Familienforschung
Inhalt: Standesamtsurkunden im Landesgeschichtlichen Informationssystem "Lagis", Kirchenbuchportal „Archion“ (evangelisch) und "Matricula" (katholisch), Kirchenbücher Hochstadt, Familiennamen in Hochstadt
Wenn Sie vorhaben, Ihre Vorfahren zu erforschen, dann wenden Sie sich bitte nicht gleich an die Pfarrämter und Standesämter, sondern versuchen Sie es zunächst mit dem Internet, wo inzwischen viele Daten zugänglich sind.
Ortsfamilienbuch Hochstadt, h i e r klicken
Frühere jüdische Einwohner Maintal, h i e r klickeOrts
Landesgeschichtliches Informationssystem „Lagis Hessen“
Im Internet findet man das Informationssystem unter "www.lagis-hessen.de".
Auf der Startseite sind fünf Säulen zu sehen und recht fast unten steht
„Hessische Geburts-, Ehe- und Sterberegister“. Wenn man daraufklickt, kommt man zur
„Lagis-Suche“ (hier gehörte an sich eine genaue Bedienungsanleitung hin).
Hier gibt man den Ortsnamen ein, dessen Personenstandsurkunden man einsehen möchte.
Nach dem Klick auf „LAGIS-Suche“ kommt man zu einer Seite, auf der man rechts
das Jahrzehnt anklickt, in dem man suchen will.
Auf der nächsten Seite wird angegeben, wie viele Treffer es gegeben hat, es wird auch schon in der Mitte angegeben, auf wie vielen Seiten diese zu finden sind, daß man bei der nachfolgenden Suche nach dem Jahrgang eventuell umschalten muß. Man kann auch rechts noch einschalten, ob man Geburten, Hochzeiten oder Sterbefälle sucht.
Hat man das gesuchte Register identifiziert, darf man sich nicht dadurch verwirren lassen, daß immer nur von „Nebenregister“ die Rede ist. Nebenregister ist ein alphabetisches Verzeichnis aller Namen, die in diesem Band vorkommen. Wenn man auf den Jahrgang klickt, erscheint zuerst eine Aufnahme des Bandes von außen. Hier ist aber rechts ein großer Pfeil, mit dem man seitenweise blättern kann. Darüber ist noch ein kleinerer Pfeil, mit dem man gleich zehn Seiten springen kann.
Das Bild vergrößern oder verkleinern kann man mit dem Plus- oder Minuszeichen rechts oben. Das Bild hin- und herschieben kann man mit dem Mauszeiger. Ein Bildschirmfoto ist etwas schwierig, weil bei der einen Ansicht nicht die ganze Seite darauf ist, und wenn man die Ansicht kleiner einstellt, wird das Bild nachher so klein, daß man es nach dem erneuten Vergrößern schlecht lesen kann (vielleicht geht eine Kombination beider Methoden).
Hat man den gesuchten Nachnamen und Vornamen gefunden, so steht rechts die Nummer, unter der man die Person im eigentlichen Register finden kann. Am einfachsten geht es weiter, wenn man rechts den kleinen Pfeil „letzte Seite“ anklickt. Dann kommt man zu den eigentlichen Urkunden, muß aber jetzt zurückspringen bis zu der gesuchten Nummer (nicht zu der Seite in der Datenbank in eckigen Klammern, sondern zu der Nummer im Original).
Auf der Startseite wird links unter „Beschreibung“ ein anderer Weg genannt: Man soll im DFG-Viewer auf „Lokaler Katalog“ klicken, ohne daß gesagt wird, wo man diese finden kann.
Einen Stammbaum erstellt man am besten, wenn man mit den Eheschließungen beginnt. Dort sind die Geburtsdaten oder das Alter der Eheleute vermerkt sowie deren Eltern. Von der Eheschließung zurück gerechnet um das Alter der Eheleute ergibt das Jahr, in dem man mit dem Suchen der Eheschließung der Eltern beginnen kann. Wenn man Glück hat, kann es im Zusammenhang mit der Geburt des Kindes finden. Wenn dieses aber zum Beispiel das fünfte Kind war, ist die Heirat der Eltern natürlich früher.
Beim Suchen hilft das alphabetische Verzeichnis. Wenn man Glück hat öffnet ich eine Seite, die links blau unterlegt ist und über dem DFG-Viewer steht. In der Mitte ist dann der Außeneinband des Registers zu sehen. Von hier aus kann man verfahren wie oben beschrieben.
Man kann aber auch auf das doppelte Kettenglied in der Mitte oben klicken und dann auf „Lokaler Katalog“. Diese Seite sieht jetzt anders aus: Das Plus- oder Minuszeichen steht jetzt links, Blättern geht mit den Pfeilen weiter rechts. Man kann auch auf „Digitalisate öffnen“ klicken oder „DFG-Viewer öffnen“ (in der Mitte blau) und es kommt wieder der gewohnte Außeneinband.
Kirchenbuchportal „Archion“ (evangelisch):
Bei der Suche nach einer Person kann man zuerst einmal in dem alphabetischen Verzeichnis nachsehen, das sich oft (aber nicht immer) am Ende des Kirchenbuchs befindet. Wenn man die Heirat nicht gleich beim ersten Durchgang findet, versucht man es noch einmal mit dem anderen Ehepartner. Wenn die Eltern des Ehepaares nicht im Kirchenbuch zu finden sind und auch kein Herkunftsort angegeben wird, ist man am Ende mit den Nachforschungen.
Bei dem Eintrag im alphabetischen Register steht dann die Seitenzahl im Kirchenbuch, unter der man die Heiratsurkunde findet. Diese stimmt jedoch nicht mit der Bildnummer im Kirchenbuchportal in der linken Spalte überein, sondern man muß eine Seite aufrufen in dem Bereich, wo man die Urkunde vermutet, und dann solange probieren, bis man fündig wird. Die Seitenzahl steht links oben, man muß also die Anzeige der Seite so schieben, daß man die Seitenzahl sehen kann.
Bei der Übersicht über die Kirchenbücher kann es zunächst so aussehen, als würden die Trauungen zum Beispiel erst 1808 beginnen. Aber ab hier gibt es nur ein eigenes Buch für die Trauungen. Vorher stehen die Trauungen in einem Buch gemeinsam mit Taufen, Trauungen und Beerdigungen (wie damals üblich). Hier muß man also erst suchen, wo die Trauungen beginnen (bei manchen Gemeinden ist das auf der ersten Seite angegeben, aber man kann sich nicht darauf verlassen).
Kirchenbuchportal Matricula (katholisch):
Auf der Startsite zuerst einmal auf die Lupe klicken, dann bei „Ortssuche“ den Ort eingeben und bei „Datumsfilter“ ein Häkchen setzen und den Zeitraum einstellen. Dann wieder die Pfarrei aussuchen und anklicken
Dann klickt man auf „Link“, danach auf „Pfarramtsverwaltung“. Dortdann links auf das Pluszeichen gehen und es öffnen sich die erfaßten Kirchenbücher, Dort ist die Nutzung mit dem PDF-Viewer wie bei Archion.
Kirchenbuchauszüge
Man geht auf „Portal-Suche“ und klickt im Register auf den gewünschten Ort. Wenn er grün unterlegt ist, dann sind die Kirchenbücher digital erfaßt. Man läßt sich das gewünschte Buch im Viewer anzeigen. Aber spätestens jetzt muß man sich registrieren und anmelden und eine Gebühr bezahlen, die mit 20 Euro im Monat für 50 Urkunden noch maßvoll ist.
(3) Im Archiv des Landeskirchenamtes Kassel, Wilhelmshöher Allee 330, 34131 gibt es
auch Archivare, die Daten heraussuchen (sicherlich gegen Gebühr). Telefon 0561
788760. E-Mail: „landeskirchenamt@ekkw.de“
Familiennamen in den Hochstädter Kirchenbüchern
Achenbach, Achtung, Acker, Ackermann, Adam, Affourtit, Agricola, Albinski, Albrecht, Almenritter, Alt, Altvatter, Alzowee, Amberger, Amert, Amm, Ammenhäuser, Andes, Andrae, Andreae, Anschütz, Ansel, Anschütz, Anthus, Anzerer, Apothofsky, Appel, Armbrust, Arndt, Arstrefeld (von), Aschke, Asener, Aßmann, Aßmus, Asten, Atzert, Au (von der), Aubry, Aumann, Ausäderer, Avemann (von).
Bach, Bachmann, Bai, Baier, Balde, Bals, Balthasar, Baltzer, Banifa, Bär, Barchfeld, Barfels, Bartholomay, Basermann, Batz, Bauer, Bauernkeller, Baumann, Bauscher, Bautz, Beauhang, Becher, Bechert, Bechtold, Beck, Becker, Beckmann, Behr, Behrens, Bellinge, Bellmann, Bender, Benderoth, Benner, Bergmann, Berly, Bernhardt, Bernus, Berthold, Beyer, Bickert, Biegel, Biermann, Bildhäuser, Bilz, Biegel, Biermann. Bindrim, Bingemer, Binger, Birkenstock, Bläsing, Blecher, Bloß, Blum, Böckel, Boden, Böff, Bögner, Böhm, Böhmer, Bolender, Bolt, Bommersheim, Boos, Boppert, Born, Börner, Bornkessel, Bornmann, Bott, Böttcher, Bötz, Bralin, Brandenburg, Brandt, Brasilie, Bratfisch, Braun, Bräuninger, Breidenstein, Breidinger, Breiteband, Breitenbach, Bremges, Brenneis, Brenner, Breuker, Brihson, Brill, Brinkmann, Britz, Bröder, Brodt, Brosch, Bruck (van), Bruckner, Bruder, Brunck, Brunkhardt, Brußau, Bruzdiak, Buchhold, Buchmann, Büchner, Bück, Bude, Buhl, Bühling, Buob, Burg, Burger, Burkard, Burkhardt, Bürmann, Bürtel, Bürthel, Bus, Buschbeck, Büsching, Buß, Busse, Butlar (von), Büttel, Button, Buz. Campert, Canthus, Cantt, Carl, Carli, Cartiny, Caspari, Christ, Christensen, Christian, Christoph, Claaß, Clär, Clarius, Clauburg (von), Claur, Clau, Cloß, Conrad, Cramer, Creß.
Dähler, Dalek, Damköhler, Damm, Dammann, Dämmer, Danner, Dappert, Daubenthaler, Daubert, Debertshäuser, Debes, Debus, Dechert, Decker, Degen, Degeter, Deichou, Deinges, Dies, Demeter, Demuth, Denner, Dentzler, Deuker, Dick, Dickhardt, Diehl, Diehsel, Diel, Dielemann, Diercke, Dieter, Dietmann, Dietrich, Dietz, Dillemuth, Disser, Dobisch, Dock, Doerk, Döhla, Doll, Domogalla, Dopp, Döppenschmitt, Döring, Dorn, Dornemann, Dörr, Drant, Drebert, Dreitz, Dresel, Dreuttel, Drichert, Drill, Drobniak, Dröll, Druschel, Dufour, Dumont, Duranth, Dürck, Dürr, Dworschak.
Ebeling, Eberhard, Eberlein, Ebert, Eberth, Ebertshäuser, Eckard, Eckel, Eckersperger, Eckert, Eckhard, Eckhardt, Eckhart, Eckstein, Ehrenpfordt, Ehrlich, Eibelshäuser, Eichler, Eilstein, Eirengässer, Eiter, Elfert, Ellerbruch, Elsässer, Emmel, Emmerich, Emrich, Ende (von), Enders, Endt, Engel, Engelbrecht, Engelhard, Engelhardt, Erbs, Erdmann, Erhardt, Erlinger, Ermel, Ermentraut, Ermold, Ernst, Ernstdorf, Erntz, Esch, Estermann, Euler,
Eurich, Ewald, Ewest, Eyfried, Eymer.
Faber, Färber, Fasbender, Faß, Fassel, Fassing, Faust, Federolf, Fehl, Fehlmann, Feisel, Feitig, Fenchel, Ferber, Fiedler, Fieres, Filber, Finger, Finkbeiner, Firnges, Fischer, Fitzenberger, Fix, Flach, Fladung, Fliedner, Flöter, Flohr, Föller, Förster, Forst, Fraize, Franck, Frantz, Franz, Franzmann, Fremder, Frerich, Freund, Frey, Freyer, Frick, Frickel, Fried, Friederich, Friedrich, Frischkorn, Frischmuth, Frist, Fritsch, Fritz, Fischer, Fuchs, Fülcke, Füller, Funke, Furrer, Fuß.
Gäbeldinger, Gärtner, Gainger, Gambie, Gangloff, Gans, Gaßmann, Geb, Gebauer, Gebelhardt, Gehring, Geibel, Geibig, Geier, Geis, Geisel, Geißel, Geißler, Gemmer, Gerbig, Gerhard, Gerke, Gerlach, Gerling, Germann(von), Gerstung, Gerth, Gesner, Geynet, Giebe, Gierig, Giesel, Gieß, Gießel, Gild, Gipel, Girgenthal, Gläntzer, Glas, Gleiß, Glinder, Glock, Glosterbecker, Glück, Gnüge, Goes, Götz, Goetz, Götzmann, Goldammer, Goldbach, Golez, Goll, Gottlieb, Gottschalck, Gottwals, Gräf, Graf, Gramsch, Grasmück, Gratz, Grau, Grauel, Greh, Grimm, Grohe, Grohmann, Grolamann, Gronert, Groß, Großmann, Grube, Grubener, Gruber, Grün, Grünewald, Grünlein, Grünwaldt, Gruner, Grunert, Günther, Gundlach, Gunkel, Gutberlet, Gutermuth.
Haas, Haberland, Habermann, Hähnel, Hämel, Häulein, Hagemann, Hagenfeld, Hager, Hahn, Hainbuch, Hamms, Handlos, Handwerck, Hannlein, Happel, Harber, Harter, Hartmann, Hartung, Hartz, Hase, Haselbach, Hasenstab, Haß, Haßner, Hatzmann, Hauck, Haus, Hauser, Hausmann, Hayer, Hayn (von), Hayne, Heck, Heckard, Heckardt, Heckart, Heckerth, Heckert, Hehlgans, Heidenreich, Heiderich, Heidmann, Heil, Heiler, Heilmann, Heimel, Heimert, Heimsinger, Hein, Heinbuch, Heine, Heinseberger, Heinz, Heinzmann, Held, Heldmann, Helfmann, Helfrich, Hellmayr, Helm, Helmetag, Henckel, Henkel, Henlein, Henning, Hensel, Henß, Heppler, Herbig, Herbilius, Herbert Herchenhan, Herchenröder, Herchenröther, Hercherod, Herdt, Hergenröther, Hergert, Herget, Herlis, Hermann, Herrmann, Herz, Herzog, Heß, Heßberger, Hesse, Hestermann, Hetterich, Hetzel, Heun, Heußner, Heyderich, Heyl, Heynemann, Hickel, Hiebenthal, Heynemann, Hildebrand, Hildebrandt, Hill, Hille, Hillemeyer, Hinckel, Hinkel, Hirsch, Hirst, Hischer, Hobel, Hochstadt, Hochstatt, Hock, Höche, Höfel, Höhl, Höhling, Höhn, Höltzner, Hölzer, Hömel, Hoene, Hörnis, Hof, Hofacker, Hoffmann, Hofmann, Hohmann, Hohn, Holl, Hollederer, Holler, Holzbrecher, Hommel, Hopf, Hopff, Hopper, Horch, Horn, Horr, Horstmann, Hoß, Hoßfeld, Hoyk, Hübner, Hüfner, Hügel, Hüher, Hünckel, Hüßmann, Huf, Huhn, Huhseman, Hundt.
Ickeler,Ickes, Idler, Ihm, Irlp, Ißerstädt, Ivanowski.
Jackgeilen, Jacob, Jae, Jäckel, Jäger, Jahn, Jakob, Jakobs, Janus, Jasoi, Jeu, Jochum, Jöckel, John, Jordan, Jost, Jüngel, Jüngst, July, Jung, Jungblut, Jungmann, Junker.
Kaas, Kämmle, Kahl, Kaiser, Kalbhenn, Kammer, Kappes, Karrasch, Katzenberger, Kauer, Kaufeld, Kaufmann, Kauß, Kawitter, Kayser, Kegelmann, Keiblich, Keil, Keiling, Keim, Keiner, Keitel, Keitz, Keller, Kemler, Kemmerzell, Keppler, Kern, Kerst, Keßler, Kester, Kettler, Keydel, Kieling, Kirchhof, Kirstein, Kisch, Kissel, Kißmann, Kitz, Klähr, Klasen, Klauer, Kleemann, Klees, Klein, Kleinert, Kleiß, Klemm, Klimpke, Klinzing, Klöß, Klopfleisch, Klor, Klüber, Klüh, Klüv, Klunder, Klußmann, Knapp, Knecht, Knoche, Knoth, Knott, Koch, Köbel, Köbrly, Köhler, König, Köppel, Koerbeler, Körber, Köster, Köstler, Köth, Kohl, Kohlhepp, Kolb, Kolbenschlag, Kolenda, Koller, Kolmsberg, Konrad, Korb,
Kra, Krämer, Kraft, Kramer, Kranich, Krapf, Kratz, Kraus, Krauß, Kraut, Krebs, Kreischer, Kreiß, Kreß, Kretschel, Kretschmar, Krieg, Krimmelbein, Krings, Krippendorf, Kröll, Krostewitz, Krücher, Krück, Krüger, Krug, Krumm, Kübler, Kühlein, Kühn, Kühnhardt, Künzel, Kufner, Kuhn, Kuntz, Kuntzenbach, Kurt, Kurtz, Kurz.
Laidig, Lallmann, Lambs, Lamm, Lamp, Landmann, Landrebe, Lang, Lapp, Larsch, Laubach, Lauf, Laupus, Lautz, Ledermann, Legère, Lehmann, Lehning, Lehr, Leiders, Leimbach, Leipold, Leis, Leitz, Lengfeld, Lenz, Lerch, Levi, Levin, Libbach, Lichtenfels, Liebbach, Liebler, Ließ, Linck, Lind, Lindt, Lindebauer, Lindenau, Linck, Link, Linken, Lins, Lipp, Lippert, List, Lochmann, Löb, Löber, Löbert, Löffert, Löffler, Löhr, Lösch, Lößler, Löwer, Lößler, Lohde, Lohmann, Lohr, Lottich, Lotz, Louis, Luck, Lücke, Lueg, Luft, Lufft, Lugert, Lukas, Luther, Lutz.
Mackain, Mackry, Mäder, Mäuler, Magus, Mai, Maid, Maienschein, Maier, Maikranz, Maillard, Maisch, Maly, Mandel, Mankel, Mannel, Manns, Marburger, Margraf, Marquenett, Marth, Martiné, Martini, Marx, Matern, Mattes, Mau, Maul, Maurer, Mauss, May, Mayer, Medenbach, Meed, Meerbott, Meffert, Meggle, Mehling, Mehrbott, Meier, Meinhard, Meisner, Meißel, Meister, Melchior, Mellies, Mentzler, Merlau, Mertin, Merx, Mertz, Merz, Methfessel, Metschan, Mettbach, Meuer, Meyer, Meyfart, Meysinger, Michel, Michler, Milizer, Mitschke, Mittel, Möbus, Möller, Mörschel, Möser, Mohn, Mohr, Mosch, Moller, Montag, Mooswenzel, Mopsten, Moritz, Mosdzien, Muckler, Mühl, Müller, Münscher, Müßing, Muhl, Muth, Mybes.
Nachtrab, Nägele, Nagel, Nagelschmidt, Narten, Nau, Naumann, Naverofsky, Neubecker, Neumann, Neutze, Nicht, Nicolai, Nieß, Nix, Nolde, Noll, Nordmeier, North, Nüchter.
Oberndörfer, Obmann, Ochel, Ochs, Ochsenhirt, Odenweller, Oestreich, Ohl, Ommert, Oppel, Orth, Ortmann, Ostheimer, Otto.
Pabst, Penible, Garantier, Paul, Pauli, Pauly, Perth, Bethke, Petri, Petter, Patzer, Dezenniums, Pfaff, Pfeiffer, Pfeil, Pfister, Pfuhl, Philipp, Philippi, Pichet, Pietsch, Poncier, Pischke, Pistor, Pastorats, Platzeck, Pöhlmann, Pohl, Popp, Poppe, Porta, Prag, Prasche, Paul, Preiß, Preiss er, Prassel, Retzer, Prey, Prinz, Protzmann, Pudel, Pulver, Poth.
Quant, Quillmann.
Raab, Raabe, Raum, Rademacher, Hamburger, Ran, Rang, Rat heiß, Rauh, Rauch, Rege, Rehbein, Rehnecker, Reich, Reichardt, Reiche, Reichenbach, Reichert, Reichling, Rein, Reinhard, Reinhardt, Reining, Reith, Reitz, Reling, Renner, Reul, Reul, Rehling, Reus, Reusch, Reichling, Rauchig, Reuß, Reuter, Rhomben, Richter, Riebel, Rieb Schläger, Riedel, Ries, Rieß, Ring, Rippert, Ritzel, Robra, Rocholl, Rock, Rödel, Röder, Rödiger, Röll, Röpstorff, Rössel, Rößner, Rößner, Rogg, Rohn, Rohrbach, Roland, Rollmann, Rommel, Rompel, Roog, Roosen, Ros, Rosenberger, Rosencrantz, Roß, Roth, Rothenhäuser, Rothhan, Rudorf, Rudrauff, Rübsamen, Rückert, Rühl, Ruetsch, Ruhmann, Ruhr, Rullmann, Rump, Rupp, Ruppel, Ruppert
Säckler, Salzmann, Sarzo, Sattler, Sauer, Sauermilch, Sauerwein, Schaack, Schaaf, Schaaff Schaf, Schab, Schad, Schade, Schäbeling, Schächer, Schäfer, Schägg, Schärtling, Schaidt, Schales, Schantze, Scharf, Schatz, Schaub, Schauff, Scheel, Scheellhase, Scheerer,
Scheidt, Scheig, Schelflegel, Schell, Schellflegel, Schenk, Schernick, Schibil, Schieferdecker, Schien, Schieß, Schilling, Schimpf, Schindelbeck, Schinß, Schintz, Schlag, Schlauch, Schleemilch, Schlegel, Schleich, Schlemmer, Schleunes, Schlicht, Schlotter, Schlümbach, Schmahl, Schmalbach, Schmalz, Schmauch, Schmidt, Schmitt, Schmitz, Schmöhl, Schmuck, Schmück, Schnarrenberger, Schneider, Schnepp, Schnepper, Schnick, Schnitzler, Schoder, Schöffer, Schön, Schönecker, Schöner, Schönhammel, Schönheiter, Schöpp, Schößer, Schößler, Scholl, Scholz, Schomann, Schoster, Schott, Schraidt, Schramm, Schrecker, Schreiber, Schreyel, Schreyer, Schröder, Schubert, Schuch, Schüler, Schürhoff, Schürmann, Schütt, Schütz, Schüßler, Schultheis, Schultz, Schulz, Schurpf, Schwärtzel, Schwalb, Schwalbe, Schwartz, Schwartze, Schwarz, Schweickhardt, Schwind, Scior, Sebastian, See, Seeger, Seeler, Seeliger, Seibel, Seipel, Seybel, Seißer, Seiser, Seitz, Seliger, Sell, Seng, Seßler, Sickeberger, Sieb, Siedler, Siegert, Sigrist, Silberling, Simon, Sittler, Sohns, Sommer, Sommerlad,
Spät, Spahn, Span, Sparwald, Sparwasser, Specht, Speck, Speckhan (von), Sperschneider, Sperzel, Spielmann, Spieß, Spriestersbach, Sproch, Staaf, Stahl, Stamm, Stang, Stanull, Stapf, Stark, Staß, Statt, Staub, Staudinger, Staudt, Stauff, Stauz, Steck, Steffens, Steigler, Stein, Steinacker, Steinbach, Steinbrecher, Steinbring, Steinmetz, Steirmar, Stelz, Stephan, Sterlike, Sternagel, Steul, Stieler, Stier, Stock, Stöffel, Stör, Störkel, Stoppel, Strangmann, Streibhardt, Streicher, Streit, Streitparth, Strempel, Strich, Strietzel, Stroh, Strohl, Strunck, Strunz, Studenroth, Stübing, Stütz, Stumpf, Suffner, Suhl, Sultowski, Sulzer, Syppel.
Tack, Tangler, Teres, Tessin, Textor, Thalheimer, Theis, Theiß, Theobald, Thielemann, Thieme, Thoma, Thomas, Thomasbürger, Thonjes, Thorn, Thrin, Tippner, Trapp, Traudt, Traxel, Traxler, Trepte, Trimbach, Trinkaus, Troß, Trümpler.
Uffelmann, Uhlmann, Uhrig, Ullmann, Ullmer, Ullrich, Ulrich, Urich, Urig, Urledig, Utz.
Valentin, Vay, Veit, Velden (von den), Velten (von der), Vätter, Vetter, Viertelhausen, Villmeter, Vippach, Vodermair, Vögler, Völker, Völp, Voemel, Vog, Vogel, Vogelsberger, Vogt, Vohwinkel, Volk, Voll, Vollmer, Volz, Vulte (von), Vonderau, Voshagen, Voß.
Wacker, Wadel, Wagner, Wahl, Wahn, Walter, Walther, Walzer, Wandmacher, Wandt, Wastung, Weber, Webers, Weckmann, Weicker, Weickert, Weiffenbach, Weigand, Weil, Weilbächer, Weilbrunn, Weisenbach, Weiß, Weißel, Weißenstein, Weißenstein, Weiter, Weitzel, Weller, Wellinger, Wend, Wenderoth, Wendorf, Wenk, Wenke, Wentzel, Wenzel, Werner, Westerburg (von), Westerfeld (von), Westert, Westhof, Weygand, Weyland, Weymann, Weyrauch, Weytzel, Widkopff, Wieczorek, Wiede, Wiederschein, Wiegand, Wiegel, Wienecke, Wiersing, Wiesenburg, Wiesinger, Wigland, Wilhelm, Wilhelmi, Will, Winhold, Winter, Wissenbach, Wittkindt, Wittich, Wittstock, Wörner, Wohlgemuth, Wolf, Wolff, Wollenschläger, Woscidlo, Würthwein, Wurster.
Zachmann, Zahn, Zapf, Zeh, Zehn, Zehner, Zeil, Zeiler, Zeiß, Zell, Zemski, Zeul, Zieglarski, Ziegler, Ziehl, Zimmer, Zimmermann, Zinkhan, Zinkmann, Zins, Zöller, Zoll, Zolna, Zorber, Zott, Zul, Zwicker.
Übersicht über die Kirchenbücher Hochstadt
Reformiertes Kirchenbuch 1662
Seite 8 Taufen 1662 - 1711
Seite 96 Trauungen 1662 – 1725
Seite 130 Taufen 1712 - 1725
Seite 162 Beerdigungen 1662 – 1725
Seite 200 Abendmahlsteilnehmer
Seite 238 Presbyterialprotokolle
2.) Reformiertes Kirchenbuch 1726:
Seite 1 - 88 Taufen 1726 - 1769
Seite 94 - 110 Konfirmationen 1726 - 1769
Seite 154 - 173 Trauungen 1726 - 1769
Seite 201 - 230 Beerdigungen 1726 - 1769
231 „Rezept“
3.) Reformiertes Kirchenbuch 1770:
Im Kirchenbuch 1770 beginnt die Numerierung dreimal neu. Dann ist jeweils ein Großbuchstabe vorangestellt:
A bedeutet Abendmahlsteilnehmer“, H bedeutet „Heiraten“, T bedeutet „Trauerfeiern“.
Seite 1 - 252 Taufen 1770 - 1823
Seite A 1 - 96 Konfirmationen 1771 - 1822
Seite H 1 - 52 Trauungen 1770 - 1822
Seite T 1 - 137 Beerdigungen 1770 - 1823
Kirchenbücher ab 1830:
Das Taufbuch 1830 hat 1164 Einträge.
Das Traubuch 1830 hat 721 Einträge.
Das Taufbuch 1878 hat 1447 Eintragungen
Das Traubuch 1900 hat 1003 Eintragungen (davon 995 bis 1947)
Das Taufbuch 1923 hat 704 Einträge bis Mai 1947.
Das Totenbuch 1830 hat 1110 Einträge.
Das Totenbuch 1894 hat 2450 Einträge, davon 1005 bis einschließlich 1947 (Ende 1918 sind aus Versehen 50 Nummern noch einmal vergeben worden. Bei der Numerierung fehlen die Seiten 178 und 179).
Lutherisches Kirchenbuch:
Zur Lutherischen Gemeinde Hochstadt gehören auch die Lutheraner in Wachenbuchen (mit Wilhelmsbad), Kesselstadt, Dörnigheim, Bischofsheim und zeitweise auch Bergen.
Inhaltsverzeichnis:
Seite 1 - 62: Verzeichnis der Getauften 1692 - 1753
Seite 63 - 76: Verzeichnis der Konfirmierten 1707 - 1788
Seite 79 - 129: Verzeichnis der Verheirateten 1692 - 1801
Seite 199 - 255: Verzeichnis der Gestorbenen 1692 - 1801
Seite 283 - 312: Verzeichnis der Abendmahlsteilnehmer 1713 - 1778.
Seite 313 - 315: Bußbuch 1714 - 1761
Seite 317 - 328: Verzeichnis der Abendmahlsteilnehmer 1777 - Jahr nicht angegeben.
Seite 329 - 413: Verzeichnis der Getauften 1754 - 1801
Seite 434 - 454: Verzeichnis der Abendmahlsteilnehmer 1782 - Jahr nicht angegeben.
Seite 455 - 459: Verzeichnis der Konfirmanden 1789 - 1801
Seite 461 - 474: Verzeichnis der Abendmahlsteilnehmer 1793 - 1798
Seite 475: Vermischte Nachrichten
Seite 476: Ordnung des Lutherischen Gottesdienstes in Hochstadt.
Seite 477: Aufstellung der Nachmittagspredigten
Seite 479 - 480: Zwei Auszüge aus dem Kirchenbuch.
Lutherisches und Uniertes Kirchenbuch 1802-1818 und 1824-1830:
Im lutherischen Kirchenbuch sieht es so aus, als fehlten im Kirchenbuch Einträge für die Jahre 1819 bis 1823. Doch das Reformierte Kirchenbuch 1770 reicht bis 1823. In ihm finden sich die Einträge der Reformierten bis 1818 und auch die der Unierten von 1819 bis 1823. Das Unierte Kirchenbuch 1824-1830 befindet sich jedoch in dem Band „Lutherisches Kirchenbuch 1802“.
Erster Teil:
Kirchenbuch der Evangelisch Lutherischen Gemeine zu Hochstadt oder Register aller Gebohrnen, Confirmierten, Getrauten, Gestorbenen, angefangen den 2. Januar 1802.
Zweiter Teil:
Kirchenbuch der Evangelischen Gemeine zu Hochstadt oder
Register aller Gebohrenen Seite 1 bis 25
Confirmierten Seite 37 bis 40
Getrauten Seite 41 bis 46
Gestorbenen Seite 49 bis Ende,
angefangen am 1. Januar 1824.
Inhaltsverzeichnis des Buches „Hochstädter Familen“:
Ich habe ein Buch herausgegeben über die Hochstädter Familien, das nur bei mir zu haben ist zum Preis von 14 Euro. In diesem Buch sind aber nur die allgemeinen Angaben in den Kirchenbüchern - also den Registern über Taufen, Trauungen und Beerdigungen - ausgewertet worden. Wer dagegen speziell über seine Vorfahren etwas wissen will, der wende sich bitte direkt an mich, ich kann ihm dann Ahnentafeln und Familienbögen ausdrucken. Doch wenn jemand in der folgenden Liste seinen Familiennamen findet und hofft, dadurch den lange gesuchten Vorfahren zu finden, der sei bitte nicht enttäuscht, wenn die Person in Hochstadt nichts mit ihm zu tun hat (manche Namen kommen nur einmal vor). Aber es ist auch schon vorgekommen, daß auf diesem Weg eine weitverzweigte Familie das fehlende Verbindungsglied in Hochstadt gefunden hat.
Das Dorf Hochstadt mit seinen rund 140 Gehöften innerhalb der Ringmauer hat in der neueren Zeit verschiedene Umbrüche erlebt. Der erste geschah nach 1830, als man im Westen und Osten begann, außerhalb der Ringmauer zu bauen. Ein zweiter Einschnitt waren die Gründerjahre nach 1870,verbunden mit der Industrialisierung. Damals kamen viele Menschen aus dem Spessart, dem Vogelsberg und er Rhön, um als Mägde und Knechte im Dorf zu arbeiten. Viele von ihnen wanderten nach einiger Zeit in die Industrie ab, wie viele alteingesessene Hochstädter auch.
Eine große Zuwanderung und räumliche Ausdehnung erfuhr Hochstadt dann nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Heimatvertriebenen. Sie brachten neue Bräuche und Fertigkeiten mit. Der Ort wuchs nach Süden und in die Ortslage des ehemaligen Dorfes Groschlag hinein. Die letzte große Erweiterung erfuhr Hochstadt durch den Zuzug vieler Menschen, die im Ballungsraum Rhein - Main Arbeit fanden. Das brachte die Erschließung neuer Wohngebiete im Westen und Osten mit sich. Jetzt kamen auch viele Ausländer, die zum großen Teil ihre Staatsbürgerschaft behielten, aber doch auch Hochstädter wurden.
Aber es gibt sie noch, die „alten Hochstädter“. Mein Schulkamerad Friedel Seng versteht darunter jemanden, der noch innerhalb der Ringmauer geboren wurde (Weil heute meist die Kinder in der Klinik geboren werden, ist das jetzt selten geworden). Aber es ist kein Verdienst, ein „alter „Hochstädter in diesem Sinne zu sein. Alle Einwohner des Ortes sind Hochstädter, gleichberechtigt und wohlgelitten. Jeder kann hier seinen Platz in der Gesellschaft finden. Er muß als Zugezogener nur meist den ersten Schritt tun, sich für das öffentliche Leben interessieren, in einen Verein gehen und mit den Nachbarn sprechen.
Doch erforschen kann man die Geschichte der Hochstädter Familien nur bis1945. Danach wird das Bild so vielfältig, daß man es nicht mehr erfassen kann bei einer Einwohnerzahl von heute über 5.000 Menschen. Aber die Betrachtung der alten Zeit ist lohnend, weil sie uns viele Dinge von heute besser verstehen läßt.
Ich habe zu diesem Zwecke die Kirchenbücher ausgewertet, weil sie fast die einzigen Zeugnisse über die Familiengeschichte sind. Ich habe alle Angaben in einem Computerprogramm erfaßt, so daß sie leicht zugänglich sind und auch leichter Zusammenhänge hergestellt werden können. Die Angaben über die Taufen, Trauungen und Trauerfeiern sind ja meist nur spärlich und sachlich. Dennoch kann man aus vielen kleinen Bausteinen ein einigermaßen einleuchtendes Gesamtbild erstellen.
Das Wichtigste an den kirchlichen Registern ist für viele Menschen aber die Verknüpfung der Familien untereinander, der Eheleute und Kinder über die Generationen hinweg. Viele Einwohner haben noch eine Ahnentafel, die in der Nazizeit von vielen Menschen verlangt wurde. Damals ging es um den Nachweis der sogenannten „arischen“ Abstammung, d.h. man sollte keine Juden unter den Vorfahren haben. Eine Familienforschung zu diesem Zweck ist natürlich abzulehnen.
Aber es ist das gute Recht eines Menschen, nach seinen Vorfahren zu fragen. Man möchte wissen, wie die Vorfahren geheißen haben, welchen Beruf sie hatten, wo sie herkamen. Und vor allem geht es um die Frage, wie weit der Stammbaum zurückreicht. Mit Hilfe der Hochstädter Kirchenbücher kommt man da bis fast an den Dreißigjährigen Krieg heran, denn das älteste Buch beginnt im Jahre 1662.
Familien: In Hochstadt gab es auch einen „Adam Riese“.
Adam Rieß lebte von 1779 bis 1843, war katholisch und stammte aus dem Spessart. Sein Name wird so geschrieben, wie auch der berühmte Adam Riese ursprünglich geschrieben wurde, nämlich „Adam Rieß“. Aber ansonsten hatten die meisten alten Hochstädter andere Namen.
Zwischen 1662 und 1700 kommen etwas über 200 Familien vor, einige davon jedoch nur einmal (zum Beispiel Flüchtlinge oder einige Gemeindebäcker).
Von Anfang an gibt es die Familien Bornkessel, Burger, Dietz, Ebert, Emmel, Heckert, Kauß, Koch, Krebs, Meerbott (Mehrbott), Rohrbach, Spielmann, Schales, Schäfer, Schmöhl, Schmidt, Stein, Strohl, Trapp, Weber und Wentzel.
Stärker vertreten sind Heckert (41 Mitglieder), Strohl (30 Mitglieder), Schmidt (25 Mitglieder), Koch (23 Mitglieder), Meerbott (20 Mitglieder) Schales (20 Mitglieder), Schäfer (18 Mitglieder) und Stein (15 Mitglieder). Die Familien Burger, Stein und Weber ist erst nach 1700 stärker vertreten.
In den Jahren von 1830 bis 1900 herrschen folgende Namen vor: Eibelshäuser, Fischer, Heckert, Huhn, Klees, Koch, Mankel, Schales, Seibel, Stein (häufigster Name), Strohl und Weber. Häufig waren auch: Bartholomai (oder ähnlich), Basermann, Bauer, Bechert, Blum, Bornkessel, Brosch, Burger, Daubert, Dillemuth, Ebert, Emmel, Fix, Hartmann, Hensel, Ickeler, Jost, Kraft, Krebs, Krieg, Lenz, Lind, Meerbott. Müller, Nix, Rauch, Rohn, Rohrbach, Schmidt, Schröder, Sittler, Wagner, Weiffenbach und Wiegel.
Älteste Hochstädter:
Außer den Kirchenbüchern gibt es noch andere Quellen, die über die Namen alter Hochstädter Auskunft geben können, zum Beispiel die Grabsteine auf dem Kirchhof und Hausinschriften, aber auch Chroniken und andere alten Schriftstücke in Archiven.
Einwohnerrecht: „Vom Untertanen zum Bürger“.
Umzüge: „Jedes Jahr eine neue Wohnung“
Schreibweise der Namen: Jeder Pfarrer machte es, wie er es sich dachte.
Einzelne Familien
Das älteste reformierte Kirchenbuch beginnt 1662, die nächsten in den Jahren 1726, 1770, 1830, 1878, 1894, 1900 und 1923 (das Buch ab 1947 wurde nicht mehr ausgewertet). Insgesamt wurden über 10.700 Personen und über 3.250 Familien erfaßt. Diese Kirchenbücher enthalten aber auch zum Teil noch andere Nachrichten, zum Beispiel über die Zusammensetzung der Ämter und bürgerlicher Gemeinde und Kirchengemeinde (zum Beispiel eine Liste der Pfarrer).
Das lutherische Kirchenbuch beginnt 1691 mit einem sehr kunstvoll geschriebenen Titelblatt. Die Lutheraner aus der Zeit davor müßten sich im Hanauer Kirchenbuch befinden. Zur lutherischen Gemeinde Hochstadt gehören aber auch die Lutheraner in Wachenbuchen, Kesselstadt, Dörnigheim, Bischofsheim und zeitweise auch Bergen. Im Buch befinden sich auch Verzeichnisse der Abendmahlsteilnehmer und Verzeichnisse der Konfirmanden in bestimmten Zeitabschnitten. Das lutherische Kirchenbuch von 1802 wird später auch für die Eintragungen der vereinigten Gemeinden benutzt.
Wer Näheres wissen möchte, kann sich gern an mich wenden: Peter Heckert, Maulbeerweg 21, auch Telefon 06181/9451936). Gegen eine Spende an die Kirchengemeinde von mindestens zehn Euro und die Druckkosten kann jede mögliche Auskunft gegeben werden (Ahnentafeln, Familienbogen, frühere Wohnungen, Verwandtschaft zweier Personen, Foto der Originalseite im Kirchenbuch).
Verwandtschaft der „alten Hochstädter“ untereinander:
Die Schlußfolgerung: Alle Familien, die vor 1945 in Hochstadt wohnten, sind miteinander verwandt. Wenn jemand von außerhalb kam, heiratete er in eine alteingesessene Familie ein. Wenn ausnahmsweise einmal zwei Eheleute von außerhalb kamen, dann heirateten spätestens die Kinder in einheimische Familien ein.
Familienforschung im Internet:
Die heutige Verbreitung von Familiennamen in Deutschland kann man feststellen über auf der Internetseite „geogen“ von Christoph Stoepel.
Über die Verbreitung von Familiennamen in den USA in verschiedenen Jahrzehnten geben Auskunft die Internet-Seiten
„www.progenealogists.com/surnamestudy.htm
<http://www.progenealogists.com/surnamestudy.htm>“ und „www.
<http://www.genforum%1F.genalogy.%1Fcom/heckert/all.html>
genforum.genalogy.com/heckert/all.html
<http://www.genforum%1F.genalogy.%1Fcom/heckert/all.html>“ (hier muß
natürlich statt „heckert“ der entsprechende gesuchte Familienname
eingesetzt werden).
Neuerdings sind die hessischen Kirchenbücher auch digital erfaßt und gegen eine Gebühr von 20 Euro im Monat einzusehen unter „Archion“. Man muß sich allerdings vorher vergewissern, ob der gesuchte Wohnort schon veröffentlicht ist.
Hochstädter Einwohner 1715: Ein wertvoller Ortsplan
Es gibt einen Ortsplan von 1715, auf dem die damaligen Eigentümer der Grundstücke angegeben sind. Dieser Plan lag ursprünglich in zwei Exemplaren vor, heute ist aber nur noch ein Plan vorhanden im Besitz der Familie Koch (Hauptstraße 12). Dieser Plan ist natürlich eine wertvolle Quelle für die Familienforschung in Hochstadt. Anhand dieses Ortsplans werden in dem Buch die damaligen Bewohner dargestellt und ihre heutigen Nachkommen mitgeteilt. Auch die Inschriften an den Häusern werden erfaßt und nach Möglichkeit gedeutet.
Alte Hausnummern in Hochstadt vor 1920
Hochstadt hatte vor 1920 eine durchgehende Numerierung ohne Angabe von Straßen. Um angeben zu können, wo die Vorfahren einer Familie früher wohnten, wurde dieses alte System weitgehend rekonstruiert. Diese alte Numerierung gibt auch Auskunft darüber, wie alt ungefähr die Häuser außerhalb der Ringmauer sind.
Kirchensitze: „Der Platz in der Kirche war knapp“
Zugewanderte Hochstädter: Die „Alten Hochstädter“ sind gar nicht so alt
Viele Namensträger, die man heute als „Alte Hochstädter“ ansieht, sind erst um 1900 in Hochstadt „eingewandert“. Mancher Ehemann oder Ehefrau kam aus dem Spessart oder Vogelsberg erst nach Hanau oder einen anderen Ort des Kreises und heiratete dann nach Hochstadt, zum Beispiel Margaretha Druschel (geboren 1872 in Marjoß) oder Elisabeth Kraus (geboren 1865 in Sterbfritz, wohnhaft in Hanau, Dienstmagd). Gelegentlich kamen dann auch noch andere Leute aus dem Ort nach, eventuell sogar Verwandtschaft wie bei den Familien Sperzel aus Mottgers. Viel Zuzug kommt aus Oberkalbach, Gundhelm, Vollmerz, Elm und Unterreichenbach. Deshalb folgt jetzt eine Übersicht über die Familien in der zeitlichen Reihenfolge ihres Auftretens im Kirchenbuch.
Ämter in der Gemeinde: „Von Bürgermeistern und Polizeidienern“
Eine fast vollständige Liste der Schultheißen - entsprechend dem heutigen Bürgermeister - konnte durch die Angaben in den Kirchenbüchern rekonstruiert werden. Ebenso ergeben sich die Schöffen oder Geschworenen. Mit „Gerichtsverwandter“ oder „Geschworener“ oder „Gerichtsschöffe“ ist kein Schöffe bei Gericht im heutigen Sinne gemeint. Die Schöffen am Ort sind vor allem Gemeindevertreter, die zusammen mit dem Schultheiß die Geschicke der Gemeinde lenken.
Ämter in der Kirche: „Aus Hochstadt kaum auch ein Pfarrer“
Zu den reformierten und lutherischen Pfarrern ergaben sich noch wertvolle Angaben aus den Kirchenbüchern. Das Gleiche gilt für die Lehrer, für die es bisher nur spärliche Angaben gab.
Auch eine Liste der Kirchenältesten ließ sich rekonstruieren. Schließlich wird noch die Entwicklung des Kirchendienstes dargestellt.
Berufe: „Von der Dienstmagd zur landwirtschaftlichen Gehilfin“.
Gängie Berufe sind Landwirt, Hirte, Schäfer, Knecht, Weinbergsmann und Forstbedienstete:
Zum Teil ganz neue Erkenntnisse gab es zur Geschichte der Gaststätten, von der ältesten Gaststätte in der Hauptstraße 21 über die Gaststätte „Zur goldenen Krone“, die Gaststätten Meerbott und Koch bis zu den Gaststätten Strohl und Dorn (mit Stammbäumen). Auch über die Bäcker war viel Neues zu erfahren, von den Gemeindebäckern im Backhaus in der Hauptstraße 36 bis zum heutigen Unterbäcker. Unter „Medizinische Berufe“ werden Ärzte, Arzthelfer und Hebammen dargestellt.
Bei den Handwerkern werden vor allem Schmiede, Ziegler, Maurer und Zimmerleute besprochen. Eisenbahn und Post werden nicht vergessen. Auch der Wandel der Berufe von Knecht oder Magd zum Fabrikarbeiter kann nachvollzogen werden.
Militär: „Das Grab im Weinberg“
Auch militärische Ereignisse spiegeln sich in den Kirchenbüchern, vom „Landesausschuß“ über das kurhessische Militär bis zu den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts. Hier sind alle Gefallenen und ihr Schicksal dargestellt, einschließlich der Soldatengräber aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Friedhof Hochstadt:
Wer Auskunft über einen verstorbenen Soldaten und sein Grab haben möchte, kann im Internet unter folgender Adresse nachsehen: „volksbund.deutsche.kriegsgräberfürsorge.de“. Am linken Rand der Seite ist die Schaltfläche „Gräbersuche“. Wenn man diese anklickt kommt man zur Online - Suche. Dort gibt man den Namen des Gesuchten ein, wird aber auch um Angaben zur eigenen Person gebeten (und erhält dann unaufgefordert Informationsmaterial). Wenn Informationen über den Gesuchten vorliegen, muß man seinen Familiennamen anklicken, um zu diesen Informationen zu gelangen.
Amtshandlungen:
Es folgen Angaben zu den kirchlichen Amtshandlungen. Hier gibt es viele konkrete Einzelfälle zu schildern, die sehr viel über das Leben unserer Vorfahren aussagen:
Taufe: „Der Kriegerverein als Taufpate“, mit den Unterthemen totgeborene Kinder, Zeitpunkt, Haustaufe, Ort, Ablauf, Vornamen, Paten, Uneheliche Kinder, Taufen auswärtiger Kinder, kinderreiche Familien:
Konfirmation: Zwischen Schule und Lehre
Trauung: „Notfalls wird von Amts wegen verheiratet“, mit den Unterthemen
Abmeldeschein, Ablauf, Ort, Soziales, Voreheliche Schwangerschaft, Scheidung:
Beerdigungen: „Eine Predigt war nicht üblich“, mit den Unterthemen
Ablauf, Ort, Beerdigung von Kindern, Alter, Lob/Tadel, Armut, Beerdigung von Durchreisenden, Todesursachen, Tragische Fälle, Unglücksfälle, Leichenschau. Ein Kapitel über den Friedhof schließt sich an.
Lutherische Gemeinde: „Zwei Kirchen in Hochstadt“
Unter den Kirchenbüchern finden sich auch zwei Bücher der ehemaligen lutherischen Gemeinde. Es schließen sich 25 Familien im Jahre 1686 zur lutherischen Gemeinde zusammen. Es folgt dann noch ein Abschnitt über die Katholiken, die erst ziemlich neu in Hochstadt sind.
Die Protokollbücher des Kirchenvorstandes („Presbyteriums“)
Es folgt jetzt noch eine Übersicht über den Inhalt der Protokolle der Kirchenvorstandssitzungen, geordnet nach den Themen Kirchenälteste, Pfarrer, Gottesdienst (Kirchenchor, Kirchendiener), Amtshandlungen, Kirchengebäude (Orgel), andere kirchliche Gebäude, Kirchengüter, Friedhof, Finanzen, Zucht und Ordnung, Lutheraner, Visitationen, Schule.
Abfotografieren der Kirchenbücher
Das Abfotografieren nimmt man am besten bei Tageslicht vor. Es darf aber keine Sonne scheinen, sondern es muß heller, bedeckter Himmel sein. Die Digitalkamera wird auf ein Stativ geschraubt, so daß die Seiten des Buches senkrecht von oben aufgenommen werden können. Die Unterlage wird dabei mit der Wasserwaage ausgerichtet, ebenso der Fotoapparat.
Es werden erst alle rechten Seiten aufgenommen, dann alle linken (je zwei gegenüberliegende Seiten gemeinsam geht nicht wegen der Größe und des Stativs). Man muß dabei darauf achten, daß die Seiten möglichst eben liegen, darf sie aber auch nicht zu sehr glatt ziehen, um sie nicht zu beschädigen.
Dann werden die Bilder auf dem Computer gespeichert und einzeln mit einem Bildprogramm (Photoshop) bearbeitet. Das geschieht in folgenden Stufen:
1.) Bild drehen (Bild, Drehen, 90 Grad nach links oder rechts, evtl. noch um ein Grad drehen).
2.) Bild bearbeiten (Überarbeiten, Intelligente Korrektur, evtl. noch Beleuchtung anpassen).
3.) Bild freistellen (Rahmen um den gewünschten Text ziehen, Bild, Freistellen).
(Vorsicht, daß kein Text verloren geht, lieber etwas größer auswählen).
4.) Farbe herausnehmen (Bild, Modus, Graustufen, Farbinformationen entfernen).
5.) Speichern unter Angabe der originalen Seitenzahl aus dem Kirchenbuch.
6.) Die Bilder werden noch einmal verglichen und die Helligkeit eventuell ausgeglichen.
7.) Die Bilder werden auf eine CD gebrannt in Ordner, die jeweils einem Buch entsprechen.
Die Bilder können dann noch nachträglich vom Benutzer je nach Wunsch weiter bearbeitet werden. Vor allem durch das Zoomen kann eine gute Lesbarkeit hergestellt werden.