Genealogieprogramm GES 2000

 

 

EDV-Service Hünkemeier, Bergstraße 28 b, 31655 Stadthagen,

Konto DE 17 255 414 260 81 023 0300.

Telefon: 05721/980647, Mail: edv@ges-2000.de

Gretel Bauermann, Telefon 0212 2471844 (wohnt nicht in Stadthagen, sondern in Solingen)

Die „GES-2018 Internet-Liste“ ist zu finden unter: http://list.genealogy.net/ mailman/

listinfo/GES-2018-I.

 

Die Hilfe findet man nur im Internet unter „hilfe.ges-2000.de“ (vorherige URL ganz löschen).

 

 

 

Installation des Genealogieprogramms

 

Fernwartung:

Bei dem komplizierten Programm kann es zu Problemen kommen, die man als Nutzer nicht lösen kann. Da schickt man am besten eine E-Mail an Frau Gretel Bauermann in Solingen bauermag@t-online.de“ unter Angabe der Kundennummer und der Telefonnummer. Sie ruft dann zurück, wenn sie Zeit hat. Dann muß man in der Menüleiste die „Hilfe“ anklicken und dann auf „Fernwartung“.  Wenn die Expertin sich dann eingewählt hat, muß man zweimal „zulassen“ anklicken. Dann hat sie den Bildschirm des Kunden vor sich und kann ändern.

In meinem Fall hate ich dreimal die Unterstützung nötig:

- Der Freischaltcode war nicht mitgeliefert worden und auch der später übersandte Code ging    nicht und mußte neu erzeugt werden.

- Das Programm ließ sich durch Klick auf das Icon nicht mehr öffnen, weil ein Virenschutz-

  programm den Firebird   gelöscht hatte. Deshalb alle Virenprogramme löschen, der Schutz

  von Microsoft Defender reicht aus.

- Das Programm „texlive“ war nicht vollständig übermittelt worden (es steht im Explorer in

  einem Extra-Ordner, nicht unter GES). Dann muß man es neu laden aus „www.josef-

  schnieder.de/ges2018/texlive.zip“. Die Speicherung kann stundenlang dauern (Computer

  nicht ausschalten). Nach der Speicherung erfolgt die Fernwartung.

 

Einstieg:

Die ursprüngliche Disk für GES 2006 braucht man nicht mehr, wenn man als alter Kunde das Update auf 2018 bezogen hat: „GES-2018 Update“ enthält noch einmal das vollständige Programm.

 

 

Windows Defender:

Beim Installieren (mit Doppelklick bei den Downloads) kommt die Meldung von Windows „Defender Smart Screen“, daß ein unbekanntes Programm auf den Computer zugreifen will.

Dort auf „Weitere Informationen“ klicken und „trotzdem ausführen“ anklicken. Spezielle  Virenprogramme muß man löschen, weil sie unter Umständen den Firebord wieder löschen und sich das Programm dann nicht öffnen läßt.

Für die Installation muß aber Windows Defender zeitweilig ausgeschaltet werden. Dazu klickt man auf dem Windows-Bildschirm in der linken Spalte auf „Einstellungen“ und dann noch

„Update und Sicherheit“. Links oben steht dann „Startseite“ und darunter ein Kasten „Suchen“. Dort „Defender“ eingeben. Das Drop-down-Menü geht auf und dort steht dann „Wind­ows Defender Firewall“. Dort links „Defender Firewall einschalten oder ausschalten“ anklicken. Bei den beiden roten Schildern in den Kreis klicken und unten „ok“. Damit ist der Defender deaktiviert, muß aber nach der Installation wieder eingeschaltet werden (dabei zweimal die Anzeigen wegklicken).

 

Zugelassene Apps im Windows Defender angeben:

Über das Windowsfenster geht man in der linken Spalte auf „Windows Sicherheit, Viren und Bedrohungen, Ausschlüsse hinzufügen“. Dann links oben (unter „Startseite der Systemsteuerung“) auf „Eine App oder ein Feature durch die Windows Defender Firewall zulassen“ anklicken. Rechts oben auf „Einstellungen ändern“ klicken und dann rechts unten auf „Andere App zulassen“. Es erscheint ein Fenster, in das man Apps eintragen kann.

Das geht aber nicht mit eintippen, sondern man muß „Durchsuchen“ anklicken, der Explorer öffnet sich, man klickt auf „Lokaler Datenträger“ und „GESW2018“. Wieder öffnet sich ein Fenster mit den Untermenüs zu diesem Programm. Jetzt einzeln diese Untermenüs in die Liste eintragen (alle auf einmal zu markieren geht nicht): Anklicken, „Öffnen“, im nächsten Fenster unten „Hinzufügen“. Dann wieder mit „Abbrechen“ zurück und wieder „Durchsuchen“ usw. Alle Untermenüs auf diesem Weg eintragen und noch einmal die Liste kontrollieren (die Menüs stehen nicht untereinander, einige stehen unter „Installationsprogramm“ oder „Update­programm“). Dann „OK“ und Defender wieder schließen.

 

Vorinstallation:

Dann erscheint wieder die Anzeige des GES-20158-Updates.

Auf „weiter“ klicken und dann auf „installieren“

Die Vorinstallation erfolgt schnell, ein Ordner GEW-2018 wurde im vorgegebenen Ordner

angelegt. Auf „schließen“ klicken.

Es erscheint die Fläche für die Hauptinstallation.

 

Hauptinstallation:

Nach dem Schließen erscheint wieder auf dem Bildschirm ein Kasten mit der Frage: „Online Installation durchführen“. Dort rechts oben auf die Schaltfläche „Standard Installation“ klicken. Dann läuft die Installation eine ganze Zeit.

Irgendwann erscheint dann die Meldung „Von einer App wird NET Framework 3,5 benötigt“.

Dort klickt man an: „Feature herunterladen und installieren“. Der Vorgang dauert auch einige Zeit, am Ende klickt man auf „Schließen“ und die Installation läuft danach weiter.

Bald danach kommt ein schwarzes Feld mit der Bezeichnung „Wget“ und später anderen Bezeichnungen. Das läuft auch wieder eine ganze Zeit.

 

Man muß immer wieder einmal auf das Touchpad drücken, damit der Computer nicht aus Gründen der Energieersparnis wegen Inaktivität den Bildschirm abschaltet. Wenn das doch geschieht, bleibt auch der Download hängen. Dann bleibt nichts anderes übrig, als abzubrechen und nach einem Neustart wieder mit der Installation zu beginnen (ohne Neustart geht es mit der Vorinstallation nicht weiter). Die Installation fängt aber nicht wieder ganz vorne an, sondern geht an der unterbrochenen Stelle weiter.

Wenn die Meldung kommt „Datei C:\\Windows/SysWOW64/GflAX.dll wird benötigt, konnte aber nicht registriert werden“, dann diese Meldung etwas beiseiteschieben und die Schrift darunter anklicken, damit die Registrierung zu Ende läuft.

Dann sind auf einmal alle Anzeigen für GES weg und es kommt der Windows-Bildschirm. Auf diesem ist aber das Icon für GES 2018 eingetragen. Wenn man darauf klickt, läuft zunächst die Datenbank an und dann kommt die Testdatei mit der Abbildung eines alten Buchs auf der rechten Seite.

Hier kann man schon einmal etwas probieren und zum Beispiel eine neue Genealogie eingeben. Unter „Datei“ kann man dann „beenden“ und im rechten Bereich noch einmal „Programm beenden“ anklicken. Dann sollen noch einmal Untermenüs gespeichert werden, dort jeweils die „Aktion zulassen“. Beim nächsten Start kommt diese Meldung nicht mehr. Eine Nachprüfung zeigt, dass auch der Defender wieder automatisch aktiv ist. Das Programm („STDATEI“ darf nicht gelöscht werden)

Die Sonderzeichen sind richtig installiert. Man findet die Liste unter „Einstellungen“, „Einstellungen“ (zwei Schaltflächen), Menüleiste von rechts der Mitte

Dann ruft man das Programm wieder auf und klickt rechts unter „Hilfe“ unten das Feld

„Lizenznummer aktualisieren“ an. Man gibt die Zahlenblöcke ein und klickt auf „OK“. Dann kommt aber die Meldung „Es fehlt ein ODBC-Treiber. Wenn Sie diese Meldung bestätigen, wird er installiert“. Also „ok“ anklicken. Danach geht wieder GES weg und es ist nur noch der Windows-Bildschirm zu sehen.

 

Wenn man jetzt das Programm wieder aufruft, müßte statt der Testdatei die eigene Datei kommen. Dabei muß im Explorer unter GES und INIT noch die Datei „VERSION.INI“ stehen. Wenn diese dort nicht ist, muß sie von der Firma GES angefordert werden, wo sie neu erzeugt wird (wenn sie nicht mit der Rechnungs-Mail gekommen ist). Aber auch dann geht es unter Umständen noch nicht.

Dann hilft nur die Fernwartung durch die Firma. Dazu ruft man unter 0212 2471844 (Frau Bauermann) an und geht unter „Hilfe“ auf „Fernwartung“ (siehe oben). Es wird dann gefragt, ob man das Programm zulassen will. Man bestätigt das und klickt noch zweimal „zulassen“ an. Dann ist man mit der Mitarbeiterin verbunden, die von sich aus tätig werden kann (aber nicht selber mit der Maus arbeiten!). Diese erzeugt die „INI-Datei“ noch einmal, der Bildschirm wird schwarz und startet neu. Es steht dann oben immer noch „TESTDATEI18“, aber dahinter dann der Name des neuen Nutzers und seine Anschrift.

Wenn sich später einmal das Programm nicht öffnet, kann man ja nicht auf die Hilfe im GES-Programm gehen. Dann sucht man im Explorer die Datei „GES 2018“, öffnet mit einem Doppelklick und dann ebenso die „Hilfe“. Man geht etwas nach unten und klickt auf „TeamViewer QS_de“. Dann geht es weiter wie oben beschrieben.

 

Daten übertragen:

Jetzt kann man schon seine Dateien übertragen. Das geht einmal dadurch, daß man den alten Ordner GES von einem USB-Stick in den neuen Ordner GES 2018 verschiebt. Oder man kopiert auf den Stick auch die Dateien „Firebird“ aus dem Ordner „GEWW2018“und „texlive“ aus dem Ordner „Lokaler Datenträger“. Über „Datei“ und „Genealogien“ wechselt man dann auf das Laufwerk des Sticks (zum Beispiel F).

Dort wird bei der zu übertragenden Datei ein Häkchen gesetzt (unbedingt Häkchen, markieren genügt nicht) und rechts oben „Konvertieren“ angeklickt. Dann laufen der Export und die Konvertierung, Ein neues Laufwerk braucht vorher nicht angegeben zu werden, aber die neue Genealogie hat automatisch eine neue Num­mer (statt 2006 etwa 2016). Nicht benötigte Genealogien kann man nicht mit „Genealogie löschen“ oder mit rechten Maustaste und „Entfernen“ löschen, sondern nur im Explorer.

 

Latexinstallation:

Über Explorer. GES20185, Hilfe kann man vergleichen mit der Installationsanleitung, ob die Dateien alle vorhanden sind. Ganz unten auf der Liste die beiden CMD-Dateien einmal anklicken. Programm erst einmal schließen. Dann mit der rechten Maustaste auf das Icon GES klicken und dann „als Administrator ausführen“ und „zulassen“.

Dann unter „Drucken“ ein Grafikprogramm aufrufen, zum Beispiel „Sanduhrgrafik“. Rechts unten unter „suchen“ wird eine Person in der aktuellen Genealogie aufgerufen (evtl. noch „aktualisieren“) angeklickt, dann zeigt sich eine Tiny-Tafel.

 

Einstellungen überprüfen:

In der Installationsanleitung sind Vorschläge gemacht, welche Einstellungen man vornehmen könnte. Diese kann man mit dem eigenen Programm vergleichen und eventuell anpassen.

Man geht in der Menüleiste des Programms auf „Einstellungen“ und ändert:

  • Parameter: Anklicken 05 und 06 und 20, nicht anklicken 09 und 16.
  • Farben/Fenster: Skalierung 110, Fettschrift nicht anklicken, aber die drei anderen Kästchen.
  • Sonstiges: Anzahl der Vorschläge 15.

Häkchen bei „Bei Taufe…“, „Bei Begraben…, „Sortierung der Historie…“.

Der Serverbetrieb ist schon vorher eingestellt worden

  • Allgemeine Parameter: Alle Kästchen anklicken außer „Lfd.Nr, mit F7…“

Ein Kreuz vor dem Kästchen bedeutet: Hier ist noch ein Untermenü.

Im Untermenü „Behandlung von fehlenden Vornamen“ mit einem Doppelklick eine gelbe Leiste zu öffnen, wo man „Sohn“ und „Tochter“ und „nn“ eingibt.

Speichern nicht vergessen.

  • Support: Eigene E-Mail-Adresse und Telefon eingeben.
  • LateXGrafic:

Acrobat-Reader-Datei:         C:\Program Files (x86)\Acrobat Reader DC\AcroReader

Pfad zu LateX-Installation:  C:\texlive 20\2018\bin\win32.

Speichern nicht vergessen.

 

Updates:

Wenn Pflicht-Updates kommen, diese immer mit „Ja“ bestätigen. Freiwillige Updates werden automatisch übernommen. Man kann die Updates auch aufrufen über die „Hilfe“ im Programm und dann „Programm Update“ und andere Schaltflächen anklicken. Unter „Einstellungen, Einstellungen“ muß der Schalter 05 „automatisches Update“ mit einem Haken versehen sein. Wenn das Update nicht automatisch startet muß es manuell gestartet werden unter    „Explorer, GESRegister“ .

 

Abschlußarbeiten:

  1. „Datei“, „prüfen und berichtigen“ starten.
  2. Externe Datensicherung auf einer CD oder einer externen Festplatte.

Die Datensicherung ist nicht mehr ein eigenes Programm mit extra Icon auf dem Desktop, sondern wird im Hauptmenü unter „Programme“ aufgerufen.

 

 

Problem: Programm startet nach Update nicht mehr:

Die Anwendung „GESREGISTER. EXE“ muß nach jedem Update starten. Wenn das nicht automatisch erfolgt, weil der Sicherheitslevel auf dem Computer zu hoch eingestellt, muß man die Registrierung manuell nachholen. Dazu wechselt man in den Explorer, öffnet        Ges 2018 und sucht die Anwendung GESREGISTER.EXE. Mit einem Doppelklick auf das Icon startet die Registrierung und auch das gesamte Programm wieder.

Wenn das Programm nach Klick auf das Icon nicht mehr startet, kann der „FirebirdWin32“ ausgeschaltet sein und muß wieder aktiviert werden.


 

Bedienung des Genealogieprogramms

Das Handbuch für die Hilfe des Genealogieprogramms findet sich unter dem Menüpunkt „Hilfe“ als „E-Book-Hilfe“ (die Online-Hilfe geht nicht). Mai findet die Hilfe auch im „Explorer, GESW 2018“ unter „Hilfe, Help“ und natürlich auch im Internet, wenn man in der Menüleiste die URL vollständig löscht (auch „https“) und „hilfe.ges-2000.de“ ein gibt (ein Suchprogramm wie Google bringt keine brauchbaren Ergebnisse).

Die Hilfe ist jedoch sehr umfangreich und enthält viele Dinge, die man am Anfang noch nicht sos ehr braucht.

Deshalb werden hier hier noch einmal die wichtigsten Funktionen beschrieben in der Reihenfolge der Spalten, die beim Aufruf des Programms erscheinen - soweit sie nicht schon bei der Installation beschrieben wurden. Und dann sollen noch einmal Tipps zum Aufbau einer Ortsgenealogie gegeben werden:

 

 

Grundlagen

Erfassen:

Nur Felder mit kräftig gefärbtem Schalter sind aktiv und können aufgerufen werden.
Bilder mit Drag und Drop einfügen – Grafiken aufrufen usw.

 

Speicherung;

Mit der Entertaste, dem Speicherbutton, mit dem Schalter „Speichern“.
Felder ohne Schalter können nur mit „Enter-Taste“ geöffnet werden.

Gespeichert wird auch durch Verlassen eines Datenformulars

Wenn ein Schalter „Speichern“ angezeigt wird, ist immer damit zu speichern.

Erst nach dem Speichern können weitere Funktionen aufgerufen werden.
Jedes Feld muss mit „Enter“ bestätigt werden. Nutzt man nur die Pfeiltaste, um Einträge in das nächste Feld zu machen, geht der Eintrag beim Verlassen verloren.

 

Rückgängig:

Solange eine Eingabemaske noch nicht verlassen wurde, kann eine Eingabe mit dem „Zurück“-Button rückgängig gemacht werden.

 

Felder:

  • Löschen mit F 5 (Der gesamte Inhalt wird gelöscht). Achtung: Der gesamte Eintrag, einschließlich Ort, Quelle und Historie wird gelöscht, verschoben oder kopiert
  • Verschieben mit F 9 (zum Beispiel Geburt in Taufe) [Diese Funktionstasten gehen aber nicht auf jedem Computer, sondern sind dort anders belegt].
  • Kopieren mit Strg F 9 (Mit Strg/Shift/F 9 kann sofort in das nächste Feld kopiert werden).

 

Taskleiste (ganz unten):

  • In der Taskleiste des Computers sieht man den Ges-Baum oft mehrfach als Schatten oder auch mehrere Fenster über dem Icon in der Taskleiste. Dann ist ein Wechsel zwischen den Fenstern möglich. Sind mehrere Genealogien gleichzeitig geöffnet, kann man hier zwischen den Genealogien wechseln. Achtung: Ist zu viel geöffnet kann es zu Abstürzen beim Beenden kommen.

 

 

 

 

 

Menüleiste

 

Spalte „Datei“::

Eingabe einer neuen Genealogie[PH1] :

„Genealogien, Verwaltung der Genealogien“. Vorgegeben ist eine Testdatei. Neue Datei über „Neu“ (ganz unten), Name der Genealogie eingeben, Enter und „Genealogie speichern“. Man kann beliebig viele Genealogien anlegen. Der Name einer Genealogie kann frei bestimmt werden. Er sollte aber nicht zu lang sein, damit die Genealogie noch gut zu bestimmen ist.

Den Namen einer Genealogie kann man ändern, indem im Explorer aufrufen unter „Programm“ den Unterordner mit der gewünschten Genealogie aufruft und dort umbenennt (rechte Maustaste).

 

Genealogie einer Familie:

Die Genealogie einer Familie kann man am besten aus einer Ortsgenealogie zusammenstellen (wenn man diese hat) über das Sippenbuch. Man kann aber auch die Ahnentafel oder die Vorfahrenlisten der letzten Vertreter der Familie ausdrucken und dann jede Familie aus der Ortsgenealogie in die Familiengenealogie übertragen (d.h. neu eintippen). Unter GEDCOM-Import kann man auch die Genea­logie von einem Programm einer anderen Firma übernehmen (dazu müssen aber die Funktionstasten aktiv sein).

 

Aufrufen einer vorhandenen Genealogie:

Hier stellt man nach einem Klick auf „Genealogie“ im dann aufgehenden Fenster die Genealogie mit einem Doppelklick ein. Man kann natürlich auch auf eine andere Genealogie umschalten (zum Beispiel von „Hochstadt“ auf „Juden“ und umgedreht).

 

Programm beenden:

Auf der letzten Schaltfläche unter „Datei“ kann man das Programm beenden.

 

 

Spalte „Suchen“:

Unter dieser Spalte findet man:

  • Suchen Personen        Verschiedene Suchformen

Personen suchen nach Suchbegriffen

  • Suchen Familien         Verschiedene Suchformen

Familien suchen nach Suchbegriffen

  • Orte suchen
  • Quellen suchen
  • Maxi-Suche

 

Bei der Suche nach einer Person geht man also auf „Suchen, Suchen Personen, Verschiedene Suchformen“. Es erscheint eine Seite, auf der man unten Name und Vorname der gesuchten Person eingibt. Man muß den vollständigen Namen eingeben oder nur die ersten Buchstaben mit einem Stern ( *). Bei Namen mit Bindestrich genügt nicht der einfache Bindestrich unten auf der Tastatur, sondern es muß das Gleichheitszeichen oben auf der Tastatur verwendet werden.

Nach der Eingabe erscheinen oben alle Personen, die in Frage kommen könnten. Hier muß man dann auswählen nach den Lebensdaten und die Person anklicken, deren Angaben man haben will. Notfalls muß man mehrere Personen aufrufen und vergleichen.  Man klickt die gesuchte Person an und es erscheint der Datensatz mit den Angaben zu der Person. Wenn man statt auf „Personennummer“ auf „Eltern“ klickt, erhält man diese.

In der Mitte der Seite steht die Schaltfläche „Suchmodus“.  Rechts davon sind die Zeichen für männlich und weiblich. Hier kann man schon einen ersten Filter setzen. Unter der Schaltfläche „Suchmodus“ kann man eine Drop-down-Liste öffnen mit weiteren Filtern: Ehepartner, Vater und Mutter, aber auch Datum und Orte können als Filter gesetzt werden. Mit einem Klick kann man umstellen von Taufe auf Geburt oder von Tod auf Begräbnis. Nach Ende dieses Suchmodus darf man nicht vergessen, wieder auf „Personen“ umzustellen.

Eine Maske kann man schließen mit der Schaltfläche „Verlassen“ links unten Dieses Feld ist aber nicht immer vorhanden. Dann gibt es noch die Möglichkeit, oben einen roten Kreis mit einem „x“ zu suchen und diesen anzuklicken. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit „Abbrechen“.

 

Spalte „Personen

1. Personen nach Nummern suchen:

    Wenn man die Personennummer kennt, gibt man diese ein und erhält den Datensatz.

    Dann verfährt man wie bei „Personen suchen“

 

2. Neu eingeben (gehört logisch an sich vor „Suchen“):

a. Allgemeines zum Erfassen von: Daten:

Es gibt „Schalter“ (umrahmte Felder), wo sich durch einen Klick ein Unterformular öffnet.

Durch Drücken der Enter-Taste oder durch Klicken auf die schwarze Feldbeschriftung kann man das Unterformular aufrufen. Über beschriftete Schaltflächen stehen weitere Funktionen zur Verfügung.

In einfachen Feldern (ohne Rahmen) kann man direkt Einträge vornehmen. Alle Einträge muß man mit Enter bestätigen und häufig auch noch mit dem Button „speichern“. Das Programm speichert grundsätzlich mit „Ver­lassen“. Außerdem gibt es Felder, in denen keine direkte Eingabe möglich ist, da man hier nur Basisinformationen aus den anderen Unterformularen angezeigt bekommt (zum Beispiel Daten der Eltern im Familienformular).

Mit der „Enter“-Taste gelangt man automatisch in das nächste Eingabefeld oder die weiterführenden Formulare. Die Eingaben in einem Datenfeld müssen mit der Enter-Taste gespeichert oder aus dem Vorschlagsfenster mit Klick oder F7 übernommen werden.

Sind die Felder gelb oder grün hinterlegt, sind sie änderbar, aber das auch, dass sich dahinter Eingaben verbergen, zum Beispiel in der Historie. Ist sowohl ein Dokument als auch ein Text in der Historie hinterlegt, wird das Feld grün, ist aber über ein Untermenü veränderbar.

Bei der Dateneingabe im Namen-, Orte- und Datumsformular werden - wenn man Buchstaben in ein Feld in der linken Hälfte des Formulars eingibt - rechts passende Vorschläge unterbreitet, die man in das Datenfeld übernehmen kann.

 

b. Eingeben:

Die Felder sind entsprechend auszufüllen und jeweils mit „Enter“ zu bestätigen einschließlich des großen Feldes unten für die „Historie“, wo Anmerkungen festgehalten werden. Die „Historie“ gibt es bei den Familien, Personen und Daten. Dort kann man Wohnort und Straße vermerken, aber auch die Begründung der vorgenommenen Zuordnung der Person festhalten.

Hier ist Raum für alle möglichen Ergänzungen. Es wird vorgeschlagen, dabei Kapitelüberschriften zu verwenden, aber meist sind die Anmerkungen gar nicht zu umfangreich. Die Kapitelüberschriften 1-99 sind vom Programm vorgegeben. Ab der Nummer 100 können eigene Überschriften hinzugefügt werden, die auch bei einem Update der Überschriften    1-99 nicht überschrieben werden. Eine neue Zeile kann mit der Pfeil nach unten Taste angelegt werden. Hier kann auch bestimmt werden, welche Kapitel und wie sie gedruckt werden.

 

3. Gedenk- und Feiertage:

Hier kann man feststellen, wer alles an einem bestimmten Tag einen Gedenktag wie Geburtstag hat. Der aktuelle Tag ist voreingestellt, Unter „Ereignisse“ gibt man an, ob man Geburtstag, Hochzeitstag oder Todestag“ haben will. Unter „Auswahl“ kann man weitere Angaben machen, in der Regel wird man „Alle“ anklicken. Über die Schaltfläche „Suchen“ werden die in Frage kommenden Personen angezeigt.

 

 

Spalte „Familien“:

1. Ändern nach Familiennummer:

Ebenso wie eine Person kann man Familien mit Familiennummer aufrufen. Dabei kann man auch Familien aus dem Vorschlagfenster auswählen (dieses enthält alle Personen, bei denen kürzlich Änderungen vorgenommen wurden oder die aus einer Familie gelöst wurden). Wenn man auf die Personennummer des Vaters oder der Mutter klickt, erhält man deren Angaben. Einzeln

 

Kind bearbeiten:

Mit der rechten Maustaste auf das Kind klicken und ein Drop-down-Menü öffnet sich mit den Untermenüs „Kind bearbeiten“, „Neues Kind“ „Kind neue Familie“, Kind lösen“, „Kind löschen“, „Kind verschmelzen“, „Kind merken“, „Adoptierte Kinder anzeigen“ und „Kinder sortieren“ (auch mit F 8)

 

2. Familie neu (logisch wäre an sich die umgedrehte Reihenfolge):

Man beginnt in der Regel mit dem Vater. Man klickt auf die Schaltfläche oder das Feld rechts daneben und kommt auf ein Fenster, in dem man auf „Neu erstellen“ klickt. Es erscheint die Maske, in der man nun die Daten der Reihe nach eingibt. Dazu muß man aber erst noch zum Beispiel bei „Vater“ auf die Schaltfläche klicken, damit sich ein neues Fenster öffnet, auf dem man eingeben und mit „Enter“ bestätigen kann. Ist der Vater bekannt, wird er normal eingegeben. Ist er unbekannt, bleibt die Fläche leer (keine unnötigen „NN“). Erfolgt die Heirat nach der Geburt, wird die Ehe normal eingetragen und das Kind wird in dieser Ehe erfasst.

So macht man es mit allen Feldern mit Angaben zur Person. Dann geht es weiter mit der Mutter und den Kindern. Nein „Verlassen“ wird auch automatisch gespeichert.

Heiraten:

  • Unter „Heirat-I“ wird hier die Eheschließung auf dem Standesamt eingetragen; dieses Feld bleibt leer, wenn es nur eine kirchliche Trauung gibt.
  • Unter „Heirat-II“ wird die Trauung in der Kirche eingetragen (Dieses Feld dient nicht dazu, eine zweite Ehe einzutragen).
  • Unter „Scheidung“ werden die Scheidungsdaten erfasst.
  • Eine uneheliche Verbindung wird genauso erfasst wie die eheliche, im Ausdruck erscheint aber „Partnerschaft“, wenn unter „Kennzeichen“ die zwei Ringe mit einem Bindestrich eingegeben werden.
  • Weitere Ehe eingeben: Ehepartner, der eine neue Ehe eingegangen ist, mit Klick aufrufen   Es kommt die Frage „Als Kind in eine neue Familie?“ Dies verneinen, aber „Als Ehemann/Frau in eine neue Familie einfügen?“ bejahen.
  • Die Anzahl der Ehen der Partner wird unter „Ehe“ angezeigt, auch in welcher der Ehen man steht (1 / 2 oder hier 2 / 2).
  • Die Sortierung der Ehen erfolgt mit der Funktionstaste F 8 (wenn diese funktioniert).
  • Trauzeugen können als Personen im Feld „Trauzeugen“ erfasst werden oder im Feld „Historie“. Ist bei einer Person ein „P“ oder ein „Z“ vermerkt, ist sie als Pate bzw. Zeuge erfasst.
  • Dem Kind einen Ehepartner zuordnen: Im Familienformular das Kind mit der rechten Maustaste anklicken. Im Drop-Down-Formular anklicken „Kind in neue Familie“. Die Frage „Soll das Kind (als Ehefrau oder Ehemann) in eine neue Familie eingefügt werden“ bejahen und eingeben.

 

Von einem Formular (Maske) in andere Formulare wechseln:

Vom Familienformular aus kann man die Eltern der Eheleute nicht mehr aufrufen, man muß sich die Familiennummer merken und neu aufrufen.

 

Aber ein Kind läßt sich durch Klick in die Zeile aufrufen (nicht Schaltfläche, sondern nur auf den Namen). Über die Familiennummer ganz rechtskommt man auch zur neuen Familie des Kindes (aber den extra Schalter gibt es nicht mehr). Weitere Funktionen sind nur mit der  rechten Maustaste möglich.

Im Personenformular kommt man beim Klick auf die Eltern (auch nur Vater oder Mutter einzeln) direkt zur Familie der Eltern der Familie. Beim Klick auf den Namen des Partners (nicht Schaltfläche „Partner“) kommt an zu dessen Daten (aber nicht die seiner Eltern).

 

Löschen:

Die Schaltfläche „Löschen“ löscht den ganzen Eintrag, die Nummer kann dann nicht mehr belegt werden. Wenn man nur einen Eintrag löschen will, muß man diesen markieren und mit der Taste F 5 löschen und unbedingt mit Enter bestätigen.

Es genügt die Löschung im Personenformular, im Unterformular ist das dann nicht mehr nötig, nur der Eintrag unter „Historie“ muß extra gelöscht werden.

Man kann auch einen Eintrag überschreiben, so daß unter dieser Nummer eine ganze andere Person gespeichert wird und nicht der ganze Eintrag gelöscht werden muß.

Ein falsches Kind oder ein falscher Ehepartner wird nicht gelöscht, sondern durch Doppelklick auf die Schaltfläche „lösen“ aus der Familie gelöst und in eine andere eingefügt.

„Löschen“ ist auch möglich mit „Nicht übernehmen“

 

Spalte „Orte und Quellen“:

Beim Erfassen einer Person muß man bei Geburt, Heirat oder Tod außer dem Datum den Ort eingeben, falls dieser ein anderer ist der Heimatort. Dazu klickt man zum Beispiel in der Maske „Geburt“ mit der linken Maustaste auf die Schaltfläche „Ort“. Es erscheinen zur Auswahl „Ort suchen“. Und „Ort bearbeiten/neu“.

Klickt man auf „Ort suchen“ erscheint eine Maske, in der man links unten den gesuchten Ort eingegeben kann und „Enter“ drückt. Dann erscheint der Ort mit seiner Zugehörigkeit zu Kreis und Land. Es empfiehlt sich, die letzte Zeile anzuklicken, denn man möchte ja wissen, wie der Ort heute heißt und wohin er gehört. Nach „Zurück“ und „Verlassen“ kommt man zur Familie, wo der Ort jetzt eingetragen ist und nur die einzelnen Zeilen noch mit „Enter“ bestätigt werden müssen

Beim Klick auf „Ort bearbeiten/neu“ erscheint die Ortseingabemaske. Bei „Art“ muß man zum Beispiel „Stadt“ eingeben. Bei „Bezeichnung“ den Namen des gesuchten Ortes eingeben. Dann unten auf die Schaltfläche „Ortsdatenbank“ anklicken. Dan weiter, wie kurz vorher beschrieben.

Es erscheint in beiden Fällen eine Auswahl, in der man den gesuchten Ort anklickt. Es geht wieder zurück zur Maske für Geburt, wo jetzt der Ort mit allen Angaben eingetragen ist. Danach muß aber jede Zeile noch einmal extra gespeichert werden (soweit der Name nicht schon im Programm vorher erfaßt war).

 

Eine Quelle kann wie ein Ort durch Eingabe von einem oder mehreren Buchstaben aufgerufen und aus dem Vorschlagfenster übernommen werden. Eine Quelle kann man mit F 5 aus einem Ereignis entfernen. Nur aus einem geöffneten Quellformular können einzelne Sätze endgültig mit F 5 gelöscht werden. Die Löschung der gesamten Quelle ist nicht möglich. Sie kann nur überschrieben werden. Quellen können wie Orte getauscht und anschließend gelöscht werden

Bilder eingeben:

Unter der Maske „Person“ steht in der nächsten Zeile links „Bildlaufleiste“ (auch „Bildausschnitte“). Darauf klicken und es erscheint rechts das Wort „Bildlaufleiste“. Dann legt man das Bild der Person auf den Desktop und zieht das Genealogieprogramm etwas nach unten, so daß man das Bild in die Bildlaufleiste ziehen kann. Dazu faßt man es mit der linken Maustaste an, zieht es nach unten (es erscheint ein Zeichen wie ein Halteverbotszeichen) und bis etwas unter den Strich bei Bildlaufleiste. Wenn ein Pfeil erscheint, läßt man die Maus los. Man bejagt die Frage, ob das Bild verknüpft werden soll und dann erscheint das Bild im Bereich unter dem Wort „Bildlaufleiste“. Wenn man dann die Person wieder aufruft, muß man erst wieder auf „Bildlaufleiste“ klicken, ehe sie sichtbar wird.

 

Spalte Weiteres:

1. Orte und Quellen: Für Änderungen in den Orten oder Quellen

„Orte verwalten“, „Orte tauschen“

2. Phonetik und Dubletten:

Dubletten suchen und entfernen oder verschmelzen

3. Verkartung:  Übernahme aus Tabellen

4. Berechnungen:

Ahnennummer, Nachfahrennummer, Verwandtschaft zweier Personen.

Früher mußte man die Ahnennummer berechnen, um eine Ahnenliste zu erstellen:

Oben in der Mitte ist die Personennummer einzugeben. Dann Klick unten links auf „Berechnen“. Weiter auf „Druck, Vorfahrenliste drucken“ gehen. Der Vorgang dauert eine Weile, nicht ungeduldig werden, eventuell nur Kurzliste einstellen.

Jetzt erscheint eine Maske mit der Angabe „Vorfahrenliste 104“. Wenn man jetzt unten auf „Vorschau“ geht, erscheint diese Liste. Es erscheinen aber nur die direkten Vorfahren. Man kann sie mit „RTF-Ausgabe“ und Angabe eines Namens in die Listen des Explorer kopieren. Die Liste findet man wieder im Explorer unter GEWS18 oder GES20“, aber nicht unter „Listen“, sondern man muß erst die aktuelle Genealogie anklicken (zum Beispiel „Hochstadt“) und dann dort auf „Liste“ gehen.

 

5. Texte

6. Vornamen

8. Bilder und Dokumente

9. Genealogiekalender, links die Unterthemen Kirchliche Feiertage, Revolutionskalender, Kalenderumstellung. Es fehlt die Umrechnung Julianischer Kalender und Gregorianischer Kalender.

 

 

Spalte Drucken:

  1. Reportgenerator - Berichte: Gemeint sind hier „Listen“, zum Beispiel Heiratslisten. Den Listennamen muß man oben eingeben.
  2. Kastengrafiken

a. Ahnengrafik/Vorfahrengrafik:

Personennummer unter „Proband“ eingeben. In der Taskleiste unten das grüne Feld „Aktualisieren“ anklicken. Warten, bis die PDF-Datei aufgebaut ist. Die Vorfahren erscheinen hier in Kästchen (Tiny-Kästchen) in waagrechten Stufen, aber nur in einer Übersicht und nicht mit allen Angaben.

Wenn man mehr als vier Generationen haben will, dann muß man unter „Parameter“ einstellen „7 Generationen“ (so weit geht es noch ohne Schwierigkeiten). Auf dem Bildschirm sehen die Linien etwas unvollkommen aus, aber beim Ausdrucken sind sie in Ordnung.

Dann „PDF Aufrufen“ anklicken. Die Darstellung ist naturgemäß klein. Man kann sie aber durch „Automatischer Zoom“ vergrößern und mit dem Mauszeiger unten auf der Taskleiste hin und her schieben Dann - wie sonst bei Word - unter „Datei“ links oben im Drop-Down-Menü entweder „Seite speichern unter“ oder „Drucken“ anklicken.

Beim PDF bleiben die genealogischen Zeichen für Geburt oder Heirat usw. erhalten und man kann die PDF-Datei mit einem Anhang zur E-Mail versenden

(Wenn die beiden letzten Felder in der Taskleiste nicht aktiv sind, dann muß hier außer dem Adobe Reader DC das Programm „Microsoft/Edge/Application“ verwendet werden - speichern unter Programm-Files (x86. Aber im Grunde braucht man diese Felder nicht).

 

 

Vom Personenformular aus kann man auch eine Ahnentafel („Vorfahrenübersicht“) aufrufen, indem man neben dem Namen auf das Symbol klickt, das wie ein nach rechts gewendeter Rechen aussieht. Die Vorfahren sind hier wie der Rechen dargestellt, also nach rechts verzweigend. Die Ziffern am rechten Rand der ausgedruckten Bögen verweisen auf die nächste Tafel, wo man die Fortsetzung findet. Hier werden die Ahnen aber nur angezeigt, man kann sie von hier nicht (mehr) ausdrucken. Das geht nur über „Drucken, Kastengrafik“.

 

 

[Früher (für Nutzer mit früherer Version des Programms) ging man unter „Drucken“ auf den Menüpunkt „Tafeln“ und nach rechts „Ahnentafel“. Es erschien eine Maske, in der etwa in der Mitte steht „Meldung“. Rechts davon mußte „Einzelperson“ eingestellt sein. Darunter stand „Auswahlkriterien bearbeiten“. In der Zeile darunter mußte eingestellt sein „PersonInd“ und „Proband“. Dann kam ein Leerfeld und dann ein Feld „gleich“. Im nächsten Feld wurde dann die Personennummer eingegeben. Dann ging man unten auf die Schaltfläche „Berechnen“ und man mußte warten.

Nach der Berechnung war die Schaltfläche „Tafel“ aktiv, diese klickte man an, wartete wieder etwas und ging dann auf „Vorschau“. Man mußte aber lange warten, bis die ganze Ahnentafel aufgebaut ist. In der Zeile unten konnte man den Schieber nach rechts schieben in Richtung „Beenden“ und warten, bis zum Beispiel 45/45 erscheint. Jetzt konnte man oben in der Menüleiste auf das kleine Dreieck klicken, das nach rechts weist, um die folgenden Seiten zu erreichen oder auch durch Scrollen. Man konnte auch das Symbol „Speichern“ (Diskette) oder „Drucken“ (Drucker) anklicken Man konnte also direkt drucken und die anderen Seiten der Ahnentafel aufrufen, entweder in der Vorschau oder nachher auf dem gespeicherten oder ausgedruckten PDF. Zum Drucken durfte man nicht auf „Datei, Drucken“ gehen, sondern im PDF auf das Druckersymbol klicken. Es werden dann die einzelnen Tafeln nacheinander ausgedruckt und man konnte sie nebeneinanderlegen].

 

b. Nachfahrengrafik:

Hier wird natürlich der Spitzenahne eingegeben, aber ansonsten ist das Verfahren wie    bei der Ahnengrafik. Die Nachfahren erscheinen in gerundeten Kästen. Bei mehreren   Ehen werden nur die Nachfahren der ersten Ehe angezeigt. Bei den anderen Ehen muß man dann erst noch die Nachfahren des weiteren Ehepartners suchen.

 

          c. Sanduhrgrafik: Vorfahren und Nachfahren einer Person werden dargestellt

          d.  Runde Ahnentafeln (nicht sehr übersichtlich).

 

3. Vorschaudateien

 

4. Personenstammblatt:

Zuerst die Person im Personenformular aufrufen. Dann gibt es mehrere Möglichkeiten:

a. Mit der rechten Maustaste auf eine Stelle im Formular klicken, die grau ist (nur rechts auf dem Blatt). Dann im Drop-Down-Menü „Personenblatt ausdrucken“ anklicken. Es dauert etwas, bis das Personenblatt erscheint. Dann in der Taskleiste unten auf das Symbol für Speichern (Diskette) klicken und auf „als PDF“ und an beliebiger Stelle speichern und eventuell drucken. Wenn man keinen Ort angibt, kann auf dem Desktop gespeichert sein oder auch im Explorer unter GESW2018, aktuelle Genealogie (z.B. Hochstadt) und dann dort „Liste“

Direkt drucken kann man, wenn man auf das zweite Druckersymbol klickt und bei der nächsten Anzeige auf „abbrechen“

b. Person aufrufen und in der Menüleiste das Menü „Bearbeiten“ und „Personenblatt drucken“ anklicken und dann weiter wie unter a. beschrieben.

c. Man kann aber auch über „Drucken, Personenstammblatt“ gleich das allgemeine Personenstammblatt aufrufen. Bei „Auswahlkriterien bearbeiten“ stellt man „Proband“ ein und gibt dann in der Zeile darunter in dem Feld statt „nicht leer“ jetzt „zwischen“ ein. Dann öffnen sich rechts davon zwei Felder, in die man jeweils die Personennummer eingibt (man will ja nicht mehrere Personenbögen ausdrucken, sondern nur diesen einen; andernfalls wird die ganze Familie erfaßt). Dann geht es weiter in der Taskleiste unten mit „RTF erstellen“ oder „PDF erstellen“.

 

5. Familienstammblatt:

a.) Wenn man das Stammblatt ausdrucken will:

Familie mit Familiennummer aufrufen (nicht von Personenblatt auf „Familie“ umschalten). Mit der rechten Maustaste auf eine Stelle im Formular klicken, die matt-grau ist (nicht auf „Heirat“, sondern links oder rechts daneben). Auf „Familienstammblatt“ klicken. Es erscheint nach einiger Zeit der Familienbogen. Durch Klick auf das Druckersymbol links unten (in der Taskleiste) den Bogen ausdrucken. Man kann auch oben links in der Menüleiste auf das Menü „Bearbeiten“ klicken und dann „Drucken“ (aber kein PDF möglich).

b.) Wenn man eine PDF-Datei haben will, die man mit E-Mail verschicken will:

Nach dem Aufrufen der Familie mit der rechten Maustaste auf eine Stelle im Formular klicken, die grau ist. Es öffnet sich ein Menü, wo man „Familienstammblatt drucken“ anklickt. Wenn dieses erscheint, speichern oder drucken wie bei 4 a.

c.) Man kann aber auch (ohne die Familie vorher aufzurufen) im Menü „Drucken“ auf „Familienstammblatt“ gehen (zweimal). Dort unten in der Mitte statt „nicht leer“ jetzt „zwischen“ ein. Dann öffnen sich rechts davon zwei Felder, in die man jeweils die Familiennummer eingibt (man will ja nicht mehrere Familienbögen ausdrucken). Es erscheint der Familienbogen und dann geht es weiter wie unter 5 a beschrieben.

Die Ahnengrafik gibt nur einen allgemeinen Überblick mit den wichtigsten Daten. Die Familienbogen geben alle Angaben wieder, die in den Kirchenbüchern zu finden sind. Gedruckt wird auch die „Historie“, also Angaben aus anderen Quellen und Begründungen für die Zuordnung der Personen.

 

6. Vorfahrenliste:

Hier ist bei den Auswahlkriterien schon „Proband“ vorgegeben. Man muß nur in der Zeile darunter statt „gleich“ die Angabe „zwischen“ ein stellen und rechts davon die Personennummer. Dann auf RTF oder PDF klicken und wie üblich speichern. Es erscheinen aber nur die direkten Vorfahren.

 

7. Nachfahrenliste:

Wie bei Vorfahrenliste, nur wird hier der Spitzenahne eingegeben (man muß nicht mehr die Nachfahren-Nummer berechnen).

 

8. Ortsstammblatt:

Den Ort über das Ortsverzeichnis im Ortebaum aufrufen, dann „Drucken, Ortsbogen drucken“, gemeinten Ort markieren.

9. Ahnenumlaufliste

10. Personenlisten

11. Verwandte einer Person

Sie werden geordnet nach dem Verwandtschaftsverhältnis, aber nur die nächsten Verwandten werden wiedergegeben. keine vollständigen Vorfahren. Das ist etwas anderes als die Verwandtschaft zweier Personen, die mit „Weiteres, Berechnungen“ festgestellt wird. Hier geht es um die nächsten Verwandten einer Person (keine vollständigen Vorfahren), die geordnet werden nach dem Verwandtschaftsverhältnis.

12. Manuelle Liste nach Nummern

 

Spalte Programme:

1. HTML vorbereiten und erzeugen

2. Geschlechterbuch: Das Drucken geht wie bei „Ahnentafel“, nur gibt man bei den

Auswahlkriterien statt „Proband“ jetzt „Spitzenahne“ ein.

3.  Ortsfamilienbuch: Name des Ortes oben auf dem gelben Balken eingeben, dann auf

Schaltfläche „Berechnen“ gehen und dann „Ausgabe“. Es erscheinen alle Familien.

4. Tafeln: Schon gespeicherte Ahnentafeln

5. Schmucktafeln

6. Diagramme

7. Werkzeuge/Tools: Hier fanden sich früher Tools zum Sortieren, Tauschen; Verdichten, Füllen und Löschen. Dazu kamen Aufkleber, HTML-Dateien und eine Maxi-Suche in mehreren Genealogien. Vor der Funktion „Dateien verdichten“ war aber unbedingt zu warnen:

8. Datensicherung

9. Rücksicherung.

 

Spalte Datenbank:

Prüfen und berichtigen.

 

Spalte Einstellungen:

Hier sind wichtig die „Einstellungen“ (schon bei der Installation erfolgt) und evtl.

Quellenbaum, Dokumentenbaum, Ortebaum, Personenbaum (mit Tasten aufrufen).

 

Spalte Hilfe:

Kontakt. Lizenz, Update, Fernwartung, E-Book-Hilfe, Online-Hilfe (geht nicht). GES 2000.

Die Hilfe findet man aber im Internet unter „hilfe.ges-2000.de“.

Unter der Menüleiste links: Genealogie-Bäume

  • Hier kann man anklicken „Dokumentenbaum, Personenbaum, Ortebaum, Quellenbaum“. Üblich ist hier der Ortebaum. Man kann ihn aber auch durch Klicken auf die anderen Bäume umschalten.
  • Mit der linken Maustaste kann man die Spalte durch Ziehen vergrößern und verkleinern.
  • Großes Fenster rechts auf der Startseite: Das vorgegebene Bild kann man austauschen (unten „Startbild festlegen“).

 

 

 

Besonderheiten beim Drucken:

Historie drucken:

Setzt man unter „Historie“ den Schalter „42 Person und unter „Drucken kein Häkchen, wird die Historie zur Person nicht gedruckt. Ist „Drucken“ mit einem Häkchen eingeschaltet, wird die Historie zur Person gedruckt. Im Druckformular „Druck gestalten“ wählen. Dort steht in der Mitte oben „Historie“. Entscheiden, welche Historie gedruckt werden soll, zum Beispiel „(42) Personen“. In der Mitte unten kreuzt man „drucken“ an und speichert die Änderungen.

 

Kästchendruck:

Ansonsten sollte immer das Verzeichnis mit den berechneten Tafeln vor einer Neuberechnung gelöscht werden. Dazu gibt es die Schaltfläche „Register usw. löschen“.
Verschiedene Daten werden während der Anzeige oder dem Druck der Kästchen gespeichert. Damit kann es zu Überschneidungen beim Druck der Verweise kommen. Mit „Register usw. löschen“ werden diese Speicherungen gelöscht.
Über die Druckgestaltungs-Schalter 17 und 87 können die Kästchen mit farbigen Rahmen gedruckt werden. Kästchenrahmen und Verbindungslinien können in beliebiger Dicke dargestellt werden. Neu ist auch der Schalter 68 (Alter der Person drucken).
Die Kästchen können mit Bildern gedruckt werden. Ist kein Bild vorhanden, wird das Kästchen um die Bildgröße verkleinert. Ist für eine ganze Generation kein Bild vorhanden, wird die ganze Generation um die Bildgröße verkleinert.

Ahnen-Übersicht:

Mit den Kästchen kann auch eine Ahnen-Übersicht gedruckt werden. In kleinen Kästchen wird nur die Ahnennummer gedruckt. Der Hinweis >123 verweist auf Ahnenschwund, d. h. mehr als ein Kind der Familie ist ein direkter Vorfahre.
 

Mehrere Familien:

Wenn man mehrere Familien drucken will, kann man sie unter „Drucken, Manuelle Folge“, eingeben. Man kann die Person oder Familie auch während der Bearbeitung über F 6 für die manuelle Folge speichern.

 

Überformate:

Manche Dateien (zum Beispiel Ahnentafeln) sind zu groß für den Drucker, die muß man dann im PDF-Format im Copy-Shop ausdrucken lassen. Die meisten Anwender verfügen über DIN A4-Drucker. Trotzdem kann man größere Formate bedrucken, wenn man über Dritte Zugang zu einem Großformat-Drucker hat. Man muß lediglich den Druckertreiber für diesen Drucker installieren, im Genealogieprogramm aktivieren und den Druck in eine Datei umleiten. Die Datei kann dann auf dem PC mit dem Großformat-Drucker gedruckt werden. Die Kästchen können bis zu einem Format von 84 x 320 Zentimeter gedruckt werden. Das sind etwa 3 x DIN A0. Die maximale Größe ist auch von der Kapazität der Grafikkarte abhängig.
Um in einem übergroßen Format zu drucken gehen Sie wie folgt vor:

  • Löschen Sie den Inhalt des Verzeichnisses C:\GESW2004\LISTEN, damit nach dem Druck dort nur die neu gedruckten Listen stehen
  • Installieren Sie den Druckertreiber, zum Beispiel des DIN A0 Druckers.  
  • Erklären Sie den A0 Drucker zum aktiven Windows Drucker.  
  • Setzen Sie die Ausgabeart auf „FILE“ bzw. „IN DATEI“.  
  • Rufen Sie den Kästchendruck auf.  
  • Stellen Sie im Druckformular unter gestalten Rand + Rahmen die Formulargröße auf DIN A0 bzw. auf 840 x 1188 mm.  
  • Speichern Sie die Einstellungen
  • Jetzt können Sie die Kästchen in eine Datei drucken
  • Die Druckausgabe finden Sie nach dem Druck unter C:\GESW2004\LISTEN

Wichtig: Bevor Sie großformatig drucken, üben Sie das Drucken in eine Datei bitte mit Ihrem eigenen Drucker. Ein DIN-A0 Druck besteht aus sehr vielen Pixeln, bedenken Sie bitte, daß jeder Punkt gedruckt wird. Sollte es nicht klappen, probieren Sie es zunächst mit einem kleineren Format.

Die Millimeter-Maße für DIN-Formate: Um das genaue Maß zu berechnen, müssen Länge und Breite mit 1,4143 multipliziert werden für das nächst größere DIN-Format

A6: 105 x 148, A5: 148 x 210, A4: 210 x 297, A3: 297 x 420, A2: 420 x 594,

A1: 594 x 841, A0: 841 x 1189.

 

Einzelfragen

 

Word-Datei mit GES-Programm vergleichen:

In Word die Ansicht „Entwurf“ aufrufen und den Text nach links rücken. Dann das

Genealogieprogramm öffnen und die Fenster nach rechts schieben. So kann man den Word-Text und die Datei im GES-Programm gleichzeitig sehen und vergleichen bzw. ändern.


Lateinisches Wörterbuch:

www.albertmartin.de/latein oder „www.frag-caesar.de“

 

Alle vorkommenden Familiennamen:
Um alle vorkommenden Familiennamen in einer Datei zu speichern (etwa um eine solche Liste ins Internet zu stellen, damit andere Interessenten gleich sehen können, ob ihr Name in der Ortsgenealogie erfaßt ist), braucht man ein HTML-Modul aus dem Profipaket.

 

Genealogieprogramm auf mehreren Festplatten installieren

Um zwei Genealogien miteinander zu vergleichen, kann man GES-2000 auf mehreren Festplatten installieren: Im Explorer das GES-2018-Verzeichnis markieren. Mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und „kopieren“ wählen. Nun auf das Laufwerk wechseln, auf das die zweite Installation aufgespielt werden soll. Dort mit der rechten Maustaste das gemerkte Verzeichnis „einfügen“. Nach einer Verknüpfung zur Start-Datei kann man beide Programme öffnen.  

 

Datensicherung und Zurückschreiben einer Genealogie:

Das Programm legt jährlich automatisch eine Datensicherung an. Man kann aber auch noch extra eine Datensicherung durchführen, die dann auch in dem Ordner GESW für das laufende Jahr gespeichert wird. Diese kann man dann auf eine Disk brennen. Von dieser kann man dann bei Bedarf die Daten in den Ordner GEW 2020 kopieren (durch Ziehen mit der Maus).

Es gibt aber Probleme mit Daten von einer Kompaktdisk, weil alle Dateien auf einer normalen Disk schreibgeschützt sind. Wenn Dateien von einer Disk mit dem Explorer kopiert werden, kann GES-2020 sie nicht öffnen, weil sie schreibgeschützt sind. Man hebt den Schreibschutz auf. Wie man das macht, erfährt man in der Windows Hilfe.

Funktionstasten F1 bis F12:
GES bietet mit den Funktionstasten der Tastatur die Möglichkeit, VDrgänge zu automatisieren.

F1        Aufruf der Hilfe

F2        Die zweite Eingabemaske für Vornamen, Berufe und Titel aufrufen
            Personen und Familien der manuellen Folge löschen

F3+F4 sind nicht belegt

F5        Feldinhalte löschen

F6        Personen und Familien für die manuelle Folge merken und
            Paten: das Patenkind in das Historienfeld des Paten eintragen

            Shift F6: Trauzeugen: die Eheschließung in das Historienfeld des TZ eintragen

F7        obersten Eintrag aus Vorschlägen übernehmen

F7        In den Historienfeldern Paten/Zeugen als Person (unechte Verknüpfung) eintragen

F8        Kinder im Kindfenster nach Datum sortieren und neu nummerieren

F8        Ehen sortieren

F8        in der Historie Kapitelüberschriften einfügen (Kapitelnummer – dann F8)

F9        Datumsfeld ungeöffnet, der gesamte Eintrag wird getauscht (Geburt / Taufe).

Strg F9: kopiert den Eintrag

F9        Im Historienfeld Kapitelnummer und F9 fügt Kapitelnummer und Name ein

F10      Im Historienfeld Kapitel ohne Klammern einfügen

F11      Hardcopy: Kopiert in die Zwischenablage, löst aber sofort den Druck aus.

           Für Screenshots deshalb das Windows-Tool für Screenshot.verwenden

F12     keine Tastenbelegung möglich

 

Funktionstasten:

Auf meinem Computer funktioniert die Belegung der Funktionstasten nicht. Man kann also mit F 5 nicht löschen und mit F 8 nicht sortieren. Das liegt aber am Computer und muß an diesem eingestellt werden.

 

 

 

 

Ortsgenealogie:

Bei einer Ortsgenealogie sollte man mit dem ältesten Buch anfangen, auch wenn ein Einstieg beim Jahr 1830 zunächst bequemer wäre (Seit dieser Zeit haben die Bücher - zumindest in Hessen - vorgedruckte Spalten und die Angaben sind deshalb weitgehend vollständig). Wenn man mit 1830 beginnt, ist es schwierig, die früheren Generationen mit den schon erfaßten Personen und Ehen zu verbinden (eine Person, die 1830 geheiratet hat, ist ja 1810 oder früher Kind in einer Familie).

Es empfiehlt sich, mit der Erfassung der Trauungen zu beginnen. Den Eltern kann man dann aus dem Taufregister die Kinder zuordnen.

Die Nummerierung der Personen (zum Beispiel Wilhelm II.) sollte man nicht speichern, nur in der Historie beim Namen festhalten, weil die sich im Laufe des Lebens ändern. Das Gleiche gilt für Zusätze wie „junior oder senior, der Alte oder der Junge“. Bei den Berufen sollte man nur den Hauptberuf speichern und die im Kirchenbuch genannte Berufsbezeichnung in die Historie schreiben (also nicht „Landwirt und Schmied“, sondern nur „Schmied“).

Auf die Eintragung des Ortes und der Konfession kann man verzichten, es genügen die Abweichungen von der Regel. Trägt man die Konfession ein, erscheint sie zum Beispiel vor dem Geburtsort, und das ist um der Übersichtlichkeit und Einheitlichkeit willen ungünstig.

Die Erfassung der Paten wird vom Programm empfohlen, weil das meist Verwandte sind, aber wahrscheinlich bringt es nicht sehr viel.

 

 

Erfassung von Heiraten:

Bei der Erfassung einer Ehe muß man erst feststellen, in welcher früheren Familie die Ehepartner Kinder sind und welche Personennummer sie haben. Man kann ein Kind zum Ausgangspunkt einer neuen Familie machen, indem man im Kindformular die Schaltfläche „in neue Familie“ anklickt. Bei einer Übernahme sind aber die Eintragungen des Kindes mit den Eintragungen bei der Heirat zu vergleichen und gegebenenfalls zu ergänzen.

Man muß das Familienformular öffnen und nacheinander Vater, Mutter und Kinder erfassen. Wenn man mit dem Trauregister durch ist, nimmt man sich das Taufregister vor und ordnet die Kinder ein. Das ist jedenfalls übersichtlicher, als erst die Taufen zu erfassen und dann die Daten der Eltern zu ergänzen.

Alle Personen werden nur unter ihrem Geburtsnamen gespeichert, auch Kinder. Ein eventueller neuer Familienname ergibt sich aus der Heirat.

 

Zweite Ehe: Zunächst die Personennummer der Person feststellen, die noch einmal geheiratet hat. Diese dann in einer neuen Familie eingeben. Es folgt die Abfrage: „Die Person ist schon verheiratet“. Hier „Ja“ anklicken. Die neue Ehe wird automatisch als Ehe Nummer 2 erfaßt. Wenn man die Person nicht in einer zweiten Ehe verknüpfen will, dann bei der Frage: „Person ist schon verheiratet. Ist das richtig?“ die untere Schaltfläche „nicht verwenden“ anklicken (wenn man auf „nein“ klickt, wird die Frage erneut gestellt, wenn man auf „ja“ klickt, schafft man eine falsche Verknüpfung).

Falls die Reihenfolge der Ehen nicht stimmt, klickt man bei Ehenummer 2. Beide Ehen erscheinen unten auf der Bildschirmseite und können durch Schaltflächen geordnet und neu gespeichert werden. Wenn sich die Ehenummer nicht ändern läßt, dann den Ehepartner aus der zweiten Ehe zunächst herauslösen und mit seiner Personennummer wieder neu eingeben.

Wenn bei mehreren Ehen das Datum einer Heirat fehlt, gibt man es fiktiv ein, sortiert die Ehen über die Schaltflächen und löscht die fiktive Eingabe wieder (die Eingabe der Ehenummer funktioniert nicht immer). Dann die andere Person der neuen Familie eingeben. Die jeweiligen Kinder werden nun den jeweiligen Ehen zugeordnet.

 

Lösen:

Hat man eine Person aus Versehen zweimal verheiratet, so muß man erst die falsche Verkettung lösen. Dann bringt man in der richtigen Familie die Ehen in die richtige Reihenfolge (auch wenn es nur noch eine Ehe ist) und dann kann man bei „Zahl der Ehen“ die „2“ löschen und durch die „1“ ersetzen.

Wenn bei der Suchfunktion noch eine falsche Ehe angezeigt wird, dann muß die Person erst aus allen Ehen gelöst werden, in denen sie verankert ist, und erst dann müssen die richtigen Personen wieder in die richtigen Familien eingefügt werden (FN und PN vorher notieren!).

 

Zwei Familien zusammenführen:

Wenn man Familien zusammenführt, müssen bei der freigewordenen Familiennummer alle Personen gelöst werden (Eltern und Kinder) und natürlich auch alle Angaben bei den Personen gelöscht werden.

Also Kinder erst lösen und mit der bisherigen Personennummer in die neue Familie einfügen. Dann auch die Eltern lösen und die alte Familiennummer bei nächster Gelegenheit neu belegen.

Wenn wegen zunächst doppelter Eingabe dennoch eine zweite Ehe angezeigt wird, Vater oder Mutter erst aus der bisherigen Familie lösen, die alte Familie total leer machen und dann die Person noch einmal bei der neuen Familie eingeben.

 

 

 

Erfassung von Geburten:

Im Familienformular Schaltfläche „Kinder“ aktivieren, nun entweder „Neu“ eingeben oder schon bekannte Personennummer des Kindes eingeben. Das Kind wird bei der Familie gespeichert. Wenn im Familienformular das Kind eingegeben wurde, erscheinen im Personenformular bei dem betreffenden Kind automatisch die Namen der Eltern.

Ist nur das Taufdatum bekannt, dann wird dieses als Geburtsdatum eingetragen, weil es sonst nicht in der Ahnentafel erscheint (erscheint nur als Jahr).

Kinder einer anderen Familie zuweisen: Das Kind an der alten Stelle lösen (Personennummer notieren) und bei der anderen Familie einfügen (nicht an der neuen Stelle mit einer neuen Personennummer einfügen).

Hat man aus Versehen eine Person zwei Ehen zugeordnet - zum Beispiel, wenn erst ein uneheliches Kind einer Person erfaßt wurde und dann ein eheliches Kind der gleichen Person - muß man diese Person aus dem einen Familienformular wieder lösen. Man muß darauf achten, daß bei beiden Familien die Ehe Nummer 1 angegeben ist.

Uneheliches Kind: Mutter unter der Personennummer eingeben in ein Familienformular, Kind eingeben. Vater - falls bekannt - nur bei Historie eingeben.

Wenn man von einer Person nicht beide Eltern kennt, sondern zum Beispiel nur den Vater, dann gibt man bei der Mutter als Familienname ein „Unbekannt“ und als Vorname „Frau“, entsprechend beim Vater dann „Unbekannt“ und „Mann“.

Ist bei der Geburt eines unehelichen Kindes angegeben, daß der Vater des Kindes die Mutter später geheiratet hat, dann kann man die Eltern gleich wie ein Ehepaar eingeben. Aber einen unehelichen Vater, der die Mutter nicht geheiratet hat, kann man nicht mit der Mutter verbinden, die einen anderen geheiratet hat. Man kann aber bei dem Vater einen Hinweis auf das Kind bzw. die Kinder machen.

Nacheheliche Geburten sind bei dem früheren Ehemann mit einzugeben wegen der Verknüpfung.

Paten kann man speichern in dem Eingabefeld „Paten“. Aber dann muß jeder Pate eine Personennummer erhalten, auch wenn er von außerhalb ist und für die Ortsgenealogie keine Bedeutung hat. Deshalb kann man die Paten auch speichern unter „Historie“ nach Anklicken der Schaltfläche „Paten“. Diese werden gleich hinter der Angabe „Paten“ eingetragen, damit man im Personenformular gleich erkennt, daß die Paten auch tatsächlich eingetragen sind (also nicht Leerzeilen lassen und erst weiter unten eintragen).

 

 

Erfassung von Sterbefällen:

Bei einer verheirateten Person empfiehlt es sich, die Familie aufzurufen, damit man gleich die Hausnummer überprüfen kann und eventuelle Ergänzungen (auch beim Ehepartner) speichern kann. Unverheiratete Personen ruft man unter „Personen“ auf.

Wenn sich die Person nicht gleich identifizieren läßt, kann man es über die Eltern versuchen oder über das Geburtsdatum. Über die Schaltfläche „Eltern“ kann man zum Beispiel die Hausnummer vergleichen.

Wenn bei Kindern die Eltern angegeben sind, sucht man erst diese und ruft sie auf und ändert dann bei dem Kind. Alternativ ruft man unter „Person, Suchen“ das Kind selber auf und sucht unter dem Geburtsdatum. Bei unehelichen Kindern kann - wenn der Vater angegeben ist - auch unter „Familie“ gesucht werden, falls die Eltern später geheiratet haben (wenn sie nicht geheiratet haben, kann man natürlich nur bei der Mutter suchen). Wenn eine Ehefrau gestorben ist, muß man natürlich darauf achten, daß man sie unter ihrem Geburtsnamen sucht.

Ist nur der Vater angegeben und ein totgeborenes oder ungetauftes (und daher namenloses) Kind, so muß man bei allen verheirateten Trägern dieses Namens suchen oder man gibt den Familiennamen ein und als „Vornamen“ Sohn oder Tochter und geht dann nach dem Geburtsdatum.

Totgeborene Zwillinge gleichen Geschlechts werden natürlich als Dublette angezeigt, sind es aber nicht.

Die Todesursache gibt man unter „Historie“ ein, um der Einheitlichkeit und Übersichtlichkeit der Anzeigen willen, denn eine Eintragung unter „Text“ bewirkt, daß um Beispiel die Todesursache nachher vor dem Sterbeort erscheint.

Wenn im Sterberegister eine Familie auftaucht, die bisher nicht über das Heiratsregister erfaßt wurde und deren Angaben unvollständig sind, könnte es doch sein, daß der andere Ehepartner als Person schon erfaßt wurde. Dann sucht man am besten erst einmal den Todeseintrag des Ehepartners, um feststellen zu können (um Beispiel. über das Geburtsdatum), ob die Person schon erfaßt wurde.

 

Orte:

Bei den Orten kann man nur den alten Namen des Ortsteils eingeben, denn wenn man auch die heutige Großgemeinde mit eingibt, erscheint der Name immer mit in der Übersicht. Es genügt, wenn man den alten Ortsnamen und den Kreis eingibt. Beim Kreis kann man ja angeben, wie er heute heißt, weil der Kreis in der Übersicht nicht erscheint. Unter „Historie“ beim Ortsnamen kann man den Namen der heutigen Großgemeinde erfassen.

 

Schwierigkeiten bei der Identifizierung von Personen

  • Vornamen und Familiennamen werden oft unterschiedlich geschrieben und manchmal sind die Vornamen nicht vollständig oder in anderer Reihenfolge aufgeführt.
  • Besonders schwierig ist, daß die Buchstaben C und K wechselweise benutzt wurden (Caspar und Kaspar, Catharina und Katharine). Der Familienname „Seipel“ wird wechselweise auch „Seibel“ geschrieben. „Johannes“ erscheint auch als „Johann“.
  • Kann man eine Person mit nur einem Vornamen nicht finden, so muß man noch einmal nachsehen unter einem Doppelnamen, also bei „Philipp“ unter „Johann Philipp“ oder bei „Elisabeth“ unter „Anna Elisabeth“ (und auch umgedreht).
  • Wenn man beim Suchen die Person nicht findet, kann man auch den Suchmodus ändern (rechts unten) und zum Beispiel nach dem Geburtsdatum oder Todesdatum suchen (aber beachten: Die Reihenfolge ist „Jahr, Monat, Tag“). Das hilft besonders, wenn ein Kind vorehelich war und noch unter dem Geburtsnamen der Mutter erfaßt war (deshalb muß man bei der Suche immer auch den Geburtsnamen der Mutter beachten).
  • Eine Person kann man unter Umständen auch identifizieren, wenn als Pate des Kindes ein Verwandter des Vaters oder der Mutter angegeben ist. Dann muß man die Familie suchen, in der die beiden Personen (Elternteil und Pate) als Kinder vorkommen. Das ist vor allem eine Möglichkeit, wenn die Trauung nicht erfaßt wurde (weil sie außerhalb oder anderskonfessionell war).
  • Manchmal kann es sinnvoller sein, eine Person nicht über die Familie zu suchen, sondern über die Person und den Vornamen, besonders wenn eine seltene Vornamen-Kombination vorliegt und wenn man das Geburtsdatum kennt (zum Beispiel aus dem Sterbedatum errechnet).
  • Wenn man eine Familie nicht gleich findet, darf man nicht gleich aufgeben. Man kann erst einmal die Mutter eingeben, vielleicht findet man dann den Ehemann mit einem anderen Rufnamen. Oder der Vorname wurde bei dem anderen Eintrag nur anders geschrieben werden („Jacob“ oder „Jakob“)
  • Bei unehelichen Müttern nicht nur bei der „Familie“ suchen, sondern auch bei „Person“ (wenn sie nicht schon ein anderes Kind hatte, findet man sie nur unter „Person“). Am besten sucht man erst die Eltern, um die eventuell noch fehlende Tochter nachzutragen.
  • Sind bei einem Ehegatten die Eltern nicht angegeben (und der andere ist zum Beispiel von außerhalb), so kann man doch nachsehen, ob die Person schon einmal als Kind einer Familie vorkommt. Falls bei der Taufe des Kindes ein Bruder oder Schwester des Elternteils angegeben ist, kann man die Person meist schon in die Generationenfolge einordnen.
  • Falls man eine Familie nicht gleich zuordnen kann, aber vielleicht bei einem Ehepartner die Eltern angegeben sind, kann man von dort aus den Ehepartner identifizieren. Dadurch kommt man vielleicht auf die Ehe, bei der aber der andere Ehepartner einen anderen Vornamen hat.
  • Bei Witwern und Witwen darf man nicht über die Familie suchen, sondern unter „Person“ und ggf. Geburtsdatum und Todesdatum zur Klärung der Identität heranziehen.
  • Wenn sich ein Kind nicht richtig einordnen läßt, weil mehrere Ehepaare infrage kommen mit den gleichen Vornamen (wobei der Geburtsname der Mutter nicht angegeben ist), dann kann man folgende Gesichtspunkte anwenden:

1. Man ordnet der Familie zu, in der der Abstand zur vorhergehenden Geburt am größten ist.

2. Man ordnet das Kind der Familie zu, in der der Vorname bei den Kindern noch nicht vorkommt (es sei denn, es ist inzwischen ein Kind gestorben).

3. Man prüft, ob über die Paten (auch bei den anderen Kindern) eine Verbindung zu der Familie besteht.

 

Aus der Online-Hilfe ist noch hilfreich:

  • „Erste Schritte“
  • „Fragen für den Anfänger“
  • „Datenerfassung mit Maus und Tastatur“
  • „Ausgabe-Drucken“, speziell „Drucken und Speichern“

Ganz unten findet sich noch „Genealogische Links“ mit: Genealogischer Kalender, Latein-Lexikon und Kurrentschrift.

 

Tiny-Tafeln

Aufruf über Menü „Ducken, und „Sanduhrgrafik“. Auf diesen Tafeln steht der Proband stets in der Mitte, die Vorfahren stehen darüber und die Nachfahren darunter. Mit dem Programm kann man die beliebten Stammbäume bzw. Stammtafeln erstellen und ausdrucken. So kann man die Vorfahren (Abbildung bei den Druckmustern) eines Probanden, die Nachfahren (Abbildung bei den Druckmustern) eines Spitzenahnen oder aber auch Vor- und Nachfahren einer Person (Tinykästchen) grafisch abbilden. Tafeln, die sich über mehrere Seiten erstrecken, können blattweise aneinandergeklebt werden und sind entsprechend nummeriert.
Wenn die Kästchen gedruckt werden und ein Name, Titel oder Ort nicht in die Kästchenbreite passt, erfolgt eine Meldung. Der Begriff wird dann nicht gedruckt. Das Problem wird aber gelöst, indem die Schrift verkleinert oder die Kästchen verbreitert werden.
Bevor die Nachfahrenkästchen gedruckt werden, muss die Nachfahrennummer berechnet werden.

Verschiedene Daten werden während der Anzeige oder dem Druck der Kästchen gespeichert. Damit kann es zu Überschneidungen beim Druck der Verweise kommen. Mit „Register usw. löschen“ werden diese Speicherungen gelöscht.

Wenn bei einer Person, die zweimal geheiratet hat, eine Stop-Anweisung auf eine neue Tafel gegeben wird, darf die Stop-Anweisung nur bei den Ehefrauen stehen, wenn zum Beispiel der Mann zweimal verheiratet war.

 

 

 

 

Druckversion | Sitemap
© Homepage von Peter Heckert