draußen lagern. Dies lockt Wildschweine an.

- Sollte das Wildschwein trotz aller Vorsicht aggressiv werden und angreifen, sollte man sich groß machen, laut rufen, in die Hände klatschen und langsam zurückziehen.

- Empfehlenswert kann auch sein, eine Barriere wie Autos, Zäune, Bänke oder Bäume zwischen sich und das Wild  reicht meist aus, damit sich das Tier zurückzieht (

 

Die Anwohner der Hermann-Löns-Straße in Dörnigheim haben Angst vor wühlenden Keilern. Nicht nur die Grünflächen wurden mehrfach von den Wildtieren verwüstet. Sogar von einem Angriff berichtet ein Bewohner. Die Wildschweine würden immer weiter in die Siedlung eindringen, berichtet eine Frau mit Hund. Von Menschen und Lärm ließen sie sich nicht mehr beeindrucken. Der Mensch passe zwar nicht in das Beuteschema der Tiere. Aber wenn er ihnen zu nahe kommt, könne es ernst werden, warnt Schmidt: „Die Keiler reißen mit ihren Hauern instinktiv die Oberschenkelschlagader auf.“

Dass die Schweine in die Siedlung kommen, erklärt Schneider zum einem mit weggeworfenen Lebensmittelresten und zum anderen mit der hohen Population wegen der milden Winter und des günstigen Sommers, der eine üppige Eichelmast beschert habe. Dass Bachen schon jetzt mit Frischlingen unterwegs seien, sei ungewöhnlich. Die Muttertiere verhielten sich derzeit bei jeder Annäherung aggressiv, gleich ob von Mensch oder Hund.

 

 

Kriminalität

 

Dachplatten in der Hartig abgeladen:

In der Zeit vor dem 25. Dezember kippten Unbekannte in einem Seitenweg des Weges zwischen Maintal-Hochstadt und der Hohen Straße über zehn Meter verteilt rund 15 Kubikmeter asbesthaltiges Material in die Natur. Ganz offensichtlich wollten sie sich damit eine teure Entsorgung ersparen.  Erst Anfang Juli des vergangenen Jahres hatten Unbekannte auf einem Feldweg an der Landesstraße 3205 in Maintal Eternitplatten und Bauschutt illegal entsorgt. Die Umweltsünder waren vermutlich mit einem Fahrzeug in die „Vilbeler Hohl“ gefahren und hatten über 50 Meter verteilt rund vier Tonnen des asbesthaltigen Materials einfach in die Landschaft gekippt – mutmaßlich um eine teure ordnungsgemäße Entsorgung zu sparen.

 

Zweiter Zigarettenautomat in Dörnigheim mit Böllern gesprengt:

Erneut haben Unbekannte in Dörnigheim einen Zigarettenautomaten gesprengt, diesmal in der Leuschnerstraße 22. Laut ersten Erkenntnissen der Polizei hat das Tätertrio am 8. Januar gegen 20.25 Uhr einen Böller in den Ausgabeschacht gelegt, diesen gezündet und den Automaten damit aufgesprengt. Darauf deuteten Überreste des Knallers hin, die vor Ort aufgefunden wurden. Mit den Zigarettenpäckchen flüchteten die drei Diebe anschließend und stiegen laut Angaben eines Zeugen an der Haltestelle Westendstraße in die Buslinie 23 ein.

Zuletzt hatten drei Unbekannte am Neujahrstag einen Zigarettenautomaten in der Westendstraße 14 in Dörnigheim gesprengt und dabei einen Sachschaden von rund 10.000 Euro verursacht. Auch in diesem Fall hatten die Täter zuvor einen Knallkörper in den Ausgabeschacht des Automaten eingebracht, diesen dann gezündet und mehrere Zigarettenpackungen und Bargeld geklaut, ehe sie flüchteten. Zeugen, die den lauten Knall gehört hatten, sahen das Trio davonrennen.

 

Stimmen im Kopf: Prozessauftakt um Messerattacke in Maintal:

Sie solle das Messer nehmen, befahlen Iana Stimmen in ihrem Kopf. Die 42-Jährige hat im Juni ihren Mann lebensgefährlich verletzt. Im Januar verhandelt die 1. Große Strafkammer des Hanauer Landgerichts ein Verfahren um einen Messerangriff im Juni 2024. Da die Beschuldigte an einer paranoiden Schizophrenie leidet, hat die Staatsanwaltschaft die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt.

Wichtigster Zeuge an diesem ersten Prozesstag ist Ianas Mann Tobias H.. Auch er erzählt, was an diesem für die Familie schicksalhaften Sonntag im Juni 2024 geschehen ist. Ebenso ruhig und akribisch schildert er die Bluttat. Seine Schilderungen ergänzen die Aussage seiner Frau.

Obwohl beide auf jedes Detail eingehen, an das sie sich erinnern, bleiben Fragen, die auch der Vorsitzende Richters Dr. Mirko Schulte nicht aufklären kann: Auf den Bildern, die er zeigt, sind überall in der Wohnung Blutspuren zu sehen, am Waschbecken, auf dem Bett, auf der Schwelle zum Balkon. Von ihm könnten sie nicht stammen, sagt Tobias H.. Er war zwar schwer verletzt, habe diese Zimmer und den Balkon aber nicht betreten, sondern im Flur versucht, den Notruf zu erreichen, sei im Hausflur erstversorgt und schließlich ins Krankenhaus gebracht worden.

Seine Frau erinnert sich nicht mehr. Es ist nicht die erste akute Phase ihrer Psychose. Im Jahre 2020 fangen die Wahnvorstellungen an. 2022 merkte ihr Mann, dass „etwas mit ihr nicht stimmt“. Nach einem Suizidversuch wurde sie zwei Wochen lang stationär behandelt, aber – wie sie vorwurfsvoll aussagt – ungenügend über ihre Krankheit aufgeklärt. Danach kommen die Stimmen in ihrem Kopf zurück, die Halluzinationen, der Verfolgungswahn. An diesem 16. Juni sieht sie in ihrem Mann einen bösen Zauberer, den sie Sven nennt. Sie befürchtet, dass er sie und ihre Tochter vergiften will. Deshalb weckt sie die Neunjährige und will mit ihr aus der gemeinsamen Wohnung fliehen. Als sie bemerkt, dass ihr Mann die Tür abgeschlossen hatte, greift sie ihn an.

Im März hat das Gericht das Urteil gefällt: Die 42-Jährige ist schuldunfähig und kommt in eine psychiatrische Klinik. Die Chancen, zu ihrem Mann und der neunjährigen Tochter zurückzukehren, stehen aber gut. Sie plant nun, einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen und will lernen, mit ihrer Krankheit zu leben

 

Die Maschen der Kriminellen werden immer perfider:

Gut besucht war im Januar das Kolleg des Bürgerhauses Hochstadt, in das die Landfrauen zu einer Infoveranstaltung über aktuelle Betrugsmethoden auch Gäste eingeladen hatten. Kriminalhauptkommissarin Silvia Traber, Präventionsberaterin Senioren beim Polizeipräsidium Südosthessen, und der ehrenamtliche Senioren-Sicherheitsberater in Maintal, Manfred Birkenstock, teilten ihr umfangreiches Wissen über alle Tricks der Kriminellen mit den Teilnehmern.

Vom Enkeltrick bis zu falschen Polizisten, unseriösen Handwerkern und Internetbetrügern reichte das Spektrum, das die beiden Experten bei ihrem Powerpoint-Vortrag abdeckten, wobei die Besucher stets Fragen stellen oder eigene Erfahrungen einbringen konnten. Und es waren nicht wenige im Raum, die von mysteriösen Anrufen, dubiosen Schreiben, seltsamen Mails und Betrug beim Einkauf berichteten.  „Die Betrüger lassen sich immer wieder neue und perfide Maschen einfallen, um an Geld, Wertsachen oder Bankdaten zu kommen“, betonte Silvia Traber. Sie riet Betroffenen, beim leisesten Zweifel an der Seriosität eines Angebots oder eines Anrufs immer die Nummer der Polizeistation Maintal oder die 110 zu wählen, denn die Polizei sei über alle derzeit gängigen Betrugsversuche informiert.

Gerade in Bezug auf die Versuche von Betrügern, an Bank- oder Kreditkartendaten heranzukommen, warnte das Vortragsduo eindringlich. „Kein Mitarbeiter von Banken oder Kreditkartenunternehmen wird jemals nach Kontonummer, IBAN oder Passwörtern fragen. Es sei denn, sie müssen wegen Diebstahl oder Verlust ihre Karten sperren lassen“, betonte Birkenstock. Und in diesem Fall reiche es nicht, den Verlust über die Nummer 116 116 zu melden, man sollte den Verlust auch bei der Polizei anzeigen, die ein KUNO genanntes Verfahren in Gang setzt, mit dem auch keine Einkäufe mit den Bank- oder Kreditkarten getätigt werden können.

 

Auto von Maintals Erstem Stadtrat mehrmals zerkratzt:

Zum wiederholten Mal wurde das Auto von Maintals Erstem Stadtrat Karl-Heinz Kaiser zerkratzt. Der Kommunalpolitiker will sich von Hass und Hetze nicht kleinkriegen lassen. Dreimal haben Unbekannte Kaisers Auto, das auf einem eigens für ihn ausgewiesenen Stellplatz am Rathaus steht, in den vergangenen Monaten beschädigt. Zweimal, im September und November, zerkratzen der oder die Täter den Lack auf der Fahrerseite. Am 13. Januar wird das Kürzel „CDU“ in den Lack der Fahrertür geritzt. Zwei Tage nach dem letzten Vorfall trifft er außerdem die Entscheidung, nicht mehr mit dem eigenen Auto zum Rathaus zu fahren, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln. „Das ist ein Einschnitt“, gibt er zu. Mehr Macht möchte der Erste Stadtrat den Tätern nicht zugestehen.

 

 

Smart zerkratzt:

Vermutlich mit einem spitzen Gegenstand hat ein bislang Unbekannter zwischen Sonntag, 9. Februar, 9.30 Uhr und Sonntag, 18 Uhr, die Beifahrerseite eines schwarzen Smart zerkratzt. An dem schwarzen Kleinwagen, welcher in der Rheinstraße (30er Hausnummern) am Fahrbahnrand abgestellt war, entstand dadurch ein Sachschaden von schätzungsweise 1.000 Euro.

 

Gartenhütten aufgebrochen:

In einem Schrebergartengelände an der Landesstraße 3268 in Dörnigheim sind offenbar in der Nacht zu Freitag, 14. Februar mehrere Gartenhütten aufgebrochen und durchsucht worden. Die Höhe des Sachschadens sowie genaue Informationen zur Beute müssen noch erhoben werden, fest steht bislang lediglich, dass der oder die Unbekannten mindestens zehn Gartenhütten angegangen hatten. Bei einer der Parzellen wurde gegen 22 Uhr ein möglicher Eindringling videografiert. Die augenscheinlich männliche Person mit kräftiger Statur war mit einer dunklen Jacke mit abgesetzten Schulterpartien, einer dunklen Mütze sowie mit Sportschuhen bekleidet.

 

Mehrere Fahrzeuge in der Voltastraße beschädigt:

Sachschaden von schätzungsweise 10.000 Euro haben Unbekannte in der Zeit zwischen Mittwoch, 26. Februar, 19 Uhr und Donnerstag, 27. Februar, 7.30 Uhr, an mehreren Fahrzeugen verursacht, die auf einem Parkplatz eines Kfz-Handels in der Voltastraße standen. Indem sie über den Zaun kletterten gelangten sie auf das Areal, wo sie die Autos mit einem offenbar spitzen Gegenstand zerkratzten.

 

Diebstahlschutz für das Fahrrad;

Hochwertige Fahrradschlösser sind effektiver Schutz vor Diebstahl. Auch eine Codierung macht das Bike uninteressant für Diebe. Daher bieten die Maintaler Polizeidienststelle und die Maintaler Stadtpolizei am Mittwoch, 23. April, von 9 bis 15 Uhr im Stadtteilzentrum Bischofsheim, Dörnigheimer Weg 25, eine Fahrradcodier-Aktion an..

 

Hunderte Einkaufswagen auf Supermarktparkplatz gestohlen:

Unbekannte haben am Donnerstagmorgen, 27. März, hunderte Einkaufswagen auf einem Parkplatz eines großen Supermarktes in der Industriestraße gestohlen haben. Wie dreist die Tat war, zeigt sich an der Masse an Wagen, die in der Zeit zwischen 6 und 9 Uhr abhandenkamen: Rund 450 Stück, so die zur Anzeige gebrachte Zahl. Wie die Diebe sie von dort wegschafften und warum, das ist noch völlig unklar.

 

Mehrere Autos zerkratzt:

Unbekannte waren am Wochenende in der Spessartstraße in Bischofsheim unterwegs und zerkratzten mindestens zehn geparkte Autos. Die Taten ereigneten sich zwischen Samstagabend, 5. April, 21 Uhr und Sonntagnachmittag, 6. April, 16 Uhr. Ein Unbekannter zerkratze offenbar im Vorbeilaufen die am Fahrbahnrand geparkten Autos. Allein der Schaden an einem grauen VW Golf, der im Bereich der einstelligen Hausnummern parkte, wird auf rund 5.000 Euro geschätzt.

 

Einbruch in Café:

In einem Café in der Hauptstraße (40er-Hausnummern) in Hochstadt waren Einbrecher offenbar in der Nacht zum Donnerstag, 17. Juli, zugange und stahlen Bargeld. Der Einbruch wurde am Donnerstagmorgen, gegen 8 Uhr, bei der Polizei angezeigt.

 

Messing-Baum von Grabstein gestohlen:

Einen aus Messing gegossenen Baum entwendeten Unbekannte von einem Grabstein auf dem Friedhofsgelände in der Straße „Wallgraben“ in Hochstadt. Im Zuge des Diebstahls, der zwischen Mittwochmorgen, 3.9., 5 Uhr und Donnerstagabend, 4.9., 20 Uhr, stattfand, beschädigten die Täter zudem den Grabstein sowie eine darauf stehende Laterne.

 

Schüsse auf Wettbüro: „Aktenzeichen XY … ungelöst“ berichtet:

Im Januar 2024 fallen in Dörnigheim Schüsse auf ein Wettbüro. Aber die Ermittler tappen auch anderthalb Jahre später völlig im Dunkeln. Deshalb wird der Fall nun bei „Aktenzeichen XY... ungelöst“ gezeigt. Sechs Schüsse fallen. Verletzt wird niemand, aber die Einschusslöcher sind deutlich in den Fensterscheiben des Wettbüros in der Kennedystraße zu sehen. Polizei und Feuerwehr sind spätabends mit einem Großaufgebot im Einsatz in Dörnigheim.  Vor allem ein Zeuge steht im Mittelpunkt der Fahndung: Ein Mann hat um kurz vor 19 Uhr das Wettbüro betreten und ist nach den Schüssen spurlos verschwunden. Er trug einen Bart und dunkle Kleidung. Wer ihn kennt oder gesehen hat, wird dringend gebeten, sich zu melden. Der Täter hat vermutlich mit einer halbautomatischen Pistole des serbischen Herstellers „Crvena Zastava Modell 67“ geschossen – eine Waffe, die als Dienstwaffe der Polizei im ehemaligen Jugoslawien verbreitet war.

 

Abgezockt: Dörnigheimer zahlen 28.000 Euro für verpfuschte Terrasse:

Schief verlegte und fleckige Platten, ein paar Kieselsteine als Umrandung: Für die schlampig ausgeführte Sanierung ihrer Terrasse und des Balkons zahlte das Ehepaar aus Dörnigheim mehr als 28.000 Euro. Das Ehepaar Schmidt hat über 28?000 Euro für eine neue Terrasse bezahlt. Die Baufirma arbeitet allerdings äußerst mangelhaft, auf den Kosten für den Pfusch bleiben die Dörnigheimer sitzen – leider kein Einzelfall, sagt die Polizei und warnt.

Ein Einzelfall ist der Terrassen-Betrug allerdings nicht. „In den vergangen zwölf Monaten wurden im gesamten Polizeipräsidium Südosthessen etwa 35 Straftaten mit ähnlicher Tatbegehungsweise angezeigt“, erklärt Kriminaloberkommissarin Claudia Benneckenstein. Die Masche sei meist identisch: Die Täter geben sich oftmals als Gartenbaufirma, Dachdecker, Elektromeister oder Handwerker aus. Karin und Helmut Schmidt haben mittlerweile Anzeige erstattet. Die Hoffnung, ihr Geld zurückzubekommen, haben sie aufgegeben..

 

 

 

Mann schwebt in Lebensgefahr – Polizei sucht nach Duo:

Am Sonntagnachmittag (12. Oktober) entdeckten Zeugen in der Bahnhofstraße im Stadtteil Dörnigheim einen schwer verletzten 19-Jährigen. Die Ermittler der Polizei wurden gegen 16.15 Uhr in den Bereich der Hausnummern um die 120 gerufen. Die Passanten alarmierten auch sofort den Rettungsdienst. Der junge Mann wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik transportiert.

Nach dem Fund eines lebensgefährlich verletzten 19-Jährigen in Maintal befindet sich der junge Mann nach einer Notoperation weiterhin in einem kritischen Zustand.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll kurz nach der Tat ein etwa 20-jähriger Mann, circa 1,70 Meter groß, mit dunklen Haaren und einem dunklen Mantel, gemeinsam mit mindestens einem weiteren Mann vom Tatort geflüchtet sein. Inwieweit diese in Verbindung mit der Tat stehen, das ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Ermittler gehen aktuell davon aus, dass sich Täter und Opfer kennen.

Seit Montag besteht traurige Gewissheit: Der am Sonntag vor einer Woche vor mit lebensbedrohlichen Verletzungen in der Bahnhofstraße in Dörnigheim aufgefundene 19-Jährige ist gestorben.

 

 

Polizei warnt vor Einbrechern in dunkler Jahreszeit – Erster kurioser Fall aus Maintal:

Mit der Umstellung der Uhr von Sommer- auf Winterzeit am Sonntag, 26. Oktober, hat die dunkle Jahreszeit begonnen, und wie jedes Jahr steigt damit auch das Risiko für Wohnungseinbrüche. Die hessische Polizei reagiert auf dieses Phänomen und verstärkt ihre landesweiten Maßnahmen gegen Wohnungseinbruchdiebstähle. Dass Einbrecher sich den Schutz der Dunkelheit zunutze machen, zeigt sich an der Tatsache, dass die Polizei auch in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung entsprechende Taten verzeichnete. Nach dem Diebstahl eines Waffenschranks in Maintal am Sonntag schlugen Unbekannte in den Landkreisen Offenbach und Main-Kinzig, insbesondere am Montag, 27. Oktober, wieder zu:

 Zu einer gleichermaßen kuriosen wie noch unklaren Tat kam es am frühen Nachmittag in der Frankfurter Straße in Maintal-Dörnigheim. Dort hatte eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses mit einstelliger Hausnummer gegen 13 Uhr ein Geräusch in ihrer Wohnung wahrgenommen und kurz darauf festgestellt, dass eine Bratpfanne mit Essen im Flur fallen gelassen wurde. Zudem stellte sie fest, dass zwei Schubladen in der Küche offenstanden und durchwühlt wurden. Im Wohnzimmer sei zudem ein Ordner geöffnet und durchsucht worden, so die Angaben der Frau, die anschließend die Polizei verständigte. Entwendet wurde offensichtlich nichts, sodass der Fall für die Beamten bislang recht rätselhaft ist.

 

Einbrecher scheitern in Bischofsheim:

Im Verlauf des Donnerstags, 30. Oktober versuchten sich Unbekannte Zugang zur Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Spessartstraße (20er-Hausnummern) zu verschaffen. Mit einem bisher unbekannten Gegenstand versuchten die Ganoven zwischen 9 Uhr und 17 Uhr die Wohnungstür aufzubrechen, was diesen jedoch augenscheinlich misslang.

 

Dramatischer Vorfall beim Gassi-Gehen – Hund in letzter Sekunde gerettet:

Eine Gassi-Runde am Maintaler Gänsseeweiher hätte am Samstag, 8. November, beinahe tragisch geendet: Ein Unbekannter hatte offenbar gezielt einen gefährlichen Köder ausgelegt, um Hunde zu verletzen. Die junge Frau war gegen 8 Uhr morgens mit ihrem Hund zwischen den beiden Sportplätzen am Fechenheimer Weg unterwegs, als sich der dramatische Vorfall ereignete. Auf dem Weg in Richtung Weiher, kurz vor dem angrenzenden Waldstück, begann ihr Hund laut Polizeibericht auf einer Grünfläche zu schnüffeln. Was dann geschah, zeigt die Heimtücke des Täters: Der Hund nahm ein kleines Stück Käse ins Maul, das jedoch mit einem spitzen Metallhaken präpariert war. Die Hundebesitzerin erkannte sofort die Gefahr und konnte ihrem Tier den Köder noch rechtzeitig aus dem Maul nehmen. 

 

Großeinsatz an Tankstelle in Maintal – Unbekannte attackieren Männer mit Reizgas:

Am Mittwochabend (26. November) sind Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst nach Dörnigheim ausgerückt, nachdem ein Notruf von einer Tankstelle an der Kennedystraße eingegangen war. Wie die Polizei mitteilt, ließ die Meldung zunächst Schlimmeres befürchten: Eine Mitarbeiterin habe berichtet, ein Mann sei verletzt und blute im Gesicht. Vor Ort konnte die Polizei feststellen, dass Reizstoff der Grund für den vermeintlichen Blutverlust sei. Nach bisherigen Erkenntnissen saßen ein 41-jähriger und ein 55-jähriger Mann gegen 22.40 Uhr am Rand des Tankstellengeländes. Kurze Zeit später sollen sich zwei junge Männer mit einem E-Roller vom benachbarten Supermarktparkplatz den Sitzenden genäherten haben. Einer der beiden Rollerfahrer soll dann unvermittelt einen Schuss, offenbar mit einer mitgeführten Pfefferpistole, in Richtung der sitzenden Männer abgegeben haben

Der 41-Jährige wurde bei dem Angriff im Gesicht getroffen, sein Begleiter erlitt ebenfalls Augenreizungen, schreibt die Polizei. Anschließend sollen die Täter auf dem E-Roller in Richtung Ortsmitte über die Kennedystraße geflohen sein. Die Verletzten suchten daraufhin die Aral-Tankstelle auf, wo der 41-Jährige wenig später im Kassenbereich zusammenbrach. Die Mitarbeiterin, die aufgrund des sichtbaren Reizstoffs zunächst von einer blutenden Gesichtsverletzung ausging, alarmierte daraufhin den Notruf. Beide Männer wurden schließlich ambulant vor Ort versorgt.

 

Hundehalter verunsichert – Stadt Maintal hat nicht vor Giftködern gewarnt:

Im Dezember haben zwei Hunde nach einem Spaziergang auf einer Wiese gegenüber des Rewe-Marktes in Hochstadt schwere Vergiftungserscheinungen gezeigt haben. Trotz sofortiger Behandlung in der Tierklinik Kalbach kam für die beiden Australian Shep-herds jede Hilfe zu spät. „Die Maintaler Hundehalter-Community ist natürlich enorm verunsichert. Jeder von uns fragt sich, ob er seinen Hund noch frei herumlaufen lassen kann, ohne dass etwas passiert.“ Weil fast täglich neue Gerüchte auftauchen, wendet sich der Hochstädter an die Stadt Maintal. Er möchte wissen, ob und wenn ja, welche Maßnahmen Stadt, Polizei oder Ordnungsamt ergriffen haben, um dem Sachverhalt nachzugehen und auch die Hundehalter zu warnen.

Die Stadt, die nach eigener Aussage in Kontakt mit der betroffenen Halterin steht, betont in ihrer Stellungnahme nochmals, dass sich der Verdacht einer Vergiftung bislang nicht bestätigt habe. Stattdessen handele es sich um einen in den sozialen Medien „aufgeputschten Verdacht einer aktiven Vergiftung“. „Beim Auffinden verdächtiger Gegenstände können sich die Hundehalter jederzeit auch an die Polizei wenden“, erklärt ein Sprecher. Wird ein augenscheinlich präparierter Köder gefunden, sollten die Halter den Vorfall anzeigen.

 

Bürgersprechstunde der Polizeistation Maintal am 8. Dezember:

Die Stadtpolizei Maintal lädt für Montag, 8. Dezember, von 15 bis 17 Uhr zur ersten gemeinsamen Bürgersprechstunde zu den Themen „Prävention“, „Sicherheit“ und „Ordnung“ ein. Treffpunkt ist in der Stadtwache, Berliner Straße 31 in Dörnigheim, zweites Obergeschoss rechts. Die Bürgersprechstunde bietet allen Interessierten Gelegenheit, persönliche Anliegen, Anregungen oder Fragen direkt mit der Schutzfrau vor Ort, Polizeihauptkommissarin Heike Lachmann, und dem Präventionsbeauftragten der Stadt Maintal, Frank Meisinger, zu besprechen. Um Wartezeiten zu vermeiden, bietet die Stadtpolizei eine Terminvergabe an. Interessenten wenden sich dazu bitte telefonisch an die Stadtpolizei Maintal.

 

Präventionsrat gibt Auskunft zu Telefonbetrug und Trickdiebstahl:

Mit einer gut besuchten Informationsaktion hat der Maintaler Präventionsrat gemeinsam mit Heike Lachmann, der Schutzfrau vor Ort von der Polizeistation Maintal, dem Seniorensicherheitsberater Manfred Birkenstock und der Stadtpolizei kürzlich wichtige Aufklärungsarbeit gegen Taschen- und Trickdiebstähle geleistet. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzen das Angebot, sich aus erster Hand über typische Maschen, wirksame Schutzmaßnahmen und über Maßnahmen zu informieren, falls man Betrugsopfer geworden ist.

Deutlich wurde im Austausch vor Ort, dass vor allem der Trickbetrug am Telefon viele ältere Menschen beschäftigt. Die Täter geben sich dabei oft als enge Angehörige, Polizeibeamte oder Amtspersonen aus und setzen ihre Opfer emotional unter Druck – etwa durch angebliche Notlagen, Unfälle oder dringende finanzielle Forderungen. Ziel ist es, Bargeld, Schmuck oder Bankdaten zu erlangen.

Die Fachleute informierten daher umfassend über die gängigsten Maschen wie den „Enkel-trick“,            angebliche Schockanrufe oder betrügerische Gewinnversprechen. Besonders wichtig sei es, niemals persönliche Daten oder Kontoinformationen am Telefon preiszugeben und bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen. Eine direkte Rücksprache mit Angehörigen oder ein Anruf bei der echten Polizeidienststelle könne häufig schnell Klarheit schaffen, betont Lachmann.

 

 

 

 

 

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